Les vêpres siciliennes

Les vêpres siciliennes
Werkdaten
Titel: Die sizilianische Vesper
Originaltitel: Les vêpres siciliennes
Originalsprache: französisch
Musik: Giuseppe Verdi
Libretto: Eugène Scribe und Charles Duveyrier
Uraufführung: 13. Juni 1855
Ort der Uraufführung: Paris
Spieldauer: ca. 3 Stunden 20 Minuten
Ort und Zeit der Handlung: Palermo 1282
Personen
  • Hélène (Elena), Schwester des Herzogs Friedrich von Österreich (Sopran)
  • Ninetta, ihre Zofe (Mezzosopran)
  • Henri (Arrigo), ein junger Sizilianer (Tenor)
  • Guy de Montfort (Monforte), Gouverneur von Sizilien (Bariton)
  • Jean de Procida (Giovanni da Procida), sizilianischer Arzt (Bass)
  • Daniéli, Sizilianer (Tenor)
  • Mainfroid (Manfredo), Sizilianer (Tenor)
  • Sire de Béthune, französischer Offizier (Bass)
  • Graf Vaudemont, französischer Offizier (Tenor)
  • Thibault (Tebaldo), ein französischer Soldat (Tenor)
  • Robert, ein französischer Soldat (Bass)
  • Hofstaat und Gäste Montforts, französische Soldaten, Mönche, Volk (Chor)
  • Ballett.

Les vêpres siciliennes (ital. I vespri siciliani, deutsch: Die sizilianische Vesper) ist eine Oper in fünf Akten aus der mittleren Schaffensperiode von Giuseppe Verdi und thematisiert den sizilianischen Aufstand aus dem Jahre 1282. Die Oper auf ein Libretto von Eugène Scribe und Charles Duveyrier wurde am 13. Juni 1855 in französischer Sprache am Théatre Impérial de L'Opéra im Rahmen der Pariser Weltausstellung uraufgeführt.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Nach dem großem Erfolg mit Rigoletto 1851, noch vor der Uraufführung des Troubadour erhielt Verdi im Frühjahr 1852 den Auftrag, bis 1854/55 eine neue Oper für das Pariser Theatre Impérial de L’Opéra auf ein Libretto von Scribe zu schreiben. Nach Überarbeitung der zunächst auf Unverständnis gestoßenen Traviata reiste Verdi Ende 1853 nach Paris und widmete sich dort verstärkt seiner geplanten Oper Les Vêpres siciliennes, um den Kontrakt zu erfüllen. Die Arbeit schritt nur mühsam voran, nicht zuletzt, weil er ein fremdsprachiges Libretto vertonen sollte. Im Sommer des Jahres 1854 mietete er in der Nähe von Paris ein Landhaus, da im Herbst die Proben beginnen sollten.

Verdi in den 1850er Jahren, unbekannter Fotograf

Im Gegensatz zu den italienischen Arbeitsbedingungen hatte Verdi in Paris kaum die Möglichkeit einer Mitsprache. So bemängelte er mehrfach erfolglos, dass die drei mittleren Akte nach demselben Schema aufgebaut waren „Arie – Duett – Finale“ und das Libretto eine innere Spannung vermissen ließ.[1] Insbesondere beanstandete Verdi den 5. Akt. In einem Brief an Louis Crosnier, den neuen Direktor der Pariser Grand Opéra, beklagte er sich 1855: „Es ist mehr als traurig und dabei für mich demütigend genug, daß sich Herr Scribe nicht die Mühe nimmt, diesen fünften Akt zu verbessern, den alle Welt einmütig uninteressant findet. […] Ich hoffte, Herr Scribe würde so gefällig sein, von Zeit zu Zeit bei Proben zu erscheinen, um einzelne minder glückliche Worte, schwierige oder nicht gut sangbare Verse zu ändern. …[2]

Die Uraufführung verzögerte sich auch aus anderen Gründen. So war die Primadonna Sofia Cruvelli (eigentlich Sophie Crüwell aus Bielefeld), die die Hélène (Elena) singen sollte, plötzlich aus Paris verschwunden. Dies kostete Nestore Roqueplan, den amtierenden Direktor der Pariser Oper, die Stellung. Frau Cruvelli kam zwar anschließend zurück, aber Verdi überlegte trotzdem, den Kontrakt aufzulösen und nach Italien zurückzukehren, da er über den Hochmut und die „souveräne Gleichgültigkeit“ Scribes verärgert war.[3] Verdi hatte längst Kompositionsaufträge aus Genua und Bologna, stellte sie aber zurück, um die Uraufführung der Sizilianischen Vesper voranzutreiben

