Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen


Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen

In dieser Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen sollen die exakten Aufstellungsorte und sonstigen Charakteristika der Kursächsischen Postmeilensäulen näher erläutert sowie vorhandene Fotos dazu gesammelt werden.

Inhaltsverzeichnis

Standorte

Adorf/Vogtl.

Adorf/Vogtl.

  1. Eine Nachbildung der Ganzmeilensäule von 1725 mit der Reihennummer 76 aus dem Jahr 1997 steht auf dem Rasen zwischen der Elsterstraße (B 92) und der Weißen Elster, südlich der Elsterbrücke (B 283 Richtung Markneukirchen). Das Original gehörte zur Alten Egerer Poststraße und stand an der Straße nach Remtengrün.
  2. Im Ortsteil Remtengrün steht eine Nachbildung aus dem Jahr 1997 des Viertelmeilensteines von 1725 mit der Reihennummer 77 an der Landwüster Straße Richtung Sträßel, der ebenfalls zur Alten Egerer Poststraße gehört.

Altdöbern

Altdöbern: Umgestaltete Distanzsäule von 1735, 1980 restauriert

Altenberg

Altenberg (Osterzgebirge): Im Stadtzentrum befindet sich unmittelbar an der B 170 eine Distanzsäule aus Sandstein mit der Jahreszahl 1722. Diese wurde um 1900 unsachgemäß restauriert, wobei die alten Distanzangaben zerstört und das Wappen verändert wurden. 1945 wurde die Säule zerstört, 1955 wieder aufgestellt und später originalgetreu wiederhergestellt. Das Originalwappen steht im Altenberger Bergbaumuseum Zinnwäsche Altenberg. Nahe dieser Säule steht ein originlaer königlich-sächsischer Stationsstein von 1850-65.

Annaberg-Buchholz

Annaberg-Buchholz:

  1. Distanzsäule vom ehem. Böhmischen Tor am Köselitzplatz
  2. Distanzsäule vom ehem. Wolkensteiner Tor unweit des Busbahnhofes

Aue

Aue

  1. Die Distanzsäule auf dem Auer Markt wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zerschlagen und als Baumaterial verwendet. Ein 1968 entdecktes 20 Zentimeter langes Reststück mit sechs Ortsnamen wurde in das Museum im Schloss Frohburg gebracht. Die Granitsäule mit 76 Ortsnamen auf allen vier Seiten und einem Wappenstück aus Sandstein war 1730 aufgestellt worden.
  2. Ein Viertelmeilenstein von 1725 mit der vermutlichen Nr. 47 der Poststraße Schneeberg-Schwarzenberg-Annaberg wurde wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Bordkantenstein verbaut und 1966 gefunden. Sein derzeitiger Standort ist unbekannt.

Auma

Auma: Nachbildung der Distanzsäule von 1722 auf dem Markt sowie Originalschriftblock und dessen erste Nachbildung im Museumshof am alten Rathaus.

Bad Belzig

Bad Belzig: Die Distanzsäule mit der Jahreszahl 1725 wurde 1926 durch ein Pferdefuhrwerk und 1933 durch einen Lkw zerstört. 1967 erfolgte eine komplette Restaurierung und Umsetzung zur Burg Eisenhardt. Sie befindet sich heute wieder am Originalstandort: Bahnhofstraße/ Wittenberger Str., vor dem ehem. Burgbräuhaus. Nicht wieder genutzte Originalteile sind im Museum der Burg ausgestellt.

Bad Elster

Bad Elster: Halbmeilensäule von 1724 am Kirchberg

Bad Gottleuba

Bad Gottleuba: Auf dem Marktplatz wurde 1731 eine Distanzsäule mit 65 Entfernungsangaben errichtet. Die Säule überstand glücklicherweise den verheerenden Stadtbrand von 1865. Sie wurde u.a. 1877 und 1980/81 restauriert.

Bad Langensalza

Bad Langensalza:

  1. Der Stumpf der Ganzmeilensäule Nr. 64 von 1729 steht im Freiluftlapidarium vor dem Stadtmuseum, der Originalstandort am Ortsausgang nach Mühlhausen (B 247) ist markiert und eine Nachbildung ziert seit 2009 die Marktstraße.
  2. Der Viertelmeilenstein Nr. 63 ohne Kopfstück von 1729 steht im Freiluftlapidarium vor dem Stadtmuseum.

Bad Lauchstädt

Bad Lauchstädt: Auf der Wiese neben dem Goethe-Theater, Ecke Querfurter Straße/ Lindenstraße, steht ein konservierter Viertelmeilenstein ohne Inschriften, nur mit Posthorn, aus dem 18. Jh.

Bad Lausick

  1. Viertelmeilenstein aus dem OT Heinersdorf, Wilhelm-Pieck-Straße/ Straße der Einheit, heute in Bad Lausick
  2. Halbmeilensäule im OT Steinbach, Lauterbacher/Beuchaer Straße
  3. Ganzmeilensäule im OT Ballendorf

Bad Liebenwerda

Bad Liebenwerda: Distanzsäule ohne Jahreszahl mit mindestens 50 Inschriften als Nachbildung ohne Originalreststücke

Bärenstein

Bärenstein (Osterzgebirge): Die 2002 konservierend restaurierte Distanzsäule befindet sich seit 1734 auf dem Marktplatz. Sie dürfte die älteste original an ihrem Standort und auf dem Originalfundament erhaltene Distanzsäule sein. Nur die Spitze wurde bisher erneuert.

Belgern

Belgern: Die Distanzsäule (Jahreszahl 1734) wurde von einem Torgauer Steinmetz angefertigt und 1735 auf dem Markt aufgestellt. Restaurierungen fanden 1798 und 1907 statt. Aufgrund der starken Verwitterung wurde die Säule 1966 durch eine Kopie auf dem Topfmarkt ersetzt, die sich heute, nach der letzten Restaurierung, wieder am Markt befindet. Der Originalschriftblock und das originale Wappenstück befinden sich im Heimatmuseum der Stadt.

Berggießhübel

Berggießhübel: Die auf dem Markt befindliche Distanzsäule aus dem Jahr 1727 wurde in der Hochwassernacht vom 8. zum 9. Juli 1927 vernichtet. 1957 wurde eine Kopie mit dem Originalwappenstück einer Meißner Distanzsäule wiedererrichtet. Das Wappenstück der Originalsäule wurde 1977 aus der Gottleuba geborgen. Es ist derzeit im Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein in Lauenstein ausgestellt. Die Berggießhübler Distanzsäule wurde 1981 restauriert. Sie hat ihren Standort heute nahe dem ehemaligen Bahnhof. Die an der Straße nach Bahratal befindliche etwa 270-jährige so genannte Prinzessinnensäule ist keine Postmeilensäule, sondern eine Schmucksäule, die für die Kurgäste aufgestellt wurde.

Bischofswerda

Bischofswerda: An den Mühlteichanlagen an der Bahnhofstraße (ehem. Badtor) befindet sich eine Distanzsäule aus dem Jahr 1724 vom ehem. Bautzner Tor, die 1813 zerstört wurde. Das Mittelstück wurde ursprünglich im Rathaus vermauert, später aber wieder freigelegt und im Stadtmuseum aufbewahrt. Auf Initiative eines Einwohners erfolgte 1934 eine Neuaufstellung unter Verwendung dieses Originalteiles. Restaurierungen wurden u.a. 1954, 1967 und 2009 vorgenommen. Dabei nicht wieder verwendete Teile sind heute im Rathaus ausgestellt.

