Landshuter Martinskirche

Landshuter Martinskirche
Die Landshuter Martinskirche (2005)

Die Landshuter Stadtpfarr- und Kollegiatstiftskirche St. Martin und Kastulus (Basilica minor) wurde von Baumeister Hans Krumenauer um 1385 als Hallenkirche begonnen und unter maßgeblicher Beteiligung des Hans von Burghausen bis um das Jahr 1500 fertiggestellt. Mit ihrer außergewöhnlichen, über die Maße vertikalisierten Architektur, in der sich Elemente von Hoch- und Spätgotik verbinden, gehört die Kirche zu den bedeutendsten Monumentalbauten der Gotik in Süddeutschland. Der Turm ist mit 130,6 Metern der höchste Backsteinturm der Welt.

Das Kollegiatstift Moosburg wurde 1598 auf Veranlassung Herzogs Wilhelm V. nach Landshut (St. Martin) transferiert und dort 1803 aufgehoben. Im Jahre 1937 wurde das alte Kollegiatstift auf die Bitte Kardinal Faulhabers durch Papst Pius XI. wieder eingerichtet.

Inhaltsverzeichnis

Baugeschichte

Vorgängerbau

Der Vorgängerbau der heutigen Kirche stammte wahrscheinlich aus der Zeit der Stadtgründung im Jahre 1204. Bei archäologischen Untersuchungen wurden 1980 im östlichen Teil des Langhauses die Fundamente einer dreischiffigen spätromanischen Basilika von 50 Metern Länge und 27 Metern Breite ergraben, der im Westen ein freistehender Glockenturm mit angebauter Kapelle vorgelagert war.[1] Da beim Wiederaufbau Landshuts nach dem verheerenden Großbrand von 1342 das Straßenniveau um drei Meter angehoben wurde, musste die Kirche neu errichtet werden.

Die gotische Kirche und ihre Baumeister

Hans Krumenauer

Der exakte Baubeginn der gotischen Kirche ist nicht bekannt. Als erster mutmaßlicher Baunachweis gilt eine 1389 verfasste Urkunde, in der ein gewisser "maister Hanns, paumeister czu sand Martein" als Siegelbittzeuge auftritt.[2] Nach Meinung weiter Teile der Forschung handelt es sich bei jenem "maister Hanns" bereits um Hans Krumenauer, den späteren Baumeister des Passauer Doms.[3] Peter von Baldass hat diese Behauptung allerdings bereits 1950 angezweifelt, da der Begriff "Baumeister" im Mittelalter ein weit größeres Bedeutungsspektrum hatte als im heutigen Sprachgebrauch.[4] Erst ein Eintrag im Botenbuch der Bruderschaft des Hospizes zu St. Christoph am Arlberg von 1395 nennt zweifelsfrei einen "Maister Hanns, der K[r]umnauer, stai[n]mecz zu Lannczshut".[5] Krumenauer zeichnete nicht nur für die Visierung, also den Planriss des Neubaus, der für die nachfolgenden Baumeister verbindlich war, verantwortlich; er errichtete außerdem bis um 1400 den Chor und die Ostpartie des dreischiffigen Langhauses. Für 1390 ist darüber hinaus eine Messstiftung für die Landshuter Patrizierfamilie von Asch belegt, die in dieser Zeit die Magdalenenkapelle nördlich des Chores stiftete.[6] Allerdings endete Krumenauers Tätigkeit in Landshut frühzeitig, als er im Jahre 1405 an die Passauer Dombauhütte berufen wurde.[7]

Gedenkstein für Hans von Burghausen an der Außenwand des Südseitenschiffs (April 2004)

Hans von Burghausen

1406 wird die Bauaufsicht über die neu entstehende Martinskirche an Hans von Burghausen (eigentlich Hanns Purghauser) übertragen. Dafür beschenkte ihn der bayerische Herzog Heinrich der Reiche im selben Jahr mit einem Wohnhaus unmittelbar südlich der Baustelle (heute Anwesen Spiegelgasse 208).[8] Unter Purghausers Leitung entstanden die sieben östlichen Joche des Langhauses (ohne Gewölbe).[9] Nach seinem Tode im Jahre 1432 fand er auf dem Martinsfriedhof neben der Kirche seine letzte Ruhe. Während der Friedhof seit Beginn des 19. Jahrhunderts nicht mehr existiert, erinnert ein Gedenkstein mit Büste an der Außenwand des südlichen Seitenschiffs an den Meister und seine zahlreichen Werke, die er in Altbayern und Österreich hinterlassen hat.