Problematik des Librettos

Eugène Scribe

Verdi erhielt das Libretto am Silvestertag 1853, einige Monate später als vereinbart. Während der Komposition beklagte er Scribes mangelnde Kooperation. Verdi konnte allerdings nicht ahnen, dass es noch andere Gründe für Scribes Zurückhaltung gab. Scribe hatte nicht nur die Ausarbeitung des Librettos seinem Mitarbeiter Charles Duveyrier überlassen, sondern er hatte auch große Teile eines alten Librettos von 1839 verwendet.

Angeblich erfuhr Verdi erst 1859 von einem Verwandten Gaetano Donizettis, dass große Teile des Librettos wortwörtlich aus Donizettis Oper Le Duc d’Albe (it. Il Duca d’ Alba) stammten. Verdi, der Donizetti sehr geschätzt hatte, wollte es zunächst nicht glauben, stellte aber dasselbe fest, als im Jahre 1882 Donizettis Oper in Italien postum uraufgeführt wurde. Die Schreibwerkstatt von Scribe hatte „seitenweise Dialoge von einem Text auf den anderen übertragen“, vielleicht, weil die Streitereien von Liebenden sowieso in allen Jahrhunderten gleich sind.[4]

Forschungen von Andrew Porter, die auf unpublizierten Dokumenten der Pariser Oper beruhen, ergaben jedoch, dass Verdi Scribes Duca d'Alba kannte und unter der Voraussetzung akzeptierte, dass der Schauplatz der Handlung und der Titel geändert wurden. Ebenso bestand Verdi auf einem 5. Akt.[5]

Musik

Die Oper ist der Form nach eine französische Grand opéra mit einer etwa neunminütigen Potpourri-Ouvertüre, fünf Akten und einer ersten Balletteinlage im 2. Akt (Tarantella), sowie einer etwa 28minütigen Balletteinlage während des Maskenfestes im 3. Akt, die auch gesondert als „Les saisons“ (Die vier Jahreszeiten) bekannt wurde. Die Choreographie der Uraufführung stammte von Marius Petipa.[6]

Das Orchester besteht aus 2 Flöten (2. auch Piccolo), 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotten, 4 Hörnern, 4 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba, Pauken, Schlagzeug, Harfe, sowie Streichern.

Handlung

Uraufführungsplakat vom 13. Juni 1855

Historischer Hintergrund

Nachdem der Papst Karl von Anjou mit dem Königreich Sizilien belehnt hatten, versuchte Konradin, der letzte Staufer, Sizilien auf kriegerischem Wege zurückzugewinnen. 1268 unterlag er mitsamt seinen Parteigängern, darunter Friedrich von Österreich-Baden, in der Schlacht bei Tagliacozzo. Karl von Anjou ließ beide noch im selben Jahr hinrichten. Dadurch blieb Neapel-Sizilien zunächst unter französischer Herrschaft.

Die Oper behandelt den historischen Aufstand gegen die Herrschaft Karls von Anjou, der am Ostermontag, den 30. März 1282 abends zur Vesperzeit in Palermo begann und rasch auf die ganze Insel übergriff. Einer der Anführer war Giovanni da Procida. Nach der Vertreibung Karls fiel Sizilien an das Haus Aragón.

In der Oper wird eine nur teilweise den historischen Tatsachen entsprechende Vorgeschichte erzählt, die mit dem Vesperaufstand endet. Nach dem Libretto haben die Franzosen unter Guy de Montfort Sizilien erobert, Friedrich von Österreich ermordet und ein Schreckensregime errichtet. Hélène (Elena), die Schwester des ermordeten Statthalters Friedrich, ist eine Anführerin des Widerstandes gegen die Franzosen.

Tatsächlich wurde der historische Guy de Montfort erst 1283 von den Aragoniern in einer Schlacht gefangen genommen und starb 1288 in der Haft. Auch sonst nahm es die Schreibwerkstatt von Scribe nicht sehr genau mit den historischen Fakten. Eine historisch belegte Helena war nicht die Schwester Friedrichs von Österreich-Baden, sondern die Witwe Manfreds von Sizilien, des vorletzten staufischen Herrschers in Sizilien. Sie wurde 1267 durch Karl von Anjou gefangen genommen und starb um 1271 in ihrem Gefängnis.

