Joan Báez

Joan Báez
Joan Baez in Charlotte (2003)

Joan Baez [dʒoʊn ˈbaɪəz] (* 9. Januar 1941 in Staten Island, New York/USA als Joan Chandos Báez) ist eine US-amerikanische Folk-Sängerin mit mexikanischen Wurzeln, die besonders für ihre starke, klare Sopran-Stimme und ihr politisches Engagement bekannt ist. Sie wird auch als „das Gewissen und die Stimme der 1960er“ bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Joan Baez kam 1941 im US-Staat New York als zweite Tochter von Albert Vinicio Báez und Joan Bridge Báez zur Welt. Ihr Großvater väterlichseits trat in Mexiko aus der katholischen Kirche aus, wurde methodistischer Pastor und zog 1914 nach New York City. Die Eltern von Joan Baez waren ursprünglich Methodisten, traten aber noch in der frühen Kindheit Joan Baez’ zum Quäkertum über.

Ihre Mutter war Schottin und in Edinburgh geboren. Ihr Vater, ein Physiker mexikanischer Abstammung, weigerte sich, für die lukrative Waffenindustrie zu arbeiten. Diese idealistische Einstellung des Vaters mag Einfluss auf Baez’ späteres politisches Engagement gegen den Vietnamkrieg und für die Bürgerrechte gehabt haben. Wegen ihrer dunkleren Hautfarbe wurde sie während ihrer Kindheit öfter als „Nigger“ bezeichnet und durfte nicht mit Nachbarskindern spielen.

Aus beruflichen Gründen des Vaters zog die Familie häufig um. Stationen waren u. a. Palo Alto, Boston, Paris, Rom und Bagdad. Besonders letztgenannter Ort prägte sie durch die Armut und menschenverachtende Behandlung der dortigen Bevölkerung, die sie damals als 10-Jährige erlebte. 1956 hörte sie zum ersten Mal eine Rede des jungen Martin Luther King und kaufte sich ihre erste Gitarre, wodurch der Grundstein für die beiden wichtigsten Aktivitäten ihres Lebens gelegt wurde.

Da ihr Vater eine Stelle als Dozent am Massachusetts Institute of Technology erhalten hatte, zog die ganze Familie im Spätsommer 1958 erneut um, diesmal nach Belmont, Massachusetts.

Musik

Joan schrieb sich zwar an der Boston University ein, konzentrierte sich aber bald nur noch auf ihre Gesangskarriere. Diese begann 1959 mit einigen Auftritten im Club 47, einem Folk-Club in Cambridge, der Hochburg des US-amerikanischen Folk-Revivals. Dort hatte sie bereits erste Fans und nahm an den Aufnahmen der LP Folksingers ’Round Harvard Square teil, die dann bei einem kleinen Plattenlabel aus Boston erschien. Ebenfalls 1959 erreichte sie auf dem renommierten Newport Folk Festival zum ersten Mal ein größeres Publikum. Gemeinsam mit Bob Gibson, der während seines Auftrittes Baez als unangemeldeten Überaschungsgast auf die Bühne geholt hat, sang sie zwei Duette ("Virgin Mary Had One Son", "We Are Crossing The Jordan River"), was sie laut ihrer Autobiographie über Nacht zum gefeierten Folkstar gemacht hat.

Joan Baez und Bob Dylan (Civil Rights March am 28. August 1963)

Ihre erste Solo-LP erschien ein Jahr später unter dem Titel Joan Baez bei Vanguard Records. Das Nachfolgealbum Joan Baez Vol. 2 (1961) erhielt in den USA Goldstatus, genauso wie beide Teile von Joan Baez In Concert von 1962. 1961 ging sie außerdem auf eine USA-Tournee und lernte dabei Bob Dylan kennen, der im Vorprogramm von John Lee Hooker auftrat. Sie begann, seine Songs zu interpretieren und stellte ihn ihrem Publikum vor. Auch eine Liebesbeziehung der beiden ließ nicht lange auf sich warten.

In der ersten Hälfte der 1960er stand sie mit an der Spitze der Folkbewegung. Bereits zu dieser Zeit beeinflusste ihr Stil Künstlerinnen wie Joni Mitchell, Bonnie Raitt und Judy Collins. 1962, auf einer Tournee durch die Südstaaten, entschloss sich Joan Baez, nur noch dort aufzutreten, wo es keine Rassenschranken gab. Somit blieben ihr in den USA nur die schwarzen Universitäten. Am 28. August 1963 sang sie auf dem Civil Rights March das berühmte We Shall Overcome, welches in den folgenden Jahren quasi zu ihrem sängerischen Markenzeichen wurde. Außerdem trat sie dort zusammen mit Bob Dylan auf.