Hans Stethaimer

Urheber des Bildwerks ist Purghausers Neffe Hans Stethaimer, der lange Zeit mit Hans von Burghausen gleichgesetzt wurde.[10] Er vollendete die beiden westlichen Joche des Langhauses sowie die Seitenschiffkapellen und begann frühestens 1441 mit dem Bau des weltberühmten Backsteinturms mit den zweigeschossigen Flankenkapellen, der Altdorferkapelle im Norden und der Taufkapelle im Süden.[11]

Stefan Purghauser

Nachdem Stethaimer um 1460/1461 verstorben war, übernahm vermutlich Stefan Purghauser, Sohn des Hans von Burghausen und 1471 als "mayster Stefan [Purghauser] vom Stainwerch" bezeugt, die Bauleitung.[12] Um 1475 erhielt das bis dahin mit einer provisorischen Flachdecke abgeschlossene Langhaus seine Rippengewölbe (vermutlich Werke des Steinmetzes Thoman Altweckh)[13] sowie ein hohes Satteldach.[14] Erst um 1500, nach über 100 Jahren Bauzeit, wird die Errichtung der Martinskirche mit der Eindeckung des gewaltigen Westturms abgeschlossen.[15]

Vom 16. Jahrhundert bis heute

1598 wurde auf Betreiben des Herzogs Wilhelms V. von Bayern das Kollegiatstift St. Castulus von Moosburg nach Landshut verlegt; die Martinskirche wurde zur Stiftskirche. 1604 wurden auch die Reliquien des heiligen Kastulus hierher übertragen. Das Stift wurde 1803 im Rahmen der Säkularisation aufgehoben, aber 1937 (ohne das alte Stiftsvermögen) wiedererrichtet. Im Jahre 2001 wurde "die Stiftskirche" (wie Landshuter Medien schrieben) zur Basilica minor erhoben (nun schreibt man von der "Stiftsbasilika"). Das Stiftskapitel besteht zur Zeit aus vier Kanonikern (Stiftsherren) und dem Vorsitzenden, Stiftspropst (und Pfarrer) Monsignore Bernhard Schömann. Die Pfarrei St. Martin befindet sich seit 1. September 2004 in einem sogenannten Pfarrverband mit der Pfarrei Heilig Blut am Landshuter Hofberg. Der Vorstand dieses Pfarrverbandes ist ebenfalls Monsignore Schömann.

Architektur

Maße

  • Innenlänge des Hauptschiffs (mit Chor): 92 m
  • Innenbreite des Langhauses (mit Einsatzkapellen): 28,65 m
  • Lichte Innenhöhe der Schiffe: 28,80 m
  • Turmhöhe: 130,6 m
  • Bebaute Fläche: 2.668 m²

Baumaterialien

Mit Ausnahme der skulptierten Bauteile (wie Portale, Friese, Maßwerk und Strebepfeilerabdachungen), die aus Haustein bestehen, ist Backstein, der durch Kalkmörtel zusammengehalten wird, das vorherrschende Baumaterial. Als Fundament wurden 5000 Tannenholzpfähle verwendet, die vollständig im Grundwasser stehen, um Fäulnis durch Bakterien entgegenzuwirken.

Außenbau

Nordseite der Kirche mit Magdalenenkapelle (April 2004)

Langhaus und Chor

Die Martinskirche ist eine dreischiffige Hallenkirche zu neun Jochen. Zwischen die tiefen Strebepfeiler an den Seitenschiffwänden sind niedrige Einsatzkapellen eingebaut. Am dritten und siebten Joch befinden sich auf beiden Seiten Portalvorhallen mit reich gestalteten Baldachinen aus Haustein. Die Seitenwände des Langhauses sind zweizonig gegliedert: Die Wände der Einsatzkapellen werden durch breitgelagerte, fünfbahnige, die Seitenschiffwände durch hohe, schmale, dreibahnige Maßwerkfenster belichtet, die die Wandflächen zwischen den Strebepfeilern nahezu vollständig ausfüllen. Den Abschluss bildet ein aufgemaltes Friesband aus aneinander gereihten Vierschneußen, das auch den eingezogenen, vierjochigen Chor umläuft; dieser schließt sich im Osten in der Breite des Mittelschiffs an das Langhaus an und ist in fünf Achteckseiten geschlossen. Seine Wandgestaltung gleicht weitgehend der des Langhauses, allerdings enthalten die weit weniger tiefen Räume zwischen den Strebepfeilern lediglich niedrige, offene Bogennischen für Epitaphien und Grabmäler. An seine Südseite ist die Sakristei angebaut. Ihre beiden westlichen Fensterachsen mit Spitzbogenportal und -fenstern stammen noch aus der Gotik, die Ostteile mit eigener Apsis sind barocke Zutaten. An der Nordseite des Chors ist die sogenannte Magdalenenkapelle mit separatem Chorschluss und Eckfiale angebaut. Im Winkel zwischen Chor- und Langhausnordwand befindet sich ein polygonaler Treppenturm auf, über den man in den Dachstuhl gelangt.

