Deutsche Wehrmacht


Deutsche Wehrmacht
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für die US-amerikanische Thrash-Metal-Band Wehrmacht siehe Wehrmacht (Band).
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Wehrmacht
Balkenkreuz
Führung
Oberbefehlshaber: 1935–38 Werner von Blomberg,
1938–45 Adolf Hitler,
zuletzt Karl Dönitz
Verteidigungsminister: 1935–38 Werner von Blomberg,
1938–45 gleichgestellt: Der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Wilhelm Keitel
Militärischer Befehlshaber: Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler
Militärische Führung: Oberkommando der Wehrmacht
Sitz des Hauptquartiers: Wünsdorf bei Zossen
Militärische Stärke
Aktive Soldaten:
Wehrpflicht: 2 Jahre[1]
Wehrtauglichkeitsalter: 18 bis 45[2]
Haushalt
Militärbudget:
Anteil am BNE:
Geschichte
Gründung: 16. März 1935
Auflösung: 8. Mai 1945 (Gesamtkapitulation)
bzw. offizielle Auflösung im August 1946
Wohltätigkeits-Sonderausgabe mit stürmender Infanterie zum Tag der Wehrmacht und Heldengedenktag 1943
Vorschrift – Die Pflichten des deutschen Soldaten…, 1936

Der Begriff Wehrmacht bezeichnet die durch das Gesetz für den Aufbau der Wehrmacht vom 16. März 1935[3][4] aus der damaligen Reichswehr hervorgegangenen deutschen Streitkräfte in der Zeit bis zur offiziellen Auflösung im August 1946. Die deutsche Wehrmacht gliederte sich danach in Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe.

Inhaltsverzeichnis

Wortbedeutung damals und heute

Auch wenn das Jahr 1935 als das eigentliche Entstehungsjahr der Wehrmacht gilt, so wurde der Begriff Wehrmacht für die deutschen Streitkräfte als Ganzes bereits seit den Anfangstagen der Weimarer Republik als Überbegriff von Reichswehr und Reichsmarine gebraucht.

So wird bereits in den Gesetzen über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr bzw. vorläufigen Reichsmarine vom 6. März und 16. April 1919 auch von der Wehrmacht gesprochen.

Die Verfassung des Deutschen Reichs vom 11. August 1919:
Artikel 47. Der Reichspräsident hat den Oberbefehl über die gesamte Wehrmacht des Reichs.

Vom 20. August 1919 datiert die „Verordnung, betreffend die Übertragung des Oberbefehls über die Wehrmacht des Deutschen Reichs auf den Reichswehrminister“.

Im „Gesetz über die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht“ vom 21. August 1920 heißt es dann in § 1 „Die deutsche Wehrmacht besteht aus der Reichswehr und der Reichsmarine“.

Schließlich besagt das Wehrgesetz vom 23. März 1921 in § 1 „[1] Die Wehrmacht der Deutschen Republik ist die Reichswehr. Sie wird gebildet aus dem Reichsheer und der Reichsmarine …“.

Erst ab 1935 finden die Begriffe Reichswehr und Reichsmarine im offiziellen Sprachgebrauch keine Verwendung mehr.

„Wehrmacht“ war nach der Bedeutung der Wortteile lediglich ein anderes Wort für Streitmacht und wurde mindestens seit Mitte oder Ende des 19. Jahrhunderts so gebraucht. Im damaligen Sprachgebrauch wurden auch die Streitkräfte anderer Staaten als Wehrmacht bezeichnet, so beispielsweise die italienische Wehrmacht oder auch die englische Wehrmacht. Auch die deutsche Bundeswehr wurde anfänglich als neue Wehrmacht bezeichnet. So skizzierte Verteidigungsminister Theodor Blank zur Gründung der Bundeswehr am 12. November 1955 das politische Profil einer „neuen Wehrmacht“. Bis in die 1970er-Jahre wurde Wehrmacht auch noch in der ursprünglichen Bedeutung definiert, wobei im allgemeinen Sprachgebrauch sich der Begriff auf die Streitkräfte des Deutschen Reiches reduzierte.

Von 1936 bis 1944 gab es auch eine vom Oberkommando der Wehrmacht (OKW) herausgegebene Zeitschrift mit dem Namen „Die Wehrmacht“.

