Didaktik der Philosophie


Didaktik der Philosophie

Didaktik der Philosophie bezeichnet die Theorie der Lehre und des Lernens von Philosophie. Die Didaktik kann sowohl auf Kinder als auch auf Erwachsene ausgerichtet sein. An der Universität kann man Didaktik der Philosophie und Ethik studieren.

Inhaltsverzeichnis

philosophiedidaktische Ansätze

Fachdidaktische Grundpositionen

In der deutschsprachigen Fachdidaktik lassen sich zwei Grundpositionen unterscheiden:

Der dialogisch-pragmatische Ansatz

Der kommunikations-und praxisorientierte Ansatz stellt das „Philosophieren“ in den Mittelpunkt, das er als eine grundlegende Kulturtechnik begreift. Diese Kulturtechnik kann sich an vielen Themen bewähren und ist nur lose an die philosophische Tradition gebunden. Bedeutendster Vertreter dieses Ansatzes ist der Hamburger Ekkehard Martens. [1]

Der bildungstheoretisch-identitätstheoretische Ansatz

Der eher textorientierte Ansatz stellt das „Nach-Denken“ und Kennen der Tradition in den Mittelpunkt. Begründer dieses Ansatzes ist der Düsseldorfer Lehrer Wulff Rehfus. Er schreibt dazu: "Im Philosophieunterricht geht es darum, den Schüler hinzuführen zu den überkommenen und gegenwärtigen Problemstellungen und –lösungen der Philosophie, zu den Methoden des Philosophierens (wie zum Beispiel transzendentale, dialektische, hermeneutische usf.) und schließlich zu den Wegen, sich philosophische Schriften philosophisch erschließen zu können. „Hinführung“ ist also kein Heruntertransformieren der großen Denker auf Schülerniveau, umgekehrt kommt es vielmehr darauf an, die Schüler zur Philosophie zu führen. Dazu eignen sich vor allem paradigmatische Autoren. Darunter sind solche zu verstehen, die eine Philosophie in ihren Grundzügen entwickelt haben, die in der Folgezeit zum Ausgangspunkt weiterer philosophischer Diskussion wurde." [2]

Philosophieren mit Kindern

Das "Philosophieren mit Kindern" ist ein Unterrichtsprinzip, das an den Universitäten entwickelt wurde. Die gleiche Bezeichnung verwendet Mecklenburg-Vorpommern für das Schulfach, das als Ersatzfach für Religion von der ersten bis zur zehnten Klasse unterrichtet wird. [3]

Begriffsklärung

Es existieren einige leicht unterschiedlich ausgeprägte Ansätze in der Kinderphilosophie. Der Oberbegriff für alle ist „Philosophieren mit Kindern“. Die Bezeichnungen der verschiedenen Ansätze deuten bereits bestimmte Richtungen an, können aber auch zu Missverständnissen führen. Martens' Bezeichnung „Philosophieren mit Kindern“ (PmK), sowie Matthews' „Philosophische Gespräche mit Kindern“ verweisen auf eine dialogisch-pragmatischen Philosophiedidaktik. Lipmans Bezeichnung „Philosophy for Children“ (P4C, „Philosophie für Kinder“) macht den didaktischen Anspruch deutlich, ist jedoch nicht als bloße Reduzierung der „echten“ Philosophie zu verstehen. Selbiges gilt für die Bezeichnung „Kinderphilosophie“ von Jaspers. „Als Bezeichnung eines eigenen Arbeitsgebiets der Philosophie dagegen hätte [der Begriff „Kinderphilosophie“], analog zur "Kinderpsychologie", einen gewissen Wert“[4], meint Martens. Der Begriff „Kinderphilosophie“ als Philosophie der Kinder verdeutlicht die Authentizität des Philosophierens der Kinder. [5]

Die verschiedenen Richtungen des Philosophierens mit Kindern sind:

  • Philosophieren mit Kindern (Ekkehard Martens, Barbara Brüning)
  • Philosophieren für Kinder (Matthew Lipman: „P4C“; Daniela Camhy: „Kinderphilosophie“)
  • Philosophieren von Kindern (Gareth B. Matthews)
  • Nachdenken mit Kindern (Kerstin Michalik, Helmut Schreier, Hans-Joachim Müller)

Allgemeines

Die weltweit verbreitetste Richtung der „Kinderphilosophie“ ist „Philosophy for children“ (P4C). Diese Philosophie für Kinder entwirft einen eigenen Wissenschaftskanon der zu vermittelnden philosophischen Inhalte. Dieser Kanon wird a priori gesetzt, wobei als wesentliches Merkmal des philosophischen Denkens das synthetische Denken betont wird, d.h. die Fähigkeit in logisch-diskursiven Begriffen zu denken.

Das „Philosophieren mit Kindern“ (PmK) legt den Schwerpunkt neben die Einübung in das logisch-argumentative Denken auf das kreative Denken. Das kreative Denken in den philosophischen Kontext von Unterricht zu stellen, bedeutet eine Erweiterung des traditionellen Verständnisses von Philosophie als Begriffsklärung in diskursiven, eindeutigen Zeichen. Das kreative Denken produziert präsentative, mehrdeutige Zeichen, die dazu dienen, dem philosophischen Denken der Kinder eine weitere Ausdrucksmöglichkeit einzuräumen.

