Doc Savage – Der Mann aus Bronze


Doc Savage – Der Mann aus Bronze
Filmdaten
Deutscher Titel: Doc Savage – Der Mann aus Bronze
Originaltitel: Doc Savage: The Man of Bronze
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1975
Länge: 112 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Michael Anderson
Drehbuch: Lester Dent (Romanvorlage), Joe Morhaim, George Pál
Produktion: Warner Bros., George Pál
Musik: Don Black, Frank De Vol, John Philip Sousa (Titellied)
Kamera: Fred J. Koenekamp
Schnitt: Thomas J. McCarthy
Besetzung
  • Ron Ely (Doc Savage)
  • Paul Gleason (Maj. Thomas J. 'Long Tom' Roberts)
  • William Lucking (Col. John 'Renny' Renwick)
  • Michael Miller (Lt. Col. Andrew Blodgett 'Monk' Mayfair)
  • Eldon Quick (William Harper 'Johnny' Littlejohn)
  • Darrell Zwerling (Brig. Gen. Theodore Marley 'Ham' Brooks)
  • Paul Wexler (Captain Seas) u.v.a.

Doc Savage – Der Mann aus Bronze ist ein Abenteuerfilm aus dem Jahr 1975 des britischen Regisseurs Michael Anderson, basierend auf der gleichnamigen Romanserie aus den 1930er-Jahren.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Clark „Doc“ Savage, jr. fühlt mit seinen außergewöhnlichen mentalen Fähigkeiten in seiner „Festung der Einsamkeit“ in der Arktis, dass seinem Vater im südamerikanischen Dschungel etwas zugestoßen sein muss. Zurückgekehrt in sein Hauptquartier im 86. Stockwerk eines Wolkenkratzers in Manhattan, wird auch gleich ein Anschlag auf ihn verübt. Ein offensichtlich südamerikanischer Eingeborener sprengt seinen Safe mit einem Dokument seines Vaters in die Luft und kommt anschließend bei einem Sturz vom Wolkenkratzer ums Leben.

Doc Savage und seine Begleiter, die „Berühmten Fünf“, rüsten eine Expedition nach Südamerika aus und kommen nach vielen weiteren Verwicklungen auf die Spur des verrückten Captain Seas, der sich mit dem geheimnisvollen Gas „Grüner Tod“ die Eingeborenen gefügig macht und hinter einer Goldquelle her ist, die Doc von seinem Vater geerbt hat.

Rezeption

Der Film ist eine Persiflage des Abenteuergenres und übertreibt somit bei den Darstellungen der Charaktere. Doc Savage ist der harte „Überamerikaner“ (gespielt von Ex-Fernseh-Tarzan Ron Ely), aber seine Hilfstruppe, die „Berühmten Fünf“ der Romanvorlage (alles ehemalige hochrangige Offiziere oder berühmte Wissenschaftler), treten nur als Witzfiguren in Erscheinung. Der Oberbösewicht Captain Seas lässt sich immer neue Anschläge einfallen, die Doc selbstverständlich immer überlebt, um schlussendlich im Erscheinungsbild den Covern der Romanvorlagen zu gleichen (mit halbnackten Oberkörper und zerrissenem Hemd).

Der Film sollte eigentlich den Anfang von Verfilmungen bekannter Pulp-Helden durch die Warner Bros. darstellen, was nach den schlechten Einspielergebnissen jedoch erst einmal nicht weiter verfolgt wurde.

Sonstiges

  • Der Film war die letzte Produktion des berühmten Fantasy- und Science-Fiction Produzenten George Pál.
  • Herausragend im Film ist der augenzwinkernde Einleitungsmarsch, der von John Philip Sousa geschrieben wurde. In den Credits werden die Buchstaben U S A in seinem Nachnamen in den amerikanischen Nationalfarben rot, weiß, blau hervorgehoben.
  • Die Filmgesellschaft Warner Bros. hat sich 1999 vier Internet-Domainnamen in Bezug auf „Doc Savage“ registrieren lassen. Möglicherweise stehen somit doch noch ernsthaftere Verfilmungen im Zuge der aktuellen Superhelden-Verfilmungen an.

Auszeichnungen

  • 1976 – „Goldene Rolle“ der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films, USA als „Bester Fantasy-Film“.

Kritiken

  • „Groschenromankitsch, mit süffisanter Ironie hart an der Grenze zur Parodie inszeniert: Erheiternde Trivialunterhaltung.“ – „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997

Medien


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