Erster Akt

Großer Platz in Palermo. Nach dem Ende der Ouvertüre treffen trinkende französische Soldaten und Sizilianer aufeinander. Die Sizilianer beklagen die Schreckensherrschaft der Franzosen und wollen Rache. In diesem Moment betritt Herzogin Elena, die Trauerkleidung trägt, in Begleitung ihrer Zofe die Bühne, beklagt den Mord an ihrem Bruder und sinnt auf Rache. Die französischen Soldaten, angeführt von Robert, zwingen Hélène, ein Lied zu singen. Sie singt ein Freiheitslied, mit dem sie die Sizilianer zum Widerstand anstachelt. Als die Sizilianer über die Soldaten herfallen wollen, betritt der Gouverneur Montfort die Bühne. Die Menge stiebt auseinander. Henri (Arrigo), ein sizilianischer Widerstandskämpfer, kommt hinzu und berichtet Hélène, dass er aus der französischen Haft entlassen wurde. Montfort versucht, ihn auf die Seite der französischen Besatzer zu ziehen und von Hélène fernzuhalten, aber Henri weigert sich. Am Schluss des Aktes eilt Henri in Hélènes Palast.

Zweiter Akt

Giovanni da Procida, Zeichnung von Michele Parascandolo 1893

Ein Tal nahe Palermo, im Hintergrund das Meer. Procida, der eigentliche spiritus rector des sizilianischen Aufstandes, ist zusammen mit anderen Sizilianern nach drei Jahren aus dem Exil zurückgekehrt, landet als erster mit einem Boot und begrüßt seine Heimat. „Palerme! O mon pays! Pays tant regretté …“ (besser bekannt als: „O patria, o cara patria“; O Vaterland, teures Vaterland) mit der bekannten KantileneEt toi Palerme … (O tu Palermo)“, die mit dem Aufruf schließt, „contre vos oppresseurs, levez-vous (erhebt euch gegen eure Unterdrücker).“. Manfred und andere Sizilianer aus seiner Begleitung umringen Procida. Procida versucht, Hélène und Henri, die hinzugekommen sind, für den geplanten Aufstand zu gewinnen. In diesem Fall würden Byzanz und Peter von Aragón den Sizilianern zu Hilfe kommen. Henri sichert ihm seine Gefolgschaft zu. Nachdem Procida die Bühne verlassen hat, beschwört Hélène den Sizilianer Henri, ihren Bruder zu rächen. Dann will sie ihm trotz des Standesunterschiedes angehören. Bethune aus Montforts Gefolge, begleitet von Soldaten, überbringt Henri eine Einladung zu einem Ball im Gouverneurspalast. Als sich Henri weigert, ziehen sie ihn mit Gewalt mit sich fort. Procida kommt zu spät, um es zu verhindern. In diesem Moment nähern sich junge Männer und Frauen in einem Hochzeitszug. Procida gelingt es agitatorisch, die französischen Soldaten anzustacheln, die Bräute zu rauben, was nach einem Tanz geschieht. Auch Hélènes Zofe wird entführt. Procida kann nur noch verhindern, dass auch Hélène entführt wird. Die empörten Sizilianer rotten sich zum Aufstand zusammen.

Dritter Akt

1. Bild. Arbeitszimmer Guy de Montforts im Palast in Palermo. Montfort, der wegen seiner Grausamkeit von seiner Frau verlassen wurde, hat durch ihren letzten Brief erfahren, dass Henri sein Sohn ist. Montfort lässt Henri ehrenhaft abholen und vor sich treten und gibt sich als dessen Vater zu erkennen.

2. Bild. Festsaal im Palast. Der Raum ist für einen Maskenball vorbereitet. Henri, Hélène und Procida befinden sich maskiert unter den Gästen. Montfort, begleitet von Soldaten, nimmt einen erhöhten Platz ein. Das Fest beginnt mit dem Ballett Les quatres saisons (Die vier Jahreszeiten) mit einem Vorspiel und der Abfolge Winter – Frühling – Sommer – Herbst. Nach einem applaudierenden Chor treffen Procida, Hélène und Henri zusammen. Als Montfort hinzukommt, erzählt ihm Henri, dass ein Attentat auf ihn geplant ist. Hélène will Montfort erdolchen, aber Henri wirft sich vor seinen Vater, um ihn zu schützen. Henri gilt in den Augen Hélènes und der Sizilianer als Verräter.