Genau wie Dylan wurde auch sie von der British Invasion beeinflusst und begann ihre akustische Gitarre durch Bass und E-Gitarre zu verstärken, was bereits auf Farewell, Angelina (1965) zu hören ist. Kurz zuvor hatte Dylan begonnen, Folk mit Rockmusik zu verknüpfen, indem auch er seine Gitarre elektrisch verstärkte und mit einer Begleitband auftrat. Da Joan Baez sich von Dylan auf dessen Englandtour 1965 vernachlässigt fühlte, er sie auch kein einziges Mal bat, mit ihm aufzutreten (sie, die damals bereits erfolgreich war, hatte Jahre zuvor den noch unbekannten Dylan sehr gefördert), ging die Beziehung im folgenden Jahr in die Brüche.

Gegen Ende des Jahrzehnts experimentierte Baez mit Lyrik, was auf Baptism; A Journey Through Our Time von 1968 zu hören ist. Bei diesem Album handelt es sich um eine Sammlung von Gedichten, die entweder gesprochen oder mit orchestraler Begleitung vorgetragen wurden.

Im selben Jahr heiratete sie David Harris, einen bekannten Gegner des Vietnamkrieges. Als Fan von Country-Musik beeinflusste er ihre Musik in diese Richtung, was auf David’s Album aus dem Jahr 1969 hörbar ist. Dieses Album enthält unter anderem das Traditional Poor Wayfaring Stranger, bei dem sie von ihrer Schwester Mimi Fariña begleitet wird, und Will The Circle Be Unbroken mit Elvis Presleys ehemaligen Backgroundsängern The Jordanaires.

1969 trat sie auf dem Woodstock-Festival auf. Die schwangere Sängerin nutzte dieses große Forum, um die Missstände in der Welt anzuprangern, wie zum Beispiel auch die Inhaftierung ihres Ehemanns, der zu dieser Zeit eine dreijährige Freiheitsstrafe verbüßte und einen Hungerstreik unter den Mithäftlingen initiiert hatte, nachdem er aus einem Bezirksgefängnis in ein Bundesgefängnis verlegt worden war. Anschließend nahm sie ihre Gitarre herunter und sang a cappella den Gospel Swing Low, Sweet Chariot.

1971 coverte sie The Night They Drove Old Dixie Down von The Band, die damit einen Top-10-Hit in den USA gehabt hatten. Mit dem 1972er-Album Come From The Shadows wechselte sie zu A&M Records, wo sich ihre Musik ein wenig in Richtung Mainstream-Pop veränderte und sie begann, ihre eigenen Songs für das 1975er-Album Diamonds & Rust zu schreiben. Der Titelsong darauf befasst sich mit ihrer missglückten Liebesbeziehung zu Bob Dylan. Zumindest eine Zeile davon, „My poetry is lousy you’ve said.“ („Meine Lyrik sei miserabel, hast du mir gesagt.“), deutet auch auf die künstlerischen Differenzen der beiden hin.

1972 trat sie zusammen mit B.B. King und den Voices of East Harlem im berühmten Gefängnis „Sing Sing“ im Bundesstaat New York auf. Sie hatte sich zusammen mit ihm, anders als viele ihrer Kollegen, dazu entschieden, eine Filmprojektgruppe aus dem Gefängnis zu unterstützen und bei einem Abschlusskonzert mitzuwirken. Dort trat sie für Toleranz und Verständnis für Strafgefangene ein. Für den Film, der aus Interviews mit den Gefangenen und Gefängnispersonal, Aufnahmen von den Vorbereitungen für das Konzert und eben den Auftritten der Künstler selbst besteht, hat sie den Titelsong „Sing Sing Ossining“ eingespielt.

Sie ließ sich 1973 von Harris scheiden und hatte später eine Beziehung mit Steve Jobs. 1975/76 folgte mit der Rolling Thunder Revue ihre zweite Tournee mit Bob Dylan. Außerdem spielte sie 1978 in seinem Film Renaldo and Clara mit.

Sie wechselte kurz zu CBS Records, war aber für ihr Live Europe ’83 von 1984 ohne ein US-amerikanisches Label. Dafür eröffnete Joan Baez 1985 das Live-Aid-Konzert, nachdem sie im vorangegangenen Jahr erneut auf Europatournee mit Bob Dylan gewesen war. 1987 folgte das nächste Album in den USA, The Contemporary Ballad Book, auf dem Label Gold Castle Records.