Keiner der Ansätze des Philosophierens mit Kindern, ob es die logisch-argumentative Schule des „Philosophie für Kinder“-Ansatzes oder die eher dialogisch-pragmatisch ausgerichtete Schule des „Philosophierens mit Kindern“ ist, kann und will Funktionswissen vermitteln. Der kreative Ansatz des PMK legt den Akzent innerhalb des Philosophierens mit Kindern auf die Suche und den Ausdruck von Deutungen. Auf der Suche nach Bedeutung bilden die Kinder Zeichen oder auch Symbole, die wiederum Anlass bieten, nach neuen Deutungen zu suchen. Dies sind so genannte präsentative Symbole, die neben den diskursiven Symbolen, Referenzpunkte sind für weiteres Nachdenken. Philosophieren mit Kindern ist im Wesentlichen ein Symbolisierungsprozess- ein Zeichenbildungsprozess. Die „Was ist das?“-Fragen der Kinder sind der Ausgangspunkt für die gemeinsame Suche nach Bedeutung und dem Versuch, einen angemessenen Ausdruck für die Bedeutungen zu finden.

Geschichtliches

Schon Kant empfiehlt in seiner ethischen Didaktik am Schluss der Metaphysik der Sitten die sokratisch-dialogische Methode als Lehrmethode. „Eine Lehrart, bei denen die Kinder von selber, ohne durch den Lehrer angewiesen zu sein, (…) urteilen.“ [6] „Er lehnt eine Belehrung »durch abgezogene allgemeine Formeln« ab und schlägt statt dessen vor, auf die moralischen Erfahrungen der Kinder zurückzugreifen.” Er will, dass die Kinder selber denken, philosophieren. [7]

Nach dem ersten Weltkrieg beschäftigten sich in Deutschland Reformpädagogen zum ersten Mal intensiver mit dem Philosophieren von Kindern. 1922 schrieb der Reformpädagoge Herman Nohl einen Aufsatz mit dem Titel Die Philosophie in der Schule. „Nohl stellt[e] bei den Kindern der ersten vier Grundschulklassen, aber auch bei bereits Vierjährigen, ein ‘metaphysisches Denken’ oder ‘philosophisches Staunen’ fest (...). Nohl war der Meinung, dass Philosophieren in der Grundschule am besten im Gesamtunterricht durch Behandlung von ‘Themenkreise[n] aus dem Erfahrungsbereich der Kinder’ stattfinden sollte. In der Sekundarstufe dagegen empfahl er in Einzelfächer aufgegliederten Unterricht. Philosophiert werden sollte im Fach ‘Lebenskunde’, vergleichbar dem heutigen Ethikunterricht.“ [8] Er entwickelte didaktische Überlegungen, um dieses Denken zu fördern. An dieses Konzept knüpft das Philosophieren mit Kindern an.

Die erste Ausarbeitung eines Philosophie-Programmes fand in den USA statt. Ende der 1960er-Jahre wurden von Matthew Lipman intensive Studien zum Philosophieren mit Kindern betrieben. 1974 gründete er das "Institute for the Advancement of Philosophy for Children" (IAPC) an der Montclair State University (New Jersey). [9] Das Institut erarbeitet bis heute philosophische Kinderbücher für den schulischen Unterricht. Für jede Altersstufe gibt es philosophisch-geordnete Geschichten mit Handbüchern für die Lehrkräfte. [10]

Seit den 1970er Jahren gewinnt das Philosophieren mit Kindern in Deutschland „vor allem im Ethik- und Philosophieunterricht der Grundschule und Sekundarstufe I zunehmend an Bedeutung“. [11]

Haltung

Wenn Kinder fragen: Was ist das?, fühlen sich Lehrer oder Eltern oft genötigt, sich selbst als Lexikon zu verstehen. Man schlägt nach, was das Wissen auf die jeweilige Frage antworten würde. Es folgt der Gang in die Bibliothek und man schaut in den „Was ist was?-Büchern“ nach guten Antworten auf die „Was ist das?-Fragen“. Doch wie oft hat man das Gefühl, die Frage des Kindes eigentlich so nicht ganz verstanden zu haben. Z.B. – „Was ist das? Zeit“. Doch anstatt bei der Frage zu bleiben, formuliert man sie neu: „Du möchtest gerne wissen, wie die Uhr funktioniert oder wer die erste Uhr erfunden hat!“ Oft ist dies die erste Reaktion, wenn einem ein Kind eine „Was ist das?-Frage“ stellt. Schon verändert man die Frage des Kindes, um sie dem eigenen Wissensstand anzupassen und eine Antwort geben zu können. Gemeinsam mit Kindern über ihre „Was-ist-das-Fragen“ nachzudenken, damit ist man im Kern des Philosophierens mit Kindern und seinem Paradigma. [12]

Wichtiges beim Philosophieren mit Kindern

Philosophieren ist ein offener, vorläufiger Deutungsprozess, in dem es wesentlich darum geht, selber zu denken, vom anderen her zu denken und weiter zu denken. Er dient der Suche nach immer klareren Bedeutungen.

Anlass zum Philosophieren können die Fragen der Kinder selbst sein, philosophische Gespräche können aber auch von der Lehrkraft angeregt werden.