Vierter Akt

Der Hof einer Festung. Henri, der von Montfort die Erlaubnis erhalten, die gefangenen Verschwörer zu sehen, beklagt den Verlust seiner Ehre. Als ihm Hélène vorgeführt wird, bezichtigt sie ihn erneut des Verrates. Henri erklärt ihr, dass Montfort sein Vater ist, und dass er deshalb seine Ehre geopfert hat. Hélène versteht und verzeiht ihm. Procida, der Henri nicht bemerkt hat, übergibt Hélène einen Brief, aus dem hervorgeht, dass ein Schiff Peters von Aragon, beladen mit Gold und Waffen, unterwegs ist. In diesem Moment bemerkt er Henri, den er erneut als Verräter beschimpft. Als auch Montfort mit französischen Offizieren dazukommt, verlangt er die Hinrichtung der Verschwörer. Henri bittet ihn um eine Begnadigung. Procida, der von Hélène erfahren hat, dass Henri Montforts Sohn ist, glaubt, dass sein Vaterland verloren ist. Im Inneren der Festung singen bereits die Mönche zur Einleitung der Hinrichtung „De profundis clamavi ad te, Domine! Domine! Exaudi orationem meam! “ Henri bittet Montfort auf den Knien um Gnade für die Verschwörer. Montfort erklärt sich unter der Bedingung bereit, dass ihn Henri einmal „Vater“ nennt. Henri weigert sich zunächst. Elena und Procida sind bereit zu sterben. Angesichts des Henkers schreit Henri auf: „Mon père“ (Mein Vater). Daraufhin begnadigt Montfort die Verschwörer, spricht von Frieden und verspricht, Hélène und Henri am nächsten Tag in der Vesperstunde zu vermählen. Während die anwesenden Sizilianer und Franzosen auf Versöhnung hoffen, sinnt Procida weiterhin auf Rache und die Befreiung Siziliens.

Fünfter Akt

Garten von Montforts Palast. Ein Chor junger Männer und Frauen singt von Frieden und dem Glück der Liebe. Hélène, die bereits ein Hochzeitskleid trägt, hofft auf eine endgültige Versöhnung der Sizilianer und Franzosen. In einem Duett gestehen sich Henri und Hélène noch einmal ihre Liebe. Nach Henris Abtritt nähert sich Procida. Er teilt Hélène mit, dass nach ihrem Jawort und dem Läuten der Hochzeitsglocken das Gemetzel beginnen wird. Elena ist verzweifelt und sinnt auf einen Ausweg. Schließlich sagt sie Henri, dass sie ihn nicht heiraten kann, weil noch immer der Schatten ihres Bruders zwischen ihnen steht. Eine Hochzeit wird niemals stattfinden. Als Montfort hinzukommt, klagt ihm Henri, dass Elena ihr Versprechen brechen will. Montfort, zur Versöhnung bereit, legt stattdessen Henris und Elenas Hände ineinander und sagt, dass sie nicht gegen ihre Neigung entscheiden soll. Procida gibt das Zeichen für das Läuten der Glocken. Hélène sagt zum letzten Mal nein. Vergeblich. In diesem Moment beginnen die Glocken zu läuten. Die Sizilianer stürzen bewaffnet auf die Bühne und metzeln Montfort und die Franzosen nieder. Der Vorhang fällt unter den Klängen des agitato aus der Ouvertüre.

Rezeption und Bearbeitungen

Trotz der Schwächen des Librettos und dem Bruch in der Handlung, indem sich Montfort zum Edelmut bekehrt und der Freiheitskämpfer Procida zum gewöhnlichen Verschwörer wird, war die Uraufführung in Paris ein Erfolg. Die Oper wurde danach insgesamt 62mal aufgeführt.[7]

Noch im selben Jahr, am 26. Dezember 1855 fand die italienische Erstaufführung im Teatro Regio von Parma statt.

