Sietas Typ 129

Sietas Typ 129
Sietas Typ 129
Die Annette

Die Annette

Schiffsdaten
Schiffsart Container-Feederschiff
Bauwerft Schiffswerft J.J. Sietas, Hamburg-Neuenfelde
Bauzeitraum Seit 1989
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
103,50 m (Lüa)
96,90 m (Lpp)
Breite 16,00 m
Seitenhöhe 8,00 m
Tiefgang max. 6,08 m
Maschine
Maschine 1 × MaK 9M 453C Dieselmotor
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
3.300 kW (4.487 PS)
Geschwindigkeit max. 15,6 kn (29 km/h)
Propeller 1 × Verstellpropeller
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 4650 tdw
Container 372 TEU
Anschlüsse Kühlcontainer 50
Sonstiges
Klassifizierungen

Germanischer Lloyd

Anmerkungen
Daten

Merkur

Der Typ 129 ist ein Container-Feederschiffstyp der Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Baureihe wurde ab Ende der 1980er Jahre von verschiedenen Reedereien geordert und bis in die 1990er Jahre in größerer Stückzahl gebaut. Eingesetzt werden die Schiffe vorwiegend auf europäischen Containerzubringerdiensten.

Technik

Die zwei kastenförmigen Laderäume (box-shaped) mit einem Rauminhalt von 6894 m3 sind für den Transport von Containern und den Transport von Gefahrgutcontainern ausgerüstet, auf die serienmäßige Ausrüstung mit Cellguides wurde aber verzichtet. Durch die Form der Laderäume ist der Schiffstyp auch in der Zellulose- oder Paketholzfahrt einsetzbar. Die Tankdecke ist für die Stauung von Schwergut verstärkt. Darüber hinaus ist das Schiff für den Transport von überlangen und überbreiten Containern der gängigsten Sondermaße eingerichtet. Es wurden schwergutverstärkte hydraulisch betätigte Faltlukendeckel verwendet.

Angetrieben werden die Schiffe der Baureihe von einem MaK 9M 453C Dieselmotor, der auf einen Verstellpropeller wirkt, die An- und Ablegemanöver werden durch ein Bugstrahlruder unterstützt.

Die eisverstärkten Rümpfe wurden in Sektionsbauweise zusammengefügt.

Der Typ 129 bildete die Grundlage zur Entwicklung des Sietas Typ 148.

Die Schiffe (Auswahl)

Sietas Typ 129
Schiffsname Baunummer IMO-Nummer Ablieferung Auftraggeber Spätere Namen Verbleib
Nincop[1] 1044 8913021 1991 Gerd Bartels, Neu Wulmstorf City of Valetta, Nincop, Norasia Alexandria, Nincop, OPDR Tejo, Nincop, Portlink Sprinter, Hajo In Fahrt
Francop 1045 8913033 Februar 1991 Gerd Bartels, Neu Wulmstorf Manchester Trader, Francop, Rhein Lagan, Emma, Aquoutaine Spirit, CMBT Cutter, Aquitaine Spirit, Francop, Tossens, ARA Felixstowe In Fahrt
Cimbria 1034 8913045 März 1991 Dana Sirena, Lloyd Iberia, Cimbria, Churruca, Rhein Carrier In Fahrt
Corvette[2] März 1991 Jacob Winter, Jork In Fahrt
Sven Dede[3] 1043 8913069 April 1991 Friedhelm Dede, Jork Gracechurch Harp, Sven Dede, Gracechurch Moon, Sven Dede, Admiral Rainbow, Marti Prime In Fahrt
Rhein Trader 1056 8913071 April 1991 Engelbert Schepers, Haren/Ems Rhein Lee, Rhein Trader, Portlink Tracer, Annette, Rhein In Fahrt
Merkur[4] Juni 1991 Gerhard Bartels, Jork ARA Zeebrugge In Fahrt
Zenit 1057 Juni 1991 Gerhard Bartels, Jork - In Fahrt
Schleswig-Holstein 1066 Juni 1991 C. M. Speck - In Fahrt
Smaragden[5] 1058 8917716 August 1991 Rederi AB Engship, Nauvo, Finnland Soave In Fahrt
Passaden 1059 September 1991 Engship - In Fahrt
Klenoden 1060 Oktober 1991 Engship - In Fahrt
Christina 1061 Oktober 1991 H. Laugh - In Fahrt

Einzelnachweise

  1. Emissionsprospekt der Nincop
  2. Emissionsprospekt der Corvette
  3. Emissionsprospekt der Sven Dede
  4. Emissionsprospekt der Merkur
  5. Die Smaragden bei merchantships (englisch)

Literatur

  • Detlefsen, Gert Uwe; Abert, Hans Jürgen: Die Chronik der deutschen Küstenmotorschiffe 1945-1995. 1. Auflage. Verlag Gert Uwe Detlefsen, Bad Segeberg 1995, ISBN 3-928473-24-7 (3 Bände).
  • Detlefsen, Gert Uwe; Abert, Hans Jürgen: Register der deutschen Kümos sowie anderer Fracht- und Containerschiffe von 500 bis 1600 BRT und bis BRZ 5000 1945-1999. 1. Auflage. Verlag Gert Uwe Detlefsen, Bad Segeberg 1999, ISBN 3-928473-54-9 (2 Bände).

Weblinks


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