Geschichte

Geschichtliche Grundlagen

Nach der Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg war durch den Versailler Vertrag die zulässige Truppenstärke des deutschen Heeres auf 100.000 Mann (plus 15.000 Mann Marine) beschränkt worden. Hinzu kam die Auflage, keine schweren Waffen, keine schwere Artillerie, keine Panzer, keine Luftwaffe, keinen Generalstab und keine Chemiewaffen zu besitzen. Am 23. März 1921 wurde die Reichswehr unter diesen Auflagen gegründet. Das Ziel der Reichswehr und ihrer Generale war aber bereits 1925, ein „Großes Heer“ mit einer Kriegsstärke von 2,8 bis 3 Millionen Mann aufzubauen. Ein geheimer detaillierter Plan zu dieser Aufrüstung wurde unter dem Eindruck der Ruhrbesetzung durch französisches Militär, bei der die Reichswehr faktisch wehrlos war, im Jahre 1923 von General Hans von Seeckt in Auftrag gegeben. Am 1. September 1939 stand dann tatsächlich auch ein Heer dieser Stärke für den Überfall auf Polen bereit. Aus den sieben Divisionen des 100.000-Mann-Heers waren 102 Divisionen geworden, genau die Planzahl von 1925. Damit wurde die Stärke des kaiserlichen Heeres von 1914 um 600.000 Mann überschritten. Dieser Plan von 1925 zeigt, dass aus Sicht der Generalität über die reine Landesverteidigung hinaus ein Bedrohungspotential aufgebaut werden sollte, das die deutsche Hegemonie auf dem europäischen Kontinent gewährleisten sollte, und auch einen Revanchekrieg möglich gemacht hätte. [5]

Die militärische Zusammenarbeit mit der Sowjetunion

Nach dem Rapallo-Vertrag gab es eine geheime militärische Zusammenarbeit zwischen der Reichswehr und der sowjetischen Roten Armee. Dadurch erarbeiteten deutsche und sowjetische Rüstungsexperten neuartige Panzerprototypen unter dem Deckmantel der Traktorenproduktion. Auch war der Anteil der Soldaten, die als Offizier oder Unteroffizier dienten, im Verhältnis zu den Mannschaftsdienstgraden extrem hoch. So war es später möglich, innerhalb weniger Jahre die Armee um ein Vielfaches zu vergrößern.

Im Februar 1923 reiste der neue Chef des Truppenamtes, Generalmajor Otto Hasse, zu Geheimverhandlungen nach Moskau. Deutschland unterstützte den Aufbau der sowjetischen Industrie, Kommandeure der Roten Armee erhielten eine Generalstabsausbildung in Deutschland. Dafür erhielt die Reichswehr die Möglichkeit, Artilleriemunition aus der Sowjetunion zu beziehen, Flieger- und Panzerspezialisten auf sowjetischem Boden auszubilden und dort chemische Kampfstoffe herstellen zu lassen. Auf dem Flugplatz Lipezk wurden etwa 300 Militärpiloten, der Stamm für die Jagdfliegerwaffe, ausgebildet. Bei Kasan wurden Panzerfachleute ausgebildet, allerdings erst ab 1930 und lediglich etwa 30. Bei Saratow wurde Giftgas entwickelt.

Die Wehrmachtsführung beim Reichsparteitag der NSDAP 1938

Die Wehrmacht in der Zeit des Nationalsozialismus

Das Balkenkreuz, ein stilisiertes Eisernes Kreuz und das Emblem von Heer und Luftwaffe von 1939 bis 1945.

Die Wehrmacht gliederte sich in drei Wehrmachtsteile, in Heer, Marine und – als neuer, dritter Teil nach dem Ersten Weltkrieg – die Luftwaffe.

Eid für jeden Soldaten

Unmittelbar nach dem Tode Paul von Hindenburgs am 2. August 1934 wurden die Streitkräfte auf die Person Hitlers vereidigt. Viele später betroffene Soldaten führten diesen persönlichen Eid als Begründung dafür an, keinen aktiven Widerstand gegen verbrecherische Befehle der Führung geleistet zu haben.

„Ich schwöre bei Gott diesen heiligen Eid, dass ich dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, dem Oberbefehlshaber der Wehrmacht, unbedingten Gehorsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit für diesen Eid mein Leben einzusetzen.“ (Eid für jeden Soldaten, gültig ab 2. August 1934).

Dieser Eid jedoch war verfassungswidrig zustandegekommen, denn er war ein Produkt des Chefs des neugeschaffenen Wehrmachtsamtes, Walter von Reichenau; eine Abstimmung mit dem Reichstag fand nicht statt. Ebenfalls gegen die (formal noch bestehende) Weimarer Verfassung war die Zusammenlegung des Amtes des verstorbenen Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers. Juristisch gesehen hätte sich also niemand an diesen Eid gebunden fühlen müssen.

Aufstellung bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges

Zur Aufrüstung 1933–1939 siehe Hauptartikel Aufrüstung der Wehrmacht

Am 16. März 1935 wurde die Wehrpflicht (unter Nichtachtung des Versailler Vertrages) mit dem Gesetz über den Aufbau der Wehrmacht wieder eingeführt. 1936 besetzte die Wehrmacht das entmilitarisierte Rheinland. Bis 1939 war die Aufstellung von zwölf Armeekorps mit 38 Divisionen und einer Stärke von 580.000 Soldaten von Hitler gefordert. Die Mobilisierung der Reservisten erfolgte Juli und August 1939.

Völkerrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen

Hauptartikel: Verbrechen der Wehrmacht

Der Angriff auf acht Staaten ohne Kriegserklärung war völkerrechtswidrig, ebenso wie bestimmte Praktiken der Kriegsführung und zur Kontrolle der eroberten Gebiete, wie etwa Geiselerschießungen, Racheakte und Vergeltungsmaßnahmen an der Zivilbevölkerung (so genannte „Sühnemaßnahmen“). Im Rahmen der Bekämpfung von Partisanen und anderen Aufständischen (so genannte „Bandenbekämpfung“) war die Wehrmacht vor allem in Osteuropa an vielen Kriegsverbrechen und Übergriffen beteiligt.

Die Wehrmacht verfolgte bei ihren Rückzügen eine „Politik der verbrannten Erde“: In Weißrussland wurden beispielsweise zwischen Juni 1941 und Juli 1944 209 Städte und 9200 Dörfer von der Wehrmacht und der SS ausgelöscht und ihre Einwohner größtenteils ermordet. An der Inhaftierung und Ermordung von Juden und anderen verfolgten Gruppen in den besetzten Gebieten war die Wehrmacht auf der Grundlage der Richtlinien zur Zusammenarbeit des Heeres mit den Einsatzgruppen der SS teilweise involviert und sowohl direkt als auch indirekt beteiligt.[6]

Die Behandlung der osteuropäischen und vor allem sowjetischen Kriegsgefangenen entsprach nicht den internationalen Normen, was eine hohe bis sehr hohe Sterblichkeit zur Folge hatte. Zusätzlich wurden sowjetische Politkommissare auf Grundlage des Kommissarbefehls häufig sofort nach der Gefangennahme erschossen. 1944 wurden die von Sinti und Roma abstammenden deutschen Soldaten der SS übergeben, ohne dass es zu nennenswerten Protesten seitens der Wehrmachtführung kam.[6]

Verlustzahlen

Die Gesamtverluste der Wehrmacht sind schwer zu beziffern, da eine namentliche Vollerhebung der Todesfälle bis heute nicht vorgenommen wurde. Bis Frühjahr 1945 existieren Unterlagen zu den personellen Verlusten der Wehrmacht und der Waffen-SS, soweit sie dem Feldheer angehörten. Allerdings konnten Hunderttausende Soldaten, die zu diesem Zeitpunkt bereits tot waren, von diesen Statistiken nicht mehr erfasst werden. Insofern sind selbst die Kriegsunterlagen bereits mit einem hohen Unsicherheitsfaktor behaftet. Für die letzten Kriegsmonate konnten schließlich gar keine Übersichten mehr erstellt werden. Percy E. Schramm kommt im Kriegstagebuch des OKW für die Zeit vom 1. Januar 1939 bis zum 31. Januar 1945 auf eine Zahl von 2.001.399 Todesfällen sowie 1.902.704 Vermissten in der Wehrmacht für den Zeitraum vom 1. September 1939 bis zum 31. Januar 1945, von denen sich 322.807 in alliierter Kriegsgefangenschaft befanden.[7]

Das Statistische Bundesamt gab 1949 die Gesamtzahl der Wehrmachtverluste mit drei Millionen an, 1956 mit 3,76 Millionen.[8][9]

Diese Zahl spiegelt sich auch in der Publikation des DRK-Suchdienstes von 1975 wider, die 3.810.000 Tote und Vermisste angibt.[10]

Die Deutsche Dienststelle ehemals Wehrmachtauskunftstelle in Berlin nennt in ihrem Jahresbericht 1985 3,1 Millionen Tote und 1,2 Millionen Vermisste, zusammen also 4,3 Millionen.[11] Diese Angaben beziehen sich auf die bis 28. Februar 1945 namentlich gemeldeten Verluste.[12] Demzufolge geht man heute von über fünf Millionen Toten aus.

Verbündete während des Zweiten Weltkrieges

Ein Soldat der Legion Freies Arabien 1943 in Griechenland

Gemeinsam mit der Wehrmacht kämpften im Zweiten Weltkrieg Truppenteile unterschiedlicher Stärke folgender Länder:[13]

Sonstige Truppen:

  • Volksdeutsche und ausländische Freiwillige
  • etwa 600.000 Hilfswillige, unter anderem Soldaten der Roten Armee und ethnische Minderheiten in der Sowjetunion
  • Indien (Gegenregierung) (Indische Legion)
  • Naher Osten (Legion Freies Arabien)

Siehe auch: Achsenmächte

Die Wehrmacht nach der bedingungslosen Kapitulation

Kurz vor der Kapitulation: Deutsche Soldaten vor dem Abtransport in ein alliiertes Kriegsgefangenenlager, März 1945
Bedingungslose Kapitulation am 8. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst

Die Wehrmacht hatte nach der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 aktive Truppenteile, die noch nicht entwaffnet waren.[14]

  • So bekämpften in Norddeutschland deutsche Infanterie-Einheiten unter deutschem Kommando auf Weisung der britischen Streitkräfte marodierende Banden, bestehend meist aus „displaced persons“, Ausländern, die während des Krieges – meist als Zwangsarbeiter – ins Deutsche Reich verschleppt wurden und aus Angst vor Verfolgung nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren wollten.
  • In Norwegen bildeten Truppenteile der Artillerie weiter aus und übten sich dabei noch im Scharfschießen.
  • In Kurland wurden nach der Gefangennahme noch Ernennungen ausgesprochen.
  • In Süddeutschland wurde deutsche Feldgendarmerie (Feldjäger-Kommandos) unter alliiertem Kommando eingesetzt.

