Gemarke


Gemarke
Wappen Lage
Barmen und die 1929 entstandene Stadt Wuppertal
Lage Barmens in der 1929 entstandenen Stadt Wuppertal (rot umrandet)

Barmen war bis zu seiner Vereinigung im Jahr 1929 mit fünf anderen Städten zum heutigen Wuppertal eine Großstadt im östlichen Rheinland. Heute erstreckt sich Barmen als Stadtteil Wuppertals auf die Stadtbezirke Barmen, Heckinghausen und Oberbarmen. Das westfälische Langerfeld, vormals Gemeinde im Kreis Schwelm, heute der östliche Teil des Wuppertaler Stadtbezirks Langerfeld-Beyenburg, gehörte ab 1922 ebenfalls zur Stadt Barmen; ebenso das dem Ruhrgebiet zugehörige Nächstebreck mit vereinzelten Eingemeindungen aus der Stadt Sprockhövel.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Historischer Überblick

Barmen-Gemarke auf einer Karte von 1761
Urkunde der Erstnennung in Jahr 1070

Eine Besiedlung des Gebietes – durch Siedler von der Ruhr, die unter sächsischer Herrschaft standen – begann wahrscheinlich schon seit dem 6. bis 8. Jahrhundert. Belegt wird diese Besiedlung durch Ortsbezeichnungen, die auf -inghausen enden: Wichlinghausen (früher Wichmaringhausen = Haus der Sippe des Wichmars) und Heckinghausen (Haus der Sippe des Heckos), aber auch Westkotten. Ab dem 8. oder 9. Jahrhundert folgten vermutlich rheinfränkische Siedlungsgründungen nach, die ebenfalls anhand von Ortsnamensbestandteilen festgemacht werden können.

Ab dem 10. Jahrhundert ist das Gebiet als Teil des Ruhrgaus oder des Keldachgaus im Besitz der Nachfahren der Ezzonen, zu denen auch Graf Ludwig von Ravensberg gehörte.

Der Name Barmen wurde 1070 das erste Mal als Barmon in einer Abgabenliste der Klosters Werden urkundlich erwähnt. Der später eingemeindete Hof Einern ist bereits seit 1050 beurkundet. 1244 gingen die Güter in Barmen („Bona de Barme“) unter dem Oberhof Sehlhof aus dem Allodialbesitz des Grafen Ludwig von Ravensberg in den der Grafen von Berg unter Graf Heinrich IV. über. Die dazugehörige Vertragsurkunde ist die zweite urkundliche Erwähnung Barmens. Barmen war also zunächst die Sammelbezeichnung für ein Gebiet, das aus einem lockeren Verbund von Einzelhöfen und Siedlungsplätzen bestand.

Mitten durch Barmen verlief auf der Linie Leimbach / Fischertaler Bach die Grenze zum kurkölnischen Kirchspiel Schwelm, die es vom ebenfalls kurkölnischen Kirchspiel Elberfeld trennte. Zugleich schied diese Grenze das Dekanat Lüdenscheid vom Dekanat Neuss sowie die beiden Gogerichtsbezirke Schwelm und Elberfeld. Diese Grenze besteht heute noch in der Trennlinie zwischen Oberbarmen und Unterbarmen (Niederbarmen). Diese Grenze war im Spätmittelalter durch eine Landwehr gesichert, die von Horath über Hatzfeld, entlang den Bächen Leimbach und Fischertaler Bach und über den Scharpenacker Berg an Laaken vorbei bis zur Burg Beyenburg verlief.

Zwischen 1300 und 1324 annektierten die Grafen von der Mark das Kirchspiel Schwelm und somit den Osten von Barmen mit den Gebieten bei Heckinghausen und Nächstebreck von Kurköln. Die Grundherrschaft über einzelne Höfe im von Mark annektierten Gebiet gehörte aber seit dem Erwerb Barmens 1244 den Grafen von Berg – andere Höfe in Unterbarmen, die zum Hofverband Wichlinghausen gehörten, waren im Gegenzug trotz territorialer Zugehörigkeit zur Grafschaft Berg den Grafen von Mark verpflichtet, was zu unterschiedlichen Abgabenansprüchen und Gerichtsbarkeiten innerhalb einer Honschaft führte. Auch waren die Oberbarmer Höfe der märkischen Pfarrei in Schwelm verpflichtet, nicht der bergischen in Hilden. Dies führte regelmäßig zu Grenzstreitigkeiten, denen unter anderen mit dem Bau der Landwehr auf der alten Dekanatsgrenze quer durch Barmen begegnet wurde.

