Flugplatz Landshut

Flugplatz Landshut
Flugplatz Landshut-Ellermühle
BW
Flugplatz Landshut (Bayern)
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Kenndaten
ICAO-Code EDML
Koordinaten
48° 30′ 42″ N, 12° 2′ 0″ O48.51166666666712.033444444444400Koordinaten: 48° 30′ 42″ N, 12° 2′ 0″ O 400 m ü. MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 8 km südwestlich von Landshut
Straße Flugplatzstraße, Anfahrt über Theodor-Heuss-Straße
Bahn Bahnhof Gündlkofen
Nahverkehr Bushaltestellen Ellermühle, Gündlkoferau Linien 9, 109 an Sonn- und Feiertagen Linie 11
Basisdaten
Eröffnung 19. Mai 1963
Betreiber Stadtwerke Landshut
Terminals 1
Start- und Landebahn
07/25 900 m × 20 m Bitumen



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Der Flugplatz Landshut ist ein als Verkehrslandeplatz klassifizierter bayerischer Flugplatz südwestlich der Stadt Landshut.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bereits 1956 bemühte sich die Stadt einen Ort für einen Flugplatz zu finden. Die Verhandlungen zogen sich in die Länge, so dass erst fünf Jahre später mit einem Bau auf dem jetzigen Gelände begonnen werden konnte. Der Luftsportverein Landshut baute dann innerhalb von zwei Jahren die ersten Anlagen, wozu etwa eine Halle und eine Grasbahn gehörten.

Am Flugplatz Lanshut sind mehrere Gewerbebetriebe ansässig, darunter Flugschulen, Flugzeug-Wartungs- und Reparaturfirmen, eine Wartungsbasis für Rettungshubschrauber sowie Gastronomie. Auch eine kleine Fluggesellschaft PTL Luftfahrtunternehmen ist am Flugplatz ansässig.

Instandsetzung

Seit einigen Jahren versuchen Piloten, Gewerbetreibende, der am Flugplatz ansässige Luftsportverein Landshut sowie Luftfahrtunternehmen am Flugplatz die Stadt Landshut dazu zu bewegen, den Flugplatz soweit zu modernisieren, dass er zumindest grundlegenden europäischen Sicherheitsvorschriften für einen Verkehrslandeplatz dieser Klasse entspricht. Diese Bestrebungen werden von Bürgerinitiativen und Lokalpolitik seit Jahren verhindert, obwohl die Start- und Landebahn von "EDML" sich seit Jahren in einem so schlechten Zustand befindet, dass bereits mehrfach Entschädigungen an Flugzeugeigner bezahlt werden mussten, deren Maschinen etwa durch lose Teile des Pistenbelages beschädigt wurden.

Ein Ausbau der Infrastruktur wie etwa eine geringfügige Verlängerung der Landebahn (200 m) wie sie für den gewerblichen Verkehr mit Kleinflugzeugen notwendig wäre oder die Einrichtung eines sogenannten Instrumenten-Anflugverfahrens wie es für sichere professionelle Anflüge auch mit Kleinflugzeugen bei schlechterem Wetter notwendig wäre (und an vergleichbaren Flugplätzen kleinerer Städte wie Straubing oder Eggenfelden in Bayern seit Jahren Standard ist), scheint in der niederbayerischen Hauptstadt auch mittelfristig politisch nicht durchsetzbar. Am 27. Mai 2011 wurde im Plenum des Landshuter Stadtrates mit 24:16 Stimmen für eine Verbreiterung der Start- und Landebahn gestimmt. Die Verbreiterung um 3m bezieht sich auf den Bereich der eigentlichen Start- und Landebahn auf einer Länge von 900m und der dazugehörigen Sicherheitsstreifen, nicht aber auf den Startabbruchbereich.

Weblinks

Quellen


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