Gottfried Leonhard


Gottfried Leonhard

Gottfried Leonhard (* 14. März 1895 in Nöttingen, Landkreis Pforzheim; † 7. Oktober 1983 in Pforzheim) war ein deutscher Politiker der CDU.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Nach der Mittleren Reife absolvierte Leonhard, der evangelischen Glaubens war, eine Lehre zum Goldschmied. Im Ersten Weltkrieg war er Soldat. Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Bijouterietechniker, bevor sich 1928 als Schmuckfabrikant in Pforzheim selbständig machte.

Sein Nachlass ist im Stadtarchiv Pforzheim archiviert.

Partei

Leonhardt war 1945 Mitbegründer der CDU in Pforzheim und war zeitweise dortiger CDU-Kreisvorsitzender.

Abgeordneter

Leonhardt gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst dem Stadtrat von Pforzheim an. Er war 1946 bis 1950 Landtagsabgeordneter in Württemberg-Baden.

Leonhardt gehörte dem Deutschen Bundestag seit dessen erster Wahl 1949 bis 1965 an und vertrat dort den Wahlkreis Karlsruhe-Land. Vom 21. Mai 1953 bis zum Ende der ersten Legislaturperiode war er stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für das Post- und Fernmeldewesen. Als er – wie alle Bundestagsabgeordneten – 1950 von dem bekennenden Homosexuellen Hans Bielefeld dessen Schrift gegen den § 175 StGB zugesandt bekam, verwahrte er sich diesem gegenüber mit den Worten „Es ist wirklich traurig, daß sie den Mut besitzen, jedem Bundestagsabgeordneten ... diese Schrift zu schicken. (...) Ist Ihnen das Verwerfliche Ihres Verhaltens eigentlich noch nie in den Sinn gekommen?“

Weblinks


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