Die endgültige Entwaffnung erfolgte Ende August 1945.

Die Wehrmacht wurde von den Alliierten mit dem Kontrollratsgesetz Nr. 34 am 20. August 1946 offiziell aufgelöst. Bereits auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 hatten die Alliierten beschlossen, dass Deutschland nach einem alliierten Sieg keine Armee mehr haben sollte.

Truppenstärke und Gliederung

Nach den Recherchen des Historikers Rüdiger Overmans umfasste die Wehrmacht 18,2 Millionen Soldaten, die im Verlauf des Krieges eingezogen wurden und nicht alle gleichzeitig dienten.

Zusammensetzung

Während des Zweiten Weltkrieges dienten auch zahlreiche nichtdeutsche Soldaten, vor allem Osteuropäer, in der Wehrmacht. Diese meldeten sich zu großen Teilen freiwillig, da viele Osteuropäer eine russische, jüdische oder bolschewistische Dominanz in Osteuropa fürchteten. (Judentum und Bolschewismus wurden dabei aufgrund des weitverbreiteten Antisemitismus als Synonyme gesehen.) Teilweise wurden diese jedoch auch zwangsrekrutiert. Zu den Freiwilligenverbänden gehörten u. a. Balten, Weißrussen, Ukrainer, Russen, Kaukasier und Albaner. Die nichtrussischen Verbände wurden dabei als Ostlegionen bezeichnet, die russischen dagegen als Russische Befreiungsarmee oder Wlassow-Armee.

Nichtdeutsche Soldaten stellten etwa 5 Prozent der Personalstärke der Wehrmacht.

Nicht zu verwechseln sind diese Freiwilligenverbände mit den Armeen der mit Deutschland verbündeten osteuropäischen Staaten Rumänien, Slowakei, Kroatien, Bulgarien und Ungarn. Diese standen zwar während der Ostfeldzüge unter deutschem Oberkommando, waren aber staatsrechtlich unabhängig.

Volksdeutsche in den von Deutschland besetzten Gebieten, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besaßen (nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 mussten auch dort alle wehrfähigen Männer in der Wehrmacht dienen, da sie bis 1945 Bürger des Deutschen Reiches geworden waren), wurden dennoch von den deutschen Behörden als wehrpflichtig angesehen und eingezogen. Es meldeten sich jedoch auch zahlreiche Volksdeutsche aus mit Deutschland verbündeten Staaten freiwillig zur Wehrmacht.

Heer

Die Gliederung des Heeres in Heeresgruppen und Armeen ist unübersichtlich, da die gleichen Armeen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlichen Heeresgruppen unterstellt waren und die Heeresgruppen nach Bedarf aufgestellt, umgegliedert und aufgelöst wurden.

Zu den Heeresgruppen gab es 18 Wehrkreise, die sich auf das gesamte Gebiet des Deutschen Reiches in den Grenzen vom 1. September 1939 erstreckten. Die Wehrkreise hatten die Aufgabe für eine geregelte Einberufung und Grundausbildung von Soldaten sowie für die Versorgung ihrer zugeteilten Heeresgruppen zu sorgen. Die Wehrkreise unterstanden dem Ersatzheer und waren von I bis XII und von XVII bis XXI durchnummeriert.

Abteilungen in den Führungsstäben des Heeres
Ia Führungsabteilung
Ib Quartiermeisterabteilung
Ic Feindaufklärung und Abwehr; geistige Betreuung im NS-Sinn
Id Ausbildung
IIa 1. Adjutant (Offizierpersonalien)
IIb 2. Adjutant (Unteroffiziere und Mannschaften)
III Gericht
IVa Intendant (Rechnungswesen, allgemeine Verwaltung)
IVb Arzt
IVc Veterinär
IVd Geistlicher

Luftwaffe

Die Luftwaffe gliederte sich vor allem in unabhängige Luftflotten, deren Zahl von 1939 bis 1944 auf sieben stieg. Die Luftflotten waren von 1 bis 6 durchnummeriert und wurden jeweils an die verschiedenen Kriegsschauplätze verlegt. Zusätzlich gab es die Luftflotte Reich, welche die Aufgabe hatte, das Reichsgebiet zu schützen.

Zusätzlich zu den Luftflotten gab es die Luftgaue der Luftwaffe, die ähnlich wie die Wehrkreise bestimmte territoriale Aufgaben übernahmen. Dies war vor allem der Unterhalt aller Einrichtungen und Flugplätze der Luftwaffe in den jeweiligen Gebieten.

