St. Peter und Paul (Kirchhundem)

St. Peter und Paul (Kirchhundem)
St. Peter und Paul
Ansicht zum Altar
Ansicht zum Portal und zur Orgel

Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Kirchhundem, einer Gemeinde des Kreises Olpe in Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Architektur

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde 1261 als Pfarre, sie war von der Mutterpfarre Wormbach abgepfarrt. Die neugotische Hallenkirche wurde von 1915 bis 1917 errichtet. Daran sind erhaltene Teile des mehrfach verlängerten Vorgängerbaus. Die beiden Westjoche und die Untergeschosse des quadratischen Westturmes, die nur eine Wendeltreppe umschließen stammen aus romanischer Zeit. Das kreuzgratgewölbte Westjoch des südlichen Seitenschiffes ist zweigeschossig.

Ausstattung

Alte Orgel
  • Die Orgel wurde von 1701 bis 1702 von Peter Heinrich Varenholt gebaut, Die Bildhauerarbeit des Prospektes stammt von Johann Sasse aus Attendorn. Wesentliche Veränderungen wurden 1814 von Johann Rötzel vorgenommen.
  • Eine zweite Orgel wurde 1940 von der Firma Feith aus Paderborn eingebaut, sie entsprach dem Klangideal des Spätromantik
  • Ein Renaissance-Chorstuhl mit Flachschnitzereien ist mit 1590 bezeichnet
  • Ein Kruzifix aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
  • Hl. Petrus und Hl. Paulus aus Holz, entstanden um 1700
  • Die Hälfte einer Doppelmadonna mit Putten vom Anfang des 18. Jahrhunderts
  • Ein Renaissance-Ziborium aus Silber, vergoldet. Es wurde am Ende des 16. Jahrhunderts gefertigt.[1]

Literatur

  • Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen. Band 2, Westfalen, Deutscher Kunstverlag, München 1969

Weblinks

 Commons: St. Peter und Paul (Kirchhundem) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Georg Dehio; Dorothea Kluge; Wilfried Hansmann; Ernst Gall: Nordrhein-Westfalen. In: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Band 2, Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 1969, S. 266, OCLC 272521926.
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