Hohenbucko

Hohenbucko
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Hohenbucko führt kein Wappen
Hohenbucko
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenbucko hervorgehoben
51.76666666666713.466666666667131
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Elbe-Elster
Amt: Schlieben
Höhe: 131 m ü. NN
Fläche: 42,67 km²
Einwohner:

686 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04936
Vorwahl: 035364
Kfz-Kennzeichen: EE
Gemeindeschlüssel: 12 0 62 237
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Herzberger Straße 7
04936 Schlieben
Bürgermeister: Karl-Heinz Alexander (parteilos)
Lage der Gemeinde Hohenbucko im Landkreis Elbe-Elster
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Über dieses Bild

Hohenbucko ist eine Gemeinde im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Die Gemeinde Hohenbucko gehört dem Amt Schlieben mit Sitz in der Stadt Schlieben an.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gemeindegliederung

Ortsteile der Gemeinde sind Hohenbucko und Proßmarke.

Geschichte

Kirche

Der Ort wurde 1346 im Meißner Bistumsmatrikel als Hoenbockaw erstmals urkundlich erwähnt[2]. 1419 wird der Ort als Buckow bei Schlieben genannt. Der Name ist eine sorbisch-deutsche Mischung Hohen- weil auf einer Anhöhe gelegen, -bucko (von Bukowina) bedeutet Rotbuche, Rotbuchenwald[3].

Hohenbucko lag an einer alten Handelsstraße. Die Bewohner lebten von Ackerbau und Holzwirtschaft. Um 1512 führte der Schenk von Landsberg räuberische Überfälle gegen das Dorf und ließ es niederbrennen. Auch im Dreißigjährigem Krieg erlitten die Bewohner von Hohenbucko viele Grausamkeiten abwechselnd von kaiserlichen (1631) und schwedischen Truppen (1637). Im Jahr 1634 wütete die Pest im Ort.[4]

Der Ort Proßmarke wurde am 31. Dezember 2001 eingegliedert.[5]

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung besteht aus 10 Gemeindevertretern.

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Postmeilensäule in Hohenbucko

Bauwerke

In der Liste der Baudenkmale in Hohenbucko stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.

  • Dorfkirche, ein rechteckiger Findlingsbau aus dem 13. Jahrhundert.
  • Kursächsische Postmeilensäule von 1750, die Poststraßen von Leipzig nach Frankfurt (Oder) und von Dahme nach Sonnewalde und Kirchhain verliefen durch Hohenbucko.
  • Proßmarker Kirche ebenfalls Feldsteinbau

Museen

Auf dem Dachboden des einstigen Dorfkonsums befindet sich mit dem „Dachboden der Erinnerungen“ eine private Ausstellung, welche an die Zeit der Konsum-Läden in der DDR erinnert und viele Ausstellungsstücke aus dieser Zeit präsentiert.[6][7]

Einzelnachweise

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
  2. Märkische Oderzeitung, 13. Juli 2006, S. 9
  3. Der Kreis SchweinitzA.Richter 1912; Eine kleine Heimatkunde für die Schulen des Kreises
  4. Hans-Dieter Lehmann:Bilder aus dem Schliebener Amtsbereich, Hohenbucko, in Schliebener Amtsnachrichten, 19.Mai 1995
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  6. Homepage des „Dachbodens der Erinnerung“
  7. „Erinnerungen gibt es gratis“ in Lausitzer Rundschau, Region: Herzberg, 26. Mai 2009

Weblinks

 Commons: Hohenbucko – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

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