Turm und Flankenkapellen

An der Westfassade ragt der mit 130,6 Metern höchste Backsteinturm der Welt auf, der auch die Westportalvorhalle enthält (siehe auch: Liste der höchsten Kirchtürme der Welt). Seine neun Geschosse verjüngen sich nach oben hin und sind durch Lisenen, Spitzbogenblenden und über Eck stehende Streben gegliedert. Am Übergang vom quadratischen zum oktogonalen Geschossgrundriss über dem vierten Stockwerk ragen überdies vier schlanke, sechseckige Treppentürmchen auf. Sie enthalten zwar alle eine Wendeltreppe, jedoch gelangt man nur über den Schnecken in der Südostecke, der die anderen deutlich überragt, in den Glockenstuhl. Zwei filigrane Sprengwerkkronen (die untere ruht auf acht Fialen) umgeben den achtseitigen Spitzhelm. Das Erdgeschoss des Turms wird beidseitig von Kapellenräumen, der Altdorferkapelle und der Taufkapelle, flankiert, deren Westseiten abgeschrägt sind. Ihre beiden Geschosse mit dreibahnigen Maßwerkfenstern teilt ein breiter Vierpassfries.

Inneres

Langhaus und Chor

Innenansicht des Mittelschiffs gegen den Chor (April 2004)
Innenansicht des Mittelschiffs gegen die Orgelempore (April 2004)

Das Mittelschiff von St. Martin besteht aus neun Jochen auf querrechteckigem Grundriss. Ihnen entsprechen jeweils neun quadratische Jochräume in den beiden Seitenschiffen; diese sind durch Spitzbogendurchgänge zu den Einsatzkapellen beziehungsweise den seitlichen Portalvorhallen hin geöffnet. Während das südliche Seitenschiff einen geraden Schluss besitzt, setzt sich das nördliche in die Magdalenenkapelle fort. Das westlichste Joch des Langhauses wird vollständig von der Orgelempore eingenommen, die auf drei Spitzbogenarkaden ruht. Die große Arkade im Hauptschiff fasst eine kielbogige Rahmung mit Krabben ein. Die dahinterliegende Brüstung besitzt ornamentalen Schmuck aus Schneuß- und Passformen. Reich profilierte Dienste mit Kämpfern und Blattkapitellen spannen an den schlanken, achteckigen Mittelschiffpfeilern im Mittelschiff ein durchlaufendes Netzgewölbe auf. Die Seitenschiffe besitzen hingegen Sternrippengewölbe, ebenfalls mit kreisrunden Schlusssteinen. Die Seitenschiffgewölbe sind nicht durchlaufend; vielmehr werden die einzelnen Jochräume durch profilierte Scheidbögen voneinander getrennt. Wandseitig lagern sie auf Diensten, die das Profil der Gewölberippen aufnehmen und auf Höhe des Bogenansatzes der Einsatzkapellen durch Figurenbaldachine unterbrochen sind. Als Pendant zu den gegenüberliegenden Freipfeilern befinden sich an den Längswänden der Seitenschiffe nur flache Wandvorlagen. Die Gewölbe der Einsatzkapellen weisen Varianten der Netzrippenfiguration auf. Ein einspringender, gefaster Triumphbogen trennt das Langhaus vom einschiffigen Chor. Dort steigen Wanddienste auf trapezförmigem Grundriss direkt in das Netzgewölbe auf, das im Chorschluss in einem Rippenstern endet.