Die Luftgaue waren:

  • Luftgau-Kommando I bis XVII (alle im Deutschen Reich)
  • Luftgau-Kommando Belgien-Nordfrankreich (aufgestellt 1940, von 1944 auch Holland)
  • Luftgau-Kommando Charkow (1942–1943, Süd-Russland)
  • Luftgau-Kommando Finnland (1941–1943)
  • Luftgau-Kommando Holland (1940–1944)
  • Luftgau-Kommando Kiew (1941–1942, dann Luftgau-Kommando Charkow, Süd-Russland)
  • Luftgau-Kommando Moskau (1941–1942, Mittelbereich der Ostfront)
  • Luftgau-Kommando Norwegen (1940–1944)
  • Luftgau-Kommando Petersburg oder Luftgau-Kommando Ostland (1941–1943, Nordabschnitt der Ostfront)
  • Luftgau-Kommando Rostow (1941–1943, Süd-Russland und Krim)
  • Luftgau-Kommando Westfrankreich (1940–1944, Süd- und Westfrankreich)
  • Feldluftgau-Kommando XXV (1943–1944, aus Luftgau-Kommandos Rostow und Charkow, im Süden der Ostfront)
  • Feldluftgau-Kommando XXVI (1943–1944, aus Luftgau-Kommando Petersburg)
  • Feldluftgau-Kommando XXVII (1943–1944, aus Luftgau-Kommando Moskau)
  • Feldluftgau-Kommando XXVIII oder Luftgau-Kommando Süd (1941–1943, Italien)
  • Feldluftgau-Kommando XXIX (1943–1944, Griechenland)
  • Feldluftgau-Kommando XXX (1943–1944, Balkan)

Militärische Grundlagen

Auftragstaktik, sehr hohe Disziplin und unbedingter Gehorsam waren die militärischen Grundlagen, auf denen die Wehrmacht aufbaute. Dies führte zum Teil, insbesondere im Offizierkorps, zu Reibungen mit der NSDAP, leistete aber andererseits auch völkerrechtswidrigen Handlungen Vorschub.

Lord Alexander, britischer Feldmarschall und Oberbefehlshaber der alliierten Truppen auf dem italienischen Kriegsschauplatz, äußerte: „Wenn Leute meinen, die deutsche Armee des Zweiten Weltkrieges schlecht machen zu müssen, dann ohne mich! Der deutsche Soldat hat sich als tapfer und tüchtig erwiesen“. Der US-amerikanische Militärhistoriker jüdischer Herkunft Martin van Creveld, der die Kampfkraft der Wehrmacht untersucht hat, wobei er dieses Phänomen aus dem politisch-militärischen Gesamtzusammenhang herauslöst und damit isoliert betrachtet, kommt zu dem Schluss: „Das deutsche Heer war eine vorzügliche Kampforganisation. Im Hinblick auf Moral, Elan, Truppenzusammenhalt und Elastizität war ihm wahrscheinlich unter den Armeen des zwanzigsten Jahrhunderts keine ebenbürtig.“[15] Zu einem ähnlichen Urteil kommt der französische Historiker Philippe Masson (s. u., Bibliographie).

Ausrüstung

Die Wehrmacht war in Teilen sehr modern ausgerüstet, jedoch ermöglichten die im Vergleich zu anderen Staaten geringeren Ressourcen Deutschlands es nicht, diese moderne Ausrüstung in allen Truppenteilen von Beginn an zu realisieren; dies wurde erst durch die Ausbeutung unterworfener Länder und Landesteile im Verlauf des Krieges möglich.

Deutscher Militärbrotbeutel, bereits 1931 in der Reichswehr eingeführt und ab Kriegsbeginn in unzähligen Farbvarianten ausgeliefert
Feldfernsprecher FF33 der deutschen Wehrmacht (1933 entwickelt)
Tornister-Empfänger-Berta, Frontansicht.

Entgegen der Meinung von der Wehrmacht als einer Hochtechnologie-Streitmacht waren nur etwa 40 Prozent aller Wehrmachtseinheiten motorisiert. Die übrigen 60 Prozent waren pferdebespannt, d.h. der so genannte Tross (Stäbe, Feldküchen, Nachschub usw.) hatte für den Transport Zugpferde zur Verfügung, die kämpfenden Einheiten gingen zu Fuß, waren teilweise mit Fahrrädern ausgerüstet oder wurden per Eisenbahn transportiert. Auch war eine zunehmende Verschlechterung der Qualität der Kampfeinheiten zu beobachten, je weiter sie hinter den Frontlinien eingesetzt war. So waren Einheiten, die unmittelbar an der Front eingesetzt waren, in größerem Umfang motorisiert und mit neueren Waffen und Kampfgerät ausgestattet, während Einheiten zur Partisanenbekämpfung oft nur über veraltete oder erbeutete Ausrüstung verfügten und nur relativ selten motorisiert waren.