1397 versuchte Wilhelm II. von Berg Ansprüche an seine Neffen Adolf von Kleve und Dietrich II. von der Mark geltend zu machen. Er unterlag in der Schlacht von Kleverhamm seinen Neffen und wurde gefangen genommen. Um die gewaltige Summe von 74.000 Goldschilde zur Freilassung aufbringen zu können, verpfändete er große Teile seines Besitzes an die Sieger, darunter die Burg Elberfeld und Barmen. Die drei Söhne des Wilhelm II. von Berg, Adolf, Gerhard und Wilhelm, fanden sich mit dem Verlust nicht ab, besetzten 1398 das väterliche Schloss in Düsseldorf, entmachteten ihren Vater und begannen eine militärische Auseinandersetzung mit ihren märkischen Vettern. Nach dem Tod Dietrichs II. von der Mark vermutlich während der Belagerung der Burg Elberfeld konnten sich die Bergischen durchsetzen, eroberten vermutlich schon 1399 ihr Barmer Besitztum zurück und annektierten weitere Teile des märkischen Teils Barmens. Die Grenze des Bergisch beherrschten Territorium verlagerte sich nach Osten zum Bach Schellenbeck. In diesem Jahr wird schließlich auch erstmals die Verwaltungszugehörigkeit Barmens zu dem frisch gegründeten bergischen Amt Beyenburg deutlich.

Laut der Beyenburger Amtsrechnung (Rentmeistereirechnung) von 1466, der ersten umfassenden Liste der Barmer Wohnplätze, sind 36 Höfe in Barmen belegt. Als Haupthof wird nun Haus Barmen oder Dörner Hof (vergleiche die heutigen Straßennamen Ober- und Unterdörnen) genannt, die umgebenden, auch der alte Sehlhof, waren nun dessen Lehnshöfe. Die ältesten Höfe wie Westkotten waren so genannte Freigüter, also dem jeweiligen Landesherren nicht steuerpflichtig. Folgende Höfe gab es zu der Zeit in Barmen:

Karte der Hofschaften im Gebiet des heutigen Barmen von Erich Philipp Ploennies (1715)
Barmen-Gemarke, Kupferstich 1788 (Ausschnitt)
  1. Dörner Hof oder Haus Barmen (Dörnen)
  2. Westerhof (Westen)
  3. Clauhausen (Clausen)
  4. Loher Hof (Loh)
  5. Schönebeck (Schönebeck)
  6. Carnapshof (Carnap)
  7. Leimbeck (Leimbach)
  8. Riescheid (Riescheid)
  9. Dickten (Dickten)
  10. Klinkholt (Klingelholl)
  11. Westkothen (Westkotten)
  12. Wichlinghausen (Wichlinghausen)
  13. Riddershof (Ritterhaus)
  14. Kimnah (Kemna, nicht Kemna bei Beyenburg)
  15. Wülfinger Hof (Wülfing)
  16. Wuppermannshof (Wupperhof)
  17. Brette (Bredde)
  18. Werther Hof (Werth)
  19. Bockmoelen (Bockmühle)
  20. Heckinghauser Hof (Heckinghausen)
  21. Hof am Heidt (Am Heidt)
  22. Grevenclev (Cleff)
  23. Sehlhof
  24. Breuenclev
  25. Winkelmannshof
  26. Brucherhof (Bruch)
  27. Sprenge (Springen)
  28. Hof am Brögel (Am Brögel)
  29. Oberste Aue
  30. Unterste Aue
  31. Fingscheid (Fingscheid)
  32. Barendahl (Bendahl)
  33. Kapell (Kapellen)
  34. Gockelsheid
  35. Lichtscheid (Lichtscheid)
  36. Marpen (Marpe)