In der Architektur des Langhauses verbinden sich Elemente der Hoch- und Spätgotik. Ihre besondere Wirkung ergibt sich vor allem aus der starken Vertikalisierung der einzelnen Bauteile, wie sie für die hochgotische Baukunst typisch ist. Bei einer Höhe von 22 Metern haben die Mittelschiffpfeiler nur eine Breite von einem Meter und treten daher für sich als Baumasse kaum in Erscheinung. Zwar besitzen die Pfeiler noch profilierte Gesimse und die Dienste Blattkapitelle, die die tragenden Bauteile optisch vom Gewölbe abgrenzen. Allerdings sind diese Gliederungselemente nur schwach ausgebildet. So entsteht der Eindruck, dass die Pfeiler und Dienste ohne Unterbrechung in die Gewölbe übergehen und diese gleichsam ausstrahlen. Durch den in Längsrichtung gestreckten Oktogongrundriss und die enge Stellung der einzelnen Stützen wirken die Pfeilerreihen für den eintretenden Besucher wie eine durchgehende Wand, die kaum Einblicke in die Seitenschiffe zulässt. Dadurch steigern die Pfeiler nicht nur die vertikale Erstreckung des Raums, sondern sorgen außerdem für eine optische Trennung von Mittel- und Seitenschiffen. Auch dem Chor kommt eine entscheidende Rolle in der Raumgestaltung des Inneren zu. Er weist deutliche Bezüge zur Bettelordensarchitektur des 13. und 14. Jahrhunderts auf und steht damit in der Tradition vergleichbarer und für ihre Entstehungszeit stilistisch konservativer Chöre aus der Hand Hans Krumenauers (unter anderem in der Karmelitenkirche zu Straubing und dem Passauer Dom).[16] Seine Höhe entspricht dem Zweieinhalbfachen seiner Breite. Zusätzlich unterstützen die hohen Maßwerkfenster, die nahezu die gesamte Wandfläche einschließlich der Schildbögen ausfüllen, auch hier das Streben in die Höhe. Im Zusammenspiel mit dem indirekten Licht der Seitenschiffenster lassen die Chorfenster das Hauptschiff wie einen 'Lichttunnel' zum Presbyterium hin wirken. Dieser Effekt wird durch das durchlaufende Hauptschiffgewölbe noch gesteigert. Während die Bauteile also in der Querrichtung deutlich voneinander abgegrenzt sind, tritt in der Längsrichtung zwischen Hauptschiff und Chor eine (gleichwohl gerichtete) Raumvereinheitlichung ein. Sie ist ein Merkmal der anbrechenden Spätgotik, für die die Aufhebung der Grenzen zwischen den einzelnen Raumteilen — sowohl in Längs- als auch in Querrichtung — charakteristisch ist. Ein spätgotisches Gestaltungsmerkmal sind auch die Einsatzkapellen an den Seitenschiffen, die wohl Hans von Burghausen in Bayern eingeführt hat.[17] Im Vergleich etwa zu den später entstandenen Stadtpfarrkirchen in Dingolfing oder Eggenfelden ist ihre Bedeutung für den Raumeindruck aber gering.

Innenansicht der Altdorferkapelle gegen Westen (April 2004)

Magdalenenkapelle

Die gleichzeitig mit dem Hauptchor entstandene Magdalenenkapelle liegt in der östlichen Verlängerung des nördlichen Seitenschiffs und ist zu diesem hin durch einen Triumphbogen geöffnet. Wegen des Treppenturms im Winkel zwischen Chor und Langhausostwand ist der Durchbruch aus der Achse gegen Norden verschoben. Der Raum besteht aus zwei kleinen, querrechteckigen Jochen. Sie werden von einem Netzgewölbe in Rautenform auf Wanddiensten mit eingebauten Figurentabernakeln abgeschlossen.

Turmflankenkapellen

Die Untergeschosse der Kapellen zu beiden Seiten des Turms sind durch profilierte, spitzbogige Durchgänge in der Westwand des Langhauses zugänglich. Ihr inneres Erscheinungsbild wird entscheidend von dem asymmetrischen Grundriss geprägt, der durch die abgeschrägten Westecken entsteht. Während die südliche Taufkapelle im Obergeschoss ungewölbt und im Erdgeschoss mit einem rautenförmigen Rippengewölbe ausgestattet ist, besitzt die nördliche Altdorfer- oder Antoniuskapelle in beiden Geschossen ein komplizierteres Netzgewölbe. Im Untergeschoss ruhen die Rippen auf der dem Turm zugewandten Wand auf Wappenkonsolen, an der Nordwand auf profilierten Diensten mit Blattkapitellen. Die runden Schlusssteine geben Auskunft über die Namensgebung und den Stifter der Kapelle: Sie zeigen den Adler als Wappen des ehemaligen Bistums Chiemsee und das persönliche Wappen des Bischofs Georg Altdorfer von Chiemsee, der dem Landshuter Patriziat entstammte; zwar befindet sich auch sein Epitaph in der Kapelle, nicht aber seine Grabstätte.[18]

Bauskulptur

Bauernportal im Südwesten
Westportal

Westportal

Zwischen die kaskadenartig aufsteigenden, mehrfach abgesetzten Strebepfeiler ist auf der Westseite des Turms das Hauptportal eingeschoben. Die Spitzbogenöffnung der Vorhalle wird von einem mächtigen profilierten Kielbogenrahmen eingefasst, der mit Krabben besetzt ist und von einer Kreuzblume bekrönt wird; dahinter befindet sich eine mit Drei- und Vierpässen durchbrochene Brüstung. In die Kehlen des eigentlichen Portals, das im Inneren der Vorhalle liegt, sind Figuren auf Sockeln eingestellt, ebenso in den Trumeau.