Der Aufbau einer schlagkräftigen Panzertruppe und Luftwaffe sicherten der Wehrmacht zunächst ihre anfänglichen Blitzkriegs-Erfolge. Entgegen landläufigen Meinungen waren die deutschen Panzermodelle der Anfangsjahre jedoch denen auf alliierter und sowjetischer Seite keineswegs überlegen. Die Wehrmacht verfügte bei ihren Feldzügen gegen Polen und die Westalliierten zunächst fast nur über leichte Panzer der Typen I und II, sowie den nach der Besetzung Tschechiens in großer Zahl erbeuteten Panzer 38(t). Diese Modelle waren zwar den meisten vom Gegner ins Feld geführten leichten Panzern ebenbürtig, konnten sich aber schon gegen die mittleren Panzer des Gegners kaum noch behaupten. Im Kampf gegen die schweren Matildatanks der Briten und Char B1 der Franzosen erwiesen sich die leichten Panzer der Wehrmacht als weitestgehend nutzlos. Dieses Problem betraf jedoch nicht nur die leichten Panzer. Die im internationalen Vergleich relativ leichten und schwach gepanzerten Panzer III und IV wurden in den späten 1930er-Jahren entworfen und sollten ihre leichteren Vorgänger nach und nach ersetzen. Der mittlere Kampfpanzer III bildete im Vorfeld der Operation Barbarossa das Rückgrat der Panzertruppen und sollte vom Panzer IV unterstützt werden. Auch diese neueren Modelle waren dem T-34, dem mittleren Kampfpanzer der Sowjetarmee, den diese ab 1942 in Massen einsetzte, unterlegen. Gegen den schweren Kampfpanzer der Sowjetarmee, den KW-1, waren alle in der Vorkriegszeit entworfenen Panzer der Wehrmacht nahezu chancenlos. Hier kam es wie so oft auf die gute Ausbildung und das Geschick der deutschen Panzerkommandanten an. Erst der ebenfalls ab 1942 gebaute Panzerkampfwagen VI Tiger und besonders der 1943 gebaute Panzerkampfwagen V Panther waren den alliierten Modellen ebenbürtig bzw. überlegen.

Diese gravierenden Nachteile auf Seiten der Wehrmacht konnten jedoch durch ihre operativen Vorteile wieder wettgemacht werden. So ermöglichte es die klare deutsche Luftüberlegenheit in der Anfangsphase des Krieges, feindliche Panzeransammlungen, die in der Lage gewesen wären, den deutschen Vormarsch aufzuhalten, durch den gezielten Einsatz von Sturzkampfbombern zu zerschlagen. Erschwerend wirkte sich zudem aus, dass gerade die sowjetischen Panzerbesatzungen oftmals schlecht ausgebildet waren und die meisten erfahrenen Kommandeure während der stalinistischen Säuberungen ermordet worden waren. So konnten die an sich zahlen- und waffenmäßig überlegenen sowjetischen Panzer oftmals eingekreist und isoliert werden und ihre Vorteile nicht zur Geltung bringen. Des Weiteren besaßen die deutschen Panzer im Gegensatz zu den sowjetischen Modellen Funkgeräte, was ihre taktische Beweglichkeit vergrößerte. Ähnlich sah es im Frankreichfeldzug von 1940 aus. Frankreich verfügte zwar über mehr und teilweise bessere Panzer als Deutschland, jedoch waren diese nur in kleiner Anzahl (jeweils meist nur etwa fünf Stück) auf viele verschiedene kleinere Truppenteile verteilt, da die französische Armee noch der Panzertaktik des Ersten Weltkrieges verhaftet war, nach der Panzer nur zur Unterstützung der Infanterie eingesetzt wurden. Daher konnte eine Gruppe von fünf französischen Panzern nichts gegen eine deutsche Panzerarmee mit Luftunterstützung ausrichten.
Deutlich wird auch die Abhängigkeit der deutschen Panzerwaffe von der Luftüberlegenheit ab etwa 1944. Mit dem Verlust der Lufthoheit und schließlich fast der gesamten Luftwaffe wurden deutsche Panzer meist aus der Luft zerstört, ohne dass sie zum Einsatz gelangt wären.

Während des Krieges entwickelte die deutsche Rüstungsindustrie für die Wehrmacht revolutionäre Techniken. So zum Beispiel das erste Sturmgewehr, die ersten einsatztauglichen Düsenjäger, Nachtsichtgeräte sowie die Radartechnik, damals „Funkmeß“ genannt. Da viele dieser Neuerungen erst kurz vor Kriegsende einsatzbereit waren, wurden sie nur in geringen Stückzahlen eingesetzt oder wie die Düsenjäger als Bomber „zweckentfremdet“.

Einzelheiten finden sich hier:

Die militärischen Erfolge und Niederlagen der Wehrmacht sowie die Voraussetzungen und Folgen ihrer Kriegshandlungen sind im Artikel Zweiter Weltkrieg dargestellt.

Uniformen

Unterfeldwebel mit Maschinenpistole und Fernglas 1941 bei einer Übung (Polen)

Die Uniformen der Wehrmacht wurden zum Teil von der Reichswehr übernommen, aber während des gesamten Zeitraums von 1933 bis 1945 modernisiert und ersetzt.

