Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften

Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Instituts in Berlin-Dahlem, 1913. Von rechts: Adolf von Harnack, Generalarzt Friedrich von Ilberg, Kaiser Wilhelm II., Carl Neuberg, August von Trott zu Solz
Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie
(heute: Otto-Hahn-Bau der Freien Universität Berlin)
Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie
(heute: Freie Universität Berlin)
Kaiser-Wilhelm-Institut für Kohlenforschung
(heute: Max-Planck-Institut für Kohlenforschung)
Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik
(heute: Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin)

Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (KWG) war bis Ende des Zweiten Weltkrieges die Trägerin der Kaiser-Wilhelm-Institute (KWI), führender Forschungsinstitute, die vor allem der Grundlagenforschung in Deutschland dienten. Die KWG hatte ihren Sitz in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden ihre Institute nach und nach von der neu gegründeten Max-Planck-Gesellschaft übernommen, die sich als Nachfolgerin und Erbin der KWG versteht. Die endgültige Auflösung der KWG erfolgte erst am 21. Juni 1960. Alle „Wissenschaftlichen Mitglieder“ der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft sind in der Liste der Wissenschaftlichen Mitglieder der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft aufgeführt.

Inhaltsverzeichnis

Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft

Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft wurde 1911 gegründet.[1] Die Bildung einer außeruniversitären Forschungseinrichtung, die nur der Grundlagenforschung verpflichtet sein sollte, führt Dieter Hoffmann zurück als Reaktion auf die damals schnell anwachsende Anzahl der Studierenden, auf den außerordentlich angestiegenen Aufwand für die naturwissenschaftliche Spitzenforschung und auf die zunehmende US-amerikanische Konkurrenz.[2] Die Institute wurden wegen der staatlichen Finanzknappheit in der Regel privat finanziert, die Mäzene waren hauptsächlich das „technische und industrielle Großbürgertum sowie das jüdische Bankkapital“.[2] Der Staat hingegen übernahm meist die Gehälter der Forscher und Angestellten.[2] Als erster Direktor wurde Fritz Haber eingesetzt, der das Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische und Elektrochemie leitete. 1948 gingen aus zahlreichen Instituten der ehemaligen KWG die Max-Planck-Institute hervor.

Oberstes Steuerungsgremium der KWG war der Senat; alle Mitglieder des Senates der KWG sind in der Liste der Senatoren der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft dargestellt.

Die dezentral verteilten Kaiser-Wilhelm-Institute sollten zur Grundlagenforschung durch eine Wissenschaftselite dienen. Dafür wurden die Wissenschaftler von jeglicher Lehrverpflichtung freigestellt, erhielten die jeweils modernsten Apparaturen und einen großen Mitarbeiterstab. Unter diesen komfortablen Voraussetzungen wurden bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen gemacht. Die Gründung von Instituten erfolgte nach dem – später sogenannten – „Harnack-Prinzip“, das nicht von einem Thema, sondern von einem außergewöhnlichen Wissenschaftler ausging. Um diese Person herum wurde anschließend ein Institut gegründet.

Die Kaiser-Wilhelm-Institute waren unterschiedlich groß und hatten unterschiedlich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Anstellungspositionen Stipendiaten, Doktoranden, Gastwissenschaftler (aus dem In- und Ausland), Assistenten, Laborleiter und Abteilungsleiter. Die Direktoren einiger Kaiser-Wilhelm-Institute waren weniger frauenfeindlich als zu ihrer Zeit üblich, sodass es in zehn Instituten insgesamt 14 Abteilungsleiterinnen gab, allerdings drei nur inoffiziell. Drei der 14 Abteilungsleiterinnen waren zum Wissenschaftlichen Mitglied ernannt worden. Fünf von ihnen wurden in der Zeit des Nationalsozialismus aus ihren Positionen vertrieben, darunter die beiden Wissenschaftlichen Mitglieder Lise Meitner und Cécile Vogt.

Die bekannteste Entdeckung ist die Kernspaltung des Uranatoms im Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie am 17. Dezember 1938 durch die Chemiker Otto Hahn und Fritz Straßmann. Umstritten ist allerdings die Rolle der weiteren Kernforschungsprogramme des Instituts für die Atomwaffenforschung im Nationalsozialismus.

