Kreis Kalbe (Milde)

Kreis Kalbe (Milde)
Basisdaten[1]
Bezirk der DDR Magdeburg
Kreisstadt Kalbe (Milde)
Fläche 427 km² (1986)
Einwohner 18.359 (1986)
Bevölkerungsdichte 43 Einwohner/km² (1986)
DDR-Bezirk-Magedeburg-Kreis-Kalbe.png
Der Kreis Kalbe (Milde) im Bezirk Magdeburg

Der Kreis Kalbe (Milde), nicht zu verwechseln mit dem preußischen Landkreis Calbe a./S., gehörte zum Bezirk Magdeburg und wurde mit der Kreisstadt Kalbe (Milde) 1952 neu gegründet. Er entstand im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 aus Teilen der ehemaligen preußischen Landkreise Salzwedel, Gardelegen und Stendal. Der Kreis wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1988 wieder aufgelöst, wobei die Stadt Bismark mit ihrem Umland und die Stadt Kalbe/Milde - obwohl historisch zu Salzwedel gehörig - dem Kreis Gardelegen zugeordnet wurden. Kleine Teile gingen an den Kreis Salzwedel und den Kreis Osterburg.

1994 - im Zuge der Verwaltungsreform - ging der Kreis Gardelegen in den Altmarkkreis Salzwedel über. Ausnahmen waren die Stadt Bismark und umliegende Dörfer, die in den Landkreis Stendal wechselten.

Der Verbleib der 26 Gemeinden nach Auflösung des Landkreises:

  • 15 Gemeinden werden in den Landkreis Gardelegen eingegliedert: Altmersleben, Berkau, die Stadt Bismark, Büste, Engersen, Güssefeld, Holzhausen, Kakerbeck, die Stadt Kalbe, Könnigde, Kremkau, Neuendorf am Damm, Schenkenhorst, Wernstedt und Winkelstedt;
  • Meßdorf wird in den Landkreis Osterburg eingegliedert;
  • 10 Gemeinden werden dem Landkreis Salzwedel zugeschlagen: Badel, Brunau, Jeetze, Jeggeleben, Kahrstedt, Lüge, Packebuch, Vienau, Winterfeld und Zethlingen.

Autokennzeichen

Kfz-Kennzeichen ab 1953: H oder M

Einzelnachweise

  1. Statistische Jahrbücher der Deutschen Demokratischen Republik. In: DigiZeitschriften. Abgerufen am 6. Oktober 2009.

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