Wesentliche Punkte für erfolgreiches Philosophieren in der Gruppe sind:

  • Neugierde
  • Unvoreingenommenheit
  • Akzeptanz
  • Wertschätzung, Meinung der Anderen (und der Kinder) als Gewinn sehen
  • Eine „Community of Inquiry“ mit Gesprächsregeln zu bilden
  • Authentizität des Lehrenden
  • Der Lehrende als Mitsuchender, Moderator oder Provokateur

Es geht beim Philosophieren nicht um den Einzelnen, nicht um Leistungsbewertung, sondern um Wahrheitsfindung. Daher wird empfohlen, einen speziellen Ort zum Philosophieren zu nutzen. An diesem Ort, z.B einem „Philosophenkreis“ darf keine Leistungsbewertung stattfinden, damit die Kinder offen über ihre Gefühle und Gedanken sprechen können.

kindzentrierte Gespräche

Durch kindzentrierte Gespräche soll die Kommunikation der Kinder untereinander gefördert werden. Durch das Reflektieren, Nachdenken und Sich-Äußern können die SchülerInnen „eine aktive Rolle in der Mitgestaltung von unterrichtlichen Lernprozessen wahrnehmen. Gerade Gespräche sind bestens dazu geeignet, daß Kinder ihre Vorstellungen, Erfahrungen, Meinungen und Gefühle über Sachverhalte einbringen können.“ [13]

Nach Riemann ist ein Gesprächsklima notwendig, in der jedes Kind spürt,

  • „dass seine Gedanken und Meinungen zum Thema gefragt sind,
  • dass es einerseits interessant und andererseits notwendig ist, einander konzentriert zuzuhören, damit man sich gegenseitig ergänzen oder aber korrigieren kann,
  • dass man Zweifel, Bedenken, Komisches äußern darf,
  • dass man Kritik äußern kann, ohne daß sie übel genommen wird,
  • dass man das Recht hat, Fragen zu stellen, um gemeinsam nach Antworten zu suchen“.[14]

Die Lehrkraft moderiert das Philosophieren der Kinder nur. Der Lehrende gibt einen Anstoß, führt zusammen mit den Kindern Gesprächsregeln ein, zieht sich dann aber zurück. Damit die Kinder wirklich miteinander reden, diskutieren, philosophieren, rufen sich die Kinder gegenseitig auf, gemeldet wird sich per Handzeichen. [13]

Die Moderation einer philosophischen Gesprächsrunde mit Kindern beinhaltet:

  • Zurückhaltung
  • Das Zurückschrauben von anfänglichen Erwartungen: Es geht (nur) darum, den Prozess zu unterstützen, die SchülerInnen müssen nicht gleich philosophieren.
  • Lenkung, ohne Ergebnisse vorweg zu nehmen: Fokus/ Aufmerksamkeit lenken (z.B. durch ein Gedankenexperiment)
  • Systematisches, aber ergebnisoffenes Vorgehen („von A nach B“)
  • „therapeutische“ Formulierungen
  • Zusammenfassung
  • Spiegelung
Gefühle in philosophischen Gesprächen mit Kindern

Brüning ist der Meinung, dass Gefühlsregungen nicht durch Argumente ersetzt werden können. Sie versucht einen Ausgleich zwischen positiven und negativen Gefühlen herbeizuführen. Den Kindern solle die Möglichkeit gegeben werden über ihre Gefühle – egal ob negativ oder positiv - zu sprechen. Brüning möchte, dass die Kinder selbst „eine gewisse Entwicklung ihrer Gefühle feststellen [und lernen,] nicht nur ihre eigenen Interessen, Ziele und Wünsche (…) durchzusetzen, sondern auch die der anderen zu respektieren“. [15]

Inhalt

Der Inhalt richtet sich nach der Erlebnis- und Ereigniswelt der Kinder, diesen Raum kann man auch in die vier Kantischen Fragen unterteilen, in die der Gelehrte die Philosophie in seiner Vorlesung zur Logik 1804 unterteilte:

Die Sachthemen für das Philosophieren in der Grundschule sollten mit der kindlichen Lebenswirklichkeit und den Interessen der Kinder übereinstimmen. Zum Philosophieren sollten Phänomene, die vielschichtige und mehrdeutige Aspekte sowie kontroverse Standpunkte zulassen, gewählt werden. Außerdem bieten sich Themen an, die der Spezifik der Klassensituation angemessen sind.[16]

Beliebte Fragen in der Grundschule sind z.B. „Was ist Glück?“, die Frage der Freundschaft und die Unendlichkeit. [17]

Merkmale philosophischer Fragen

  • Generalität:
Fragestellungen und Probleme, die grundsätzlich für alle Menschen wichtig sind oder sein könnten
  • Mehrperspektivismus:
Fragen, die sich nicht allein mit einer Fachwissenschaft beantworten lassen
  • Selbsterweiterung:
Durch das Philosophieren neue Perspektiven für das eigene Handeln und Denken im Alltag gewinnen [18]

Es gibt zwei Arten von „Warum?“-Fragen. Es handelt sich um eine Sachfrage, wenn nach der Ursache gefragt wird. Philosophische Fragen unterscheiden sich dadurch von Sachfragen, dass sie nach dem Ziel fragen, nach dem Sinn.