Negative Berühmtheit erlangten auch die biologisch-medizinischen Kaiser-Wilhelm-Institute durch ihre Beteiligung an der nationalsozialistischen Rassenforschung wie das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik. Bekannt ist, dass Professor Julius Hallervorden vom Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung von der Gekrat im Rahmen der Aktion T4 Gehirne in Mengen von 150 bis 250 Stück geliefert bekam.[3] Weniger bekannt ist die Giftgasforschung in der Tradition von Fritz Haber am Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie (Peter Adolf Thiessen) und am KWI für medizinische Forschung (Richard Kuhn) und weitere Kriegsforschungen, z. B. am KWI für Biologie durch Fritz von Wettstein. Daher hat die Max-Planck-Gesellschaft 1997 auf Initiative ihres damaligen Präsidenten Hubert Markl ein als „überfällig“ empfundenes Programm zur selbstkritischen Erforschung ihrer Geschichte ins Leben gerufen: Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus. Leiter der Kommission waren die Historiker Reinhard Rürup und Wolfgang Schieder, das Forschungsprogramm wurde Ende 2005 abgeschlossen.

Die Akten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft sowie zahlreiche Nachlässe herausragender Wissenschaftler befinden sich im 1975 gegründeten Archiv der Max-Planck-Gesellschaft am Gründungsort der KWG in Berlin-Dahlem. Seit 1995 gibt es ein Forschungsprojekt über die Rolle der KWG im Nationalsozialismus. Bisher sind daraus 17 Bände zu ihren verschiedenen Forschungsfeldern, der Korrumpierung ihrer Repräsentanten durch die NS-Politik, ihre wachsende Orientierung auf die Rüstungsforschung und die Kooperation bei den verbrecherischen Menschenversuchen in den Vernichtungslagern vorgelegt worden. Es folgte ein Band über die aus dem Kreise der KWG vertriebenen Wissenschaftler.[4]

Präsidenten der KWG

Generalsekretäre bzw. Generaldirektoren der KWG

Kaiser-Wilhelm-Institute

Die verschiedenen Kaiser-Wilhelm-Institute werden nachfolgend mit KWI abgekürzt und sind in Folge ihres Gründungsjahres aufgelistet:

  1. KWI für Chemie: 1911 gegründet in Berlin-Dahlem. Heute: Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, Umzug nach Zerstörung 1944 zunächst nach Talfingen, dann Mainz 1946. Das ursprüngliche Gebäude gehört heute als Otto-Hahn Bau zum Institut für Biochemie an der FU Berlin.
  2. KWI für physikalische Chemie und Elektrochemie: 1911 gegründet in Berlin-Dahlem. Heute: Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft.
  3. KWI für Biologie: 1911 gegründet in Berlin-Dahlem. Gebäude heute: Institut für Biologie der FU Berlin. Gebäudenutzung 1948–1994: Hauptgebäude der FU Berlin, seitdem Nutzung durch rechtswissenschaftliche Institute. Später MPI für Biologie, Tübingen (geschlossen)
  4. KWI für Kohlenforschung: 1912 gegründet in Mülheim an der Ruhr. Heute Max-Planck-Institut für Kohlenforschung.
  5. KWI für Arbeitsphysiologie: 1912 gegründet in Berlin, 1929 verlagert nach Dortmund (heutiges Gebäude der B1st Software-Factory) und aufgegangen in dem heutigen Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie mit Standort im TechnologieZentrum Dortmund
  6. KWI für experimentelle Therapie: 1912 gegründet in Berlin-Dahlem, 1922 erweitert (KWI für experimentelle Therapie und Biochemie), 1925 Trennung der beiden Teilinstitute zum KWI für experimentelle Therapie und KWI für Biochemie
  7. KWI für Kunstgeschichte: 1913 Bibliotheca Hertziana in Rom (in die KWG aufgenommen, nicht neu gegründet).
  8. KWI für Hirnforschung: 1914 gegründet in Berlin-Buch von Oskar Vogt.
  9. KWI für Psychiatrie: 1917 gegründet durch Ludwig III. von Bayern in München, Gründungsdirektor und Initiator war Emil Kraepelin; angegliedert an die KWG 1924. Heute: Max-Planck-Institut für Psychiatrie
  10. KWI für Physik: 1917 gegründet in Berlin-Dahlem. Heute: Max-Planck-Institut für Physik in München. 1943–44 Umzug nach Hechingen, 1946 nach Göttingen und 1958 nach München. Nutzung des ursprünglichen Gebäudes: 1948–1982: Institut für Physik der FU Berlin, seit 1982: Universitätsarchiv.
  11. KWI für Eisenforschung: 1917 gegründet in Aachen. 1921 Umzug nach Düsseldorf. Seit 1946 dort ansässig als Max-Planck-Institut für Eisenforschung.
  12. KWI für Faserstoffchemie: 1920 gegründet von Reginald Oliver Herzog, bis 1934 in Berlin-Dahlem. Ausgliederung der seit 1919 bestehenden Textilabteilung des KWI für physikalische Chemie und Elektrochemie. 1934 geschlossen.
  13. KWI für Metallforschung: 1921 gegründet in Neubabelsberg. 1933 Schließung aufgrund Geldmangels. 1934 Neugründung in Stuttgart. Heute: Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart.
  14. KWI für Lederforschung: 1921 gegründet in Dresden von Max Bergmann.
  15. KWI für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht: 1924 gegründet in Berlin. Heute: Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg.
  16. KWI für Strömungsforschung: 1924 gegründet in Göttingen von Ludwig Prandtl.
  17. KWI für Biochemie: 1925 hervorgegangen aus der Trennung des KWI für experimentelle Therapie und Biochemie
  18. KWI für Silikatforschung: 1926 gegründet in Berlin-Dahlem von Wilhelm Eitel.
  19. KWI für ausländisches und internationales Privatrecht: 1926 gegründet in Berlin von Ernst Rabel. Heute: Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht.
  20. KWI für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik: 1926 gegründet in Berlin-Dahlem. 1927 eröffnet. Gebäudenutzung: Otto-Suhr-Institut der FU Berlin.
  21. KWI für Züchtungsforschung: 1929 gegründet in Müncheberg von Erwin Baur.
  22. KWI für medizinische Forschung: 1929 gegründet in Heidelberg von Ludolf von Krehl. Heute: Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
  23. KWI für Zellphysiologie: 1930 gegründet in Berlin-Dahlem von Otto Warburg und der Rockefeller-Stiftung. Gebäudenutzung seit 1975: Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft.
  24. KWI für Biophysik: 1937 gegründet in Frankfurt am Main. Mit der Übernahme von Friedrich Dessauers: Institut durch die KWG, das sein Assistent Boris Rajewsky weiterführte.
  25. KWI für Tierzuchtforschung: 1937 gegründet als KWI für tierische Ernährungsforschung und Tierzüchtung unter der Leitung von Gustav Frölich. 1939 Arbeitsaufnahme als KWI für Tierzuchtforschung in Rostock und auf dem Versuchsgut Dummerstorf.
  26. KWI für Bastfaserforschung: 1938 gegründet in Sorau in der Niederlausitz (heute: Zary/Polen) unter der Leitung von Ernst Schilling.
  27. KWI für landwirtschaftliche Arbeitswissenschaft: 1940 gegründet in Breslau unter der Leitung von Gerhardt Preuschen, 1945 verlegt nach Imbshausen als Institut für landwirtschaftliche Arbeitswissenschaft und Landtechnik, 1948 in die Max-Planck-Gesellschaft übernommen
  28. KWI für Kulturpflanzenforschung: 1943 gegründet in Tuttenhof bei Wien Heute: Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben

Literatur

  • Bernhard vom Brocke, Hubert Laitko (Hg.): Die Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft und ihre Institute. Studien zu ihrer Geschichte: Das Harnack-Prinzip. Berlin, New York, Walter de Gruyter, 1996, ISBN 3-11-015483-8
  • Rüdiger Hachtmann: Wissenschaftsmanagement im „Dritten Reich“. Geschichte der Generalverwaltung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. 2 Bände, Göttingen: Wallstein Verlag, 2007, ISBN 978-3-8353-0108-5
  • Günter Hartung: Erfindertätigkeit von Autoren aus Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft 1924 bis 1943. Patentstatistiken in der historischen Analyse von Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, in: Bernhard vom Brocke und Hubert Laitko (Hrsg.), Die Kaiser-Wilhelm- /Max-Planck-Gesellschaft und ihre Institute. Berlin, New York: Gruyter (1996), 521–542,[5]
  • Eckart Henning, Marion Kazemi: Chronik der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Veröffentlichungen aus dem Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Bd. 1, Berlin 1988, ISBN 3-927579-00-9
  • Ulrike Kohl (2002): Die Präsidenten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus. Max Planck, Carl Bosch und Albert Vögler zwischen Wissenschaft und Macht. Stuttgart: Steiner. ISBN 3-515-08049-X
  • Rolf-Ulrich Kunze (2004): Ernst Rabel und das Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht 1926–1945. Göttingen: Wallstein. ISBN 3-89244-798-5
  • Günther Luxbacher (2004): Roh- und Werkstoffe für die Autarkie. Textilforschung in der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft,[6]
  • Helmut Maier (Hrsg., 2007): Gemeinschaftsforschung, Bevollmächtigte und der Wissenstransfer. Die Rolle der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im System kriegsrelevanter Forschung des Nationalsozialismus. Göttingen: Wallstein. ISBN 978-3-8353-0182-5 ISBN 3-8353-0182-9
  • Helmut Maier: Forschung als Waffe. Rüstungsforschung in der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und das Kaiser-Wilhelm-Institut für Metallforschung 1900–1945/48 (= Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus, Bd. 16). Göttingen: Wallstein 2007. ISBN 978-3-8353-0109-2; 2 Bde.; 1238 S.
  • Kurt Nowak: Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in: Hagen Schulze, Etienne Francois (Hrsg.): Deutsche Erinnerungsorte, Band III, München, C.H. Beck, 2001, teilzugänglich über Google Bücher
  • Reinhard Rürup: Schicksale und Karrieren. Gedenkbuch für die von den Nationalsozialisten aus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft vertriebenen Forscherinnen und Forscher. (= Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus, Bd. 14) Wallstein-Verlag, Göttingen 2008, ISBN 978-3-89244-797-9
  • Wolfgang Schieder: Der militärisch-industriell-wissenschaftliche Komplex im „Dritten Reich“. Das Beispiel der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, in: Selbstmobilisierung der Wissenschaft. Technische Hochschulen im „Dritten Reich“, hg. von Noyan Dinckal, Christof Dipper und Detlev Mares, Darmstadt 2010, S. 47–62. ISBN 978-3-534-23285-7
  • Ulrich Sucker (2002): Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie. Seine Gründungsgeschichte, seine problemgeschichtlichen und wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen (1911–1916). Stuttgart: Steiner. ISBN 3-515-07912-2
  • Florian Schmaltz (2005): Kampfstoff-Forschung im Nationalsozialismus. Zur Kooperation von Kaiser-Wilhelm-Instituten, Militär und Industrie. Göttingen: Wallstein, 676 S. ISBN 3-89244-880-9
  • Rudolf Vierhaus, Bernhard vom Brocke (Hg.): Forschung im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft. Geschichte und Struktur der Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft. Stuttgart: DVA, 1990, ISBN 3-421-02744-7
  • Rudolf Vierhaus: Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft als ein Beispiel für die außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen im Dritten Reich. In: Christoph J. Scriba (Hg.), Die Elite der Nation im Dritten Reich. Das Verhältnis von Akademien und ihrem wissenschaftlichen Umfeld zum Nationalsozialismus (Acta historica Leopoldina; 22). Halle/Saale 1995, S. 57–73.
  • Annette Vogt: Vom Hintereingang zum Hauptportal? Lise Meitner und ihre Kolleginnen an der Berliner Universität und in der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Steiner, Stuttgart 2007 (Pallas Athene 17). ISBN 978-3-515-08881-7
  • Annette Vogt: Wissenschaftlerinnen in Kaiser-Wilhelm-Instituten. A–Z. 2. erweiterte Auflage. Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin 2008 (Veröffentlichungen aus dem Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft 12). ISBN 978-3-927579-12-5
  • Günter Wendel: Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft 1911–1914. Zur Anatomie einer imperialistischen Forschungsgesellschaft. Akademie Verlag, Berlin 1975, 370 S.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Der Festakt zur Gründung erfolgte am 11. Oktober 1910 in der Neuen Aula der damaligen Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin, die konstituierende Sitzung der Gesellschaft fand am 11. Januar 1911 im Großen Sitzungssaal der Königlichen Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin statt. Gem. Kurt Nowak, Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, siehe Literaturverzeichnis (S. 55 und Untertitel Foto S. 59 sowie S. 58)
  2. a b c Dieter Hoffmann: Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Der Einstein-Verein. In: Der Tagesspiegel, 9. Januar 2011.
  3. Ernst Klee: Euthanasie im NS-Staat
  4. Gedenkbuch
  5. als PDF-Datei im Internet
  6. als PDF-Datei im Netz

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