Börnersdorf

Börnersdorf: Am nördlichen Ortseingang steht an der Straße nach Wingendorf die Halbmeilensäule Nr. 14 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße aus dem Jahr 1732. Sie wurde erst 1985 wiederentdeckt und 1989 neu aufgestellt. Am südlichen Ortsausgang in Richtung Breitenau findet sich der ebenfalls 1732 gesetzte Viertelmeilenstein Nr. 15 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. 1955 wurde dieser Stein von Schmierereien und Kratzern befreit und wieder in die originale Position rechtwinklig zur Straße gesetzt. 1978 erfolgte nach Beschädigungen infolge eines Verkehrsunfalls eine weitere Restaurierung.

Brand-Erbisdorf

Brand-Erbisdorf: Kopie der Ganzmeilensäule mit der Reihennummer 20 aus dem Jahr 1727 im Ortsteil Langenau [1]. Das als Wegweiser umgestaltete Originalreststück von diesem Standort befindet sich in der örtlichen Heimatstube.

Brehna

Brehna: Die Distanzsäule aus Nebraer Sandstein wurde 1730 auf dem Markt aufgestellt und kostete damals 50 Taler. Als 1912 der obere Teil einstürzte, erfolgte 1922 eine erste Restaurierung. Nachdem die Kollision mit einem Traktor 1963 erneut das obere Stück zerstörte, fertigte man eine Kopie an, die am Originalstandort aufgestellt wurde.

Breitenau

Breitenau: An der Straße von Breitenau nach Liebenau befindet sich eine Ganzmeilensäule aus dem Jahr 1732. Die Säule ist von Dresden aus gesehen der 16. Markierungsstein auf der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. 1889 erfolgte anlässlich des Wettinfestes (800 Jahre Wettiner als Herrscher der Markgrafschaft Meißen) eine Restaurierung, bei der die abgefallene Spitze wieder aufgesetzt und die Säule weiß gekalkt wurde. 1956 wurden Risse ausgebessert und die verwitternden Inschriften nachgehauen. Eine Nachbildung erfolgte, nachdem die Säule 1985 bei einem Verkehrsunfall Beschädigungen erlitten hatte. Das Original steht heute in der örtlichen Dorfkirche.

Breitenbrunn/Erzgeb.

Breitenbrunn/Erzgeb.: Ganzmeilensäule auf einer Verkehrsinsel an der Auffahrt zum Krankenhaus Erlabrunn, die aus zwei unterschiedlichen Originalsäulen besteht und zuletzt 2009 restauriert wurde, und Viertelmeilenstein Nr. 53 von 1725 beim Ortsteil Antonshöhe.

Brück

Brück: Die Distanzsäule von 1730 stand ursprünglich vor dem Belziger Tor. 1844 erfolgte die Umsetzung auf den Marktplatz. Eine komplette Restaurierung erfolgte 1969. Die Säule ist die nördlichste aller bekannten Säulen dieser Art und steht heute an der Ecke Straße des Friedens/ Brandenburger Str./ Ernst-Thälmann-Straße.

Burkhardtsdorf

Burkhardtsdorf: Ganzmeilensäule am Markt

Calau

Calau: stark veränderte Distanzsäule aus der Zeit um 1730

Chemnitz

Chemnitz: Viertelmeilenstein an der Ecke Hartmannstraße/ Bergstraße

Chemnitz-Röhrsdorf

Chemnitz-Röhrsdorf:

  1. Nachbildung des Viertelmeilensteines Nr. 31 von 1723
  2. Rekonstruierte Ganzmeilensäule Nr. 32 von 1723

Dahme/Mark

Dahme: Nachbildung der Distanzsäule von 1756 am Rathaus, Originalteile an der Schlossruine.

Delitzsch

Delitzsch: Die Distanzsäule mit der Jahreszahl 1731 befindet sich auf dem Roßplatz. Sie ist die höchste und schlankeste aller erhaltenen Distanzsäulen. Nachbildungen wurden 1890 und 1960 angefertigt. Reste der Originalsäule sind nur noch im Sockel erhalten. Die erste Nachbildung von 1890 steht heute im Tierpark.

Dippoldiswalde

Dippoldiswalde: Nachbildung der Distanzsäule vom ehem. Obertor am Obertorplatz. Der originale Viertelmeilenstein Nr. 9 von 1723 (Primitivform) befand sich ursprünglich an der Glashütter Straße, in der Nähe des Reinholdshainer Teiches und steht heute an der Ecke Altenberger Straße/ Pfortenberg, am Busbahnhof, unweit vom Obertorplatz.

Doberlug-Kirchhain

Doberlug-Kirchhain: Säule von 1735/36. Diese wurde vom Marktplatze 1887 auf den Schützenplatz versetzt. Der Originalschriftblock befindet sich in Uebigau-Wahrenbrück.

Dohna

Dohna: Auf dem Markt steht eine mehrfach (1954, 1960) restaurierte Postmeilensäule aus dem Jahr 1732. Sie markiert den Beginn des Anstieges der "Alten Dresden-Teplitzer Poststraße" hin zu den Passhöhen im Osterzgebirge und stand ursprünglich an der Leschestraße. An der Straße in Richtung Köttewitz befindet sich der ebenfalls 1732 aufgestellte Viertelmeilenstein Nr. 7. Er war im Juli 2006 der erste auf der Poststraße noch erhaltene Meilenstein. Ergänzungs- bzw. Restaurierungsmaßnahmen erfolgten 1910 und 1956.

Dresden

Dresden: Nachbildung der Distanzsäule an der Ecke Freiberger/ Herta-Lindner-Straße (Telekom) von 1997 - die originale Säule stand am ehemaligem Wilsdruffer Tor auf der Annenstraße; eine weitere, fehlerhafte Nachbildung dieser Säule von 1967 blieb noch vom ehem. Motel Münzmeisterstraße im Stadtteil Zschertnitz erhalten, wo am Ausgang der Paradiesstraße seit 2002 auch die Nachbildung des Viertelmeilensteines Nr. 1 der ehem. Obergebirgischen Poststraße Dresden - Dippoldiswalde als Denkmal für diesen Stadtteil steht.

Eibenstock

Eibenstock: Die Nachbildung der Distanzsäule von 1727 steht seit Juli 2005 auf dem Postplatz. Ein letztes Originalteil befindet sich im Museum.

Elsterwerda

Elsterwerda: Elsterwerda erhielt als eine der letzten Städte im Kurfürstentum Sachsen 1738 eine Distanzsäule, die ursprünglich am Luckauer Tor stand.

Elstra

Elstra: Auf dem Marktplatz befindet sich eine fehlerhafte Nachbildung der Distanzsäule aus dem Jahr 1729. Das Originalwappenstück steht im Rathaus und die erste ebenfalls fehlerhafte Kopie des Schriftblockes am Hainmühlenweg.