Aufbau einer Philosophieeinheit

  1. Einstieg (Geschichten, Bilder, …)
  2. Gespräch
  3. Aktion (z.B. einen eigenen Schluss zur Geschichte schreiben, ein Bild malen, ...)
  4. Evaluation

grundlegende Lernziele

  • Verbesserung der Sprach- und Denkentwicklung
  • Entfaltung der Kreativität
  • Förderung der persönlichen und sozialen Entwicklung
  • Förderung der Toleranz

Am wichtigsten ist den Pädagogen die Förderung des selbständigen Denkens, der Persönlichkeitsentwicklung und das Herausbilden von sozialen Fähigkeiten. [9]

weitere philosophiedaktische Ansätze

  • Hegels gymnasiale Philosophiedidaktik
  • Die dialektische Philosophiedidaktik von Roland W. Henke ist der Versuch einer „zeitgemäße[n] Philosophiedidaktik“ (Stand: 2000) und ist „zwischen Martens und Rehfus zu positionieren“. [19]
  • Der kompetenzorientierte Ansatz in unterschiedlichen Versionen von France Rollin, Michel Tozzi, Karel van der Leeuw und Pieter Mostert
  • Der philosophiedaktische Ansatz von Josef Schmucker Hartmann
  • Die „systemisch-historische Philosophiedidaktik“ von Matthias Bublitz, 2006
  • Der philosophiedaktische Ansatz von Johannes Rohbeck versucht zwischen akademischer Philosophie und schulischer Unterrichtspraxis zu vermitteln. Er transformiert didaktische Potenziale der Philosophie in philosophische Kompetenzen, die von SchülerInnen erworben werden können.[20]
  • Narrative Philosophiedidaktik von Muck, Maria: „Philosophiedidaktik ist zugleich Wissen und Können gemeinsamer Selbstbestimmung.“ [21]

Methoden

Die eingesetzten Methoden für das Philosophieren mit Kindern dienen zum einen der Anregung des logisch argumentativen Denkens und zum anderen der Anregung des kreativen Denkens. Zum Einsatz kommen das Philosophische Gespräch, Gedichte, Geschichten, Bilder, Begriffsmoleküle, Hypertexte, theatrale Zeichen.

Die analytischen Ansätze des Philosophierens mit Kindern integrieren zwar kreative-anschauliche Zugänge, wie das Schreiben von Gedichten, das Malen von Bildern, das Spielen von Rollen in den philosophischen Klärungsprozess, jedoch nur, um einen weiteren Zugang zu eindeutigen, klaren Begriffen zu ermöglichen. Philosophieren in diesem Verständnis hat das Ziel, eindeutige, klare, konsensfähige Antworten zu formulieren. Der Ansatz des Kreativen Philosophierens mit Kindern erweitert diese Sicht. Hier ist das kreative Denken nicht nur ein Wegbereiter hin zum logisch-argumentativen Denken, sondern bildet philosophisch-relevante Ausdrücke an sich. Das heißt: Bilder, theatrale Zeichen, Gedichte, Geschichten, Hypertexte und sprachliche mehrdeutige Ausdrücke, wie die Metapher, sind zwar mehrdeutige Aussagen, gehören jedoch an sich zu den gemeinsamen Sinndeutungen der Kinder.

Blitzlicht

Zu einem vorgegebenen Begriff sagt reihum jeder der Philosophierunde, was ihm spontan dazu einfällt. Der Moderator geht bei dieser spekulativen Methode deduktiv vor, d.h. er führt die Gruppe von den speziellen Beispielen ins Allgemeine. Durch Abstrahieren gelangt die Gruppe zum Philosophieren.

Sokratischer Dialog

Im Sokratischen Dialog wird in Anlehnung an Sokrates' mäeutische Methode versucht, Philosophie im Sinne des Selbstentdeckens von Wahrheit zu vermitteln. Im Gespräch werden Aporien, Widersprüche, Brüche in der Argumentation aufgezeigt, die wiederum als Ansatz für weitere Erforschung von Sachverhalten dienen. Die Philosophen treten hier als Suchende nach der Wahrheit auf, letztendlich findet man dennoch höchstens individuelle Lösungen der philosophischen Fragen. Bizarre Behauptungen oder provokante Fragen, wie z.B. „Es ist so schönes Wetter draußen, was macht ihr hier in der Schule?“ können dazu führen, dass Kinder ihren Schulbesuch begründen und verteidigen. Von da kann der Lehrende hermeneutisch immer weiter fragen bis die Kinder zu einer philosophischen Frage gelangen auf die es keine eine Antwort gibt. Formen des sokratischen Dialoges werden sehr gerne beim Philosophieren mit Kindern angewandt.

Philosophie im Streitgespräch

Das Streitgespräch ist eine Form der intensiven Diskussion philosophischer Positionen. Es gibt verschiedene Formen, wie z. B. die Disputation, die nach verschiedenen Regeln durchgeführt werden. Der Unterschied zwischen Diskussion und Philosophieren liegt im Begründen der Gründe auf Metaebene. Eine Diskussion ist dann erfolgreich, wenn die Mitglieder der Diskussion ihre Meinungen begründen, wenn sie argumentieren. Philosophisch wird die Diskussion, sobald die Begründungen auf Metaebene bewertet und analysiert werden. Die Methode des Streitgespräches wird eher in der Sekundarstufe verwendet. Das Argumentieren verschiedener, auch widersprüchlicher Positionen fördert auch stark demokratisches Denken.

Dilemma-Diskussion

Ein Dilemma kann man auf Ebene der Moral – zumindest für sich selbst - lösen, fragt man aber weiter, müsste man eine Begründung der Gründe für die moralische Entscheidung auf der Ebene der Ethik finden. Die Diskussion über ethische Dilemma-Situationen kann die moralische Urteilsfähigkeit verbessern. Diese Methode ist besonders von Georg Lind in der Konstanzer Methode der Dilemma-Diskussion (KMDD) verfeinert worden. Sowohl zum Philosophieren als auch für den Ethikunterricht werden Dilemmata gerne herangezogen.

