Altpreußische Feldjäger zu Fuß

Altpreußische Feldjäger zu Fuß
Regimenter der Frühen Neuzeit
Übersicht Liste der Stehenden Heere der Frühen Neuzeit
Territorium Preußen
Gattung Infanterie
Nummer --
Stammliste Altpreußische Infanterieregimenter
Alternativname Feldjäger zu Fuß, Jäger-Corps zu Fuß, Feldjäger-Regiment
Gründung 1744 als Kompanie, 1762 als Bataillon, 1785 als Regiment
Garnison Mittenwalde, bis 1773 auch Teupitz, dann auch Zossen
Kanton/Werbung kantonsfrei, Förstersöhne und Jägerburschen unter 5 Fuß 6 Zoll Größe
Regimentschefs Wilhelm Ludwig von Aweyde (Kommandeur), Philipp Ludwig Siegmund Bouton des Granges (1760 Kommandeur, 1785 bis 1790 Regimentschef)
Schlachten Schlacht bei Prag (1757), Breslau (1757), Leuthen (1757), Hochkirch (1758), bei fast allen Operationen aller Corps beteiligt
Kriege Siebenjähriger Krieg, Bayerischer Erbfolgekrieg, Koalitionskriege
Verbleib 1806 Feldjäger-Regiment, Reste bildeten das neupreußische Garde-Jäger-Bataillon
Das Monogramm des Garde-Jäger-Bataillons

Das Garde-Jäger-Bataillon, war ein neupreußisches Jägerbataillon, das in der Tradition des altpreußischen Korps Feldjäger zu Fuß stand, das 1744 von Friedrich II. in Preußen aufgestellt wurde. 1808 wurde daraus das Jägerbataillon Nr. 1, das dann den Namen Garde-Jäger-Bataillon erhielt. Es gehörte nachfolgend bis 1918 zum Gardekorps der Königlich-Preußischen Armee. Die aus Jägern und Forstleuten bereits 1631 unter der Regentschaft von Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel bestehende militärische Jäger-Truppe, wird als die älteste im deutschen Sprachraum angesehen. Die aus dem Jagd- und Forstdienst stammenden Soldaten waren für den Dienst als Kundschafter, Kuriere, Scharfschützen und Plänkler außerhalb der regulären Schlachtordnung bestens geeignet. Auf das Konzept dieser hessischen Einheiten gehen später, in Preußen und anderen deutschen Staaten eingeführte Jägertruppen, einschließlich der heute als Militärpolizei eingesetzten Feldjäger, zurück. Die Feldjäger der deutschen Bundeswehr beziehen sich noch heute auf diese Tradition.

Offizier
des Garde-Jäger-Bataillons um 1850.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ursprünge und Feldjäger zu Fuß

Am 24. November 1740 erfolgte auf Schloss Rheinsberg in Brandenburg durch König Friedrich II. von Preußen der Aufstellungsbefehl an den Aufseher Schenck des Jägerhofes in Potsdam. Dieser wurde zum Capitaine de Guides ernannt und sollte die preußische Armee mit guten Wegweisern versorgen.

Friedrich der Große stellte am 15. Juni 1744 das Feldjägerkorps zu Fuß auf, rekrutiert aus dem einheimischen Forstpersonal und deren Söhnen. Die zu Beginn 144 Jäger starke Einheit, die ihre eigene Bewaffnung mitbrachte (die Jagdgewehre waren zu dieser Zeit den Infanteriewaffen in puncto Treffgenauigkeit deutlich überlegen), wuchs bis zum Siebenjährigen Krieg auf 300 Mann und wurde 1757 in zwei Kompanien aufgeteilt. 1760 wurden die Kompanien bei Charlottenburg von russischen Kosaken aufgerieben, gleich darauf aber zu 4 Kompanien ausgebaut. Nach dem Kriege erreichte das Korps wieder die Stärke von zwei Kompanien, ab 1773 auf 5 Kompanien (Bataillon), 1778 auf 6. Am 1. Januar 1784 erfolgte eine Kabinettsorder zur Umwidmung des Bataillons zu einem Regiment von 10 Kompanien.