Elterlein

Elterlein: Auf dem oberen Markt der Kleinstadt wurde 1729 eine Distanzsäule aufgestellt. Die Säule besteht aus Greifensteiner Granit mit einem Sandsteinwappen. Sie wurde wahrscheinlich bereits im 18. oder 19. Jahrhundert neu aufgestellt, was aus den unterschiedliche Granitsorten geschlussfolgert wird. Ob diese Neuaufstellung am originalen Standort erfolgte, ist ungeklärt. Anfang der 1930er erfolgte eine erste Restaurierung. Dabei konnten aber wegen der starken Verwitterung nicht mehr alle Entfernungsangaben erkannt und erneuert werden. Eine weitere Restaurierung erfolgte 1964.

Erlau

Erlau: Fehlerhafte Nachbildung der Ganzmeilensäule mit der Reihennummer 4 der Poststraße Rochlitz-Mittweida vom Gepülziger Wald in der Rochlitzer Straße (FFW), das Originalteil blieb am alten Bahnhof erhalten.

Falkenau

Falkenau: An der Ecke Ernst-Thälmann-Straße/ Dresdner Straße befindet sich ein 1722 aufgestellter Viertelmeilenstein, der die Reihennummer25 der Poststraße Dresden-Hof trägt. Die Mittelplatte des Steines wurde 1840 beim Ausbau der heutigen Bundesstraße 173 in eine Böschungsmauer 600 m oberhalb (Richtung Freiberg) seines jetzigen Standortes eingemauert. Bei dem m um 1930 erfolgten Ausbau der Straße wurde die Mittelplatte aus der Mauer entfernt, die danach noch 25 m tief abstürzte. Ein Gastwirt hatte sie geborgen und im Kaffeegarten des Gasthauses aufgestellt. 1971 erfolgte eine Restaurierung unter Ergänzung der fehlenden Teile. Dabei wurde allerdings das Posthorn auf der Vorderseite verkehrt herum eingeschlagen. Seit 1972 befindet sich der Stein an seinem jetzigen Standort.

Frankenberg

Frankenberg/Sa.: Auf dem Markt steht eine Nachbildung der Distanzsäule mit der Jahreszahl 1725, hergestellt aus Rochlitzer Porphyr.

Frauenstein

Frauenstein: Nachbildung der Distanzsäule von 1725 auf dem Markt, Originalteile im Stadt- und Gottfried-Silbermann-Museum im Schloss (Wappen) und im Bauhof der Stadt (Sockel).

Freiberg

Freiberg: insgesamt drei (von ursprünglich fünf) Distanzsäulen konnten wieder aufgestellt werden:

  1. am ehemaligen Peterstor, jetzt Petersstraße/ Bebelplatz, Postmeilensäule von 1723; restauriert
  2. am ehemaligen Erbischen Tor, jetzt Hornstraße/ Postplatz, Postmeilensäule von 1723; restauriert
  3. am ehemaligen Meißner Tor, jetzt Meißner Gasse, Postmeilensäule von 1723; restauriert

Frohburg

Frohburg: Die Stadt verfügt über eine Nachbildung der Distanzsäule aus dem Jahr 1727 in der Bahnhofstraße mit Originalstandort am Markt und Originalteilen im Museum Schloss Frohburg.

Geising

Geising:

  1. Ursprünglich sollte sowohl in Alt-Geising als auch im unmittelbar benachbarten Neu-Geising eine Distanzsäule errichtet werden. Nach einem Gesuch beider Städte reichte der Obrigkeit allerdings die Errichtung einer Säule, die 1734 auf dem Marktplatz von Neu-Geising aufgestellt wurde. Diese wurde vermutlich nach 1857 abgetragen, zumindest datiert der Abbaubeschluss aus diesem Jahr. Bei der heute am Bahnhof befindlichen Säule handelt es sich um eine Nachbildung aus dem Jahr 1987, die anlässlich des 525-jährigen Stadtjubiläums aufgestellt wurde.
  2. An der von Liebenau kommenden Straße steht die Halbmeilensäule Nr. 18 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße aus dem Jahr 1729 beim Ortsteil Fürstenwalde. Sie stürzte Anfang des 19. Jahrhunderts um. Nachdem in den 1950er und 1960er Jahren Bruchstücke wieder gefunden wurden, konnte die Säule 1967 erneuert und wieder aufgestellt werden. Auf der ehemaligen Postverbindung Dresden-Prag (Praha) ist sie die letzte erhaltene Wegmarkierung vor der sächsisch-böhmischen Grenze.
  3. Im OT Liebenau: Am Nordeingang des Waldstückes Harthewald befindet sich der 1732 aufgestellte Viertelmeilenstein Nr. 17 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. Er zeigt beidseitig ein kopfstehendes Posthorn. Der Stein zerbrach 1955 nach dem Anprall eines Traktors, wurde aber im gleichen Jahr durch die Bildhauerfirma Kajer aus Berggießhübel wieder instand gesetzt und erneut aufgestellt. Bei dem heutigen Stein handelt es sich um eine Nachbildung, das Original befindet sich im Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein in Lauenstein (Stand 08/2006).

Geithain

Geithain: Die Stadt hat zwei Distanzsäulen von 1727, beide an der B 7.

  1. Eine steht neben einem umgesetzten königlich-sächsischen Ganzmeilenstein im Stadtpark, am unteren Stadttor.
  2. Die andere steht am östlichen Rand der Innenstadt, Richtung Rochlitz, am ehem. Obertor.

Ein Originalschriftblock dieser Säulen wird in Leipzig aufbewahrt. Bei der letzten Restaurierung 2011 wurden die verdrehten Schriftblöcke und Wappen wieder original ausgerichtet.

Gelenau

Gelenau/Erzgeb. Die Halbmeilensäule Nr. 42 an der B 95 beim Gasthaus Besenschänke wurde 1996 durch eine fehlerhafte Kopie in unmittelbarer Nähe des originalen Standorts ersetzt, das Originalstück ist noch im Bauhof gelagert und soll ins Museum[2].

Geyer

Geyer: Distanzsäule von 1730 auf dem Altmarkt

Glashütte

Glashütte: In der heutigen Uhrenstadt wurde 1734 eine Distanzsäule auf dem Marktplatz errichtet. Im Zusammenhang mit dem Bau der Müglitztalstraße versetzte man die Säule 1852 an eben diese Straße, ans untere Stadtende. 1926 erfolgte eine unsachgemäße Renovierung. Beim Umbau der Müglitztalbahn wurde auch die Müglitztalstraße verbreitert und die Säule 1938 abermals versetzt. Sie befand sich nun vor dem neuen Bahnhof. 1981 erfolgte anlässlich des 475-jährigen Stadtjubiläums eine erneute Restaurierung. Siebzehn Jahre später (1998) finanzierte die Firma A. Lange & Söhne die bislang letzte Restaurierung. Dabei wurde die Säule erneut versetzt. Sie befindet sich nun nahe der Kreuzung Hauptstraße/ Dresdner Straße (Müglitztalstraße) am Haus der Uhr.

