Dieter Korczak

Dieter Korczak

Dieter Korczak (* 1948) ist ein deutscher Soziologe („Dipl.-Volkswirt in sozialwissenschaftlicher Richtung“) und ein Schüler des Kölner Soziologen René König.

Nach dem Diplom 1973 promovierte Korczak 1978 und füllte Positionen u. a. bei Reemtsma, Infratest und Marplan aus.

Korczak ist Vorsitzender der Interdisziplinären Studiengesellschaft für Praktische Psychologie (ISG) in München. Er war als Gutachter am 1. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung beteiligt.

Am 2. November 2010 wurde er zum Präsidenten der European Society for Opinion and Marketing Research (ESOMAR) gewählt.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Neue Formen des Zusammenlebens. Frankfurt: Fischer 1979. ISBN 3-596-24016-6
  • Rückkehr in die Gemeinschaft - Kleine Netze als Lebensform. Frankfurt: Fischer, 1983.
  • Die betäubte Gesellschaft. (Hrsg.) Frankfurt: Fischer, 1986. ISBN 3-596-24266-5
  • Gesundheit in Gefahr. (mit Ulrich Wemmer) Frankfurt: Fischer, 1993. ISBN 3-596-10511-0
  • Lebensqualität-Atlas Umwelt, Kultur, Wohlstand, Versorgung, Sicherheit und Gesundheit in Deutschland. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1995. ISBN 3-531-12814-0
  • Rummel, Ritus, Religion (Hrsg. mit Hartmut Rosenau), 2003. ISBN 3-7887-1989-3
  • Geld und andere Leidenschaften (Hrsg.) 2005. ISBN 3-89334-456-X
  • Zukunftspotentiale der Nanotechnologien. (Hrsg. mit Anton Lerf) 2007. ISBN 978-3-89334-480-2

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ESOMAR - Media Centre - News. Website der ESOMAR. Abgerufen am 18. Januar 2011.

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем решить контрольную работу

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Korczak — ist der Familienname folgender Persönlichkeiten: Dieter Korczak (* 1948), deutscher Diplom Volkswirt Janusz Korczak (* 1878 oder 1879; † 1942), Pseudonym von Henryk Goldszmit, polnischer Arzt, Pädagoge und Schriftsteller Korczak bezeichnet… …   Deutsch Wikipedia

  • Janusz Korczak — (um 1930) Janusz Korczak, eigentlich: Henryk Goldszmit (* 22. Juli 1878 oder 1879[1] in Warschau; † nach dem 5. August 1942 vermutlich im Vernichtungslager Treblinka), war ein polnischer Arzt, Kinde …   Deutsch Wikipedia

  • Janusz-Korczak-Medaille — Mit der Janusz Korczak Medaille ehren die einst in der Eifel und Voreifel beheimateten Juden seit 1984 Menschen, die sich um die „christlich jüdische und deutsch israelische Versöhnung“ verdient gemacht haben. Sie wird in unregelmäßigen Abständen …   Deutsch Wikipedia

  • Hans-Dieter Arntz — (2008) Hans Dieter Arntz (* 24. Juni 1941 in Königsberg) ist ein deutscher Regionalhistoriker. Seit 1975 erforscht er zeitgeschichtliche Fragestellungen des Rheinlandes mit dem Schwerpunkt Eifel und nördliche Voreifel. Inhaltsverzeichnis …   Deutsch Wikipedia

  • Liste von Soziologen — Bekannte Soziologen und Soziologinnen Sachbeiträge zur Soziologie siehe auf der zugehörigen Themenliste und der Liste bahnbrechender soziologischer Publikationen; allgemein ist auf das Portal:Soziologie zu verweisen. A Esko Aaltonen Nermin Abadan …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Koo–Kor — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Burnout-Syndrom — Klassifikation nach ICD 10 Z73 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung Z73.0 Ausgebranntsein (Burn out, Zustand der totalen Erschöpfung) …   Deutsch Wikipedia

  • Kreis Gransee — Basisdaten[1] Bezirk der DDR Potsdam Kreisstadt Gransee Fläche 945 km² (1989) Einwohner 43.495 (1989) Bevölkerungsdichte 46 Einwohne …   Deutsch Wikipedia

  • Landkreis Gransee — Der Kreis Gransee (Kfz Kennzeichen D und P für Bezirk Potsdam, im späteren Land Brandenburg GRS) war ein Kreis im Bezirk Potsdam (DDR). Verwaltungssitz war die Stadt Gransee. Der Kreis wurde im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 in der DDR aus… …   Deutsch Wikipedia

  • Überschuldung — Es existieren unterschiedliche Definitionen von Überschuldung. Gemeinsam ist diesen, dass die Verschuldungshöhe der betreffenden Schuldner jeweils definierte Größenordnungen übersteigt. Ab diesen Größenordnungen wird angenommen, dass die… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”