Die Kompanien gingen 1806 beim Corps Blücher unter. Einige Kompanien konnten entweichen.[1]

Befreiungskriege und neupreußische Armee

1808 wurden die verblieben Kompanien im Garde-Jäger-Bataillon zusammen gefasst. Sie bewährten sich anschließend in den Befreiungskriegen. Es deckte –allein auf sich gestellt- den Rückzug hinter die Katzbach und bewahrte damit die Preußen und Russen vor einer Katastrophe. Bei der Völkerschlacht bei Leipzig waren sie es, die in hartem Häuserkampf den Vorort Möckern eroberten, dadurch den französischen Reserven den Zugang nach Leipzig verwehrten und so einen wesentlichen Anteil am Sieg hatten.

1808 waren die Standorte Berlin, 1812 Breslau, 1814 Berlin und von 1818 an die preußische Residenz Potsdam. Das Bataillon bestand aus gelernten Jägern. Ihre Fähigkeiten sollten, beweglich eingesetzt, im Kriege die Linieninfanterie unterstützen. Bewährte Jäger wurden nach Ableistung ihrer Dienstzeit in den Staats-Forstdienst übernommen.

Das Bataillon gehörte zur 1. Garde-Infanterie-Brigade in Potsdam in der 1. Garde-Infanterie-Division (Berlin) des Gardekorps (Berlin). Ab dem 1. Oktober 1902 war dem Bataillon die Garde-Maschinengewehr-Abteilung Nr. 1 zugeteilt.

Berühmtester Soldat des Garde-Jäger-Bataillons ist wohl Otto von Bismarck, der spätere Reichskanzler. Er hat 1838 in Potsdam als Einjährig-Freiwilliger seinen Wehrdienst bei den Potsdamer Jägern geleistet.

Auch im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 und im Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 war das Bataillon im Einsatz.

Das Garde-Jäger-Bataillon zieht nach dem Krieg 1871 in Berlin ein.

Am 15. Juli 1870 wurde in Preußen die Mobilmachung zum Deutsch-Französischen Krieg befohlen. Das Garde-Jäger-Bataillon gehörte zur 2. Armee, die vom Prinzen Friedrich Karl befehligt wurde. Es wurde von Potsdam mit der Bahn bis Mannheim befördert und marschierte von dort sofort auf Metz. Schon am 18. August schlug das Bataillon, als Teil der Avantgarde seine erste Schlacht. Sie endete siegreich mit der Erstürmung von St. Privat, welche die Franzosen zum Rückzug in die Festung Metz zwang. Nach der Einschliessung der Festung wurde das Bataillon der neugebildeten Maas-Armee zugeteilt, welche den Franzosen am 1. September die Schlacht bei Sedan lieferte. Auch hier hatte das Garde-Jäger-Bataillon erheblichen Anteil am Sieg. Am 18. Januar 1871 nahm eine Abordnung des Bataillons an der feierlichen Proklamation des Königs von Preußen zum deutschen Kaiser in Versailles teil. Am 18. Juni zogen die siegreichen Truppen, darunter die Potsdamer Jäger, feierlich in die festlich geschmückte neue deutsche Reichshauptstadt Berlin ein.

Das MG 08, in Preußen zuerst beim Garde-Jäger-Bataillon eingeführt und erprobt.

Um 1900 wurde das Garde-Jäger-Bataillon beauftragt, das neu einzuführende Maschinengewehr zu erproben und frontreif zu machen. Ebenso wurde eine andere technische Neuerung, das Fahrrad, zunächst bei den Jägern erprobt und eingesetzt.

Nach der Mobilmachung 1914 stand das Bataillon am 4. August um 18.00 Uhr in voller Stärke abmarschbereit. Um 23.11 Uhr rollte der Zug von Potsdam gen Westen. Am 6. August trafen die Soldaten in Belgien ein. Es folgte ein achttägiger Marsch an die Front, teilweise mit täglichen Marschleistungen von über 40 km. Am 15. August hatte das Bataillon bei Dinant seine Feuertaufe in diesem Kriege. Nach teils heftigen Gefechten überschritt das Garde-Jäger-Bataillon am 26. August bei Tout Vent die französische Grenze. Am 20. September griff das Bataillon bei La-Ville-aux-Bois an. Dabei erlitten die Garde-Jäger schwere Verluste (87 Tote, 143 Verwundete, der Kommandeur Major von Krosigk selbst schwer verwundet). Nach einer Ruhepause wurde das Bataillon im April 1915 in einer Stärke von 43 Offizieren und 1.117 Unteroffizieren und Mannschaften ins Elsaß verlegt. Dort wurde es an der Höhe Hartmannsweilerkopf eingesetzt, wo es lange Zeit im Stellungskrieg eingesetzt war. Am 14. Oktober 1916 wurde das Bataillon nach Mazedonien verlegt. Dort versuchte die Entente, gegen die Südfront der Mittelmächte vorzugehen.

