Heinrich Dittmar (Pädagoge)

Heinrich Dittmar (Pädagoge)

Heinrich Dittmar (* 15. Dezember 1792 in Ansbach; † 24. Juli 1866 in Zweibrücken) war ein deutscher Pädagoge.

Er studierte seit 1810 in Erlangen und Würzburg erst die Rechte, dann Philosophie, namentlich von Johann Jakob Wagner beeinflusst, und errichtete später in Würzburg mit einigen Freunden eine Schul- und Erziehungsanstalt nach Pestalozzischen Prinzipien, dann 1817 eine solche in Nürnberg. 1827 übernahm er das Rektorat der Schule zu Grünstadt in der Pfalz, 1855 das des Gymnasiums zu Zweibrücken, wo er starb.

Werke

  • Außer zahlreichen Jugendschriften und einigen Ausgaben älterer Literaturdenkmäler, zum Beispiel des "Merks" von Abraham a Sancta Clara (Frankfurt 1827)
  • Gedichte "Das Minnebüchlein", Berlin 1824

"Waizenkörner gestreut in junge Herzen" (Frankfurt, 1827, verlegt von Johann David Sauerländer)

  • "Geschichte der Welt vor und nach Christus, für das allgemeine Bedürfnis dargestellt" (Heidelberg 1845-60; 4. Aufl. 6 Bde.)
  • "Die Weltgeschichte im Umriß" (12. Auflage, das. 1881, 2 Bde.)
  • "Leitfaden der Weltgeschichte" (9. Auflage das. 1879)
  • "Die deutsche Geschichte in ihren wesentlichen Grundzügen" (8. Auflage das. 1880)

Literatur

  • A. F. Butters: Dittmar, Heinrich. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 5, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 266.
  • Hubert Göbels: Der Knaben Lustwald. Eine Studie zur Entwicklungsgeschichte des deutschen Lesebuches.In: Die Schiefertafel. Zeitschrift für historische Kinderbuchforschung 5 (1982), Heft 1, S. 15–36.


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