1988 trat sie unter dem Namen 3 Voices auf einigen Konzerten gemeinsam mit Konstantin Wecker und Mercedes Sosa auf. Ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum feierte sie 1989 mit dem Album Speaking of Dreams. Für das 1992er-Album Play Me Backwards wechselte sie erneut die Plattenfirma, diesmal ging sie zu Virgin Records.

Kurz vor ihrem 50. Geburtstag 1991 begann ein neuer Schub an Professionalität ihr Leben zu verändern. Sie nahm sich zum ersten Mal einen professionellen Manager und obendrein Gesangstraining. Außerdem unterzog sie sich einer Psychotherapie. Seit dieser Zeit spielt sie bei Plattenaufnahmen nur noch sehr selten Instrumente, sondern konzentriert sich weit mehr auf ihren Gesang.

1995 wurde mit Ring Them Bells ein vielbeachtetes Baez-Live-Album veröffentlicht, auf dem sie gemeinsam mit einigen Freundinnen und Kolleginnen (Dar Williams, Indigo Girls, Tish Hinojosa, Janis Ian, Mary Black, Kate & Anna McGarrigle und Mary Chapin Carpenter) sowie ihrer Schwester Mimi Fariña zu hören ist.

2003 erschien ihr bisher letztes Album Dark Chords on a Big Guitar, gefolgt von einer US-Tournee 2004 und einer weiteren 2005. Im März und April 2006 tourte sie durch mehrere Städte Deutschlands.

Zu ihren Interpretationen gehören klassische US-Traditionals und -Folksongs wie House Of The Rising Sun, Barbara Allen, Lieder von Pete Seeger, Woody Guthrie und Bob Dylan, aber auch zahlreiche Lieder auf Spanisch und vereinzelt in anderen Sprachen, wie Italienisch, Französisch, Russisch und Deutsch („Kinder“ von Bettina Wegner). Sie machte aber auch das Lied Donna Donna 1960 weltweit bekannt, das 1965 auch von Donovan gesungen wurde. Es entstammt ursprünglich dem Jiddischen (Text von Aaron Zeitlin [1889–1973]; Musik von Schalom Secunda [1894–1974] unter dem Originaltitel Dos Kelbl – Das Kälbchen, später Donaj, Donaj – Herr, Herr) und beschreibt die Situation der Juden in der Zeit des Dritten Reiches, in der es entstand.

Sie sang die Lieder des Soundtracks in dem Science-Fiction-Film Lautlos im Weltraum. Sie interpretierte auch vielfach (zum Beispiel in Woodstock) den berühmten Folksong über den schwedischen Arbeiterführer Joe Hill mit dem Titel I dreamed I saw Joe Hill last night.

Politik

Neben ihrer Musik engagierte sich Joan Baez politisch und setzte sich für sehr viele Minderheiten auf der ganzen Welt ein. Ihr politisches Engagement begann 1957, als sie sich aus zivilem Ungehorsam weigerte, das Klassenzimmer während einer Luftschutzübung zu verlassen und noch im selben Jahr Ira Sandperl traf. Dieser Schüler Mahatma Gandhis wurde zu ihrem aktivistischen Mentor. Er half ihr durch seine Lehren vom Pazifismus dabei, das schwierige Verhältnis zu ihrer Schwester Mimi zu verbessern. Joan Baez sollte sich, so Sandperl, immer vorstellen, dass es die letzte Stunde ihres Lebens sei, was ihr scheinbar tatsächlich im Umgang mit Mimi half. Außerdem gründete er mit ihr zusammen das kalifornische Institut zur Untersuchung von Gewaltlosigkeit, The Institute for the Study of Nonviolence, aus dem später das Resource Center for Nonviolence erwachsen sollte, das im Jahre 2005 über den Golfkrieg und seine Auswirkungen berichtete.