Göppersdorf

Göppersdorf: Nördlich des Dorfes befindet sich am Ehrlichtteich die aus dem Jahr 1729 stammende Ganzmeilensäule Nr. 12. Sie wurde 1965 aus Bruchstücken, die 1958 im Teich gefunden wurden, neu aufgestellt. Die Säule brach 1986 auseinander, wurde aber renoviert und wieder errichtet. Ein Originalteil liegt im Museum Schloss Kuckuckstein in Liebstadt.

Gräfenhainichen

Gräfenhainichen: Distanzsäule von 1728 mit Originalschriftblock (zeitweise als Treppenstufe genutzt), wurde 1972 und 1999 ergänzt/restauriert.

Grimma

Grimma: Nachbildung der Distanzsäule vom ehem. Leipziger Tor steht im Park des Schwanenteichs und der Originrest einer weiteren Distanzsäule im alten Rathaus.

Großengottern

Großengottern: Der Stumpf einer Ganzmeilensäule, gefunden nordwestlich des Ortes an der Straße nach Mühlhausen (B 247), steht konserviert im Museumshof.

Großenhain

Großenhain: Die Nachbildung der Distanzsäule vom ehem. Dresdner Tor wurde im Jahr 2007, u.a. finanziert aus Spendengeldern, vor dem Eingang zur historischen Innenstadt, an der Kreuzung Dresdner Straße aufgestellt - rund 200 m versetzt zum ursprünglichen Standort, am heutigen Röderneugraben.

Grünhain

Grünhain-Beierfeld: Distanzsäule vor dem früheren Kloster in Grünhain

Guben

Guben: Nachbildung einer Distanzsäule, vor 1989 wieder aufgestellt, steht heute an der Egelneissebrücke und ein Originalteil einer weiteren Distanzsäule blieb im Museum erhalten.

Hartha

Hartha: Nachbildung einer Halbmeilensäule an der Ecke Dresdner Straße/ Goethestraße, Originalteil im Industriemuseum.

Hohenbucko

Hohenbucko: Ganzmeilensäule von 1750

Hoyerswerda

Hoyerswerda: Im Jahre 1730 auf dem Marktplatz aufgestellt, wurde sie nach 1815 mit preußischen Meilenangaben versehen und musste aus verkehrstechnischen Gründen 1895 zum Bahnhofshotel wechseln, wurde dann 1955 vor dem Schloss platziert und hat am 18. November 1994 wieder ihren ursprünglichen Standort auf dem Markt erhalten. Der Originalschriftblock steht im Eingangsberreich zum Museum im Schloss Hoyerswerda und das originale Wappenstück im Ringelnatzhaus in Wurzen.

Ihlow

Im Ihlower Ortsteil Illmersdorf bei Dahme/Mark steht eine 2009 rekonstruierte Halbmeilensäule von 1756.

Johanngeorgenstadt

Johanngeorgenstadt:

  1. Distanzsäule von 1728 an der Post im Stadtteil Neustadt, nach dem Abriss der Altstadt 1955 vom früheren Marktplatz hierher versetzt, 1976/77 restauriert
  2. Ganzmeilensäule Nr. 56 von 1725 mit falsch restaurierter Jahreszahl 1723 gegenüber dem Pulverturm, wurde beim Wiederaufbau nach dem Stadtbrand 1867 in einem Gebäude an der Kirchgasse vermauert, Bruchstücke wurden beim Abriss der Altstadt 1955 geborgen, nach Ergänzung fehlender Teile 1960 provisorisch auf dem Markt aufgestellt, Rekonstruktion bis 1978, am alten Standort beim Pulverturm seitenverkehrt wiederaufgestellt
  1. Viertelmeilenstein Nr. 55 von 1725 im Ortsteil Steinbach, 1914 beim Straßenbau umgesetzt, in den folgenden Jahren mehrfach beschädigt, 1971-76 rekonstruiert und verkehrssicher neu aufgestellt.

Jöhstadt

Jöhstadt: In Jöhstadt wurde 1730 eine Distanzsäule auf dem Marktplatz aufgestellt. Zu dieser Zeit verkehrte allerdings kein Postkurs durch die Stadt. Die Säule wurde im 19. Jahrhundert abgebaut und möglicherweise auch umgesetzt. Dabei wurden auch die Entfernungsangaben neu eingehauen, allerdings wurden auch einige alte Angaben weggelassen. 1975 erfolgte eine Restaurierung. Inzwischen steht dort eine Nachbildung, neben einem erneuerten königlich-sächsischen Stationsstein von 1859-65 am Markt und die Originalteile sind im Rathaus ausgestellt.

Kamenz

Kamenz: Die Distanzsäule vom eh. Königsbrücker Tor aus dem Jahr 1725 fand nach mehreren Sanierungen am Bönischplatz einen neuen Standort und wurde im Jahr 2008 letztmalig restauriert. Bei einem Verkehrsunfall am dortigen Kreisverkehr wurde sie am 30. September 2009 zerstört und am 6. Mai 2010 wieder aufgestellt.[3]

Kemberg

Kemberg: Distanzsäule in der Nähe der Kirche

Königstein (Sächsische Schweiz)

Königstein: Die 1727 an der kleinen Bielabrücke aufgestellte Distanzsäule wurde 1921 durch das Aufbringen einer Schutzschicht aus Ölfarbe unsachgemäß restauriert. Die Ölfarbe beschleunigte den Verfall, so dass die Säule 1956 durch die Pirnaer Bildhauerwerkstatt Manka erneuert wurde. Dabei wurden die 1921 ebenfalls unsachgemäß aufgebrachten Inschriften entfernt und die originalen Entfernungsangaben wieder frei gelegt. Nach der Sanierung trug die Säule 73 Entfernungsangaben. Aufgrund von Vorschlägen der Königsteiner Einwohner wurde die Distanzsäule nach Abschluss der Erneuerung auf den Platz vor der Sparkasse (ehemals Platz der Jugend) umgesetzt. 1976 erfolgte eine erneute Instandsetzung. Das Wappenstück der Originalsäule ist im Osterzgebirgsmuseum in Lauenstein ausgestellt und der Originalschriftblock steht im Mainzer Zeitungsmuseum.

Landsberg

Landsberg: Auf dem Markt der an den Poststraßen Leipzig-Hamburg und Leipzig-Berlin gelegenen Stadt befand sich seit 1730 eine Distanzsäule. Diese wurde nach 1815 abgebaut, als Landsberg preußischer Besitz wurde. Das in einem Stall eingemauerte Wappenstück wurde 1954 entdeckt und ins Museum verbracht, wo es sich bis heute befindet. Die Säule selbst wurde 1989 als Nachbildung wieder errichtet.

Landwüst

Landwüst: Viertelmeilenstein von 1725 mit der Reihennummer 79 an der Schönlinder Straße, Abzweig Rauner Straße, Nachbildung einer Ganzmeilensäule vor dem Vogtländischen Freilichtmuseum

Lauter

Lauter: Die Ganzmeilensäule Nr. 48 aus rötlichem Granit des Steinbruchs bei Wiesenbad wurde 1724 an der Poststraße von Schneeberg über Schwarzenberg nach Annaberg aufgestellt. Das Mittelstück der zwischenzeitlich abgebrochenen und verbauten Säule wurde von Siegfried Sieber 1922 als Steinbank im Auer Stadtteil Zelle gefunden und danach am Eingang des Auer Stadthauses aufgestellt. Nach einem erneuten Abbruch tauchte die Säule 1957 unter Bauschutt auf. Sie wurde zwei Jahre später restauriert, mit neuem Sockel und neuer Spitze aus Blauenthaler Granit versehen und vor der Auer Stadtbibliothek aufgestellt. Nach dem Ende der DDR wurde die Säule an die Auer Straße in Lauter umgesetzt.