Gardejäger radeln an die Front

Es gelang den Jägern, auf der Höhe 1050 bei Prilep den feindlichen Angriffen standzuhalten. Sieben schwere Angriffe mit heftiger Artillerievorbereitung scheiterten. Im Februar 1918 kehrte das Garde-Jäger-Bataillon an die Westfront zurück. In den Vogesen lenkten sie durch Angriffe von den großangelegten Vorbereitungen der Operation Michael im Norden der Front ab. Der Einsatzort am Hartmannsweilerkopf wurde „Jägertanne“ genannt. Ab 4. November zog sich das Regiment nach Deutschland zurück. Nach zahlreichen Schwierigkeiten, die Offiziere konnten etwa die Bildung eines Arbeiter- und Soldatenrates nicht verhindern, wurde am 13. November 1918 die Heimatgarnison Potsdam erreicht.

Zahlreiche Garde-Jäger meldeten sich zu Freikorps und schlugen 1918 und 1919 für die Reichsregierung linkssozialistische Aufstände nieder. Am 15. Juni 1919 hielt das Bataillon seine letzte Parade anlässlich der 175-Jahrfeier ab.

Kommandeure und Regimentschefs

Offizierstschako der Garde-Jäger
  • 1744 Wilhelm Ludwig von Aweyde (Kommandeur)
  • 1760 Philipp Ludwig Siegmund Bouton des Granges (1760 Kommandeur, 1785 bis 1790 Regimentschef)
  • 1808 von Witzleben
  • 1809 von Jagow
  • 1813 von Seydlitz
  • 1813 von Witzleben
  • 1815 August Wilhelm von Neumann-Cosel
  • 1834 von Knoblauch
  • 1848 von Arnim
  • 1854 von Plonski
  • 1856 von der Lancken
  • 1857 von Oppell
  • 1859 Graf zu Dohna
  • 1861 von Werder
  • 1866 von Roeder
  • 1866 von Kameke
  • 1870 von Arnim
  • 1875 Graf Finck von Finckenstein
  • 1880 Frhr. von Wilczeck
  • 1886 Frhr. von der Horst
  • 1889 Graf von der Goltz
  • 1894 Frhr. von Plettenberg
  • 1898 von Besser
  • 1902 von Boddien
  • 1904 von Bonin

Uniform

Die Feldjäger zu Fuß trugen einen Dreispitz mit rein grüner Uniform mit roten Aufschlägen und pailler Hose. In den ersten Jahren brachten die Förstersöhne ihre eigene Uniform mit.[2]

Die Garde-Jäger trugen statt einer Pickelhaube einen Tschako mit Gardestern, außerdem einen grünen Waffenrock mit roten Vorstößen und gelben Litzen am Kragen und an den Aufschlägen. Als Seitenwaffe wurde oft ein Hirschfänger getragen.

Die Kaserne in Potsdam, 1916

Kaserne

Die Kaserne in Potsdam heute

Die Garde-Jäger-Kaserne (auch Beweibten-Kaserne) befindet sich in Potsdam an der Ecke Türkstraße/Berliner Straße. Das Gebäude wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von Heinrich Ludwig Manger errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde es teilweise zerstört. 2004/05 wurde es rekonstruiert und dient dem Energiekonzern E.ON als Verwaltungssitz im Land Brandenburg.

Fahne

Die Fahne des Bataillons wurde 1892 neu verliehen. Sie befindet sich heute im Besitz des Deutschen Historischen Museums in Berlin.