Auftritt Joan Baez’ im sogenannten March on Washington for Jobs and Freedom, in Washington D.C. am 28. August 1963

In den 1960er-Jahren zahlte sie einen Großteil ihrer Lohnsteuer auf ein Sperrkonto, um den Vietnam-Krieg nicht mitzufinanzieren, unterstützte das Free Speech Movement – eine für Meinungsfreiheit und gegen den Krieg in Vietnam eintretende Studentenorganisation – und nahm an Ostermärschen in Deutschland teil. 1963 weigerte sie sich, in Shows von ABC aufzutreten, da der Sender den linken Musiker Pete Seeger boykottierte. Im selben Jahr sang sie auch zusammen mit Bob Dylan am Lincoln Memorial, als Martin Luther King nach Washington (D.C.) marschierte. Nachdem sie während der Beteiligung an einer Blockade der Zufahrt zu einem Armeekomplex (am 16. Oktober 1967) zu einer Freiheitsstrafe von 10 Tagen verurteilt worden war, wurden alle ihre Platten aus den PX Stores in Europa entfernt. Weiterhin gründete sie die West-Coast-Abteilung von Amnesty International. 1967 verweigerte ihr die konservative Frauenvereinigung „Daughters of the American Revolution“ („Töchter der Amerikanischen Revolution“) einen Auftritt in der Constitution Hall, wie sie (die Frauenvereinigung) es 1939 bereits mit Marian Anderson (wegen deren Hautfarbe) getan hatte.

Als ihre Schwester Mimi 1972 die Organisation Bread & Roses gründete, half Joan Baez dabei massiv mit. Die Organisation veranstaltet seitdem Konzerte in Krankenhäusern und Gefängnissen. Im August 1975 erhielt sie bei den ersten Rock Music Awards eine Auszeichnung für ihren Dienst an der Öffentlichkeit und wurde außerdem mit einem Feiertag (Joan Baez Day, am 2. August 1975) in Atlanta geehrt. Nachdem sie 1972 in einem Interview gesagt hatte, dass sie 10 Jahre zuvor eine lesbische Beziehung unterhalten hatte und sich als bisexuell sieht, gab sie 1978 einige Benefizkonzerte um gegen die Proposition 6 (die sogenannte Briggs-Initiative) vorzugehen, die es vorsah, allen homosexuellen Lehrern den Unterricht an öffentlichen Schulen in Kalifornien zu verbieten. Im selben Jahr beteiligte sie sich an Gedenkmärschen für den bei einem Attentat zusammen mit George Moscone, dem Bürgermeister San Franciscos, getöteten Politiker Harvey Milk, der sich als Schwuler geoutet hatte.

In Madrid sang sie 1977 nach dem Ende der Diktatur Francisco Francos unter anderem den Song We Shall Not Be Moved (spanisch No nos Moverán), der 40 Jahre lang in Spanien verboten gewesen war. Sie sang gegen Diktaturen und Militärputsche in Südamerika und gründete 1979 die Menschenrechtsorganisation „Humanitas International Human Rights Committee“, die sich um die Boat People kümmerte. Sie war auch Leiterin dieser Organisation, bis diese 1982 ihre Dienste einstellte.

In den 1980er-Jahren unterstützte sie die Friedensbewegung. Sie spielte 1986 auf der von Amnesty International veranstalteten Tour Conspiracy of Hope, zusammen mit Sting, Peter Gabriel und anderen. Václav Havel bezeichnete sie als „entscheidenden Einfluss auf die samtene Revolution“ von 1989. 1993 war sie eine der ersten Künstlerinnen, die Bosnien-Herzegowina besuchten, bevor sie 1994 zusammen mit Janis Ian ein Benefizkonzert für die National Gay and Lesbian Task Force gab.

Im Jahre 2003 gab sie zusammen mit Steve Earle, Emmylou Harris und Billy Bragg Konzerte gegen den Einsatz von Landminen.

Auch gegen den Irakkrieg meldete sie sich am 20./21. August 2005 zu Wort, als sie Cindy Sheehan, die Mutter eines getöteten Soldaten, bei ihrem Camp an der Zufahrt zu George Bushs Ranch besuchte.

Außerdem ist sie bis heute eine Sponsorin des Zentralkomitees für Kriegsdienstverweigerer in den USA und ist bereits einige Male mit dem lesbischen Duo Indigo Girls aufgetreten.

Privates

Ihre ältere Schwester, Pauline (Tia), wurde zwei Jahre vor Joan Baez geboren. Die jüngere Schwester, Margarita Mimi, die spätere Frau von Richard Fariña, kam vier Jahre nach Joan zur Welt (* 30. April 1945). Mimi Fariña war ebenfalls Sängerin und spielte Gitarre – mit dem Swallow Song findet man ein Duett der beiden Schwestern auf der Baez-Live-CD Ring Them Bells von 1995. Mimi starb am 18. Juli 2001 an Lungenkrebs. Der mathematische Physiker John Baez ist Joans Cousin.

Joan Baez brachte 1969 ihren Sohn Gabriel Earl zur Welt.

Derzeit lebt Joan Baez in Woodside, Kalifornien. Sie ist Vegetarierin.

