Brett Skinner

Brett Skinner
KanadaKanada Brett Skinner
Brett Skinner
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 28. Juni 1983
Geburtsort Brandon, Manitoba, Kanada
Größe 185 cm
Gewicht 88 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #4
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 2002, 3. Runde, 68. Position
Vancouver Canucks
Spielerkarriere
1998–2000 Brandon Wheat Kings
2000–2001 Trail Smoke Eaters
2001–2002 Des Moines Buccaneers
2002–2005 University of Denver
2005–2006 Manitoba Moose
2006–2007 Portland Pirates
2007 Omaha Ak-Sar-Ben Knights
2007–2008 Providence Bruins
2008–2009 New York Islanders
2009 Chicago Wolves
2009–2010 Lake Erie Monsters
2010–2011 Amur Chabarowsk
seit 2011 Iserlohn Roosters

Brett Skinner (* 28. Juni 1983 in Brandon, Manitoba) ist ein kanadischer Eishockeyspieler, der seit Juli 2011 bei den Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga unter Vertrag steht.

Nachdem er bereits im Juniorenbereich und am College Erfolge feierte, spielte Skinner von 2005 bis 2010 fünf Saisons in der American Hockey League für verschiedene Teams. Zudem absolvierte er elf Partien für die New York Islanders in der National Hockey League. Im Sommer 2010 kam Skinner nach Europa und spielte ein Jahr in der Kontinentalen Hockey-Liga bevor er nach Deutschland wechselte.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Brett Skinner begann in seiner Heimatstadt Brandon mit dem Eishockey und spielte von 1998 bis 2000 für die Brandon Wheat Kings in einer Midget AAA-Liga, der höchsten Leistungsstufe für Spieler zwischen 15 bis 17 Jahren. Dort wurde er nach beiden Spielzeiten ins First All-Star Team gewählt. In der Saison 2000/01 spielte Skinner für die Trail Smoke Eaters in der British Columbia Hockey League. Dort erhielt der offensiv ausgerichtete Verteidiger für seine Leistungen zwei weitere individuelle Auszeichnungen. Im nächsten Jahr schloss er sich den Des Moines Buccaneers aus der United States Hockey League an und erzielte 47 Punkte in 46 Spielen. Daraufhin wurde er zum USHL Defenseman of the Year und ins First All-Star Team gewählt. Im NHL Entry Draft 2002 wählten ihn die Vancouver Canucks in der dritten Runde als insgesamt 68. Spieler aus.

Anschließend entschied Skinner sich zunächst für ein Studium an der University of Denver und spielte dort für das Eishockeyteam. In seinem ersten Jahr wurde er der erfolgreichste Scorer unter allen Neulingen seines Teams. In der Saison 2003/04 steigerte Skinner sich in Toren, Vorlagen und Punkten und konnte mit den Pioneers die US-amerikanische Collegemeisterschaft der National Collegiate Athletic Association gewinnen. In seinem dritten Jahr gelangen dem Kanadier seine bis dahin größten Erfolge. Nachdem er mit seinem Team zunächst die Meisterschaft der Western Collegiate Hockey Association gewann und ins First All-Star Team gewählt wurde, konnten die Pioneers ihren letztjährigen Titel um die Collegemeisterschaft verteidigen. Zusätzlich erhielt Skinner noch zwei weitere individuelle Auszeichnungen.

Am 30. August 2005 unterschrieb der Kanadier seinen ersten Profivertrag bei den Vancouver Canucks. Diese schickten ihn zum Farmteam Manitoba Moose in die American Hockey League. Beim Spengler Cup 2005 spielte Skinner für das Team Canada und scheiterte erst im Finale gegen den russischen Club HK Metallurg Magnitogorsk. In fünf Spielen kam er auf ein Tor und drei Vorlagen.[1] Am 9. März 2006 transferierten die Canucks Skinner zusammen mit einem Zweitrunden-Draftpick im Tausch für Keith Carney und Juha Alen zu den Anaheim Mighty Ducks. Auf Leihbasis blieb er aber bis zum Ende der Saison bei den Moose und erreichte mit ihnen in den Play-Offs die Divisionsfinalspiele. In der Saison 2006/07 schickten die Anaheim Ducks Skinner in die AHL zu den Portland Pirates und in die ECHL zu den Augusta Lynx. Nachdem er in Portland nur noch überzähliger Verteidiger war, wechselte er im Februar 2007 zu den Omaha Ak-Sar-Ben Knights.[2] Im Juli 2007 unterschrieb er einen neuen Einjahres-Vertrag bei den Ducks. Kurz vor Beginn der Saison 2007/08 wurde er zusammen mit Nathan Saunders im Tausch gegen Mark Mowers zu den Boston Bruins transferiert. Skinner spielte das gesamte Jahr für die Providence Bruins in der AHL. In dieser Saison konnte er endgültig sein Potenzial abrufen und erzielte 47 Punkte in 68 Spielen. Zudem wurde er für das AHL All-Star Game nominiert. Im Juli 2008 unterschrieb Skinner als Free Agent einen Einjahres-Vertrag bei den New York Islanders. Zunächst spielte er wieder in der AHL für die Bridgeport Sound Tigers. Nachdem die Islanders im Oktober 2008 mit viele Ausfällen zu kämpfen hatten, beriefen sie Skinner in ihren Kader, der schließlich am 27. Oktober 2008 im Spiel gegen die New York Rangers sein Debüt in der National Hockey League gab.[3] Nach elf Spielen kehrte er nach Bridgeport zurück. Am 13. Januar 2009 tauschten die Islanders Skinner gegen Junior Lessard von den Atlanta Thrashers. Bis Saisonende lief der Kanadier jedoch nur für deren AHL-Farmteam, die Chicago Wolves, auf. Am 8. Juli 2009 erhielt Skinner einen Einjahres-Vertrag bei der Colorado Avalanche. Für die Avalanche absolvierte er allerdings kein Spiel und war die komplette Spielzeit im Farmteam bei den Lake Erie Monsters im Einsatz und dort als Stammspieler gesetzt.