Tradition

Kriegerdenkmal 1870/71 heute

Die Tradition des Bataillons wurde von der 6. Kompanie des berühmten Infanterie-Regiment 9 in Potsdam bis 1945 weitergeführt. Nach 1945 ging die Tradition des Garde-Jägerbataillons zunächst an die Selbständige Panzerjäger-Kompanie 440 in Wuppertal über. Nach deren Auflösung 1981 ging sie an die 2./Panzerbataillon 533, ab dem Jahr 1991 an die 2./Jägerbataillon 533 in Düren über. Auch diese ist seit 1996 aufgelöst. 2004 kam die Tradition des Garde-Jäger-Bataillon zurück nach Potsdam. Das Heimatschutzbataillon 842 (entstanden aus dem Sicherungsbataillon 4422 in Trier) trug von 2004 bis 2006 den Traditionsnamen Potsdamer Jäger.

Denkmäler

  • Bereits nach dem Deutsch-Österreichischen Krieg 1866 errichteten Soldaten der 1. Kompanie ihren gefallenen Kameraden an der Schießbahn der 1. Kompanie im Potsdamer Forst einen schlichten Gedenkstein, der von einem Adler bekrönt war. An den Seiten waren die Namen der Gefallenen verzeichnet. Das Denkmal gibt es nicht mehr.
  • 1871 kehrte das Bataillon aus dem Deutsch-Französischen Krieg in seine Garnison Potsdam zurück. Ebenfalls im Potsdamer Forst, vor den ehemaligen Schießständen der Gardejäger wurde im August 1995 das Bataillonskriegerdenkmal 1870/71 wieder gefunden, das lange Zeit als verschollen galt.
    Das Denkmal geht auf eine Stiftung seines Offizierkorps zurück und wurde um 1880 „Zum / Andenken an die in den Feldzügen 1870/71 / gebliebenen Offiziere, Oberjäger und Jäger / des Garde Jäger Bataillons“ aufgestellt.
Das Kriegerdenkmal 1914-18 für die Gefallenen des Garde-Jäger-Bataillons und seiner Kriegsformationen
  • Am 24. Juni 1923 wurde das Kriegerdenkmal 1914-18 für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen des längst aufgelösten Garde-Jäger-Batatillons auf dem Potsdamer Bassinplatz feierlich enthüllt. Zu der Einweihung waren hunderte alter Gardejäger gekommen; zahlreiche Fahnenabordnungen und zwei Soldaten in historischen Uniformen, die zu beiden Seiten vor dem Denkmal standen, gaben der Veranstaltung die richtige Kulisse.
    Ehemalige Angehörige des Bataillons und seiner Kriegsformationen, die auf vier Tafeln, die in einem Halbkreis das Denkmal umgaben, hatten es gestiftet. Der Berliner Bildhauer Karl Kowalczewski schuf den Entwurf: Das Denkmal stellt einen Felsen „inmitten einer Vogesenlandschaft und einen Gardejäger dar, der den Hartmannsweilerkopf bergan stürmt.“
    Bei einer grundlegenden Umgestaltung des Bassinplatzes im Jahre 1936 wurde das Denkmal an den Rand des Platzes versetzt.
    Die Stifter übergaben das Denkmal in die Obhut der Stadt Potsdam. Nur so ist es zu erklären, dass der bronzene Handgranatenwerfer die Metallspende des Deutschen Volkes 1944 nicht überstand. Noch während des Zweiten Weltkrieges wurde als Ersatz für den Gardejäger ein Zementguß-Adler angeschafft. Am 18. Juni 1944 wurde das mit diesem Adler ausgestattete Denkmal bei den Schießbahnen im Potsdamer Forst wiedererrichtet und neu enthüllt.
Kriegerdenkmal 1914-1918 heute

Die Historie dieses Denkmals zwischen 1945 und 1995 ist weitgehend unbekannt. Das Gelände der alten Jäger-Schießbahnen an der Michendorfer Chaussee wurde gelegentlich in die Geländespiele der Jungen Pioniere der DDR einbezogen. Dabei wurde das Kriegerdenkmal der Gardejäger zwar gesehen, aber nicht weiter beachtet. Der Zeitpunkt der Zerstörung konnte bisher noch nicht geklärt werden.

1995 erhielt das Preußische Denkmal-Institut einen ersten Hinweis zu diesem Denkmal; es wurde besichtigt und fotografiert. Gleichzeitig wurde das noch auf seinem Unterbau stehende Kriegerdenkmal 1870/71 entdeckt. Beim IV. Korps in Potsdam fanden sich engagierte Kameraden, die sich der beiden Denkmäler annahmen.