Leisnig

Leisnig: Auf dem Leisniger Marktplatz befindet sich eine aus Porphyrtuff errichtete Distanzsäule aus dem Jahr 1727. Die 1988/89 restaurierte Säule trägt als Besonderheit das sächsisch-polnische Doppelwappen an jeder der vier Seiten, dessen Original im Museum Burg Mildenstein zu sehen ist.

Lengefeld

Lengefeld: Die Ganzmeilensäule Nr. 12 von der Poststraße Silberwagenweg Annaberg - Freiberg steht kurz vor dem Ortseingang OT Reifland und der Rest der Halbmeilensäule Nr. 14 fand sich auf einem Privatgrundstück im OT Lippersdorf.

Lichtentanne

Lichtentanne: Im OT Schönfels steht der Rest einer Ganzmeilensäule von 1731 in der Neumarker Straße (B 173) am Abzweig der Zwickauer Straße, sie stand ursprünglich auf halbem Weg Richtung Altrottmannsdorf.

Lieberose

Lieberose: Distanzsäule von 1735 mit nach 1815 verstümmeltem Wappen, ohne Kronen

Löbau

Löbau: Die Distanzsäule auf dem Neumarkt (1725), ehem. Bautzner Tor, wurde 1956 nachgebildet. Zwei weitere, am ehem. Zittauer und Görlitzer Tor, sind fehlerhafte Rekonstruktionen, mit vertauschten Wappen, von 1991 bzw. 1993.

Lommatzsch

Lommatzsch: In Lommatzsch wurde 1726 eine Distanzsäule auf dem Markt errichtet. Sie wurde allerdings 1860 abgetragen und ihre Teile als Baumaterial verwendet. Die oberen Teile wurden von einem Apotheker in einer Scheune verbaut und nach einem erneuten Umbau im Hof der Apotheke gelagert. 1936 wurden das Wappen und der Schriftteil als noch vorhandene Restteile nach Dresden gebracht und lagern heute im Depot des Lommatzscher Museums. Die Stadt Lommatzsch errichtete 1990 vor dem Rathaus eine neue Säule, die allerdings nicht ganz mit dem Original übereinstimmt, da die Originalteile und -akten zu diesem Zeitpunkt nicht vorlagen.

Lubań

Lubań (dt.: Lauban): Die auf dem Weg von Görlitz nach Wrocław (dt.: Breslau) gelegene Stadt verfügte ursprünglich über drei vor den Stadttoren befindliche Kursächsische Postmeilensäulen, die aber nach 1815 einem schleichenden Verfall anheim fielen. Die letzte erhaltene Säule vom Görlitzer Tor aus dem Jahr 1725 befand sich zuletzt vor dem Amtsgericht und wurde vor dem Zweiten Weltkrieg abgebaut; als deutsches Symbol zerstörte man sie nach dem Kriegsende. Auf Initiative des polnischen Regionalvereins Freunde der polnischen Oberlausitz wurde 2005 eine Kopie angefertigt. Die ca. 3.800 € teure Nachbildung steht auf dem Markt. Wegen zu dieser Zeit noch fehlender Informationen ist aber nur eine von ursprünglich zwei Seiten mit Entfernungsangaben, die nach 1815 in preußische Meileangaben geändert wurden, versehen (Stand 2006).

Lübben

Lübben (Spreewald): 1736 wurden zwei Distanzsäulen aufgestellt: Eine vor dem Spree-Tor (wurde später aus unbekannten Gründen entfernt - Sockel heute als Ljuba-Stein im Hain) und eine vor dem Luckauer Tor bzw. Haintor. Letztere wurde 1843 an den Hain versetzt und 1966 durch eine Kopie ersetzt. Die Originalteile sind seither verschollen.

Lübbenau

Lübbenau/Spreewald: Restaurierte Distanzsäule von 1740 in der Karl-Marx-Straße, ehemals Vorstädtische Hauptstraße, am Schmiedeplatz. Nach einer zeitweisen Aufstellung, anstelle des Kriegerdenkmals, vor der Nikolaikirche, wurde sie nach einer Volksabstimmung im Jahr 2003 wieder zurückversetzt. Der ältere Schriftblock steht seitdem im Rathausfoyer.

Marienberg

Marienberg: Distanzsäule am, ursprünglich vor dem Zschopauer Tor, und Wappenrest der Säule vom Annaberger Tor im Museum.

Markneukirchen

Markneukirchen:

  1. Im OT Landwüst steht die Nachbildung von 1997 einer Ganzmeilensäule von 1725 mit der Reihennummer 80 an der Rauner Straße vor dem Museum (Originalstandort: Alte Egerer Poststraße zwischen Landwüst und Rohrbach).
  2. In der Grünanlage auf dem Lutherplatz steht eine Halbmeilensäule von 1725 mit der Reihennummer 78, um 90° verdreht. Sie stand ursprünglich an der Straße nach Adorf.
  3. Im OT Sträßel steht eine Halbmeilensäule mit Originalkopfstück von 1725 mit der Reihennummer 78 in einem Grundstück an der Abzweigung der Siebenbrunner Straße von der Remtengrüner Straße / Böhmischen Straße (Originalstandort: Alte Egerer Poststraße zwischen Remtengrün und Sträßel).
  4. Im OT Landwüst steht ein originaler Viertelmeilenstein von 1725 mit der Reihennummer 79 an der Schönlinder Straße nahe ihrem Abzweig von der Rauner Straße (Originalstandort: Alte Egerer Poststraße im OT Schönlind).

Meißen

Meißen: Nachbildung der Distanzsäule vom Elbtor vor der Elbbrücke am rechten Elbufer; Originalwappen einer Meißner Distanzsäule seit 1956 in der Distanzsäule Berggießhübel.

Meusegast

Meusegast: Am Rand der von Köttewitz nach dem Seidewitztal führenden Straße steht nördlich von Meusegast die Ganzmeilensäule Nr. 8 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. Die aus dem Jahr 1729 stammende Wegmarkierung wurde 1956 restauriert (Verfugen von Rissen, Nachhauen der Inschriften). Aufgrund des schlechten Zustandes hatte sich bereits ein Meusegaster Bauer die Säule als Baumaterial für seine Scheune vorgemerkt. 1997 erfolgte eine weitere grundlegende Instandsetzung, bei der die Säule wegen der steigenden Verkehrsbelastung etwas von der Straße zurückgesetzt wurde. Eine erneuerte Spitze der Säule befindet sich im Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein.

