Lawrentij Pawlowitsch Berija

Lawrentij Pawlowitsch Berija
Lawrenti Beria

Lawrenti Pawlowitsch Beria (georgisch ლავრენტი ბერია; russisch Лаврéнтий Пáвлович Бéрия; wiss. Transliteration Lavrentij Pavlovič Berija; * 17. Märzjul./ 29. März 1899greg. in Mercheuli, Gouvernement Sochumi, Georgien; † 23. Dezember 1953 in Moskau, nach anderen Angaben am 26. Juni 1953) war ein sowjetischer Politiker und Chef der Sicherheitsdienste der UdSSR.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Lawrenti Beria wurde 1899 als Sohn einer armen mingrelischen Bauernfamilie bei Suchumi in Abchasien geboren. Er besuchte eine polytechnische Schule in Baku und war in einem illegalen Marxistischen Studienkreis als Schatzmeister tätig.

Geheimdienstler in Aserbaidschan und Georgien

1917 schloss sich Beria den Bolschewiki an und wurde kurz darauf in die neu gegründete Rote Armee eingezogen. 1919 machte er seinen Hochschulabschluss. Im gleichen Jahr wurde ihm die erste Geheimdiensttätigkeit übergeben, als er als Spion in die in Georgien regierende Partei eingeschleust wurde. Er entkam einer Hinrichtung nur durch Zufall und wurde mehrfach verhaftet.

Während seines Architekturstudiums am Bakuer Polytechnikum trat Beria 1921 in die Dienste der Tscheka, dem sowjetischen Sicherheits- und Geheimdienst. Er war erpicht auf die Beendigung seines kürzlich begonnenen Studiums, wofür er die Hilfe der Bolschewiki benötigte. Schon bald wurde er – gefördert durch Grigori Ordschonikidse – ranghoher Tschekist. Ordschonikidse stellte ihn 1926 dem Generalsekretär der Partei, Josef Stalin, vor. In Aserbaidschan unterstand Beria Mir Jafar Bagirov, der durch blutige Strafaktionen bekannt geworden war. Die Freundschaft zwischen beiden war eng, kannten sie sich doch schon aus den Zeiten des russischen Bürgerkriegs. Die Tscheka war zu dieser Zeit in Aserbaidschan für ihre Grausamkeit berüchtigt, Berias übergeordnete Abteilung führte u.a. den Kampf gegen Konterrevolutionäre und Spione. Seine Arbeit wurde gelobt, auch wenn es zum Konflikt mit der Partei über den zunehmenden Einfluss der Tscheka kam.

Schließlich wurde Beria nach Georgien versetzt, wo er eine Gruppe loyaler, hauptsächlich einheimischer Leute um sich sammelte. Als er seinen Dienst in Georgien antrat, waren repressive Maßnahmen wie Verhaftungen durch die Tscheka gegen die breite Opposition bereits in vollem Gange. Im Zusammenhang mit der Niederschlagung dieses Aufstandes erwähnte Beria laut einem Zeugenbericht erstmals, dass die Tscheka (und damit er selbst) in Georgien für Massenverhaftungen und -hinrichtungen verantwortlich war.[1]

Nach Umbenennung der georgischen Tscheka in GPU wurde Beria ihr Chef. Er sorgte dafür, dass ab 1929 keinerlei politischer Widerstand in Georgien mehr zu erwarten war. Mit Beginn der Kollektivierung und der Politik zur Vernichtung der „Kulaken“ begannen im selben Jahr die Zwangsmaßnahmen gegen die ländliche Bevölkerung, die zur massenweisen Verbannung oder Deportation in Konzentrationslager führten. Widerstände wurden, wie überall in der Sowjetunion, durch Miliz, Armee oder GPU blutig niedergeschlagen. In einem Brief an Stalin forderten Beria und der Führer der übergeordneten transkaukasischen GPU Stanislaw Franzewitsch Redens erfolgreich, dass die Terrormaßnahmen ausgeweitet und die Verantwortung vornehmlich der GPU- (und nicht der Partei-) Führung zufallen sollte. Dieser politische Machtgewinn steigerte Berias Ansehen. Um seine Karriere weiter voranzutreiben, sammelte er Informationen über andere Parteimitglieder und nutze diese zu seinem Vorteil. So auch über Redens, dessen Posten er schließlich übernahm.