In den folgenden Jahren wurden beide Denkmäler geborgen, restauriert und gereinigt. Am 15. Juni 2001 wurden die in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Geltow wieder aufgestellten Kriegerdenkmäler im Rahmen einer würdigen Feierstunde in die Obhut des VBK 84 übergeben. Nach Voranmeldung und Terminabsprache mit dem Kasernenoffizier können beide Denkmäler besichtigt werden.

  • Im Katharinenholz unweit der Katharinenholzstraße befand sich ein Kriegerdenkmal, errichtet 1872 und erinnerte an den Einsatz der Gardejäger zu Fuß in den deutschen Einheitskriegen 1866/71.

Es wurde am 2.September 1872 unter Seiner Hoheit, Kaiser Wilhelm I feierlich enthüllt. Auf dem wuchtigen Denkmal, fast an die vier Meter hoch, lag ein lebensgroßer Löwe. Darunter an jeder Seite befanden sich Lorbeerkränze mit den Namen der Schlachten an denen die Soldaten des Regimentes teilnahmen. Die Namen befanden sich auch auf den von gekrönten Adlern gezierten Randsäulen. Die Inschrift auf der Tafel lautete:

"Dem ehrenvollen Andenken der in den Feldzügen 1866, 1870 und 1871 mit Gott für König und Vaterland ruhmvoll gefallenen Offiziere, Unteroffiziere u. Mannschaften gewidmet vom Ersten Garde Regiment zu Fuss am 18ten August 1872"

Von diesem Denkmal wurden im Jahr 2005 von den Mitarbeitern einer Munitionsbergungsfirma noch einige Reste gefunden. Es sind auf diesen Resten noch zwei Ortsnamen, die u.a. an die Gefallenen der Schlachten von Pierrefitte und Stains vom 19.9, 23.9 und 29.10.1870 erinnern, erkennbar.

  • In den 1970er Jahren wurde in der Panzerkaserne in Düren ein schlichter Gedenkstein zum Gedenken an die Gardejäger aufgestellt. Seit der Auflösung des Jägerbataillons 533 steht dieser Stein in der Blücher-Kaserne in Berlin-Kladow.

Einzelnachweise

  1. Bleckwenn 1984 Bd. 2: 168
  2. Menzel 2002: 208

Literatur

  • Peter Amend: Kurzer Abriß des Geschichte des Garde-Jäger-Bataillon. Düren 1985.
  • Hans Bleckwenn: Die friderizianischen Uniformen 1753-1786; 4 Bände; Dortmund 1984; Band II: Infanterie II; ISBN 3-88379-444-9.
  • Karl von Dewitz-Krebs: Garde-Jäger Bataillon. Oldenburg, 1924. Erweiterte Auflage 1934.
  • Karl von Dewitz-Krebs: Ehemaliges Garde-Jäger-Bataillon. Berlin, 1938.
  • Karl Hildebrandt: Der rote Kurier. Persönliche Erlebnisse aus den Revolutionstagen 1919. Kassel 1933.
  • Diltheys Militärischer Dienstunterrricht für Einjährig-Freiwillige, Berlin 1900.
  • Adolf Menzel: Die Armee Friedrich des Großen in ihrer Uniformierung - gezeichnet und erläutert von Adolph Menzel, Weltbild Verlag, Augsburg 2002, ISBN 3-8289-0523-4, S. 206f.
  • Eike Mohr: Heeres- und Truppengeschichte des Deutschen Reiches und seiner Länder 1806 bis 1918. Osnabrück, 1989.
  • Das Jubiläum des Garde-Jäger-Bataillons. Berlin, 1858.
  • Dagobert von Rentzell: Geschichte des Garde-Jäger-Bataillons 1808-1888. Berlin, 1889.
  • Fritz Mücke: Erinnerungen eines alten Garde-Jägers. Neudamm, 1899.
  • Karl von Boddien: Das 150jährige Jubiläum des Garde-Jäger-Bataillons zu Potsdam im Juni 1894. Berlin, 1894.
  • Rudolf Weise: Das Königlich Preußische Garde-Jäger-Bataillon. Seine Geschichte und sein Heim in Potsdam. Neudamm, 1899.
  • Chronik des Heimatschutzbataillon 842.

Weblinks


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