Altpreußisches Infanterieregiment No. 8 (1806)

Altpreußisches Infanterieregiment No. 8 (1806)
Regiment zu Fuß & Name des Inhabers
Aktiv 1679–1919
Land Kurfürstentum Brandenburg/ Preußen
Truppengattung Infanterie
Historische Stationierungsorte 1683 Minden, ab 1716 Stettin, 3 Kompanien ab 1794 Warschau und Lowicz
Herkunft der Soldaten Pommern
Inhaber 1679 Johann Anton von Zieten, 1690 Anton Günther von Anhalt-Zerbst, 1714 Christian August von Anhalt-Zerbst, 1747 Johann Otto von Treskow („Alt-Treskow“), 1754 Georg Friedrich von Amstel, 1757 Karl Ferdinand von Hagen genannt „Geist“, 1759 Julius Dietrich von Queis, 1769 Levin Friedrich von Hacke, 1785 Johann Georg Wilhelm von Keller, 1786 Johann Andreas Anton von Scholten, 1791 Franz Otto von Pirch, 1795 Friedrich Leopold von Rüts
Traditionsfolge Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm IV.“ (1. Pommersches) Nr. 2
Stammliste Altpreußische Infanterieregimenter
Stammnummer No. 8
Kriege & wichtige Schlachten Spanischer Erbfolgekrieg, Österreichischer Erbfolgekrieg, Siebenjähriger Krieg, Koalitionskriege, Napoleonische Kriege

Das Infanterieregiment mit der späteren Nummer No. 8 war eines der ältesten brandenburgisch-preußischen Regimenter. Es wurde 1679 als Zieten zu Fuß gegründet.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Geschichte

Das Regiment wurde 1679 aus Rekruten der märkischen Garnisonen errichtet.

Garnison, Ersatz und soziale Verhältnisse

Das Regiment lag ab 1683 in Minden. Zwischen 1716 und 1792 lag es in Stettin. 3 Kompanien wurden ab 1794 in Warschau und Łowicz stationiert.

Beurteilung

Das pommersche Regiment gehörte im Siebenjährigen Krieg zu den „Spitzenregimentern“.[1]

Verbleib und Nachfolge

Das Regiment gehörte 1806/07 zum Reserve-Corps Anton Wilhelm von L’Estocq, später Corps Gebhard Leberecht von Blücher. Nach der preußischen Heeresreform als Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm IV.“ (1. Pommersches) Nr. 2 in die neupreußische Armee übernommen.

Uniform, Ausrüstung

Im 18. Jahrhunderts bestand die Regimentsuniform aus einer blauen Uniformjacke mit roten Ärmel- und Rockaufschlägen und Rabatten mit weißen Litzen. Die Mütze der Flügelgrenadiere war blau-rot, Goldmessingbeschlag mit gelb-weiß-rotem Püschel. Die Regimentsfahne war schwarz mit weißen Flammen.

Siehe auch

Literatur

  • Hans Bleckwenn: Die friderizianischen Uniformen: 1753 - 1786. In: Die bibliophilen Taschenbücher. Nr. 444, Hardenberg, Dortmund 1984, ISBN 3-88379-444-9 (Lizenz d. Biblio-Verl. Osnabrück als: Das altpreussische Heer; Teil 3, Bd. 3, 4 u. 5). Band I, S. 81ff.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans Bleckwenn: Die friderizianischen Uniformen: 1753 - 1786. In: Die bibliophilen Taschenbücher. Nr. 444, Hardenberg, Dortmund 1984, ISBN 3-88379-444-9 (Lizenz d. Biblio-Verl. Osnabrück als: Das altpreussische Heer; Teil 3, Bd. 3, 4 u. 5). Band I, S. 84.

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