Nahe dem Dörner Hof stand an einem Seitenarm der Wupper eine Wassermühle, die als herzogliche Bannmühle von den Barmer Höfen genutzt werden musste. Der Seitenarm besteht als fast vollständig verdolter Mühlengraben noch heute. Über Jahrhunderte bestand in Barmen keine nennenswerte städtische Siedlung, die Zahl der Höfe erhöhte sich bis 1706 auf 51. In diesem Jahr teilte der inzwischen herrschende Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz das Gebiet auf und versteigerte die einzelnen Grundstücke. Der Gemeinde überließ er die „Gemarke“ um den alten Herrenhof, der später Kern des städtischen Zentrums von Barmen, eben Barmen-Gemarke (heute etwa im Bereich der Quartiere Barmen-Mitte und Friedrich-Engels-Allee) wurde. Das Gebiet wupperabwärts nannte man Unterbarmen, wupperaufwärts wurden die Siedlungen unter dem Begriff Oberbarmen zusammengefasst. Auch um andere Höfe hatten sich kleine Siedlungen gebildet, so beispielsweise Heckinghausen oder Rittershausen.

1519 fand der reformierte Glauben Einzug in Barmen.

1709 lebten in Barmen 476 Familien, also gut 2.000 Einwohner. Die Bevölkerung stieg im 18. Jahrhundert beträchtlich durch das aufkommende Bleicher- und Garnweber-Gewerbe. Gemarke wurde allmählich zum Dorf, das allerdings im Gegensatz zum benachbarten Elberfeld nie durch eine Befestigungsanlage gesichert war. Dies mag ein Grund sein, warum sich der geografische Oberbegriff „Barmen“ für das Konglomerat von Einzelhöfen und Dorf über die Jahrhunderte halten konnte.

Im 18. Jahrhundert begann ein rasantes wirtschaftliches Wachstum vor allem im Bereich der Textilherstellung, deren Tradition auf die Garnnahrung von 1527 zurückgeht. Barmer Artikel, wie die zahlreichen textilen Kurzwaren wie Bänder, Kordeln und Besätze genannt wurden, beherrschten den Weltmarkt und machten Barmen in zahlreichen Ländern der Erde bekannt. Aus der Textilfärberei entwickelte sich die Chemieindustrie, aus der Textilmachinentechnik der Maschinenbau und die Elektroindustrie; die Wirtschaftszweige, die bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts erheblich zur Wuppertaler Wirtschaftskraft beitrugen.

Weitere Zweige waren die Garn- und Knopfherstellung, mechanische Webereien, Färbereien und die chemische Industrie: Das Unternehmen Bayer wurde hier am 1. August 1863 von Friedrich Bayer und Johann Friedrich Weskott gegründet. Als „Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co“ begann in Barmen die Geschichte des Unternehmens Vorwerk. International bedeutend war auch die Klavierfabrik Ibach.

Zusammen mit dem benachbarten Elberfeld wuchs Barmen bereits im 19. Jahrhundert zu einer der bedeutendsten Industriestädte und einem der größten Wirtschaftszentren des Deutschen Reiches. Es wurde aufgrund der schnellen Industrialisierung auch als „deutsches Manchester“ bezeichnet.

Stadt Barmen

Barmen um 1855 (vom Hohenstein), Lithographie von Wilhelm Riefstahl
Das hochindustrialisierte Barmen um 1870 (vom Ehrenberg), Gemälde von August von Wille (Ausschnitt)

Am 3. Februar 1808 wurden unter französischer Herrschaft schließlich die Stadtrechte verliehen, wohlhabende Kaufleute und Fabrikanten bildeten ehrenamtlich den ersten Munizipalrat. Erster Maire unter französischer Oberaufsicht war Carl Bredt bis Juli 1808, gefolgt von Peter Keuchen bis April 1810, Carl Wilhelm Eller bis Oktober 1810 und Johann Wilhelm Wilkhaus bis Februar 1814. Der Code Napoléon setzte am 1. Januar 1810 alle bisherigen Gesetze und Verordnungen, die teilweise noch auf traditionellen lokalen Gewohnheitsrechten bestanden, außer Kraft.

Laut einer Ortsbeschreibung besaß Barmen 1821 ein Friedensgericht, eine Empfangsstelle für direkte Steuern, zwei Postwärterämter, 1610 Wohnhäuser, 221 Fabrikgebäude, Mühlen und Magazine, 575 Ställe, Scheunen und Schuppen. 794 Taler an direkten Einnahmen und Gebühren (Stand- und Marktgelder, Mieteinnahmen) standen 7861 Taler an kommunalen Ausgaben entgegen. An direkten Steuern kamen weitere 30951 Taler in die Stadtkasse.

