Josip Kuze

Josip Kuze

Josip Kuže (* 13. November 1952 in Vranje, Serbien) ist ein kroatischer ehemaliger Fußballspieler und heutiger -trainer.

Kuže war bei der jugoslawischen Spitzenmannschaft Dinamo Zagreb aktiv und absolvierte für die jugoslawische U21-Nationalmannschaft 11 Spiele. Auf der Position des Verteidigers absolvierte er zwischen 1971 und 1981 384 Spiele und schoss 14 Tore für den Verein aus der kroatischen Hauptstadt.

Nach seiner aktiven Karriere wurde Kuže zunächst Trainer bei Croatia Sydney (1982-1984), Slavonski Brod (1985-1986), danach war er für eine kurze Zeit bei Dinamo Zagreb für die Jugendmannschaften zuständig. 1988 wurde er Trainer beim bosnischen Club FK Borac Banja Luka, bevor er 1989 den Trainerposten bei seinem ehemaligen Verein Dinamo Zagreb übernahm. 1991 übernahm Kuže das Traineramt beim damaligen Zweitligisten FC Rot-Weiß Erfurt. Nach dem Abstieg der Thüringer wechselte Kuže zum Ligakonkurrenten 1. FSV Mainz 05, wo er bis 1995 im Amt war. Danach ging Josip Kuže zum japanischen Erstligisten Gamba Osaka, wo er von 1995 bis 1999 als Trainer arbeitete. 1998 bis 2000 trainierte Kuže erneut Dinamo Zagreb, bevor er im September 2000 Nachfolger von Christoph Franke beim Chemnitzer FC wurde. Nach desolaten Leistungen der Mannschaft wurde Kuže im November jedoch wieder entlassen, doch auch seine Nachfolger konnten den Abstieg des CFC aus der 2. Bundesliga nicht verhindern.

Kuže zog es zurück in seine kroatische Heimat, wo er in der Saison 2003/04 Inter Zapresic trainierte. 2005 wurde Kuže wieder Trainer bei Dinamo Zagreb , wo er in der Saison 2005/06 seine Mannschaft zu kroatischen Meisterschaft führte. Nach dem frühen Ausscheiden aus den europäischen Wettbewerben und einer Schwächephase in der kroatischen Meisterschaft wurde sein Vertrag jedoch während der Winterpause 2006/2007 gekündigt.

Im Oktober 2007 übernahm er als Nachfolger des Deutschen Michael Nees das Amt als Nationaltrainer Ruandas.


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