Gedankenexperiment

Gedankenexperimente sind rein hypothetisch („Was wäre, wenn …?“). Es werden denkmögliche, aber letztlich kontrafaktische Annahmen als Möglichkeit genommen, Aspekte von Argumentationen, weltanschaulichen Vorstellungen, Wissen oder Traditionen auf ihre innere Logik zu überprüfen. Ein Gedankenexperiment kann offen oder geschlossen sein. Offen bedeutet, dass es keine Lösung auf die Frage gibt, bzw. unendlich viele Möglichkeiten der Beantwortung. Im Gegensatz zu diesem spekulativen Gedankenexperiment, wird beim geschlossenen, analytischem Gedankenexperiment linear abgeprüft, ob etwas sein kann, Undenkbares wird ausgeschlossen. Das Gedankenexperiment kann ein Bestandteil des sokratischen Dialoges sein und ist sehr gut geeignet zum Philosophieren mit Kindern.

Philosophie als „Ismenkunde“

Dieser Ansatz sieht die Aufgabe der Philosophiedidaktik darin, die Schüler im Umgang mit gedanklichen Systemen, Ideologien und Denkmodellen zu schulen. Z. B. Empirismus, Idealismus, Anarchismus, Solipsismus – diese „-ismen“ sollen Gegenstand des Unterrichts sein. Dabei soll auch vermittelt werden, dass man „-ismen“ durchaus kritisch sehen muss, da jedes gedankliche System zu Einseitigkeiten neigt und die Gefahr von Übersteigerung besteht. Auf der anderen Seite soll aber auch ein Abgleiten in den bloßen Pragmatismus vermieden werden. Die Schüler sollen auch ermuntert werden, sich auf kritische Weise zu „-ismen“ zu bekennen. Dieser Ansatz, der 2006 von Matthias Bublitz unter dem Begriff „systemisch-historische Philosophiedidaktik“ veröffentlicht wurde, grenzt sich zur praxisbezogenen Kommunikationsdidaktik ab, der er Oberflächlichkeit und Entsystematisierung des Denkens vorwirft. Er wendet sich aber auch gegen eine einseitige Betonung der Textanalyse und tritt für knappe und verständliche Einführungstexte in populärer Wissenschaftssprache ein.

Texte

Bilderbücher, Kurzgeschichten (P. Jaspersen, Dänemark), Science Fiction (E. Matthews, GB), philosophische Texte (H.-L. Freese, Berlin) oder speziell für die Kinderphilosophie verfasste Bücher (v.a. von Lipman (Pixie, Harry Stottelmeiers Entdeckungen u.a.)) werden oft als didaktische Hilfsmittel eingesetzt. [22]

Bilderbücher als Wege zum Philosophieren

Es existieren viele Kinderbücher mit philosophischem Gehalt. Einige Kinderbücher sind explizit darauf angelegt, philosophische Themen anzusprechen, doch auch Bilderbücher ohne explizit philosophisches Thema können zum Nachdenken und Philosophieren anregen. Im Gegensatz zu Philosophieromanen wie „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder, die die Philosophie direkt zum Gegenstand eines Kinder- und Jugendbuchs machen, können viele Bücher über konkrete Fragen und Probleme eines besonderen Themas ins eigene Philosophieren hineinführen. Bilderbücher bieten neben Inhalten und Sprache zusätzlich Bilder als Ebenen philosophischer Rezeption. Im Einbeziehen des Ästhetischen liegt nicht nur ein aus philosophischer Sicht besonderer Reiz, sondern auch die Herausforderung, sich stärker als über die Sprache auf die Möglichkeiten kindlicher Rezeption einzulassen. [23]

Populärwissenschaftlicher Zugang

Durch Bücher wie Sofies Welt oder Die Philosophische Hintertreppe von Wilhelm Weischedel wird dem Bedürfnis vieler Menschen nach Wissen nachgekommen.

Textanalyse

Um in den philosophischen Dialog einzutreten, wird die Fähigkeit philosophische Texte zu verstehen notwendig. Verschiedene Methoden zur Texterschließung werden hierbei angewandt. Dabei zeigen sich insbesondere Aphorismen bzw. Dialoge als sehr widerständig. Die Textanalyse ist ein Schwerpunkt philosophischen Arbeitens. Philosophische Texte werden bevorzugt bei Jugendlichen und Erwachsenen angewandt, für Kinder, v.a. der Grundschule bedienen sich die Pädagogen eher Bilderbüchern.

szenisches Spiel

Sehr beliebt ist das Rollenspiel, durch das sich die Teilnehmer sehr gut in die gespielte Situation einfühlen können. Beim Philosophieren wird u.a. auch gerne die Standbild-Methode angewandt. Beim Texttheater sollen die Schauspieler einen vorliegenden Text interpretieren und ihre eigene Meinung durch die Inszenierung deutlich machen. [24] Hans-Joachim Müller beschreibt das Texttheater als gute Methode für das Philosophieren mit Kindern.

