Kenneth Keating


Kenneth Keating
Kenneth Keating

Kenneth Barnard Keating (* 18. Mai 1900 in Lima, Livingston County, New York; † 5. Mai 1975 in New York City) war ein US-amerikanischer Politiker. Er war jahrelanger Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten und Senator für den Bundesstaat New York.

Nach der High School besuchte Keating die University of Rochester, wo er 1919 seinen Abschluss machte, ehe er auf die Harvard Law School wechselte. Im Anschluss an seine juristische Ausbildung praktizierte Keating in Rochester. Während des Ersten Weltkrieges diente er als Sergeant in der US Army, im Zweiten Weltkrieg hatte er den Rang eines Brigadegenerals inne. Nachdem Keating aus dem Krieg zurückgekehrt war, widmete er sich erneut seiner juristischen Tätigkeit.

1947 wurde er als Angehöriger der Republikaner in den 80. Kongress gewählt und bis zum Januar 1959 fünfmal wiedergewählt. 1959 besiegte er zudem seinen Konkurrenten Frank Hogan im Kampf um den Sitz als Senator von New York, welcher vom Republikaner Irving Ives aufgegeben wurde. Das Senatorenamt hielt Keating vom 3. Januar 1959 bis zum 2. Januar 1965 inne. Im Jahre 1964 trat er zur Wiederwahl an, wurde jedoch vom aufstrebenden Demokraten Robert F. Kennedy besiegt. Bis zu seinem Tod im Jahr 1975 war Keating dann als Botschafter der Vereinigten Staaten in Indien (1969–1972) und Israel (ab 1973) tätig. Er wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt.

Seine Tochter Barbara Keating versuchte 1974 vergeblich, sich als Kandidatin der Konservativen Partei für New York in den Senat wählen zu lassen.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Kenneth Keating — Kenneth Barnard Keating (May 181900 May 51975), was a United States Representative and a Senator from New York, and in later life, an appellate judge and a diplomat representing the United States as ambassador to India and later to Israel. He was …   Wikipedia

  • Keating (surname) — Keating ( Irish spelling Céitinn ) is an old Irish family name which originated with the Cambro Norman invaders in the 12th century, mostly settling in Wexford in the province of Leinster, where the most prominent family were based at… …   Wikipedia

  • Keating — ist der Familienname folgender Personen: Dominic Keating (* 1966), britischer Schauspieler Edward Keating (1875–1965), US amerikanischer Politiker Frank Keating (* 1944), US amerikanischer Politiker Geoffrey Keating (um 1569–1644), irischer… …   Deutsch Wikipedia

  • Kenneth — Origin Word/Name Scotland Kenneth is a given name. Contents …   Wikipedia

  • Kenneth Barnard Keating — (* 18. Mai 1900 in Lima, New York; † 5. Mai 1975 in New York City) war ein US amerikanischer Politiker. Er war jahrelanger Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten und Senator von New York. Nach der High School besuchte Keating… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Ke — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Bobby Kennedy — Robert Francis Kennedy (* 20. November 1925 in Brookline, Massachusetts; † 6. Juni 1968 in Los Angeles), war ein jüngerer Bruder des ermordeten US Präsidenten John F. Kennedy, der nach einer Karriere als Senatsjurist, Justizminister und Senator… …   Deutsch Wikipedia

  • Robert Francis Kennedy — (* 20. November 1925 in Brookline, Massachusetts; † 6. Juni 1968 in Los Angeles), war ein jüngerer Bruder des ermordeten US Präsidenten John F. Kennedy, der nach einer Karriere als Senatsjurist, Justizminister und Senator selbst das US… …   Deutsch Wikipedia

  • Robert Kennedy — Robert Francis Kennedy (* 20. November 1925 in Brookline, Massachusetts; † 6. Juni 1968 in Los Angeles), war ein jüngerer Bruder des ermordeten US Präsidenten John F. Kennedy, der nach einer Karriere als Senatsjurist, Justizminister und Senator… …   Deutsch Wikipedia

  • Daniel Patrick Moynihan — This article is about the United States Senator from New York. For the U.S. Representative from Illinois, see P. H. Moynihan. Daniel Patrick Moynihan United States Senator from New York In office January 3, 1977 – January 3, 2001 …   Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.