Mittweida

Mittweida: Die Stadt verfügt über eine aus Porphyrtuff gefertigte Distanzsäule mit Originalwappenstück aus dem Jahr 1725. Die an drei Seiten beschriftete Säule befindet sich auf dem Marktplatz. Sie trägt als Besonderheit das sächsisch-polnische Doppelwappen an jeder der vier Seiten. Die Säule wurde um 1850 weitgehend demontiert, der Sockel zur Errichtung eines Kandelabers genutzt. Nach dem Auffinden des Wappenstückes (1965) erfolgte 1969 die Neuaufstellung einer rekonstruierten Säule. Diese befindet sich seit 1984 wieder auf dem Markt.

Moritzburg

Moritzburg: An der Auffahrt zum Schloss Moritzburg wurden 1730 zwei Distanzsäulen als Bestandteil der Schlossanlage errichtet.

Mügeln

Mügeln: Die mittelsächsische Kleinstadt erhielt 1726 eine Distanzsäule, die sich ursprünglich auf dem Marktplatz befand. Nach mehrmaligen Versetzungen befindet sie sich heute am ehemaligen Lomatzscher Stadttor. 1979 erfolgte eine umfassende Restaurierung. Dabei wurden die falschen Orts- und Entfernungsangaben, die bei der Restaurierung 1956 infolge Unlesbarkeit der Originalinschrift eingehauen wurden, korrigiert.

Mühlau

Mühlau: Der stark beschädigte Viertelmeilenstein war 1951 im Limbacher Rathaus, dort als Türsturz eingebaut, gefunden worden. Nach einer Restaurierung stand er bis zur Rückführung nach Mühlau vor dem Rathaus in Limbach. Im Jahre 1972 beschloss der Rat der Stadt Limbach nach langwierigen und zähen Verhandlungen den Stein an die Stadt Mühlau zurückzugeben. Zunächst stand er in der Nähe der Bushaltestelle in der Ortsmitte von Mühlau, bis er 2003 nach umfangreicher Restaurierung in der Nähe seines ursprünglichen Standortes an der heutigen B95 aufgestellt wurde.

Mutzschen

Mutzschen: Nachbildung der Distanzsäule auf dem Markt, Originalteil im Stadtmuseum Mutzschen.

Nentmannsdorf

Nentmannsdorf: An der Straße zwischen Niederseidewitz und Nentmannsdorf befindet sich die Halbmeilensäule Nr. 10 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. Die 1729 errichtete Säule wurde 1968 nach Ergänzung von Kopfstück und Sockel wieder aufgestellt, nachdem ihr Schaftstück ein Jahr vorher bei Straßenbauarbeiten ausgegraben wurde. Infolge eines Unfalls wurde die Säule eingelagert. Sie soll nach Fertigstellung der den Standort unmittelbar tangierenden A 17 wieder aufgestellt werden.

Neumark

Neumark (Vogtland): Ein Viertelmeilenstein von 1731 mit der Reihennummer 53 steht heute an der neuen Umgehungsstraße (B 173), östlich des Ortes, am Abzweig nach Neumark.

Neustadt an der Orla

Neustadt an der Orla:

  1. Eine Distanzsäule von 1722 befindet sich auf dem Markt, diese stand früher vor dem Stadttor (Triptiser Tor) an der Straße nach Triptis (heute Ernst-Thälmann-Straße).
  2. Die Nachbildung einer Distanzsäule von 1728 steht an der Pößnecker Straße gegenüber der Einmündung der Arnshaugker Straße, wohl am Original-Aufstellungsort (ehem. Neuhöfer Tor).

Neustadt in Sachsen

Neustadt in Sachsen: Distanzsäule von 1729 auf dem Marktplatz (mehrfach restauriert/umgesetzt, ursprünglich vor dem Rathaus).

Niederseidewitz

Niederseidewitz: Am Hang des schmalen Hohlweges, der vom Seidewitztal an der Eulmühle vorbei die Hochfläche zwischen Seidewitz und Bahra erklimmt, befindet sich vor dem Ortseingang von Niederseidewitz der Viertelmeilenstein Nr. 9 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. Der aus dem Jahr 1729 stammende Stein wurde 1965 wieder aufgestellt und 1983 repariert.

Niederwiesa

Niederwiesa: Ganzmeilensäule von 1725 vom Ortsausgang Richtung Flöha, seit 1965 am Bahnhofsvorplatz

Niemegk

Niemegk: restaurierte Distanzsäule; Standort: Großstr. / Wittenberger Str. / Str. der Jugend / Lindenstraße

Nossen

Nossen: Es sind drei Säulen erhalten: am Unter-Markt nachgebildete Distanmzsäule, an der Waldheimer Straße eine ergänzte Halbmeilensäule (ursprünglich: OT Eula) und eine ergänzte Ganzmeilensäule am ehem. Gasthof in Altzella, an der Straße nach Roßwein (ursprünglich: Marbach-Dreierhäuser)

Oberwiesenthal

Oberwiesenthal: Distanzsäule von 1730 auf dem Markt, mehrfach restauriert

Oederan

Oederan: Die aus Porphyrtuff gefertigte Halbmeilensäule Nr. 22 der ehemaligen Poststraße Dresden-Hof befindet sich unweit des Marktes an der B 173. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Säulen befindet sich auf ihr das Posthorn über der Jahreszahl von 1722. Der Origialstandort war am Ortsausgang Richtung Freiberg.

Ortrand

Ortrand: Nachbildung der Distanzsäule auf dem Markt. Original heute als Kriegerdenkmal in Großkmehlen.

Pegau

Pegau: Nachbildung der Distanzsäule vom Leipziger Tor in der Leipziger Vorstadt, Kreuzung Schützenplatz, Direkt an der Elsterbrücke mit Originalteilen (Schriftblock, Sockel) an der Ziegelei Erbs und in einem Ehrenhain der Stadt (Wappen)

Penig

Penig: In Penig standen zwei Distanzsäulen, eine an der Muldenbrücke und eine am Chemnitzer Stadttor. Von der Säule an der Mulde ist nichts mehr bekannt, die andere Säule wurde 1941 zerstört und 1988 durch eine Nachbildung aus Rochlitzer Porphyr ersetzt.

Pirna

Pirna: Pirna verfügte ehemals über drei Distanzsäulen, von denen nur eine mit der Jahreszahl 1722 erhalten blieb. Sie befand sich ursprünglich am Dohnaischen Tor (Kreuzung Breite Straße / Königsteiner Straße) und wurde von dort 1834 an den Brotkorbweg versetzt. 1905 erhielt die Säule bei einer Sanierung einen neuen Schriftblock, dessen Angaben aber nicht mehr mit den originalen Inschriften übereinstimmte. Im Rahmen der Sanierung erfolgte eine Umsetzung an den Tischerplatz. Die 1945 abgefallene Spitze wurde durch eine zu kurze ersetzt. 1955/56 erfolgte durch die Pirnaer Bildhauerwerkstatt Manke eine weitere Erneuerung. Dabei setzte man die Säule zum vierten Mal um. Seitdem befindet sie sich in den Grünanlagen am Eingang der Jacobäerstraße. Eine letztmalige Erneuerung erfolgte 1984. Der Originalschriftblock ist eingelagert und die Versetzung zum Originalstandort geplant (vgl. Canaletto-Bild: Pirna, Breite Gasse).