Bilder malen

Psychologen haben herausgefunden, dass wir gleichberechtigt sowohl symbolisch, als auch visuell und handlungsbezogen Denken. Kommunikation geschieht nicht nur durch Sprache, sondern auch durch Gestik, Mimik, Farben, Formen usw, schon vor dem Schriftspracherwerb setzen sich Kinder durch Kritzeleien mit ihrer Umwelt auseinander. Deshalb gibt es auch den Ansatz mit Kindern zeichnerisch über Begriffe nachzudenken. Bei den Bildern unterscheidet man zwischen konkreter (gegenständlicher) und abstrakter Ebene. Das visuelle Philosophieren fördert die Fähigkeit der Kinder zu generalisieren, Zusammenhänge und Wesentliches zu erkennen. Es ermöglicht das Hervortreten verschiedener Talente und relativiert die dominante Rolle des Erwachsenen. [25]

Philosophie in der Schule

Unterscheidung Philosophie - Ethik

Die klassischen Disziplinen der Philosophie sind die Erkenntnistheorie, die Ethik, die Metaphysik und die Anthropologie. [7] Ethik ist also eigentlich eine Disziplin der Philosophie. [8]

In den deutschen Schulen gibt es die Fächergruppe Philosophie, Praktische Philosophie, Ethik, Werte und Normen, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER). In den Konzeptionen der Lehrpläne des Philosophie- oder Ethikunterrichtes der verschiedenen Bundesländer werden teilweise verschiedene Schwerpunkte gesetzt. „Philosophieunterricht wird grundsätzlich als analytisch-reflexiver Unterricht definiert, Ethikuntericht dagegen berücksichtigt stärker die affektive und soziale Komponente. (...) Der Diskurs und die durch den Unterricht angestrebte Orientierungsfunktion [spielen] eine zentrale Rolle in allen Konzeptionen.“ [26] Wie genau der Philosophie- oder Ethikunterricht genannt wird, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. Dementsprechend gibt es an den Universitäten die dazugehörigen Lehrstühle für Didaktik der Philosophie oder Ethik.

Die tatsächliche Ausbildung der Lehrkräfte an den Schulen ist jedoch unterschiedlich. Ethik wird bis heute oft fachfremd unterrichtet, Philosophielehrer dagegen wurden schon seit jeher akademisch ausgebildet. [27]

Philosophie als Ersatzfach

In den meisten Bundesländern dient der Philosophie- oder Ethikunterricht als Ersatzfach für Religion, Philosophie wird manchmal als Wahlpflichtfach in der Sekundarstufe angeboten. [3]

Das Unterrichtsfach „Philosophieren mit Kindern / Philosophie“

In Mecklenburg-Vorpommern wird durchgängig von der ersten Klasse an Philosophieren mit Kindern, bzw. Philosophie (in der Sekundarstufe II) als Ersatzfach für Religion unterrichtet. [3]

Dieses Schulfach versucht philosophische mit unterrichtlichen Methoden zu verbinden, so dass „Lehrer und Schüler eine Untersuchungsgemeinschaft“ bilden. Die Themen und Methoden sollen „sowohl dem Erfahrungs- und Verstehenshorizont der Schüler als auch den in Vergangenheit und Gegenwart entwickelten philosophischen Ansätzen gerecht“ werden. Der Philosophieunterricht soll die SchülerInnen v.a. zum Nachdenken bringen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem handlungsbezogenen Denken, den vier Kantischen Fragen. (Rahmenlehrplan, Philosophieren mit Kindern, Jahrgangsstufen 7-10, hg. Vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Erprobungsfassung 2002, S.13 f.) [9]

Kompetenzbereiche

Angestrebte Kompetenzen für die Sekundarstufe, in den Bundesländern unterschiedlich ausgeprägt:

  • "Wahrnehmen und Verstehen
    • Wahrnehmungskompetenz
    • Perspektivübernahme
    • Empathie
    • Interkulturelle Kompetenz
  • Analysieren und Reflektieren
    • Textkompetenz
    • Sprach(analytische) Kompetenz
    • Interdisziplinäre Kompetenz
    • Reflexionskompetenz
  • Argumentieren und Urteilen
    • Argumentations- und Urteilskompetenz
    • Moralische Urteilsfähigkeit
    • ethische Urteilskompetenz
  • Interagieren und Sich-Mitteilen
    • Diskursfähigkeit
    • Darstellungskompetenz
    • Konfliktlösungskompetenz
  • Sich-Orientieren und Handeln
    • Orientierungskompetenz
    • Handlungskompetenz" [28]

Literatur

Literatur zur Philosophiedidaktik

Aktuelle Einführungen

Vertiefende Literatur

  • Ekkehard Martens, Herbert Schnädelbach (Hrsg.): Philosophie. Ein Grundkurs. 2 Bände, 7. überarb. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2003, ISBN 3-499-55457-7.
  • Ekkehard Martens: Einführung in die Didaktik der Philosophie Wiss. Buchgesellschaft, Darmstadt 1983, ISBN 3-534-08543-4.
  • Wulff Rehfus: Der Philosophieunterricht. Kritik der Kommunikationsdidaktik und unterrichtspraktischer Leitfaden. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1986, ISBN 3-7728-1150-7.
  • Wulff D. Rehfus und Horst Becker (Hrsg.): Handbuch des Philosophieunterrichts, Schwann, Düsseldorf 1986 ISBN 3-590-14447-5
  • Matthias Bublitz: Essay zu einer systemisch-historischen Philosophiedidaktik. Edition Octopus, Münster 2006, ISBN 3-86582-314-9
  • Arnold K. D. Lorenzen: Philosophie in der Erwachsenenbildung. Untersuchungen zur Legitimationsgeschichte und Ansätze zu einem Konzept exoterisch-lebensorientierten Philosophierens, Göttinger Beiträge zur Universitären Erwachsenenbildung, Heft 8/1986, 2. Aufl. 1987, Georg-August-Universität Göttingen, Zentralstelle für Weiterbildung
  • Gisela Raupach-Strey: Sokratische Didaktik. Die didaktische Bedeutung der Sokratischen Methode in der Tradition von Leonard Nelson und Gustav Heckmann, Lit-Verlag , Hamburg 2002 ISBN 3-8258-6322-0.
  • Euringer, Martin: Vernunft und Argumentation. Metatheoretische Analysen zur Fachdidaktik Philosophie, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2008.