Mit Verfügung vom 17. Februar 1934 gab Hitler die Anweisung, zum 1. Mai 1934 das Hoheitszeichen („Hoheitsadler“) an Kopfbedeckung und Uniform einzuführen. Der auf einem gesonderten Stoffstück gewebte bzw. aufgestickte „Brustadler“ wurde auf der rechten Seite der Feldblusen, Matrosenjacken etc. getragen. Für Unteroffiziere waren die Brustadler maschinengestickt, für Offiziere teilweise auch handgestickt, für Generale ab 1942 immer in Gold und handgestickt.

Beim Heer war die Grundfarbe der Uniform Feldgrau, bei der Luftwaffe ein etwas helleres Blaugrau und bei der Marine marineblau. Im Jahr 1944 wurde die Felduniform 44 eingeführt, die die bisherigen Uniformen des Heeres und der Luftwaffe durch eine einheitliche, bräunliche Uniform ersetzen sollte. Dies wurde bis Kriegsende aber nicht mehr voll umgesetzt.

Es wurden nach Anzugsarten unterschieden (hier die sechs grundlegenden):

Die Wehrmacht setzte im großen Umfang Tarnuniformen der Waffen-SS und der Felddivisionen der Luftwaffe ein. Eine Besonderheit der Uniformierung der Soldaten war, dass bei der Wehrmacht zu allen Anzugsarten (außer beim Sport) die Ehrenzeichen und Verdienstorden getragen wurden, auch im Feld.

Militärische Ehrenzeichen der deutschen Wehrmacht

Daneben gab es eine umfangreiche Auswahl von Kampf- und Tätigkeitsabzeichen von Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe.

Verweise

Siehe auch

Weblinks

Literatur

  • Rudolf Absolon: Die Wehrmacht im Dritten Reich, 1969–1995; 6 Bände.
  • Klaus Jochen Arnold: Die Wehrmacht und die Besatzungspolitik in den besetzten Gebieten der Sowjetunion: Kriegführung und Radikalisierung im „Unternehmen Barbarossa“. In: Zeitgeschichtliche Forschungen, vol. 23, Duncker & Humblot, Berlin 2004, ISBN 3-428-11302-0.
  • Omer Bartov: Hitler’s Army: Soldiers, Nazis, and War in the Third Reich, Oxford University Press, Oxford & New York 1992, ISBN 0-19-507903-5.
  • Martin van Creveld: Kampfkraft. Militärische Organisation und militärische Leistung 1939–1945, Verlag Rombach, Freiburg 1989, ISBN 3-79300-189-X.
  • Jürgen Förster: Die Wehrmacht im NS-Staat. Eine strukturgeschichtliche Analyse. München 2007, ISBN 3-48658-098-1.
  • Ralph Giordano: Die Traditionslüge: vom Kriegerkult in der Bundeswehr. Köln 2000, ISBN 3-462-02921-5.
  • Hannes Heer: Stets zu erschießen sind Frauen, die in der Roten Armee dienen, 1995, ISBN 3-93090-806-9.
  • Johannes Hürter: Hitlers Heerführer. Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42. München ²2007, ISBN 3-48658-341-7.
  • Hans Adolf Jacobsen: Kommissarbefehl und Massenexekutionen sowjetischer Kriegsgefangener. In: Martin Broszat/Hans-Adolf Jacobsen/Helmut Krausnick: Anatomie des SS-Staates, Band 2, ISBN 3-42302-916-1.
  • Wolfram Wette: Die Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden, Fischer TB, Frankfurt a.M., ISBN 3-59615-645-9.
  • Philippe Masson: Die Deutsche Armee. Geschichte der Wehrmacht 1935–1945, 1994/96, ISBN 3-77661-933-3.
  • Manfred Messerschmidt: Die Wehrmacht im NS-Staat. Zeit der Indoktrination, Hamburg 1969.
  • Gerhard Muhm: German Tactics in the Italian Campaign.
  • Gerhard Muhm: La tattica tedesca nella campagna d’Italia, in Linea gotica avamposto dei Balcani, a cura di Amedeo Montemaggi, Edizioni Civitas, Rom 1993.
  • Rolf-Dieter Müller/Hans-Erich Volkmann (Hg.): Die Wehrmacht. Mythos und Realität, R. Oldenbourg Verlag, München 1999, ISBN 3-48656-383-1.
  • Klaus-Jürgen Müller: Das Heer und Hitler, Stuttgart 1969.
  • Sven Oliver Müller: Deutsche Soldaten und ihre Feinde. Nationalismus an Front und Heimatfront im Zweiten Weltkrieg. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-10050-707-X; 330 Seiten. Rezension von Wolfram Wett in Die Zeit vom 31. Oktober 2007, S. 66 (M. verwendet vor allem Feldpostbriefe von der Ostfront).
  • Hans Poeppel, W.-K. Prinz v. Preußen, K.-G. v. Hase: Die Soldaten der Wehrmacht, 1998, ISBN 3-77662-057-9.
  • Christian Streit: Die Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen und völkerrechtliche Probleme des Krieges gegen die Sowjetunion. In: Gerd R. Ueberschär, Wolfram Wette: „Unternehmen Barbarossa“. Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion, 1984, ISBN 3-50677-468-9.
  • Christian Streit: Keine Kameraden: Die Wehrmacht und die Sowjetischen Kriegsgefangenen, 1941–1945, Dietz, 3. Aufl., 1. Aufl., Bonn 1978, ISBN 3-80125-016-4.
  • Georg Tessin: Deutsche Verbände und Truppen 1918–1939, Osnabrück 1974.
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Wehrmachtsjustiz, Wehrmachtsgerichte
  • Manfred Messerschmidt, Fritz Wüllner: Die Wehrmachtjustiz im Dienste des Nationalsozialismus. Zerstörung einer Legende. Baden-Baden 1987, ISBN 3-78901-466-4.
  • Manfred Messerschmidt: Was damals Recht war… NS-Militär- und Strafjustiz im Vernichtungskrieg. Herausgegeben von Wolfram Wette. Klartext Verlag, Essen 1996.
  • Manfred Messerschmidt: Die Wehrmachtjustiz 1933–1945. F. Schönigh Verlag, Paderborn 2005.
  • Wolfram Wette, Detlef Vogel: Das letzte Tabu. NS-Militärjustiz und Kriegsverrat. Aufbau-Verlag, ISBN 3-35102-654-4; 564 Seiten.
  • Fritz Wüllner: Die NS-Militärjustiz und das Elend der Geschichtsschreibung. Ein grundlegender Forschungsbericht. Nomos Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 1991, ISBN 3-78901-833-3.
  • Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): Hitlers militärische Elite. 2 Bde., Darmstadt 1998.
  • Hermine Wüllner (Hrsg.): „… kann nur der Tod die gerechte Sühne sein“. Todesurteile deutscher Wehrmachtsgerichte. Eine Dokumentation. Nomos Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 1997, ISBN 3-7890-5104-7; 317 Seiten.
Verlustzahlen
  • Rüdiger Overmans: Deutsche militärische Verluste im Zweiten Weltkrieg. In: Beiträge zur Militärgeschichte, Band 46. Oldenbourg Verlag, München 1999, ISBN 3-48656-332-7; 367 Seiten.