Plauen

Plauen: Eine Nachbildung der ursprünglich zwischen 1725 und 1732 vor dem Brückentor (B. Th.) aufgestellten und um 1850 entfernten Distanzsäule mit der Jahreszahl 1726, aber ohne Distanzinschriften, wurde 1986 aus Rochlitzer Porphyr an der Reichenbacher Straße (B 173) vor der Alten Elsterbrücke (jetzt Fußgängerbrücke im Zuge der Brückenstraße) errichtet. Am 2. Dezember 2010 zerstörte ein Winterdienstfahrzeug die Säule. Die Rekonstruktion bis Oktober 2011 erfolgte nach historischen Gesichtspunkten, mit Distanzinschriften und der aktenkundigen Jahreszahl 1725. Dabei konnte nur noch das Wappenstück von 1986 wieder verwendet werden.

Pulsnitz

Pulsnitz: Distanzsäule steht vor dem Schützenhaus und stammt aus dem Jahr 1731, Originalschriftblock im Rathausfoyer.

Radeberg

Radeberg: Die im Jahr 1728 angefertigte Distanzsäule wurde im Oktober 1729 auf dem Marktplatz aufgestellt. Den Stadtbrand von 1741 überstand die Säule unbeschadet. 1791 und 1840 fanden Renovierungen statt, dabei wurde 1840 auf der Spitze der Säule eine Laterne angebracht. Bei der Umgestaltung des Marktes wurde die Säule 1752 versteigert und abgebrochen. Die Stadt Radeberg lässt bis März 2012 einer Nachbildung nach Aktenlage am Originalstandort errichten.[4]

Radeburg

Radeburg: Die im Jahr 1728 angefertigte Distanzsäule wurde zunächst auf dem Marktplatz errichtet und wegen Beschädigung 1875 mit einer neuen Beschriftung, die heute noch im Schriftbild erkennbar ist, an den Friedhof und dann, wieder original beschriftet, in den Schlosshof versetzt. 2002 wurde sie zuletzt konservierend restauriert, wobei die Spitze ausgewechselt wurde, die nun im Rathaus steht.

Reichenbach im Vogtland

Reichenbach im Vogtland: Rest der Ganzmeilensäule von 1725 an der Alten Poststraße vor der Ausflugsgaststätte 'Schwarze Katz' (früher 'Zur Postsäule') und Nachbildung der Distanzsäule am Postplatz unweit des Marktes.

Rochlitz

Rochlitz: 1722 wurde jeweils an beiden Haupttoren der Stadt eine Distanzsäule errichtet. Nach einem Unfall wurde 1820 die Obertorsäule erneuert, mit königlich-sächsischem Wappen (Originalteile in Zettlitz eingelagert). 1865 verletzte sich ein Pferd an der Säule am Untertor. Daraufhin wurde diese Säule abgetragen und der Schriftblock bis 2003 in der Fischergasse vermauert. Im April 2007 wurde die Säule am Clemens-Pfau-Platz in Rochlitz wieder aufgestellt. Vermauerte Originalteile eines Viertelmeilensteines und einer Ganzmeilensäule befinden sich in einem Nebengebäude am Haus Chemnitzer Str. 1.

Roßwein

Roßwein: Die Säule war 130 Jahre verschollen. Teile der Säule kamen bei Bauarbeiten 1994/95 wieder zum Vorschein. Der Heimatverein konnte im Juli 2000 eine Nachbildung der Distanzsäule am alten Standort wieder aufstellen.

Schlettau

Schlettau: Distanzsäule von 1727 vor dem Reutherhaus

Schneeberg

Schneeberg: Viertelmeilenstein von 1725 im Stadtteil Neustädtel

Schönfeld

Schönfeld (bei Großenhain): In dem an der Hohen Straße gelegenen Schönfeld befindet sich die Ganzmeilensäule Nr. 52 aus dem Jahr 1722. Sie wurde 1981 restauriert.

Schwarzenberg/Erzgeb.

Schwarzenberg im Ortsteil Erla: Ganzmeilensäule Nr. 52 von 1725 der Poststraße Dresden-Schwarzenberg-Halbe Meile-Johanngeorgenstadt. Standort: Crandorf, Crandorfer Straße / Postsäulenweg. Die Säule ist gegenüber ihres ursprünglichen Aufstellung um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Eine weitere Ganzmeilensäule befand sich seit 1724 am Unteren Tor. Sie ist nicht erhalten.

Schwosdorf

Schwosdorf: An der Straße nach Kamenz befindet sich ein 1723 errichteter Viertelmeilenstein mit der im Original falschen Nr. 23. Der Stein wurde restauriert, ergänzt und etwas versetzt neu errichtet.

Sebnitz

Sebnitz: Die ursprünglich auf dem Markt befindliche Distanzsäule ging wahrscheinlich beim Stadtbrand von 1854 verloren. Im Jahr 2000 wurde eine Nachbildung errichtet. Sie befindet sich ebenfalls auf dem Markt.

Senftenberg

Senftenberg: Die Distanzsäule befand sich von 1731 bis 1847 auf dem Marktplatz. Unter preußischer Herrschaft wurde die Postmeilensäule abgebaut. Am 18. Oktober 2000 wurde eine Nachbildung wieder auf dem Markt aufgestellt. Das Originalwappenstück steht im Museum.

Stolpen

Stolpen: Die 1728 gefertigte Distanzsäule wurde 1732 auf dem Untermarkt aufgestellt. Sie wurde allerdings bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wieder entfernt. Das genaue Datum der Entfernung ist unbekannt; Quellen geben die Jahre 1840 und 1856 an. Bei der heute vorhandenen Säule handelt es sich um eine im Sommer 1996 aufgestellte Nachbildung.

Strehla

Hauptartikel: Kursächsische Postmeilensäule Strehla

Strehla: Strehla verfügt über eine 1729 aufgestellte Distanzsäule, die nach einer Umsetzung bis 1848 auf dem Markt stand. Danach wurde sie im Zuge der Neupflasterung des Platzes auf den Schlossplatz umgesetzt. 1961 erfolgte ein Totalersatz der stark verwitterten Säule, die 1962 wieder auf dem Markt vor dem Rathaus aufgestellt wurde. 1992 erfolgte eine erneute Restaurierung.

Tharandt

Tharandt: Zweite Nachbildung einer Distanzsäule am Markt mit Originalwappenstück, erste Replik von 1964 eingelagert im Bauhof.

Thermalbad Wiesenbad

Thermalbad Wiesenbad: Im OT Schönfeld befindet sich an der B 95 der Viertelmeilenstein Nr. 47 der ehemaligen Poststraße Leipzig - Karlsbad aus dem Jahr 1723. Der Stein hatte ein wechselvolle Geschichte. Im Siebenjährigen Krieg umgestürzt, wurde er zwar wieder aufgestellt, um 1850 aber beim Straßenausbau vergraben. Nach der Wiederfindung 1932 erfolgte die Einmauerung in eine Mauer des ehemaligen Rittergutes Schönfeld.

