Fachhochschule Regensburg


Fachhochschule Regensburg

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Hochschule Regensburg
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Gründung 1971
Trägerschaft staatlich
Ort Regensburg
Bundesland Bayern
Staat Deutschland
Leitung Präsident Josef Eckstein, Kanzler Peter Endres
Studenten ca. 5.700 (2006)
Professoren 310 (incl. Dozenten)
Website www.hs-regensburg.de

Die Hochschule Regensburg (vollständige Bezeichnung: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Regensburg, ehemals Fachhochschule Regensburg) wurde 1971 als Hochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen gegründet; Vorläufereinrichtungen lassen sich bis an die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen.

Inhaltsverzeichnis

Historie

Die Bemühungen der ehemaligen königlichen Studienanstalt Lyzeum, einerseits die Wissenschaften in Regensburg zu pflegen und weiter zu entwickeln und andererseits das Wissen der Zeit auch der praktischen Anwendung zuzuführen, war der Grundstein für eine technische Hochschulausbildung in Regensburg. 1819 bittet Prof. von Schmöger die Königlich Baierische, unmittelbare Lokal-Schulinspektion der Kreishauptstadt Regensburg, den Anfang der polytechnischen Schule bekannt zu geben. Der Zeichenlehrer Johann Dorner gründet parallel zur polytechnischen Schule im Jahre 1846 eine private einklassige Baugewerkschule. Diese wird 1886 in die Königliche Realschule Regensburg eingegliedert. 1893 ruft der Regensburger Baumeister Julius Pöverlein (1860-1930) eine Gewerbliche Fachschule ins Leben und übernimmt den Vorstand der neuen "Städtischen Baugewerkschule in Regensburg". Pöverlein baut die Schule aus; 1910 werden fünf Kurse angeboten. Die Städtischen Baugewerkschule wird 1920 unter der Trägerschaft des Kreistages der Oberpfalz als Kreisbauschule Regensburg weitergeführt; im Jahre 1938 wird die Schule staatlich anerkannt. 1940 erfolgt die Umwandlung in "Bauschule in Regensburg – Fachschule für Hoch- und Tiefbau".

1952 findet die Grundsteinlegung für die Bauschule in der Prüfeninger Straße in Regensburg statt. 1958 beschließt der Bezirkstag der Oberpfalz den Ausbau der Regensburger Bauschule zu einem Polytechnikum. Hier finden sich die direkten Ursprünge der Staatlichen Ingenieurschule Regensburg als Vorläufer der Hochschule Regensburg. 1961 erfolgte der Bau der Gebäude für Maschinenbau und Elektrotechnik. Mit Inkrafttreten des Bayerischen Hochschulgesetzes vom 1. August 1971 wurde das Johannes-Kepler-Polytechnikum - Staatliche Ingenieurschule für Bau- und Maschinenwesen mit der Höheren Wirtschaftsfachschule Ostbayerns, der Staatlichen Zieglerschule-Ingenieurschule in Landshut (* 1873), der Staatlichen Höheren Fachschule für Porzellan in Selb (*1908) und der Ingenieurschule für Glashüttentechnik in Zwiesel (* 1904) zunächst zusammengelegt zur Fachhochschule Regensburg. Durch Beschluss des damaligen bayerischen Kultusministeriums wurden bereits ein Jahr später Fachbereiche ausgegliedert, nach Nürnberg verlagert und dort als eigener Fachbereich an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg etabliert.

Neuzeit

Die Hochschule Regensburg ist eine von 257 Hochschulen in Deutschland und 17 Fachhochschulen im Freistaat Bayern. Mit derzeit ca. 5.700 Studierenden ist Regensburg der drittgrößte FH-Standort in Bayern. Rund 180 Professoren und 130 Dozenten aus der freien Wirtschaft bieten derzeit in 8 Fakultäten 24 Studiengänge an.

Die HS Regensburg hat derzeit 47 internationale Hochschulkontakte zu Universitäten und Hochschulen in allen Kontinenten.