Die Wirtschaft gliederte sich 1821 in folgende Zweige: 38 Fabriken für Leinen-, Halbwoll-, Woll-, Baumwollbänder, Schnüre und Gurte, 26 Fabriken für Zeuge und Tücher aus Leinen, Baumwolle, und Halbbaumwolle, 11 Fabriken für Zwirnspitzen und Langetten, 17 Fabriken für Nähzwirn, 1 Fabrik für Zwilliche, 7 Fabriken für Seidentücher und -Bänder, 2 Fabriken für Reitpeitschen, 1 Fabrik für metallene platierte Waren und Knöpfe, 4 Fabriken für chemische Erzeugnisse, 3 Seifensiedereien, 50 Bleichen, 50 Färbereien, 42 Metzgermeister, 80 Bäckermeister, 31 Bierbrauer, 27 Branntweinbrenner, 122 Krämer, 68 Schankwirte, 6 Sattlermeister, 139 Schuhmachermeister, 4 Zimmerermeister, 135 Tischler-und Schreinermeister, 15 Drechsler, 25 Böttchermeister, 3 Rademacher, 2 Seilermeister, 17 Schlossermeister, 7 Hufschmiedemeister, 4 Kupferschmiedemeister, 3 Gelb- und Rotgießmeister, 6 Klempnermeister, 22 Glasermeister, 58 Maurer- und Schieferdeckermeister, 2 Hutmachermeister, 2 Rietmachermeister, 145 Schneidermeister, 9 Uhrmacher, 8 Gold- und Silberarbeiter, 2 Buch- und 1 Steindruckerei, 6 Buchbindermeister, 12 Anstreicher und Lackierer, 19 Lohnkutscher und Pferdeverleiher, 2 Gasthöfe für Personen aus den gebildeten Ständen, 7 Gasthöfe mit Auspannungen für Fuhrleute, 6 Krüge auf dem Land für Reisende aller Art.

1863 war die Bevölkerung auf knapp 50.000 Einwohner angewachsen. In dieser Zeit fanden sich die Stadtteile Unterbarmen, Mittelbarmen (Gemarke, Werth und andere) und Oberbarmen (mit Wupperfeld und Rittershausen) sowie der Landbezirk mit den Bezirken Aue, Bendahl, Kothen, Springen, Lichtenplatz, Heydt, Heckinghausen, Wichlinghausen, Schwarzbach, Dickerstraße, Westkotten, Hatzfeld, Leimbach, Karnap, Loh und Westen. Mit der industriellen Revolution wuchsen diese Gebiete zu einer Großstadt zusammen, die zum Zeitpunkt der Gründung Wuppertals über 180.000 Einwohner hatte.

Das Stadtgebiet wurde seinerzeit in Unter-, Mittel- (oder Gemarke) und Oberbarmen gegliedert, wobei Letzteres die alten Dörfer Wichlinghausen, Rittershausen und Heckinghausen umfasste.

1922 wurden Langerfeld mit 16.100 Einwohnern und Nächstebreck mit 3.500 Einwohnern in den Stadtkreis Barmen eingemeindet. Von 1926 bis 1945 gab es dort den Flugplatz Langerfeld des Flugpioniers Gottlob Espenlaub.

Durch das Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes vom 29. Juli 1929 wurde Barmen zusammen mit den Städten Cronenberg, Elberfeld, Ronsdorf und Vohwinkel zunächst zu „Barmen-Elberfeld“ vereinigt. Noch im selben Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung der neu gegründeten Gemeinde, dem Preußischen Staatsministerium vorzuschlagen, die Stadt in „Wuppertal“ umzubenennen. Dem Vorschlag wurde im Januar 1930 stattgegeben.

1934 wurde mit der ersten Barmer Bekenntnissynode vom 29. bis 31. Mai 1934 die Barmer Theologische Erklärung als das theologische Fundament der Bekennenden Kirche verabschiedet, um sich damit gegen die Einflussnahme der Nationalsozialisten auf die Kirche zu stellen.