Thiendorf

Thiendorf: In dem an der Hohen Straße gelegenen Thiendorf befindet sich die Nachbildung des Viertelmeilensteines Nr. 53 aus dem Jahr 1722. Der Stein war wahrscheinlich schon Anfang des 20. Jahrhunderts abgetragen, da er in damaligen Forschungsberichten nicht erwähnt wird. 1980 wurde ein, allerdings nicht mehr restaurierbares, Reststück in einer Schönfeld Uferbefestigung entdeckt, das sich heute im Bergelager Schloss Trebsen befindet. Sechs Jahre später erfolgte die Aufstellung der Nachbildung.

Thum

Thum: Nachgebildete Distanzsäule von 1727 auf dem Marktplatz, nur der Sockel ist Original. Ergänzung und Neuaufstellung 1978.

Tornau

Tornau: In Eisenhammer steht die Nachbildung einer Halbmeilensäule von 1723 mit der Reihennummer 18 an der B 2, an der Kreuzung mit der K 2029 Schköna-Söllichau, Originalteile an der Windmühle Tiefensee bei Bad Düben, siehe Kursächsische Postmeilensäule Bad Düben.

Uebigau-Wahrenbrück

Uebigau-Wahrenbrück: Distanzsäulen als Nachbildung auf dem Marktplatz im Ortsteil Uebigau (Originalwappen im Museum Bad Liebenwerda) und als Rekonstruktion an der Elsterbrücke in Wahrenbrück (Originalschriftblock im OT Uebigau, Originalstandort Markt).

Waldheim

Wilsdruff

Waldheim: Auf dem Marktplatz wurde 1731 eine Distanzsäule aufgestellt. Sie wurde bei Renovierungsarbeiten 1864 nach Niederreinsberg umgesetzt, gelangte aber 1937 wieder zurück nach Wilsdruff. 1969-71 erfolgte eine Nachbildung mit dem Originalwappenstück und die Umsetzung der Säule in die Nähe des Marktes. Heute befindet sie sich wieder am originalen Standort.

Weißensee

Weißensee (Thüringen): Ein Viertelmeilenstein mit der Reihennummer 49 steht im Ort vor der ehemaligen Post in der Bahnhofstraße (B 86) und stammt vom Obersee. Der Stein wurde nicht nach der gültigen Vorlage gearbeitet und hat daher eine völlig abweichende Form.

Wittichenau

Wittichenau Distanzsäule am Markt, Originalschriftblock im Foyer vom Schlossmuseum Hoyerswerda.

Wolkenstein

Wolkenstein:

  1. Distanzsäule von 1730 am Rand des Marktplatzes (ursprünglich Roßmarkt), einige Originalteile im Schloss und -spitze vermauert in der Kirchgasse
  2. Viertelmeilenstein von 1724 an der Straße vom Markt zum Bahnhof (ehem. Silberwagenweg Annaberg - Freiberg)
  3. Ganzmeilensäule von 1724 mit der Reihennummer 4 vom Silberwagenweg im OT Schönbrunn, an der B 101 in Richtung Wiesenbad, unweit Abzweig Falkenbach

Wurzen

Wurzen: Eine Distanzsäule mit dem Originalsockel von 1724 in der Wenceslaigasse, unweit der Dresdner Straße steht am ursprünglichen Platz vor dem ehem. Wenceslaithor.

Zgorzelec (dt.: Görlitz)

Zgorzelec (dt.: Görlitz): In der alten Handelsstadt Görlitz wurde im Verlauf der Via Regia je eine Postmeilensäule vor dem östlichen Neißtor (1723) sowie vor dem westlichen Reichenbacher Tor (1724) aufgestellt. Die westliche, am Görlitzer Demianiplatz befindliche Säule vom Reichenbacher Tor, fiel 1849 Stadtumbaumaßnahmen zum Opfer. Die östliche, zuletzt jenseits der Neiße, hinter der Altstadtbrücke, auf dem sogenannten Töpferberg befindliche Säule vom Neißtor wurde nach 1815 mit preußischen Meilenangaben versehen und in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges zerstört (sie wurde versehentlich bei der Sprengung der Altstadtbrücke schwer beschädigt, so dass man sich entschloss diese abzureißen). Bruchstücke der Säule gelangten nach Wrocław (dt.: Breslau) ins Postmuseum. Im Zuge der Umsetzung eines Konzeptes zur Wiederherstellung der Bebauung des Töpferberges wurde im Herbst 2003 eine Kopie der Säule wieder errichtet, die wieder dem Original nachempfundene Entfernungsangaben in sächsischen Wegstunden (1 St. = 4,531 km) trägt.

Zörbig

Zörbig: Nachbildung der Distanzsäule auf dem Marktplatz.

Zschepplin

Zschepplin: Ein Viertelmeilenstein von 1722 steht an der B 2 an der Bushaltestelle etwas südlich der Einmündung der Straße nach Hohenprießnitz über Noitzsch. Sockel und Kopfstück fehlen, die Reihennummer ist nicht erkennbar, er ist um 90° gedreht und an der ehemaligen zweiten Inschriftenseite mit Bruchsteinen abgestützt. Die Reihennummer müsste 7 lauten, vom Halleschen Tor in Leipzig auf der Strecke nach Bad Düben.

Zschopau

Zschopau: Nachbildung von 2009 der Distanzsäule vom Chemnitzer Tor an der Chemnitzer Gasse, Originalwappen im Museum

Zweimen

Zweimen: Im OT Göhren liegt das Reststück einer Ganzmeilensäule von 1732 vor dem Grundstück Dorfstraße 1.

Zwickau

Zwickau: In Zwickau wurden 1725 vier Distanzsäulen an den Stadttoren der nach Dresden (Tränktor), Leipzig (Niedertor), Reichenbach (Frauentor) und Schneeberg (Obertor) führenden Straßen aufgestellt. Bereits 1813 waren aber nur noch 2 der Säulen (Tränktor, Frauentor) vorhanden, welche allerdings in den folgenden Jahrzehnten ebenfalls aus dem Stadtbild verschwanden. Ausgehend von einer Initiative der Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen wurde 2002 eine Nachbildung der ehemals vor dem Obertor stehenden Säule an der Zentralhaltestelle wieder errichtet. Die Finanzierung übernahm ein Mäzen der Stadt.

Zwochau

Zwochau: In einer Grünanlage im OT Grebehna an der Straße nach Zwochau stehen ein Viertelmeilenstein und der Rest einer Halbmeilensäule, beide von 1722, die von Landstraßen in der näheren Umgebung hierher versetzt und restauriert worden sind.

Zwönitz

Zwönitz:

  1. Distanzsäule von 1727 auf dem Markt, Wappenstück nachgebildet, in gutem Zustand.
  2. Nachbildung der Ganzmeilensäule Nr.44 am Ortsausgang Richtung Stollberg/Erzgeb..
  3. Nachbildung der Halbmeilensäule Nr. 46 bei Zwönitz an der Straße Richtung Grünhain
  4. Nachbildung des Viertelmeilensteines Nr. 45 im Ort an der Straße Richtung Dorfchemnitz

Imitate

Berlin ITB 2005

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Regionalnachrichten 'Freie Presse'
  2. http://www.gelenau.de/gelenau/content/8/20070727082428.asp
  3. sz-online.de
  4. Bernd Lichtenberger: Postsäule zum Stadtjubiläum. Dresdner Neueste Nachrichten vom 17. Januar 2011

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