Fakultäten und Studiengänge

  • Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik
    • Mikrosystemtechnik
    • Master of Electrical and Microsystems Engineering (mit Fakultät Elektro- und Informationstechnik)
    • Sensorik und Analytik
  • Architektur
    • Architektur
  • Bauingenieurwesen
    • Bauingenieurwesen
  • Betriebswirtschaft
    • Betriebswirtschaft
    • Europäische Betriebswirtschaft (Studiengang mit 4 Studiensemstern an ausländischen Partnerhochschulen und Doppeldiplom)
    • Wirtschaftsingenieurwesen (Aufbaustudiengang)
    • Master of Business Administration
    • Masterstudiengang Human Resource Management (in Kooperation mit den Hochschulen Amberg-Weiden und Deggendorf)
    • Master Logistik (ab dem Sommersemester 2009)
  • Elektro- und Informationstechnik
    • Elektro- und Informationstechnik
    • Master of Electrical and Microsystems Engineering (mit Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik)
    • Automotive Electronics Master of Engineering
    • Mechatronik
    • Regenerative Energien und Energieeffizienz (ab dem Wintersemester 2009/10)
  • Informatik / Mathematik
    • Informatik
    • Medizinische Informatik
    • Technische Informatik
    • Wirtschaftsinformatik
    • Mathematik
  • Maschinenbau
    • Maschinenbau
    • Verfahrenstechnik
    • Produktions- und Automatisierungstechnik
    • Master of Industrial Engineering
  • Sozialwissenschaften
    • Soziale Arbeit
    • Musik- und bewegungsorientierte Sozialpädagogik
    • Soziale Arbeit - Soziale Dienste an Schulen
    • Master Leitung und Kommunikationsmanagement (Weiterbildungs-Master)
    • In Planung: Konsekutiver Master Inklusion und Exklusion (ab voraussichtlich Oktober 2009)

Campus

Gebäude der Fakultät Maschinenbau
Die neue Mensa der FH Regensburg
Sammelgebäude der Universität Regensburg, in dem die Fakultät Informatik und Mathematik ihren Sitz hat

In Regensburg sind die Fakultäten auf Kernbereiche verteilt. Im Stadtteil Prüfening im Westen der Stadt befinden sich die Fakultäten Architektur und Bauingenieurwesen (Raumnummern P). Im Süden, in den Räumlichkeiten der Universität Regensburg (Sammelgebäude), befindet sich die Fakultät Informatik/Mathematik (Raumnummern U). Nördlich der Universität, durch einen Parkplatz getrennt, befinden sich die Fakultät Maschinenbau im Gebäude Galgenbergstraße (Raumnummern A-C) sowie unmittelbar westlich davon die restlichen Fakultäten im Gebäude Seybothstraße (Raumnummern S,T).

Der im Juli 2003 begonnene Anbau in der Seybothstraße, welcher die bis dahin fehlende Mensa (Raumnummern Q) als auch die neuen Räumlichkeiten der Bibliothek (Raumnummern R) beheimatet, wurde am 9. März 2006 eingeweiht. Weiterhin wurde ein künstlicher See direkt vor dem Neubau angelegt, der als Speicher für Oberflächenwasser dienen und zugleich ein schönes Landschaftsbild erzeugen sollte. Aufgrund bautechnischer Fehler konnte der See zunächst jedoch weder vollständig befüllt, noch entleert werden. Die Außenanlagen der Mensa wurden aufgrund Baufälligkeit (1,5 Jahre nach der Eröffnung) vorübergehend gesperrt und nach Nachbesserungsarbeiten im April 2008 endgültig eröffnet.

Aufgrund konzeptioneller Fehlplanung der neueren Gebäude und daraus resultierender Raumknappheit werden in den nächsten Jahren nördlich und südlich des Gebäudes Galgenbergstraße noch weitere Hörsaalgebäude für alle Fakultäten errichtet.

Ab dem Sommersemester 2008 dient die neue Mensa der Hochschule Regensburg zugleich als Ersatzmensa für die benachbarte Uni Regensburg, da deren Mensa in den nächsten zwei Jahren renoviert bzw. neu erbaut werden soll.

Förderung

Die Hochschule wird gefördert über eine eigene FH-Stiftung sowie der privaten Scheubeck-Jansen Stiftung. Zudem wurde bereits 1958 ein Verein der Freunde der Fachhochschule Regensburg eingerichtet.

Die HS Regensburg hat eine Kommission für Wissens- und Technologietransfer eingesetzt, die den Wissens- und Technologietransfer und damit die Zusammenarbeit der Hochschule Regensburg mit den Unternehmen der Praxis koordiniert. Sie ist in die folgenden fünf Bereiche gegliedert:

  • Bereich 1: Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung IAFW
  • Bereich 2: Weiterbildung ZWW
  • Bereich 3: Existenzgründung
  • Bereich 4: Qualitätsmanagement
  • Bereich 5: Förderprogramm WTT

Studiengebühren

Die Hochschule Regensburg erhebt seit dem Sommersemester 2007 den Studiengebühren-Höchstsatz von 500 Euro pro Semester.

Studentische Projekte

Formula Student

An der FH Regensburg haben sich im Jahr 2006 Studenten organisiert um am Konstruktionswettbewerb Formula Student Germany teilzunehmen.

Weblinks

49.00367412.0950897Koordinaten: 49° 0′ 13″ N, 12° 5′ 42″ O


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