1931 wurde Beria, auf Wunsch von Stalin und unterstützt durch den abchasischen Parteichef Nestor Lakoba, schließlich zum Vorsitzenden der Kommunistischen Partei in Georgien ernannt. Anfängliche Widerstände konnte er durch das Aufdecken angeblicher wirtschaftsfeindlicher Gruppierungen innerhalb der Kommissariate beseitigen und Posten durch ihm hörige Geheimdienstleute aus den Reihen der GPU ersetzen. Ihm unangenehme Parteimitglieder ließ er dabei erschießen. 1932 übernahm er den Vorsitz der KP in der Transkaukasischen Republik und übergab dafür sein georgisches Amt, ab Januar 1934 hatte er sogar beide Posten inne. Während seiner Amtszeit konnte er diverse wirtschaftliche Erfolge verbuchen, so im Bereich der Teeproduktion, der Ölförderung und der Schwerindustrie, musste allerdings auch mit geringen Ernteerträgen und zu hohen Plansolls kämpfen. Außerdem war Beria verantwortlich für die Umsetzung des verstärkten Personenkults um Stalin und schrieb ein propagandistisches Geschichtswerk über Transkaukasien. Auch einen eigenen Personenkult erschuf er und praktizierte diesen in zunehmender Weise vornehmlich in Georgien.

Im Zuge der Großen Säuberung blieb der georgische Leiter der von OGPU inzwischen in NKWD umbenannten Geheimpolizei nicht außen vor. Beria folgte den Anweisungen aus Moskau zur Umsetzung von Folter, veranstaltete Schauprozesse, ließ die Intelligenz, Parteimitglieder (beispielsweise Nestor Lakoba), Arbeiter und Bauern zu Tausenden inhaftieren und hinrichten. Er nutzte den willkürlichen Terror [2], um sich ungeliebte Feinde aus dem Weg zu schaffen. Durch seinen Arbeitseifer hatte er bald einen guten Ruf bei Stalin, welcher ihn dem Chef des gesamtsowjetischen NKWD Nikolai Iwanowitsch Jeschow als Assistenten im Juli 1938 zur Seite stellte. Im August 1938 wurde Beria Erster Stellvertretender Vorsitzender des NKWD und am 29. September 1938 dann Chef der Staatssicherheit (GUGB) im NKWD. Jeschow ahnte, dass er von Beria abgelöst werden sollte und begann, genau wie sein Gegenpart, belastende Informationen über diesen zu sammeln. Der Machtkampf beider kulminierte, als Jeschow plante, Beria verhaften zu lassen. Beria, der vor der drohenden Verhaftung gewarnt wurde, konnte jedoch unmittelbar bei Josef Stalin vorsprechen und ihn von seiner Loyalität überzeugen.

Chef des NKWD

Schon am 25. November 1938 löste Beria Jeschow ab, der am 4. Februar 1940 hingerichtet wurde. Er wurde Volkskommissar des Inneren (NKWD), dem die Inneren Streitkräfte, Polizei, Gefängnisse und Lager des GULag zugeordnet waren und von dem der staatlich organisierte Terror ausgeführt wurde. Berias Machtantritt beendete die von Jeschow durchgeführte Große Säuberung.

Vom 22. März 1939 bis zum 19. März 1946 war er Kandidat des Politbüros der KPdSU. Erst nach sieben Jahren stieg er auf in das höchste politische Gremium der UdSSR: Beria wurde am 19. März 1946 Vollmitglied im Politbüro der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und blieb es bis zur Amtsenthebung am 26. Juni 1953.

Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 bildete Beria am 30. Juni 1941 zusammen mit Stalin, Molotow, Woroschilow und Malenkow das Staatliche Verteidigungskomitee, das für den Verlauf des Krieges den Rat der Volkskommissare als oberstes Regierungsorgan ablöste.

Terror und Verbrechen

Die stalinistischen Säuberungen wurden von Beria weiter betrieben. Stalin soll Beria 1944 in Jaltaunser Himmler“ genannt und ihn oft auch als „Der Ankläger“ tituliert haben. Viktor Abakumow (1946-1952 NKGB-Chef), Rem Merkulow (1946-1946 und 1953 NKGB-Chef), Wsewolod Merkulow, Bogdan Kobulow, Schalwa Zereteli sind die Namen einiger seiner Helfer. 1939 überwachte Beria persönlich die Erschießung von 413 prominenten Häftlingen, darunter Politbüromitglieder und bedeutende Militärs, und 1940 auch die von Jeschow.

