Gláma

Gláma
Blick von der Passhöhe in den inzwischen unbewohnten Geirþjófsfjörður

Die Gláma liegt in den südlichen Westfjorden von Island.

Inhaltsverzeichnis

Begriffsklärung

Es handelt sich bei der Gláma um 1) einen Gebirgszug und 2) eine Passstraße, die nach ihm benannt worden ist, sie ist Teil des Vestfjarðarvegur (Straße 60) und wird auch nach der von ihr überquerten Heiði Dynjandisheiði oder Dynjandisvegur genannt. Als Hochebene ist die Dynjandisheiði eine westliche Verlängerung der Gláma.

Zum Gebirgszug Gláma

Der Gebirgszug Gláma liegt in den südlichen Westfjorden von Island zwischen dem breiten Fjord Ísafjarðardjúp und dem Breiðafjörður. Noch bis ins 20. Jahrhundert befand sich dort auch ein Gletscher, daher sprach man dort auch vom Glámujökull. Dieser ist aber inzwischen völlig verschwunden.

An der höchsten Stelle erreicht der Gebirgszug 920 m.

Zu der Passstraße Gláma

Flókalundur

Die Anfahrt zum Pass beginnt bei Flókalundur, wo die Fähre Baldur anlegt, die von Stykkishólmur aus den Breiðafjörður überquert.

Der Weiler Flókalundur ist nach Flóki Vilgerðarson benannt, dem sog. Raben-Flóki. Er war ein Wikinger, der gemäß der Überlieferung um die Mitte des 9. Jahrhunderts auf die damals noch unbesiedelte Insel Island gelangte. Er überwinterte in den Westfjorden, stieg dort auf einen Berg und sah das Treibeis um die Insel. Daraufhin gab er ihr den noch heute gebräuchlichen Namen Island.

Kurz hinter Flókalundur steigt die Straße in steilen Serpentinen an.

Die Straße

Die ungeteerte Straße führt von Flokalunder am Breiðafjörður über die Berge zum Arnarfjörður. Sie erreicht am Helluskarð eine Höhe von 468 m.

Dabei ist sie recht gut ausgebaut. Flüsse sind hier keine zu überqueren. Allerdings muss man auf plötzliche Wetterwechsel wie Schneefälle im Sommer gefasst sein, wie überall im isländischen Hochland.

Am Helluskarð gelangt man an eine Wegkreuzung mit der Straße Nr. 63, die hinunter in die verzweigten Fjorde Suðurfirðir zum Ort Bíldudalur führt.

Die Straße führt im Anschluss über die Dynjandisheiði, um beim Wasserfall Dynjandi die Höhen zu verlassen und in steilen Serpentinen ins Tal des Arnarfjörður hinunter zu verlaufen.

Siehe auch


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