Einführende Literatur zur Philosophie

Siehe Philosophie#Literatur

Für den Unterricht empfehlenswerte Literatur

Textsammlungen

  • Herlinde Pauer-Studer u.a. (Hrsg.): Philosophie zum Lesen. Verlegergemeinschaft Neues Schulbuch, Wien 2005, ISBN 3-85338-272-X. (Umfangreiche und dennoch handliche Sammlung von Texten, für den Unterricht in Österreich konzipiert).
  • Hubert Schleichert (Hrsg.): Von Platon bis Wittgenstein. Ein philosophisches Lesebuch Beck, München 1999, ISBN 3-406-42145-8. (Berücksichtigt auch die Östliche Philosophie).
  • Ekkehard Martens (Einleitung und Kommentare): Ich denke, also bin Ich. Grundtexte der Philosophie. Beck, München 2003, ISBN 3-406-42164-4. (Enthält Platons „Höhlengleichnis“ und Kants „kategorischer Imperativ“).

Einführungen

  • Jay F. Rosenberg: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Klostermann, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-465-01718-8. (Für den Unterricht des philosophischen Schreibens, mit Übungen im Anhang)
  • Jonas Pfister: Philosophie. Ein Lehrbuch. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 3-15-018433-9. (Dialektisch aufgebaute Einführung: Position, Einwände, Erwiderungen)
  • Nigel Warburton: Was können wir wissen, was dürfen wir tun? Einstieg in die Philosophie. Rowohlt, Reinbek 1998, ISBN 3-499-60378-0.

Nachschlagewerke

Philosophieren mit Kindern

  • Calvert, Kristina: Können Steine glücklich sein? Philosophieren mit Kindern Reinbek bei Hamburg 2004
  • Calvert, Kristina: Creative philosophizing with children Seite 309-328. In: Theory and research in Education. ISSN 1477-8785. Sage publication, New York 2007. Volume 5, number 3
  • Calvert, Kristina: Mit Metaphern philosophieren, München 2000
  • Calvert, Kristina: Ästhetische Dimensionen von Hypertexten beim Philosophieren mit Kindern - In: Mediendidaktische Forschung und medienübergreifendes Lernen im (Deutsch)-Unterricht. Hrsg. v. Jochen Bauer, Kristina Calvert und Bodo Lecke. München 2003
  • Doris Daurer: Staunen - Zweifeln - Betroffensein. Mit Kindern philosophieren, Beltz, Weinheim/Basel 1999
  • Ekkehard Martens: Sich im Denken orientieren, Hannover 1989
  • Matthew Lipman: Harry Stottlemeiers Entdecktung Schroedel, Hannover 1983.
  • Katharina Zeitler: Siehst du die Welt auch so wie ich? Philosophieren in der Kita. Herder, Freiburg 2010. ISBN 978-3451323522.
  • Matthew Lipman: Philosophieren mit Kindern: Pixie. Hölder-Pichler-Tempsky, Wien 1986 ISBN 3-209-00653-9.
  • Matthew Lipman: Handbuch zu Pixie. Hölder-Pichler-Tempsky, Wien 1986 ISBN 3-209-00654-7.
  • Rude/Simbeck/Witt-Kruse/Zeitler: Praxisleitfaden Kinder philosophieren für Kindertageseinrichtungen und Schulen, Freising 2007 [10]
  • Siegmund, Michael: Philosophieren mit Kindern: Ein Handbuch: Spielend leicht die Welt ent-decken. Mit zahlreichen Spielen, Themen und Ideen. BoD, Norderstedt 2011 ISBN 3-84236-855-0
  • Jean-François Lyotard: Postmoderne für Kinder,Edition Passagen, Wien 1996 ISBN 3-85165-252-5
  • Gareth B. Matthews: Philosophische Gespräche mit Kindern, Freese, Berlin 1989 ISBN 3-88942-008-7
  • Eva Zoller: Die kleinen Philosophen. Vom Umgang mit „schwierigen“ Kinderfragen, Herder, Freiburg i. Br. 2000 ISBN 3-451-04994-5.