Die große Terrorwelle endete, der Terror selbst blieb:

  • So unterstand Beria das Geheimlabor Nr. 12 unter der Leitung des Toxikologen Grigori Moissejewitsch Mairanowski, in dem unter Anwendung von Menschenversuchen die Entwicklung von Giften vorangetrieben wurde [3].
  • So fasste am 5. März 1940 das Politbüro auf Berias Vorschlag hin den Beschluss, 26.500 kriegsgefangene polnische Soldaten und Offiziere ermorden zu lassen. Der Beschluss über seine Tischvorlage, welcher die Polen als „Konterrevolutionäre“ und unversöhnliche Feinde des Sowjetsystems hinstellte, führte zum Massaker von Katyn. Das Original des von Beria stammenden Dokuments wurde vom russischen Präsidenten Boris Jelzin im Oktober 1992 an den polnischen Staatschef Lech Wałęsa überreicht.
  • So ließ er 1941, als die Gefahr der Eroberung Moskaus bestand, tausende Häftlinge seiner Moskauer Gefängnisse töten.
  • So führte er gemeinsam mit Iwan Serow im Frühjahr 1944 die Verschleppung von rund 500.000 Tschetschenen und Inguscheten aus Tschetschenien nach Kasachstan und Kirgisistan durch.
  • So erfolgte 1944 durch Beria die Zwangsumsiedlung weiterer drei- bis vierhunderttausend Menschen aus den Völkern der Balkaren, Kalmücken und Karatschais. Es folgten 160.000 Krimtataren.
  • So verloren von den über 1,5 Millionen Zwangdeportierten nach NKWD-Berichten bis zu 500.000 dabei ihr Leben.
  • So verfügte Beria in jedem Moskauer Gefängnis über ein Büro, in dem er Folterungen von Verhafteten beiwohnte. Mit Wissen Stalins gingen diese Folterungen in Berias Privathaus weiter und wurden von Beria persönlich vorgenommen. 1980 wurden in einem unterirdisch verlaufenden Gang zwischen seinem Haus und der Unterkunft seiner Leibwächter menschliche Skelette aufgefunden. [4]
  • So wurden am 18. April 1945 auf Befehl (Nr. 00315) Berias – offiziell zunächst unter dem Aspekt der „Entnazifizierung“ – im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands (SBZ) unter der Leitung von Iwan Serow und Michael Swiridow Speziallager eingerichtet, die jedoch als Teil des Gulag-Systems in erster Linie genutzt wurden, um Personen auszuschalten, die als gefährlich für die Etablierung des sowjetischen Systems in den besetzten Gebieten angesehen wurden [5].

1943 unterstellte Stalin sich selbst die militärische Spionageabwehrorganisation, die den Namen SMERSCH erhielt. Am 16. April 1943 unterteilte Stalin erneut das riesige NKWD in zwei getrennte Behörden – das NKGB (Staatssicherheit) mit Merkulow an der Spitze und den NKWD (u. a. allgemeine Polizei, Lager) unter Berias Leitung, der aber Oberherr (Kurator) beider Institutionen blieb.

Nachkriegszeit

Beria mit Stalins (sitzend im Hintergrund) Tochter Swetlana im Arm

Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Beria von Stalin zum Verantwortlichen für den Bau einer sowjetischen Atombombe gemacht. Am 29. August 1949 konnte die erste sowjetische Plutoniumbombe gezündet werden. Bis zu seinem gewaltsamen Tod fungierte Beria von nun an als Kommandeur der sowjetischen Atomwaffen-Einheiten.

Am 9. Juli 1945 wurde Beria zum Marschall der Sowjetunion befördert.

1946 wurde Beria von Viktor Abakumow als Minister für Staatsicherheit (MGB) abgelöst, für Beria eine Zurücksetzung; er blieb aber zunächst „Kurator“ aller Organe des Inneren. Die Gräueltaten ab dieser Zeit müssen Abakumow – der 1954 dafür hingerichtet wurde – zugerechnet werden. Dann erhielt auch noch von 1946 bis 1949 Alexei Kusnezow im Sekretariat des Zentralkomitees die Zuständigkeit für alle Sicherheitsfragen.