Im August 2010 nahm er ein Angebot von Amur Chabarowsk aus der Kontinentalen Hockey-Liga an.[4] Dort war er einer von vier Nordamerikanern und kam auf sechs Punkte in 34 Spielen. Im Juli 2011 wurde Skinner von den Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga verpflichtet. In Iserlohn soll er seinen Fähigkeiten entsprechend auch offensive Aufgaben übernehmen und zum Spielaufbau beitragen.[5]

Spielstil

Skinner ist ein offensiver Verteidiger mit einem einwandfreien Passspiel und guten Fähigkeiten zum Spielaufbau. In Spielen setzt er seine Mitspieler in Szene und schaltet sich auch direkt in Angriffe mit ein. Skinner ist ein guter Skater und kann das Spiel lesen. Im Powerplay kann er effektiv von der blauen Linie spielen. Er hat einen guten, präzisen Schuss und schießt so oft wie sich die Gelegenheit bietet. Auch im Unterzahlspiel arbeitet er hart. Skinner besitzt eine gute Arbeitsmoral und ist ein Teamplayer.[6] Im Körperspiel hat er Schwächen, welche seine defensive Effektivität mindern.[7]

Erfolge und Auszeichnungen

  • 1999 MMHL First All-Star Team
  • 2000 MMHL First All-Star Team
  • 2001 BCHL Second All-Star Team
  • 2001 Trail Smoke Eaters Defenseman of the Year
  • 2002 USHL First All-Star Team
  • 2002 USHL Defenseman of the Year
  • 2004 NCAA Division-I-Championship mit der University of Denver
  • 2005 WCHA First All-Star Team
  • 2005 WCHA Championship mit der University of Denver
  • 2005 NCAA West Second All-American Team
  • 2005 NCAA Frozen Four All-Tournament Team
  • 2005 NCAA Division-I-Championship mit der University of Denver
  • 2008 AHL All-Star Game

Karrierestatistik

    Hauptrunde   Play-Offs
Saison Team Liga Sp T A Pkt SM +/- PPG SHG Sp T A Pkt SM +/- PPG SHG
1998/99 Brandon Wheat Kings Midget AAA MMHL 29 3 18 21 20
1999/00 Brandon Wheat Kings Midget AAA MMHL 40 8 27 35 48
2000/01 Trail Smoke Eaters BCHL 59 11 24 35 43
2001/02 Des Moines Buccaneers USHL 46 9 38 47 25 3 0 1 1 0
2002/03 Denver Pioneers WCHA 37 4 13 17 27 4 0
2003/04 Denver Pioneers WCHA 44 7 23 30 32 4 1
2004/05 Denver Pioneers WCHA 43 4 36 40 30 2 0
2005/06 Manitoba Moose AHL 65 4 21 25 33 -2 2 0 13 0 4 4 19 +5 0 0
2006/07 Portland Pirates AHL 41 6 12 18 24 +3 1 0
2006/07 Augusta Lynx ECHL 5 1 3 4 8 +2 0 1
2006/07 Omaha Ak-Sar-Ben Knights AHL 21 0 6 6 2 -5 0 0 5 0 3 3 2 0 0 0
2007/08 Providence Bruins AHL 68 7 40 47 47 +13 2 0 10 0 1 1 0 +1 0 0
2008/09 Bridgeport Sound Tigers AHL 24 1 11 12 10 -5 1 0
2008/09 New York Islanders NHL 11 0 0 0 4 +2 0 0
2008/09 Chicago Wolves AHL 37 3 20 23 4 -13 2 0
2009/10 Lake Erie Monsters AHL 73 3 25 28 43 -3 1 0
2010/11 Amur Chabarowsk KHL 34 2 4 6 12 -6 1 0
MMHL gesamt 69 11 45 56 68
WCHA gesamt 124 15 72 87 89 10 1
AHL gesamt 329 24 135 159 163 -16 9 0 28 0 8 8 21 +6 0 0
NHL gesamt 11 0 0 0 4 +2 0 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = Spiele insgesamt; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz)

Einzelnachweise

  1. hockeyfans.ch: Brett Skinner Statistiken
  2. The Hockey News: Player Bio Brett Skinner
  3. CBS Sports: Rangers handle Islanders behind Drury's first two goals
  4. Brandon Sun: Skinner signs in Russia
  5. Iserlohn Roosters: Roosters verpflichten Verteidiger Brett Skinner
  6. The Hockey News: Player Bio Brett Skinner
  7. Hockeysfuture: Prospect Brett Skinner

Weblinks


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