Museum Ritter

Museum Ritter
Das Museum Ritter
Schokoladenautomat im Schokomuseum

Das Museum Ritter ist ein Kunstmuseum in Waldenbuch bei Stuttgart, das sich insbesondere dem Quadrat in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts widmet.

Das Museum besteht seit September 2005 und befindet sich neben dem Werksgelände der Schokoladenfabrik Alfred Ritter GmbH & Co. KG, dem Hersteller der Ritter Sport-Schokolade, und präsentiert die Kunstsammlung der Enkelin des Firmengründers Alfred Ritter, Marli Hoppe-Ritter und ihres Ehemanns Hilmar Hoppe. Es wird von der Marli-Hoppe-Ritter-Stiftung zur Förderung der Kunst getragen und bietet in wechselnden Ausstellungen einen Überblick über Kunstwerke, die sich mit dem Thema „Quadrat“ beschäftigen. Der überwiegende Teil der Exponate stammt aus dem europäischen Raum. Die Sammlung umfasst insgesamt rund 800 Objekte. Gründungsdirektorin Gerda Ridler war für den Aufbau und die Positionierung des Museums verantwortlich, seit 2011 leitet Barbara Willert das Museum.

Architektur

Das Gebäude wurde vom Berliner Architekturbüro Max Dudler entworfen. Die Grundfläche bildet ein 44 x 44 m großes Quadrat, doch wird die Würfelform des mit hellem Kalkstein verkleideten Bauwerks durch seine Teilung in zwei Flügel und eine Passage, die dem Lauf des Aichtals folgt, aufgebrochen. Das Gebäude ist 14 m hoch.

Der größere Flügel bietet ca. 700 m² Ausstellungsfläche auf zwei Ebenen und enthält außerdem den Museumsshop und das Museumscafé. Im ersten Stock des kleineren Flügels befindet sich eine Ausstellung zum Thema Schokolade im Allgemeinen und zur Firmengeschichte von Ritter-Sport im Besonderen sowie die Schokoladenwerkstatt, in der Programme für angemeldete Besucher angeboten werden. Im Erdgeschoss befindet sich ein Fabrikverkauf von Ritter-Sport. Beide Gebäudeteile sind barrierefrei zugänglich. Heizung und Klimatechnik des Gebäudes werden hauptsächlich von regenerativen Quellen gespeist.

Weblinks

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