Erst 1946 wurde Beria Vollmitglied im Politbüro. Er gehörte in den ersten Nachkriegsjahren neben Molotow, Malenkow und Mikojan zu den engsten und ständigen Begleitern von Stalin. Molotow und Mikojan verloren jedoch zunehmend an Macht. Der „Kronprinz“ Andrei Schdanow stieg auf, aber auch er starb 1948.

Nach einer Intrige Berias wurden 1949 auch das aufstrebende Politbüromitglied Nikolai Wosnessenski und Parteisekretär Kuznezow ermordet. Beria war nunmehr nach Malenkow mächtigster potentieller Nachfolger von Stalin.

Entmachtung und Tod

1953, nach dem Tod Stalins, wurde Beria zunächst Erster Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister (MWD) im Kabinett von Georgi Malenkow. Beria bewirkte die erneute Verschmelzung von Innenministerium und KGB, um an der Spitze der so geschaffenen Organisation eine möglichst umfassende Macht im Erbfolgekampf gegen Malenkow und Nikita Chruschtschow zu erlangen. Nur wenige Tage nach Stalins Tod ordnete Beria erste Schritte zur Entstalinisierung an (Freilassung der im Zuge der Vorbereitung des Ärzteprozesses verhafteten Beschuldigten und Verhaftung der Verantwortlichen im NKWD, Verbot der Folter).[6]

Im Politbüro war Beria – nach Malenkow – die Nummer Zwei. Er konnte sich jedoch nicht mehr lange in seinen Positionen halten, da er für alle anderen neun Politbüromitglieder zu mächtig war; vor allem traute man ihm zu, sich nach Stalin als neuer Diktator mit Hilfe des NKWD durchzusetzen. Am 2. Juni 1953 setzte er sich bei einer Sitzung des Politbüros für die deutsche Wiedervereinigung auf Basis von Neutralität und Demokratie ein. Daraufhin wurde Beria vorgeworfen, diese Initiative und auch andere vergleichbaren Aktivitäten nur als Mittel zu seiner eigenen Machtergreifung durchgeführt zu haben. Die Kollegen Berias im Führungsapparat und in Militärkreisen waren sich seiner diktatorischen Ansprüche als Chef des NKWD bewusst. Er wurde daraufhin bei der Sitzung des Zentralkomitees der KPdSU unter Vorsitz von Nikita Chruschtschow am 26. Juni 1953 verhaftet. Seine Anhänger verloren ihren Einfluss und wurden zum Teil verhaftet und einige erschossen. Das „Superministerium“ wurde wieder aufgeteilt in das klassische Innenministerium und den KGB.

Bei dem gegen Beria durchgeführten geheimen Prozess vor einem besonderen Tribunal des Obersten Gerichtshofs wurde angeblich am 23. Dezember 1953 das Todesurteil ausgesprochen und noch am gleichen Tage durch Erschießen vollstreckt.

Berias Sohn behauptete jedoch, sein Vater sei bereits am 26. Juni (vielleicht auch am 27. Juni) in seiner Dienstwohnung erschossen worden. Er selbst habe den Abtransport der Leiche gesehen, die Verhaftung und der Prozess seien inszeniert gewesen. Die New York Times schrieb am 11. Juli 1953, dass „… angenommen wird, die Verhaftung Berias sei am 27. Juni vonstatten gegangen, als die Panzer in Moskau erschienen. Am Nachmittag desselben Tages, an dem die Abwesenheit Berias in der Oper bemerkt worden war, sah man einige Stunden lang Soldaten.“ In derselben Zeitung, und zwar in der Ausgabe vom 14. Juli, steht der bedeutende Satz, dass die Armee, d. h. „Marschall Schukow, die Schlüsselfigur beim Sturz von Beria war“. Die „London Evening News“ vom 29. Juli 1953 schrieb, aus heutiger Sicht nicht sehr überzeugend, dass sich die Macht in Moskau in den Händen eines Militär-Triumvirats befinde, an dessen Spitze Marschall Schukow stehe. Es ist nach dieser – historisch nicht mehr haltbaren – Lesart von der Erschießung Berias durch Schukow selber in dessen Diensträumen am Tag der Verhaftung auszugehen.