Einwohnerentwicklung

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1810 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“ und 1925 auf die Wohnbevölkerung. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr/Datum Einwohner
1591 1.000
1640 1.900
1800 12.000
1810 16.289
1821 19.751

(Gemarke: 8400,
Wupperfeld: 1600,
Wichlinghausen: 1200,
Rittershausen: 1300,
Heckinghausen: 700)
1. Dezember 1831 ¹ 26.158
1. Dezember 1840 ¹ 30.847
3. Dezember 1846 ¹ 32.800
3. Dezember 1855 ¹ 41.442
3. Dezember 1858 ¹ 44.700
Datum Einwohner
3. Dezember 1861 ¹ 49.800
3. Dezember 1864 ¹ 59.500
3. Dezember 1867 ¹ 64.900
1. Dezember 1871 ¹ 74.384
1. Dezember 1875 ¹ 86.504
1. Dezember 1880 ¹ 95.941
1. Dezember 1885 ¹ 103.068
1. Dezember 1890 ¹ 116.144
2. Dezember 1895 ¹ 126.992
Datum Einwohner
1. Dezember 1900 ¹ 141.944
1. Dezember 1905 ¹ 156.080
1. Dezember 1910 ¹ 169.214
1. Dezember 1916 ¹ 141.748
5. Dezember 1917 ¹ 138.362
8. Oktober 1919 ¹ 156.326
16. Juni 1925 ¹ 187.239
31. Dezember 1928 190.929

¹ Volkszählungsergebnis

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der ehemaligen Stadt

Engelshaus Barmen
siehe auch die ausführliche Liste Söhne und Töchter der Stadt Wuppertal
  • 1820, 28. November – Friedrich Engels, † 5. August 1895 in London; Politiker, Ökonom, Philosoph
  • 1861, 29. September – Friedrich Carl Duisberg, † 19. März 1935 in Leverkusen; Chemiker und Industrieller
  • 1861, 21. Oktober – Fritz Klingholz, † 23. Januar 1921 in Berlin; Architekt,
  • 1869, 6. Dezember - Rudolf Herzog, † 3. Februar 1943 in Rheinbreitbach; Schriftsteller, Journalist, Dichter und Erzähler
  • 1875, 3. Juli – Ferdinand Sauerbruch, † 2. Juli 1951 in Berlin; Chirurg
  • 1876 – Adeline Rittershaus-Bjarnason, † 6. September 1924 in Berlin; Philologin
  • 1879, 2. März - Johann Viktor Bredt, † 12. Dezember 1940 in Marburg), Staatsrechtler, Politiker, Reichstagsabgeordneter
  • 1890, 25. Juni – Else Brökelschen, † 22. Oktober 1976, deutsche Politikerin (DVP, CDU), MdB, MdL (Preußen)
  • 1896, 5. April – Robert Tillmanns, † 12. November 1955 in Berlin, deutscher Politiker (CDU), MdB, Bundesminister für besondere Aufgaben
  • 1897, 29. August - Friedrich-Wilhelm Müller, † 20. Mai 1947 als Kriegsverbrecher in Athen hingerichtet, Infanterie-General und Festungskommandant Kreta
  • 1908, 27. Oktober – Liselotte Schaak, deutsche Schauspielerin
  • 1909, 22. November - Walter Gorrish, † 19. Januar 1981 in Berlin, deutscher Schriftsteller
  • 1917, 10. Mai - Kurt Brand, † 8. November 1991, deutscher Science-Fiction-Autor

Die Stadt als Namensgeber von Unternehmen

Einige Unternehmen, darunter der Barmer Bankverein, die Barmer Ersatzkasse und die Barmenia Versicherungen verwenden den Namen dieser Stadt.

Literatur

  • Walter Dietz: „Barmen vor 500 Jahren“, Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals, Band 12, Born-Verlag, Wuppertal, 1966
  • Vincent Paul Sonderland: Die Geschichte von Barmen im Wupperthale. Büschler, Elberfeld 1821 (Digitalisat)
  • Elberfeld und Barmen. Beschreibung und Geschichte. Langewiesche, Barmen 1863 (Faksimile: Buchhandlung Friedrich Burchhard, Wuppertal o. J.)

Weblinks

51.2757.27Koordinaten: 51° 17′ N, 7° 12′ O


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