Einzelnachweise

  1. Vgl. Rehfus, Wulff und Becker, Horst (Hrsg.): Handbuch des Philosophie-Unterrichts. Schwann Düsseldorf 1986, S. 89 ff.
  2. Wulff Rehfus, "Methodischer Zweifel und Metaphysik. Der bildungstheoretisch-identitätstheoretische Ansatz in der Philosophiedidaktik", in: ders. und Horst Becker (Hrsg.), Handbuch des Philosophie-Unterrichts, Düsseldorf: Schwann, 1986, S. 99.
  3. a b c Rösch, Anita: Kompetenzorientierung im Philosophie- und Ethikunterricht. Entwicklung eines Kompetenzmodells für die Fächergruppe Philosophie, Praktische Philosophie, Ethik, Werte und Normen, LER. Lit Verlag GmbH & Co. KG Wien, Zürich 2009, S. 23 f.
  4. Martens, Ekkehard: Philosophieren mit Kindern. Eine Einführung in die Philosophie. Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1999, S. 25 f.
  5. Martens, Ekkehard: Philosophieren mit Kindern. Eine Einführung in die Philosophie. Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1999, S. 46.
  6. Martens, Ekkehard: Philosophieren mit Kindern. Eine Einführung in die Philosophie. Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1999, S. 55.
  7. Martens, Ekkehard: Philosophieren mit Kindern. Eine Einführung in die Philosophie. Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1999, S. 54.
  8. Martens, Ekkehard: Philosophieren mit Kindern. Eine Einführung in die Philosophie. Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1999, S. 16 ff.
  9. a b [1] http://www.kinderphilosophie.at, 24. September 2011.
  10. [2] Koppers-Kupzog, Rita; Wenzel, Wolfram; Aichner, Rudolf: Entdecken die Philosophen die Kinder? Systematische Betrachtungen zur Kinderphilosophie. Auf www.die-philosophen.de/kinder.html, 25. September 2011.
  11. Martens, Ekkehard: Philosophieren mit Kindern. Eine Einführung in die Philosophie. Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1999, S. 7.
  12. Deutsche UNESCO-Kommission: Philosophie - eine Schule der Freiheit. Philosophieren mit Kindern weltweit und in Deutschland. Bonn 2009.
  13. a b Schreier, Helmut: Nachdenken mit Kindern. Aus der Praxis der Kinderphilosophie in der Grundschule. Klinkhardt 1999, S. 39.
  14. Riemann, Sabine: Kinder sachbezogen miteinander reden lassen - Gesprächspraxis mit Kindern im Unterricht. In Sache - Wort - Zahl. H. 10, 1997, S. 11-16.
  15. Brüning, Barbara: Was ist eine philosophische Diskussion mit jüngeren Kindern? in Camhy, Daniela (Hrsg.): Wenn Kinder philosophieren. Leykam Buchverlagsgesellschaft m.b.H., Graz 1990, S. 109 ff.
  16. Schreier, Helmut: Nachdenken mit Kindern. Aus der Praxis der Kinderphilosophie in der Grundschule. Klinkhardt 1999, S. 41.
  17. Ebers, Thomas und Melchers, Markus: Praktisches Philosophieren mit Kindern. Konzepte, Methoden, Beispiele. LIT-VERLAG 2006, S. 134 ff.
  18. Ebers, Thomas und Melchers, Markus: Praktisches Philosophieren mit Kindern. Konzepte, Methoden, Beispiele. LIT-VERLAG 2006, S. 133.
  19. [3], Vgl. Roland W. Henke. Dialektik als didaktisches Prinzip – Bausteine zu einer zeitgemäßen Philosophiedidaktik im Anschluss an Kant und Hegel. 25. September 2011
  20. Vgl. Rohbeck, Johannes: Didaktik der Philosophie und Ethik. Thelem Universitätsverlag, 2010, Klappentext.
  21. [4], Vgl. Muck, Maria: Narrative Philosophiedidaktik (pdf-Datei).
  22. [5], Die Philosophie im Kinderzimmer - 1. Internationaler Kongreß für Kinderphilosophie in Graz. Rudolf Aichner, Rita Koppers-Kupzog, Wolfram Wenzel, 25. September 2011.
  23. Vgl. Petermann, Hans-Bernhard: Kann ein Hering ertrinken? Philosophieren mit Bilderbüchern. Beltz Taschenbuch, 1. Auflage 2007, S. 11.
  24. [6] http://wiki.zum.de/Texttheater, pdf-Datei: Vorstellung der Methode von Hilbert Meyer, 29. September 2011.
  25. Vgl. Brüning, Barbara: Was ist eine philosophische Diskussion mit jüngeren Kindern? in Camhy, Daniela (Hrsg.): Wenn Kinder philosophieren. Leykam Buchverlagsgesellschaft m.b.H., Graz 1990, S. 109 ff.
  26. Rösch, Anita: Kompetenzorientierung im Philosophie- und Ethikunterricht. Entwicklung eines Kompetenzmodells für die Fächergruppe Philosophie, Praktische Philosophie, Ethik, Werte und Normen, LER. Lit Verlag GmbH & Co. KG Wien, Zürich 2009, S. 97.
  27. Rösch, Anita: Kompetenzorientierung im Philosophie- und Ethikunterricht. Entwicklung eines Kompetenzmodells für die Fächergruppe Philosophie, Praktische Philosophie, Ethik, Werte und Normen, LER. Lit Verlag GmbH & Co. KG Wien, Zürich 2009, S. 26.
  28. Rösch, Anita: Kompetenzorientierung im Philosophie- und Ethikunterricht. Entwicklung eines Kompetenzmodells für die Fächergruppe Philosophie, Praktische Philosophie, Ethik, Werte und Normen, LER. Lit Verlag GmbH & Co. KG Wien, Zürich 2009, S. 72 f.

Weblinks

allgemein
Philosophieren mit Kindern

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