Privates

Beria war mit Nina Gegetschkori verheiratet und hatte einen ehelichen Sohn, Sergo, sowie weitere außereheliche Kinder.

Zitat

  • „Jeder, den wir verhaften, ist grundsätzlich schuldig.“

Publikationen

Band 20 der BÜCHEREI DES MARXISMUS-LENINSMUS, Dietz Verlag, Berlin 1950.
L. P. Berija: „Für den Sieg des Friedens und der Demokratie in der ganzen Welt. Rede des stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, L. P. Berija, anläßlich des XXXIV. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.“ Berlin 1951
  • Zur Geschichte der bolschewistischen Organisationen in Transkaukasien, Moskau, Verlagsgenossenschaft ausländischer Arbeiter in der UdSSR, 1936, 146 S. (verschiedene Auflagen, in deutscher Übersetzung: Dietz-Verlag Berlin, 1950, in der Buchreihe Bücherei des Marxismus-Leninismus, Band 20) (Nach der Hinrichtung Berias wurde Karl Marx: Kritik des Gothaer Programms die neue Nummer 20)
  • Für den Sieg des Friedens und der Demokratie in der ganzen Welt. Rede des stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, L. P. Berija, anläßlich des XXXIV. Jahrestags der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, 32 S., Berliner Verlag 1951
  • Die Sowjetunion stärker denn je. Rede des Stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, des Mitglieds des Politbüros der KPdSU (B), Dietz Vlg., Berlin 1952, 24 S.(XIX. Parteitag der KPdSU)
  • Georgij M. Malenkov, Lavrentij P. Berija, Vjaceslav M. Molotov: Reden auf der Trauerkundgebung am Tage der Beisetzung von Josef Wissarionowitsch Stalin auf dem Roten Platz in Moskau: 9. März 1953. Dietz, Berlin 1953

Literatur

  • Simon Sebag Montefiore: Stalin – Am Hofe des roten Zaren; S. Fischer-Verlag, 2005, ISBN 3-10-050607-3
  • Merle Fainsod: Wie Russland regiert wird; Kiepenheuer & Witsch, 1965
  • Vladimir F. Nekrassow (Hrsg.): Berija. Henker in Stalins Diensten. Ende einer Karriere. Ed. q, Berlin 1992, ISBN 3-928024-69-8
  • Viktor Knoll, Lothar Kölm (Hrsg.): Der Fall Berija: Protokoll einer Abrechnung; das Plenum des ZK der KPdSU, Juli 1953; stenographischer Bericht. Aufbau Taschenbuch, Berlin 1993, ISBN 3-7466-0207-6
  • Amy W. Knight: Beria: Stalin's first lieutenant. Princeton Univ. Press, Princeton 1993, ISBN 0-691-03257-2
  • Sergo Lavrentevic Beria: Beria, my father: inside Stalin's Kremlin. Duckworth, London 2001, ISBN 0-7156-3062-8
  • Anna M. Cienciala: The Katyn Syndrome. In: The Russian Review. Band 65, Januar 2006, S. 117–121.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. D. Charachidze & H. Barbusse: Les Soviets et la Georgie. Paris 1930, S.147-150.
  2. Warlam Schalamow, Kurzgeschichte Major Pugatschews letzte Schlacht in Kolyma Tales (engl. Ausgabe, ISBN 0-14-018695-6 ): „[…] The arrests of the thirties were arrests of random victims on the false and terrifying theory of a heightened class struggle accompanying the strengthening of socialism.“
  3. Michael S. Voslensky: Das Geheime wird offenbar. Moskauer Archive erzählen. 1917-1991 Langen Müller, München 1995, ISBN 3-7844-2536-4, S. 56-58
  4. Michael S. Voslensky: Sterbliche Götter. Die Lehrmeister der Nomenklatura. Ullstein, Frankfurt/Berlin 1991, ISBN 3-548-34807-6
  5. B. Bonwetsch: Der Gulag - das Vorbild für die Speziallager in der SBZ. In: Peter Reif-Spirek/Bodo Ritscher (Hrsg.): Speziallager in der SBZ. In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Buchenwald und der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen. Links, Berlin 1999, ISBN 3-86153-193-3
  6. http://images.zeit.de/text/2003/28/A-Berija


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