Einzelnachweise

  1. Lexikon der Wehrmacht: Der Wehrdienst in der Wehrmacht“, abgerufen 13. Oktober 2008
  2. Wehrgesetz (21. Mai 1935), in: documentArchiv.de (Hrsg.), Stand: 13. Oktober 2008.
  3. Proklamation der Reichsregierung an das deutsche Volk bezüglich der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Vom 16. März 1935.
  4. Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB): Deutsches Reichsgesetzblatt Teil I 1867–1945, S. 375
  5. Karl-Heinz Janßen: Politische und militärische Zielvorstellungen, in: R.D. Müller, H.E. Volkmann (Hrsg. im Auftrag des MGFA): Die Wehrmacht: Mythos und Realität, München, Oldenburg 1999, ISBN 3-486-56383-1, S. 76 f.
  6. a b Ralph Giordano: Die Traditionslüge: vom Kriegerkult in der Bundeswehr. Köln 2000, ISBN 3-462-02921-5.
  7. Percy E. Schramm (Hrsg.): Kriegstagebuch des OKW. Wehrmachtführungsstab. 1. Januar 1944 – 22. Mai 1945. Band Vier, Zweiter Teilband Augsburg 2005. S. 1508–1511.
  8. Statistisches Bundesamt, „Versuch einer deutschen Bevölkerungsbilanz des Zweiten Weltkrieges“, in: Wirtschaft und Statistik, 1949, S. 226-230.
  9. Statistisches Bundesamt (Hrsg.); Karl Schwarz: Gesamtüberblick über die Bevölkerungsentwicklung 1939–1946–1955, in: Wirtschaft und Statistik, 1956, S. 375–384.
  10. Deutsches Rotes Kreuz (Hrsg.): Die personellen Verluste der ehemaligen deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg und der Kriegsgefangenschaft. Suchdienst München, 1975.
  11. Jahresbericht 1983/84/85. Hrsg.: Deutsche Dienststelle (WASt), Berlin 1985.
  12. Rüdiger Overmans, Deutsche militärische Verluste im Zweiten Weltkrieg, München 2004.
  13. Berücksichtigt wurden nur militärische Einheiten der Länder, die aktiv mit der deutschen Wehrmacht gekämpft haben.
  14. Alexander Fischer: „Teheran – Jalta – Potsdam“, Die sowjetischen Protokolle von den Kriegskonferenzen der „Großen Drei“, mit Fußnoten aus den Aufzeichnungen des US Department of State, Köln 1968, S. 322 und 324.
  15. Martin van Creveld, Kampfkraft. Militärische Organisation und militärische Leistung 1939–1945, Freiburg 1989, S. 189.


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