Karl-Heinz Frieser

Karl-Heinz Frieser

Karl-Heinz Frieser (* 1949 in Pressath (Bayern)) ist ein Oberst a. D. des Heeres der Bundeswehr und Militärhistoriker.

Leben

1970 trat Frieser in den Dienst der Bundeswehr und begann 1978 ein Studium der Politikwissenschaft und Geschichte. Bereits 1981 promovierte er der Universität Würzburg mit dem Thema "Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion und das Nationalkomitee Freies Deutschland".

Von 1985 bis zu seiner Pensionierung 2009 arbeitete er am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Freiburg im Breisgau und Potsdam und war dort seit 2002 Leiter des Forschungsbereiches "Zeitalter der Weltkriege".

Seit der Veröffentlichung seiner Dissertation Krieg hinter Stacheldraht. Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion und das Nationalkomitee "Freies Deutschland" folgten zahlreiche Publikationen zu militärhistorischen Themen. Seine 1995 publizierte Arbeit zum Frankreichfeldzug der Wehrmacht, "Blitzkrieg-Legende", avancierte international zum Standardwerk nicht nur zu dieser Thematik sondern auch zur bis dahin kontrovers diskutierten Frage, ob die deutsche Militärführung und Hitler eine "Blitzkriegstrategie" verfolgten. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Operationsgeschichte des deutsch-sowjetischen Krieges 1941-45.

Werke

  • Krieg hinter Stacheldraht. Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion und das Nationalkomitee "Freies Deutschland", Mainz 1981;
  • Ardennen – Sedan. Militärhistorischer Führer durch eine europäische Schicksalslandschaft, (Erstauflage 2000), Frankfurt a.M./Bonn 2006;
  • Blitzkrieg-Legende. Der Westfeldzug 1940, (Erstauflage 1995), München 2005.
  • Die Ostfront 1943/44. Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten (Hrsg. und Autor) = Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 8, München 2007

Weblinks


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