Seitenportale

Ähnlich wie das Westportal sind auch die Seitenportale zu beiden Seiten des dritten und siebten Seitenschiffjochs mit reich skulptierten Baldachinen versehen. Die einander diagonal gegenüberliegenden Portale sind jeweils analog gestaltet: Das Bauern- und das Brautportal im Südwesten bzw. Nordosten weisen keilförmig auskragende Baldachine mit Figurenreihe unter dem Kranzgesims und einbeschriebener Spitzbogenöffnung mit Kielbogenrahmung auf; Figurentabernakel mit bekrönenden Fialen rahmen die Vorhallenfassaden. Die Baldachine von Taufportal und Bürger- oder Linbrunnerportal im Südosten bzw. Nordwesten sind in doppelten Spitzbögen geöffnet, die von Kielbogenrahmen mit Kreuzblumen eingefasst sind und einen sägeförmigen Grundriss beschreiben.

Ausstattung

Altäre

Hochaltar

Ansicht der Vorderseite des Hochaltars (April 2004)
Ikongrafisches Programm der Vorderseite des Hochaltars

Ein Unikum im altbayerischen Raum ist der bauzeitliche Hochaltar im Chorhaupt, dessen Schrein und Gesprenge vollständig aus Sandstein gemeißelt sind. Eine Stiftungsinschrift auf dem Spruchband eines Engels auf der Rückseite weist darauf hin, dass der Altar um das Jahr 1424 geschaffen wurde. Ausführender Bildhauer war vermutlich Hans Stethaimer, der gleichzeitig den Bau der Martinskirche leitete.[19] Während der Barockisierung 1664 wurde der Altar entgegen der üblichen Vorgehensweise nicht abgebrochen; vielmehr diente er als Unterbau für einen zeitgenössischen Retabel des Hofschreiners Augustin Kien(d)le mit einem Altarblatt der Himmelfahrt Mariens von Johann de Pay und Hieronymus Münderlein. Bei der Regotisierung entfernte man 1858-1868 den barocken Aufbau und versuchte, das ursprüngliche Aussehen des spätgotischen Retabels wiederherzustellen. Neu geschaffen wurden unter Anderem die hölzernen Altarflügel (heute entfernt), die Figurenreihe des unteren und das Mittelrelief des oberen Registers (Original 1832 zerstört, Neufassung von Max Puille) sowie das Gesprenge.[20] Der Altar besteht aus einer Mensa mit einem von Maßwerkblenden und einem Vierpass mit Rankenkreuz gezierten Stipes (vgl. auch nebenstehende Schemazeichnung). Die niedrige Predella nehmen die als Hochreliefs gearbeiteten Halbfiguren von Aposteln, Propheten und Kirchenvätern in Vierpassrahmen ein. Ein breiter Profilrahmen fasst den kastenartigen Altarschrein ein. Er ist in zwei Register unterteilt, in die Figuren und Reliefs aus gebranntem Ton eingestellt sind. Die heutige steinfarbige Fassung stammt aus dem 19. Jahrhundert; die gotischen Originalfiguren und -reliefs waren allerdings farbig bemalt.[19] Zwischen Puilles acht Ganzfiguren unter Baldachinen im unteren Register befindet sich der Tabernakel mit kielbogiger Öffnung und begleitenden Engelsreliefs. Er gehört zum originalen gotischen Bestand des Altars und stellt eine Besonderheit in einer Zeit dar, in der in den Kirchen vom Altar getrennte Sakramentshäuser zur Hostienaufbewahrung noch die Regel waren. Das obere Register des Schreins enthält fünf Reliefs: Die Mantelteilung des Kirchenpatrons St. Martin, die neugotische Verkündigung des Herrn und die zwei Felder umfassende Anbetung der Könige. Zwei große, achteckige Tabernakeltürme mit Figurennischen und bekrönenden Fialen fassen den Mittelschrein ein. Drei weitere bilden das Gesprenge mit der zentralen Kreuzigungsgruppe. Auch die Rückseite des Altars ist aufwändig skulptiert. In der Predellenzone befinden sich, analog zur Vorderseite, die Halbfiguren von Propheten. Im oberen Register des Schreins stehen neugotische Apostelstatuen auf figurierten Konsolsteinen, die ebenfalls Propheten zeigen.

Bildwerke

Das Chorbogenkreuz von 1495 hat eine Gesamtlänge von 8 m. Der aus einem Lindenstamm geschnitzte Körper hat eine Länge von 5,80 m und eine Armweite von 5,40 m und ist eines der größten Kruzifixe der Spätgotik. Ein weiteres bedeutendes Kunstwerk der gotischen Steinbildhauerei ist die aus einem einzigen Stein gehauene sechseckige Kanzel. Bemerkenswert ist auch die um 1520 von Hans Leinberger geschaffene "Rosenkranzmadonna", eines der bedeutendsten Kunstwerke dieses Meisters.

