Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen


Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen
Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V.
(FGSV)
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Zweck: Forschungsgesellschaft
Vorsitz: Dir. Dipl.-Ing. Wennemar Gerbens
Gründungsdatum: 1924
Sitz: Köln
Website: www.fgsv.de

Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V. (kurz FGSV) ist ein 1924 in Berlin gegründeter gemeinnütziger technisch-wissenschaftlicher Verein. Ihr Hauptsitz ist in Köln, seit 1998 gibt es ein Büro in Berlin-Mitte.

Inhaltsverzeichnis

Aufgaben

Eine wesentliche Aufgabe der FGSV ist die Aufstellung und Fortschreibung von Richtlinien und Empfehlungen für Straßenbau, Straßenverkehrstechnik und Verkehrsplanung. Die Erarbeitung dieser Richtlinien erfolgt in weitgehend ehrenamtlich arbeitenden Gremien (Arbeitsausschüsse und Arbeitskreise). Mitglieder in solchen Arbeitskreisen sind Fachleute aus Wissenschaft, Behörden, Planungsbüros und Baufirmen.

Einige der Arbeitskreise fungieren in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) als Spiegelgremien zu den entsprechenden Gremien innerhalb des Comité Européen de Normalisation (CEN) und leisten somit einen Beitrag zum Entstehen der Europäischen Normen. Insgesamt sind in Arbeitskreisen der FGSV über 2100 Verkehrsfachleute aktiv, es existieren insgesamt 87 Arbeitsausschüsse und 149 Arbeitskreise.

Daneben betreut die FGSV auch in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) Forschungsvorhaben aus dem Bereich des gesamten Verkehrswesens. Sie unterhält zu diesen betreuten Forschungsarbeiten sowie zu allen Fachliteraturveröffentlichungen umfangreiche Datenbanken, die nach telefonischer Anmeldung (sowohl in Berlin als auch in Köln) gegen ein Entgelt genutzt werden können.

Als Auszeichnung für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Planung, des Entwurfs und des Betriebs von Stadt- und Landstraßen verleiht die FGSV alle zwei Jahre die Denkmünze der Max-Erich-Feuchtinger-/Bruno-Wehner-Stiftung. Zu den Preisträgern gehören junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis maximal 45 Jahre.[1]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. der BASt mit einer Information zur Auszeichnung ihrer Mitarbeiterin Kerstin Lemke mit der Denkmünze 2010, abgerufen am 25. Juli 2011

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