Karl-Heinz Krause

Karl-Heinz Krause

Karl-Heinz Krause (* 26. Juni 1924 in Angermünde) ist ein deutscher Bildhauer.

Leben

Während seines Studiums an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin beschäftigte er sich intensiv mit den Arbeiten und Anregungen seiner Lehrer Renée Sintenis und Richard Scheibe und fand sehr bald zu seinem eigenen Weg der Bildhauerei. Nach Ende des Studiums im Jahre 1954 ließ er sich in Berlin als freischaffender Bildhauer nieder und erhielt bereits fünf Jahre später den Georg-Kolbe-Preis der Stadt Berlin.

Auf dem Grundsatz der ästhetischen Darstellung des menschlichen Körpers aufbauend und diesen in seinen Bewegungen, Haltungen und Stimmungen festhaltend, verbindet Krause die Darstellung des Körpers stets mit der sachlichen Komponente der Geometrie als Grundform, beziehungsweise mit den Gesetzen der Physik (Gewicht - Gegengewicht oder Last - Stütze) als formgebendes Kriterium. Hiermit erreicht er die charakteristische Ausgewogenheit und Harmonie in der Ausstrahlung seiner Arbeiten.

Königin Beatrix der Niederlande erhält anlässlich ihres Besuches 1982 eine Plastik von Karl-Heinz Krause vom Bundespräsidenten Karl Carstens geschenkt.

1987 ist der Bildhauer Ehrengast in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Es folgen mehrere Aufenthalte in der Villa Romana in Florenz.

Karl-Heinz Krause hatte viele Einzelausstellungen in verschiedenen Städten Deutschlands und im Ausland wie z. B. Basel, Bern, New York, Neu-Delhi, Antwerpen, Stockholm und Helsinki.

Werke

  • Der Feuervogel am Mainzer Rheinufer
  • Archimedes
  • Sitzende Saxonia
  • Artistinnen, im Behring Krankenhaus Berlin
  • Elegie
  • Der Denkende (Karlsruhe)
  • Großer Denker, Technische Hochschule Baden-Württemberg
  • Solveig, Neue Nationalgalerie Berlin
  • Pariser Torso, Landesmuseum Mainz
  • ET IN ARCADIA EGO (Relief)
  • Die Tore am Gutenberg-Museum

Weblinks


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