Glocken

Der Turm beherbergt ein historisch überaus bedeutendes, neunstimmiges Geläut. Zu Weihnachten 2008 konnten aufgrund Sanierungsarbeiten am Turm drei bisher nicht genutzte Glocken in den bis dato 6 Glocken umfassenden Glockenstuhl integriert werden. Das Glockengeläut erklingt in mittelalterlicher Tonfolge, dessen größte Glocke – „Propst- und Pfarrglocke“ genannt – 1767 von J. L. Kraus (München) gegossen wurde und im Schlagton/Nominal gis° ertönt. Ihr Gewicht beträgt 6.750 kg und sie hat einem Durchmesser von 210 cm; sie zählt somit zu den größten des Erzbistums.

Kirchenmusik und Orgeln in der Stiftsbasilika St. Martin

Kirchenmusikgeschichte

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Die Erforschung der Chorregenten (ChR) und Organisten kann natürliche nicht lückenlos bewerkstelligt werden. Man ist hierbei auf die Aufzeichnungen des Stadtmuseums und des Staatsarchivs angewiesen.

Während das 19. Jahrhundert kontinuierlich erforscht werden konnte, sind vom 16.-18. Jahrhundert nur mehr Namen und Jahreszahlen überliefert. Zur Klärung sei darauf hingewiesen, dass etliche Organisten und Choralisten nach längerer Dienstzeit bis zum Amt des Chorregenten aufgestiegen sind.

Zur Auflistung der Chorregenten des 17. und 18. Jahrhunderts sind folgende Namen und Daten überliefert: Lang Johann, 1652, Mittermeyer Johann, 1657, Neumayer Wolf, 1685, Vischer Kaspar, 1685-1691, Marquard Johann Heinrich, 1692-1723, Neumayer Nuklas, 1715, Neumayer Franz, 1720, Hautter Franz Peter, 1742, Wagner Matthias, 1777-1816?, Beul, 1791. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts sind u. a. detaillierte Aufzeichnungen vorhanden. Kurz nach der Jahrhundertwende, ca. ab 1803 dürfte Georg Seyfried als Chorregent bestellt worden sein, der 1810 wegen „leibesgebrechen“ dienstunfähig ausscheiden musste und 1812 verstarb. Von 1810 – 1812 wirkte der Priester Max Nonos Reinhardt als ChR in St. Martin, der vor Amtsantritt Konventuale im Kloster Seeon war. Bereits 1812 wurde er als Priester und Kirchenmusiker zur Domkirche nach Augsburg versetzt. Um die gleiche Zeit bewarb sich der in Landshut ansässige Kapellmeister Franz von Destouches, Singlehrer im Klerikal- und Studienseminar um die frei gewordene Stelle, die er bis 1814 wahrnehmen konnte. Laut Aktennotiz im Staatsarchiv war Destouches nicht in der Lage, den ChR-Dienst zufriedenstellend zu verrichten, war zeitweise abwesend und trat 1814 in den Dienst des Fürsten Wallerstein. Er wurde während seiner Abwesenheit von Joseph Hafeneder vertreten, der bereits seit 1811 als Organist in St. Martin wirkte. Nach der „Dienstentsagung“ von Destouches konnte 1814 Johann Obermayer als ChR verpflichtet werden, der wiederum vorher als Organist in St. Martin tätig war. Nach dessen Tod im Jahre 1832 rückte der damalige Organist Joseph Hafeneder zum ChR auf. Sein Sohn Georg Hafeneder, der in München eine vierjährige Ausbildungszeit verbrachte, übernahm die Organistenstelle.

Zur gleichen Zeit trat der Priester Max Nonos Reinhardt zum zweiten Mal in den Seelsorgedienst nach St. Martin ein, der zwischendurch in Augsburg und später als Beichtvater im Kloster Reitberg bei Bad Tölz tätig war. Als J. Hafeneder altersbedingt abschied, trat Reinhardt die Nachfolge an. Nach dessen Ableben 1857 bewarben sich nicht weniger als zehn Chorleiter um die ChR-Stelle. Die Kirchenverwaltung von St. Martin konnte sich für keinen dieser Bewerber entscheiden und verfügte über ein Provisorium, wonach zwei ChR zugleich für die Chorleitung zu sorgen hatten. Dabei wurde die Aufgabenteilung genau festgelegt. Es waren dies die bereits als Choralisten tätigen Sebastian Kroiß (gest. 1874) und Xaver Köhler (gest. 1886), die in kollegialer Eintracht ihren Dienst versahen. Nach dem Tod von Sebastian Kroiß übernahm 1874 X. Köhler allein das Chorleiteramt.