Auszeichnungen

  • Americans For Democratic Action Award (1982)
  • SANE Education Fund Peace Award (1983)
  • Chevalier, frz. Legion d'Honneur (1983)
  • Best Live Album, Academy Charles Cros (1983)
  • Leadership Award, ACLU of Southern California (1989)
  • Death Penalty Focus of California Award (1992)
  • Award of Achievement, The Gleitsman Foundation (1994)
  • Golden Achievement Award, WXPN-FM Radio, Philadelphia (1996)
  • World Peace Music Award 2004
  • Grammy für ihr Lebenswerk 2007

Diskografie

  • Folksingers 'Round Harvard Square (1959)
  • Joan Baez (1960)
  • Joan Baez, Vol. 2 (1961)
  • Joan Baez in Concert, Pt. 1 [Vanguard 1963] (1963)
  • Joan Baez in Concert, Pt. 2 [live] (1963)
  • Five (1964)
  • Farewell, Angelina (1965)
  • Noël (1966)
  • Joan (1967)
  • Any Day Now (1968)
  • Baptism: A Journey Through Our Time (1968)
  • David's Album (1969)
  • Joan Baez in San Francisco [live] (1969)
  • In Concert 2 [live] (1970)
  • One Day at a Time (1970)
  • Sacco and Vanzetti [Original Soundtrack] (1971)
  • Blessed Are (1971)
  • Carry It On (1971)
  • Songs zum Film Lautlos im Weltraum (1972)
  • Come from the Shadows (1972)
  • Joan Baez Ballad Book (1972)
  • Where Are You Now, My Son? (1973)
  • Gracias a La Vida [Here's to Life] (1974)
  • Live in Japan (1975)
  • Diamonds & Rust (1975)
  • The Lovesong Album (1975)
  • Gulf Winds (1976)
  • From Every Stage [live] (1976)
  • Joan Baez in Concert [live] (1976)
  • Blowin' Away (1977)
  • The Songbook (4 LP - Box) (1977)
  • House of the Rising Sun (1978)
  • The Joan Baez Country Music Album (1979)
  • The Night They Drove Old Dixie Down (1979)
  • Honest Lullaby (1979)
  • Live in Concert: European Tour (1980)
  • Live in Europe '83: Children of the Eighties (1983)
  • The Contemporary Ballad Book (1987)
  • Recently (1988)
  • Speaking of Dreams (1989)
  • Diamonds & Rust in the Bullring [live] (1989)
  • Ballad Book, Vol. 2 (1990)
  • Brothers in Arms (1991)
  • Play Me Backwards (1992)
  • Ring Them Bells [live] (1995)
  • Live at Newport (1996)
  • Gone from Danger (1997)
  • Live in Europe '83: Children of the Eighties... (1999)
  • Joan Baez [Expanded] (2001)
  • Joan Baez, Vol. 2 [Expanded] (2001)
  • Dark Chords on a Big Guitar (2003)
  • Bowery Songs [LIVE] (2005)
  • Ring them bells (live) 2007
  • Day After Tomorrow (2008)

Literatur

  • Joan Baez:
    • Tagesanbruch. Zweitausendeins, Frankfurt/M, 1978 (amerikanischer Originaltitel: Daybreak – An Intimate Journal. The Dial Press, New York, 1968)
    • We Shall Overcome – Mein Leben. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach, 1988 (amerikanischer Originaltitel: A Voice To sing With. Summit Books, 1987)
    • Im Gefängnis war es wunderbar. Interview in: KulturSPIEGEL, November 2008, Heft 11, Seite 62
  • Wolfgang Biederstädt: Joan Baez, Fischer Verlag, Frankfurt/Main, 1987, ISBN 3596229960
  • David Hajdu: Positively 4th Street – The Lives And Times Of Joan Baez, Bob Dylan, Mimi Baez Fariña And Richard Fariña. Farrar, Straus & Giroux, New York, 2001 (Leseprobe)
  • Markus Jäger: Joan Baez and the Issue of Vietnam. Ibidem Verlag; 2003. 92 Seiten. ISBN 3898212971 (engl.)
  • Carl-Ludwig Reichert: Folk. Von Joan Baez bis Adam Green. dtv. 2007. 280 Seiten. ISBN 3423245875
  • Jutta Kamke: Schule der Gewaltlosigkeit. Das Modell Palo Alto. Mit einem Nachwort von Theodor Ebert. Hamburg: Hoffmann und Campe, 1974, 186 Seiten. ISBN 3-455-09095-8

Weblinks



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