Nicht zuletzt, weil „Sizilianische Vesper“ (I vespri siciliani) ein Schlagwort der italienischen Einigungsbewegung geworden war, (siehe die Anspielung in der 4. Strophe von Fratelli d'Italia) wurde unter dem Druck der Zensur in der Restaurationszeit nach der Zerschlagung der Einigungsbewegung im Jahre 1849 die Handlung der Oper nach Portugal verlegt und unter dem Titel „Giovanna di Guzman“ aufgeführt. Auch an der Mailänder Scala, die das Werk nachspielte, wurde die Oper unter diesem Titel gebracht. Erst 1861, nach der Invasion Garibaldis, der Vertreibung der Bourbonen aus Neapel und Sizilien und der Ausrufung eines Teilkönigreichs Italien unter Viktor Emanuel II., durfte Verdis Oper unter dem Titel I vespri siciliani (Die sizilianische Vesper) in der Übersetzung vom Arnaldo Fusinato in Italien aufgeführt werden.[8]

In der Folge erlitt das Werk immer wieder Eingriffe und Bearbeitungen. In Paris, wo die Oper bis 1865 auf dem Spielplan stand, ersetzte Verdi selbst im Jahre 1863 Henris Arie O jour de peine aus dem 4. Akt durch ein anderes Stück. In Italien stieß die Balletteinlage im 3. Akt, ein obligatorischer Bestandteil der Grand opéra, auf Unverständnis, und so erklärte sich Verdi bereits 1856 bereit, sie ganz zu streichen.[9]

Während die „Sizilianische Vesper“ in Italien häufig gespielt wird, blieb sie nach Meinung des Musikwissenschaftlers Kurt Honolka außerhalb Italiens ein „Fremdling“.[10]

Die Oper wird meist in italienischer Sprache aufgeführt und ist so auch auf Tonträgern konserviert. Die rekonstruierte französische Originalfassung liegt bislang nur in einer Einspielung aus dem Jahr 1969 vor.

Literatur

  • Mark Everist, Killing a bull and the Pleasures of History (übersetzt als: „Die Bullen tötenden Freuden der Geschichte“), 2004, in: Beiheft der französischsprachigen Aufnahme von 1965.
  • Rolf Fath: Reclams Kleiner Verdi-Opernführer, Philipp Reclam Stuttgart 2000, ISBN 3-15-018077-5.
  • Karl Holl: Ärger mit Scribe in: Programmheft der Hamburgischen Staatsoper, 1979, Nachdruck eines Teils seiner Verdi-Biographie.
  • Kurt Honolka: Zur Neufassung der Sizilianischen Vesper in: Programmheft der Hamburgischen Staatsoper, 1974.
  • Hans Renner: Das Wunderreich der Oper, Vier Falken Verlag Berchtesgaden, Erweiterte Neuauflage 1956, S. 398f.
  • Heinz Wagner; Das große Handbuch der Oper, 2. Auflage, Florian Noetzel Verlag Wilhelmshaven 1995, S. 743.

Diskographie (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Karl Holl: Ärger mit Scribe, a. a. O., sowie Abdruck eines Briefes von Verdi 1855, ibid.
  2. Brief Verdis aus dem Jahr 1855, Abdruck der Übersetzung im Programmheft der Hamburger Staatsoper, 1979.
  3. Karl Holl: Ärger mit Scribe, a. a. O.
  4. Beiheft zur CD RCA 1973, (o. Verf.), siehe auch: Kurt Honolka: Zur Neufassung der Sizilianischen Vesper, a. a. O. Betreffs Donizettis Oper gibt es widersprüchliche Angaben in der Literatur. Nach Mark Everist, Killing a bull and the Pleasures of History (Übersetzung), a. a. O., S. 27 hatte bereits Halévy 1838 das Libretto abgelehnt, und Donizetti hatte nur zwei der drei Akte vertont. Eine weitere Version siehe unter [1].
  5. Noel Goodwin, Verdi: I Vespri Siciliani, in: Beiheft zur Einspielung unter Muti, S. 18.
  6. Rolf Fath: Reclams Kleiner Verdi-Opernführer, 2000, S. 113.
  7. Kurt Honolka: Zur Neufassung der Sizilianischen Vesper 1974; Mark Everist: Killing a bull and the Pleasures of History, a. a. O., S. 29 spricht dagegen von einem „Dahinschleppen“.
  8. Karl Holl: Ärger mit Scribe, a. a. O., sowie Beiheft der Aufnahme von 1951.
  9. Mark Everist, Killing a bull and the Pleasures of History (Übersetzung), a. a. O., S. 29.
  10. Kurt Honolka: Zur Neufassung der Sizilianischen Vesper, a. a. O.

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