Nach dem Ableben von Köhler im Jahre 1886 fiel die Wahl auf Franz Xaver Graßl, vormals Choralist in St. Martin. Sein Wirken, unterstützt durch den Stadtpfarrorganisten Wilhelm Proebst, wird als äußert erfolgreich bezeichnet. Er legte 1910 ein neues Musikalien- und Instrumentenverzeichnis an, das bis heute erhalten geblieben ist und von seinen Nachfolgern weitergeführt wurde. Graßl wurde 1913 mit dem Titel „Chordirektor“ geehrt. Als er altersbedingt aus dem Dienst schied, konnte er auf eine vierzigjährige Tätigkeit als Choralist und ChR zurückblicken. Seine Pensionsjahre verlebte er vereinsamt im Spital, wo er 1921 verstarb. Sein Kollege Organist Wilhelm Proebst war bereits 1908 im Tod vorausgegangen. Ab 1917 führte der Lehrer a. D. J. Kammermeier das Amt des ChR bis 1922 weiter. Ihm zu Seite dtand Sebastian Mayerthaller, der abb 1910 als Organist in St. Martin wirkte. Dieser versierte Kirchenmusiker übernahm 1922 die ChR-Stelle. Er wurde als Sohn des Stadtkapellmeisters S. Mayerthaller 1883 in Landshut geboren, studierte an der Kirchenmusikschule in Regensburg u. a. bei F.-X. Haberl und Joseph Renner jun. Nach seinem Ausscheiden 1948 war ihm noch eine lange Pensionszeit beschieden, bis er am 21. Dezember 1969 verstarb. Sein um 11 Jahre jüngerer Bruder Bernhard Mayerthaller, der als Choralist angestellt war, dirigierte den Chor, da Sebastian Mayerthaller als leidenschaftlicher Organist die Orgelbank nie verließ. Während einer längeren Krankheit vertrat Chorvikar Josef Mühlbauer den Chordirektor mit gutem Erfolg.

Am 1. November 1948 trat Michael Kuntz die Nachfolge von Seb. Mayerthaller an. Seine kirchenmusikalische Ausbildung erhielt er an der Hochschule für Musik in München durch die Professoren Joseph Haas, Berberich, Heinrich Wismeyer und Heinrich Knappe. Im Jahr 1970 wurde ihm der Titel „Kirchenmusikdirektor“ verliehen. Nach 35jähriger Tätigkeit wurde er am 30. Juni 1983 verabschiedet. Er starb im Jahre 1992. Um die Nachfolge bewarben sich fünf junge Kirchenmusiker für die ChR-Stelle. Nach Vorstellung der Bewerber entschied sich die Kirchenverwaltung, Edith Mayerhofer-Hildmann als ChR zu verpflichten. Sie trat am 1. September 1983 ihr Amt an und konnte bereits zum Weihnachtsfest 1983 die neue Orgel von E. Simon der Kirchengemeinde vorführen.

Bilder

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. Liedke, Volker: Stadt Landshut, Schnell & Steiner: München/Zürich 1988 (Denkmäler in Bayern II.24), S. 60 und 62
  2. Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Abt. I Allgemeines Staatsarchiv, GU Landshut Nr. 195, zitiert nach: Liedke, Volker: Hanns von Burghausen, Weber: München 1985 (Ars Bavarica 35/36), S. 57
  3. Vgl. u. A. Brinkmöller, Harriet: Die Raumauffassung des Meisters Hans von Burghausen in seinen Hauptwerken, Diss. phil. Universität Bochum, Brockmeyer: Bochum 1985, S. 23; Dehio, Georg: Niederbayern, bearb. von Michael Brix, Deutscher Kunstverlag: München/Berlin 1988 (Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bayern II), S. 288-289; Stahleder, Erich: St. Martin Landshut, Schnell & Steiner: 20. Aufl. München 2000 (Kleine Kunstführer 212), S. 6.
  4. von Baldass, Peter: Hans Stethaimers wahrer Name, Schroll: Wien 1950 (Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte XIV), S. 52; vgl. hierzu auch den entsprechenden Eintrag im Deutschen Rechtswörterbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften).
  5. Zitiert nach: Egg, Erich / Mayer, Matthias: Stefan Krumenauer und Tirol, in: Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft 7 (1954), S. 93 und 95.
  6. Dehio 1988, S. 294.
  7. Brinkmöller 1985, S. 23.
  8. Verschollene Urkunde, zitiert nach: Verhandlungen des Historischen Vereins für Niederbayern 20 (1881), Nr. 3/4, S. 211-212.
  9. Hanfstaengl, Eberhard: Hans Stethaimer – eine Studie zur spätgotischen Architektur Altbayerns, Hiersemann: Leipzig 1911 (Kunstgeschichtliche Monographien 16), S. 11.
  10. Zusammenfassende Darstellung der Forschungsdiskussion bei Brinkmöller 1985, S. 16-21.
  11. Die Datierung stützt sich auf eine dendrochronologische Analyse der zum Turmbau verwendeten Tannenholzpfähle (vgl. dazu Kurmann, Peter in: Fickel, Alfred (Hrsg.): St. Martin zu Landshut, Trausnitz: Landshut 1985 (Hans von Burghausen und seine Kirchen I), S. 39).
  12. Stadtarchiv Landshut, Urk. Nr. 1506a, zitiert nach: Liedke 1985, S. 67.
  13. Herzog, Theo: Die Landshuter Schule in ihrer geschichtlichen Entwicklung. I. Teil, in: Verhandlungen des historischen Vereins für Niederbayern 82 (1957), S. 25.
  14. Auf die Errichtung von Gewölben und Dachstuhl verweisen zum einen zwei Jahreszahlen (1474 und 1477) am Dachansatz des Chors, zum anderen wurde das Fälldatum der verwendeten Dachbalken dendrochronologisch auf 1475 datiert (vgl. Kurmann, in: Fickel 1985, S. 39).
  15. Liedke 1985, S. 49; Kurmann, in: Fickel 1985, S. 39.
  16. Puchta, Hans: Beiträge zum Stethaimerproblem, in: Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft 28 (1975), S. 39 und 49.
  17. Hanfstaengl 1911, S. 16.
  18. Zu den Beziehungen Altdorfers zu Landshut vgl. u. A. Dörfler, Dieter: Der Chiemsee-Bischof Georg Altdorfer. Der Bischofsthron auf der Insel Herrenchiemsee als Sitz des Landshuter Bischofs, in: Chiemgau-Blätter. Unterhaltungsbeilage zum Traunsteiner Tagblatt 9 (2007).
  19. a b Dehio 1988, S. 296.
  20. Stahleder 2000, S. 8.

