Heinrich IV. von Oldenburg-Wildeshausen

Heinrich IV. von Oldenburg-Wildeshausen

Heinrich IV. von Oldenburg-Wildeshausen, der Bogener (* vor 1233; † um 1271) war ab 1233 Graf von Wildeshausen.

Seine Eltern waren des Graf Burchard von Oldenburg-Wildeshausen, Sohn von Heinrich II., und Kunigunde von Schoten-Breda, Tochter von Graf Heinrich II..

Er folgte seinem Vater zu Wildeshausen, Vlotho und Vechta, besaß zeitweise Tecklenburg-Cloppenburg.

Durch viele sinnlose Fehden verschuldete er sich völlig. Der Besitz fiel nach und nach an den Schwager, die Bischöfe von Münster und die Erzbischöfe von Bremen, was der Anlass zu jahrzehntelangen Erbstreitigkeiten mit den Grafen von Oldenburg wurde, die völlig leer ausgingen.

Er heiratete Elisabeth von Tecklenburg, Tochter des Grafen Otto I. Ihre einzige Tochter Hedwig, Eventualerbin von Wildeshausen, war mit ihrem Cousin Christian III., Graf von Oldenburg-Delmenhorst, verheiratet, der leer ausging.

Er starb auf einer Pilgerreise in Palästina.

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