Hans Bäär


Hans Bäär

Hans Maahn, der auch häufig unter seinem Künstlernamen Hans Bäär auftrat, ist ein deutscher Musiker aus Wuppertal. Er ist Komponist und Bassist. Seine künstlerische Karriere hat einen gemeinsamen Ursprung mit seinem Bruder Wolf Maahn.

Geschichte

Gemeinsam mit seinem Bruder Wolf begründete Hans Maahn 1974 die Food Band. Schon im Jahr darauf wurde er festes Band-Mitglied der Gruppe Hoelderlin, die sich schon bald nach seinem Beitritt zu den damals aktivsten Live-Bands Deutschlands zählen durfte. Seine instrumentalen Fähigkeiten wurden schnell erkannt und er wurde sowohl im Studio als auch für Tourneen ein gefragter Musiker. Beispielsweise auf Ina Deters erstem Album, bei Arno Steffen und Fehlfarben sowie Marianne Rosenberg. Als Hoelderlin sich 1981 vorerst auflöste, gründete er die Band Kowalski, spielte mit Annette Humpe & Inga Humpe sowie bei Joachim Witt und wurde 1982 festes Band-Mitglied bei Gianna Nannini, für die er bis heute in die Saiten greift. Nach der Auflösung von Kowalski 1987 wurde im Jahr darauf Fred Banana, mit ihrem vierten Longplay, sein Projekt. Im gleichen Jahr nahm er im Studio und auf der Bühne mit seinem Bruder Wolf Maahn für Third Language die Zusammenarbeit wieder auf. Mit Gerd Köster stand er ab 1995 auf der Bühne und spielte 2004 das Album Frisch und 2007 den Longplay Jedrisse, Baby mit ein. Zuvor hatte er sich bereits für The Element Project engagiert, deren Soundtrack von TRIP - Remix your Experience bereits 2006 erschien. Gemeinsam mit Michael Bruchmann hat er Hoelderlin wiederbelebt und 2007 das Album 8 veröffentlicht.

Diskografie

Band Titel VÖ-Jahr; Label
Hoelderlin Clowns & Clouds 1976; EMI/Capitol
Ina Deter Wenn Du so bist wie Dein Lachen 1976; CBS
Hoelderlin Rarebird 1977; EMI/Capitol
Hoelderlin Traumstadt 1977; EMI/Capitol
Hoelderlin Newfaces 1979; EMI/Capitol
Hoelderlin Fata Morgana 1980; EMI/Capitol
Wolf Maahn Deserteure 1982; Metronome
Gianna Nannini Latin Lover 1982; Poligram
Kowalski Schlagende Wetter 1982; Virgin
Gianna Nannini Puzzle 1983; Poligram
Kowalski Der Arbeiter (Maxi) 1983; Virgin
Fehlfarben 14 Tage (Maxi) 1983; EMI
Arno Steffen Kleine Hexen (Maxi) 1983; WEA
Fehlfarben Glut & Asche 1984; EMI
Joachim Witt Mit Rucksack und Harpune 1984; Polydor
Gianna Nannini Profumo 1985; Poligram
Joachim Witt Moonlight Nights 1985; Polydor
Gianna Nannini Maschi e Altri 1987; Poligram
Kowalski Zigeunerbaron 1987; Rebel Records/SPV
Wolf Maahn Third Language 1988; EMI
Fred Banana Fred Banana! 1988; Polydor
Wolf Maahn Was? 1989; EMI
Gianna Nannini Scandalo 1990; Poligram
Wolf Maahn Maahnsinn 1990; EMI
Gianna Nannini Giannissima 1991; Poligram
Wolf Maahn Der Himmel ist hier 1992; EMI
L.S.E. Für et Hätz... 1992; EMI
Gianna Nannini X Forza X Amore 1993; Poligram
Gianna Nannini Extravaganza 1994; Poligram
L.S.E. Ruhm kennt keine Gnade 1994; EMI
Gianna Nannini Dispetto 1995; Poligram
L.S.E. AUA 1996; EMI
Gianna Nannini Bomboloni 1997; Poligram
Tommi Engel Engel 100% 1998; EMI
Tommi Engel Engel-Live 1999; Pavement
Gerd Köster Gerd Köster 1999; Chlodwig
Gerd Köster Power Boulevard 2000; Our World Rec.
L.S.E. Best Of Live 2000; Pavement
Köster & Hocker Frisch 2004; Pavement
Hansonis Drink & Drive with Dylan Thomas 2004; TRC/RandomHouse
Köster & Hocker Silberhochzeit 2005; UNIC
Gianna Nannini Grazie 2006; Universal
The Element Project TRIP - Remix Your Experience 2006; ferryhouse/Warner
Hansonis Walk 2006; Dayglow
Fidibus Ab auf die Reise 2006; RandomHouse/BMG
Gianna Nannini Pia come la canto io 2007; Universal
Fidibus Wenn's nach mir ging 2007; RandomHouse
Stefan Krachten dto. 2007; Dayglow
Gianna Nannini Best 2007; Universal
Köster & Hocker Jedrisse, Baby 2007; Pavement
Hoelderlin 8 2007; EMI/Capitol
Gianna Nannini GiannaDream 2009; Sony

Weblinks


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