Literatur

Allgemein

  • Dehio, Georg: Niederbayern, bearb. von Michael Brix, Deutscher Kunstverlag: München/Berlin 1988 (Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bayern II), ISBN 3-422-03007-7, S. 288-301.
  • Fickel, Alfred (Hrsg.): St. Martin zu Landshut, Trausnitz: Landshut 1985 (Hans von Burghausen und seine Kirchen I), ISBN 3-923009-06-2.
  • Liedke, Volker: Stadt Landshut, Schnell & Steiner: München/Zürich 1988 (Denkmäler in Bayern II.24), ISBN 3-7954-1002-9, S. 60-70.
  • Mader, Felix: Stadt Landshut mit Einschluß der Trausnitz, Oldenbourg: München 1927, unveränderter Nachdruck 1980 (Die Kunstdenkmäler von Bayern 4.16), ISBN 3-486-50494-0.
  • Stahleder, Erich: St. Martin Landshut (Schnell, Kunstführer Nr. 212), aktual. Nachdr. d. 20. Aufl., Regensburg 2002 (Schnell & Steiner) ISBN 978-3-7954-4185-2.
  • "Wir sind die Pfeiler in Deinem Hause." Festschrift über die konstruktive Sanierung der Pfarr- und Stiftskirche Sankt Martin zu Landshut 1946-1991 unter den Stiftspröpsten Prälat Johann Keller (1947–1967), S. E. Heinrich Graf von Soden-Fraunhofen (1968–1972), Prälat Heinrich Fischer (1972–1991), hrsg. von der Kath. Kirchenstiftung St. Martin Landshut, Landshut 1991.
  • Baumgartner, Mathias; Schömann, Bernhard; Stahleder, Erich: Stifts- und Pfarrkirche St. Martin Landshut (Spiritueller Kirchenführer), Regensburg 2003 (Schnell & Steiner) ISBN 978-3-7954-1578-5.

Gotische Kirche und Baumeisterfrage

  • von Baldass, Peter: Hans Stethaimers wahrer Name, Schroll: Wien 1950 (Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte XIV), ISSN 0083-9981.
  • Brinkmöller, Harriet: Die Raumauffassung des Meisters Hans von Burghausen in seinen Hauptwerken, Diss. phil. Universität Bochum, Brockmeyer: Bochum 1985, ISBN 3-88339-432-7.
  • Hanfstaengl, Eberhard: Hans Stethaimer. Eine Studie zur spätgotischen Architektur Altbayerns, Hiersemann: Leipzig 1911 (Kunstgeschichtliche Monographien 16).
  • Herzog, Theo: Die Landshuter Schule in ihrer geschichtlichen Entwicklung – I. Teil, in: Verhandlungen des historischen Vereins für Niederbayern 82 (1957), ISSN 0342-247X.
  • Ders.: Meister Hans von Burghausen, genannt Stethaimer. Sein Leben und Wirken, in: Verhandlungen des historischen Vereins für Niederbayern 84 (1958).
  • Liedke, Volker: Hanns von Burghausen, 2 Bde., Weber: München 1985-1986 (Ars Bavarica 35/36 und 39/40).
  • Puchta, Hans: Beiträge zum Stethaimerproblem, in: Das Münster. Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft 28 (1975), ISSN 0027-299X.

Weblinks

48.53414166666712.1510861111117Koordinaten: 48° 32′ 3″ N, 12° 9′ 4″ O


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