Christian Maicon Hening


Christian Maicon Hening
Chris

Chris im Eintracht Frankfurt Museum 2010

Spielerinformationen
Voller Name Christian Maicon Hening
Geburtstag 25. August 1978
Geburtsort BlumenauBrasilien
Größe 185 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
bis 1999 Timbó EC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1999
1999–2000
2001
2001
2002
2003
2003–2011
2011–
Esporte Clube Democrata
Timbó EC
Botafogo-SP
Coritiba FC
SC Internacional
FC St. Pauli
Eintracht Frankfurt
VfL Wolfsburg



16 0(0)
13 0(2)
13 0(3)
145 (11)
0 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 4. Spieltag Saison 2011/2012

Christian Maicon Hening (* 25. August 1978 in Blumenau), bekannt unter dem Namen Chris, ist ein brasilianischer Fußballspieler, der seit August 2011 beim VfL Wolfsburg spielt.[1]

Er ist Defensiv-Allrounder und wird zumeist im defensiven Mittelfeld oder in der Innenverteidigung eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Chris ist in der südbrasilianischen Stadt Blumenau aufgewachsen. Über Vereine aus Curitiba und Porto Alegre wurde er im Winter 2003 vom FC St. Pauli, der in der 2. Bundesliga spielte, verpflichtet. Gleich in seinem ersten Spiel erzielte er ein Tor beim 2:0-Sieg gegen den VfB Lübeck.

Eintracht Frankfurt

Nach nur 13 Spielen (und 3 Toren) beim Zweitligisten St. Pauli wurde er zur Saison 2003/04 vom damaligen Bundesligisten Eintracht Frankfurt verpflichtet. In dieser Saison gelang es dem Verein aber nicht, die Klasse zu halten und er stieg in die 2. Bundesliga ab. Daraufhin sorgte Chris für einen Skandal, als er trotz gültigen Vertrages in Frankfurt bei dem brasilianischen Fünftligisten Prudentópolis Esporte Clube unterschrieb und daraufhin von der FIFA für drei Monate gesperrt wurde. Nach Anrufen des internationalen Sportgerichtshofes CAS wurde die Sperre für den Fall aufgehoben, dass an Prudentópolis 250.000 Euro zu zahlen sei.[2]

Nach Aussprache und Aussöhnung mit der Eintracht übernahm die Vereinsführung die Strafzahlung, durch welche die CAS die Sperre aufhob, und stellte ihn wieder in den Kader, der später den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte.

Obwohl Chris Henings Vertrag mit Eintracht Frankfurt bis 2009 lief, verkündete der damalige Trainer und Manager des VfL Wolfsburg Felix Magath nach der Partie gegen die Eintracht, er wolle Chris zur Sommerpause 2008 zum (späteren) UEFA-Cup-Teilnehmer Wolfsburg holen. Hintergrund war eine Ausstiegsklausel, die es Chris erlaubte, vor Ablauf der Vertragszeit für eine feste Ablösesumme die Eintracht zu verlassen. Zu einem Wechsel kam es aber nicht, da die Eintracht ein verbessertes Angebot zur Verlängerung vorlegte, welches Chris schließlich annahm.

Als dienstältester Feldspieler der Eintracht hatte Chris die Entwicklung der nach dem Abstieg 2003 vollkommen neu zusammengestellten Mannschaft von Beginn an begleitet und einen dementsprechenden Stellenwert bei Mannschaft, Fans und Vorstand. Mit Beginn der Saison 2010/11 wurde Chris zum Mannschaftskapitän ernannt[3], konnte aufgrund von Verletzungen (s.u.) jedoch kaum auflaufen. Schon bald befand sich der Verein im Abstiegskampf, und auch unter dem neuen Trainer Christoph Daum konnte die Klasse nicht gehalten werden. Schließlich wurde der Vertrag mit Chris zu Ende der Saison aufgelöst.

VfL Wolfsburg

Ende August 2011 wurde bekannt, dass Chris kurz vor Ende der Transferperiode von dem zum Erstligisten VfL Wolfsburg zurückgekehrten Trainer und Manager Felix Magath verpflichtet wurde.

Verletzungen

Chris wurde in seiner Laufbahn immer wieder von Verletzungen geplagt. Nachdem er sich im Mai 2006 einer Bandscheiben-Operation unterziehen musste, fiel er bis Dezember 2006 aus. Ein Innenbandschaden ließ Chris auch das erste Drittel der Saison 2007/08 verpassen. Kaum war er im Winter wieder aufgelaufen, zog er sich eine komplizierte Fußsohlenverletzung und fiel für das letzte Drittel der Saison aus.

Auch in der Saison 2008/09 konnte Chris aufgrund von Verletzungen nur 19 Saisonspiele absolvieren. 2009/10 war die erste Saison seit Jahren, die er ohne größere Verletzungen spielte.

Wegen einer Leistenverletzung, die er sich beim Auftakttraining zuzog, konnte er sein neues Amt als Mannschaftskapitän nicht zum Saisonauftakt 2010/11 ausüben.[4]

Nach nur 7 Saisonspielen musste Chris ab Ende Oktober 2010 wegen einer Nervenentzündung im Rücken erneut pausieren. Nach kurzer Rückkehr ins Mannschaftstraining stellte sich Anfang Februar 2011 heraus, dass Chris erneut an der Bandscheibe operiert werden muss. Die Saison war damit beendet.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 29. August 2011
  2. Handelsblatt vom 22. Juli 2005
  3. Eintracht Frankfurt: Skibbe bestätigt: Chris neuer Kapitän!
  4. Thomas Kilchenstein: Chris fällt für Saisonstart aus. In: Frankfurter Rundschau. 21. Juli 2010 (http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=2873011, abgerufen am 22. Juli 2010).
  5. Kicker vom 2.Februar 2011

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