Adalbert Seifriz

Adalbert Seifriz
Adalbert Seifriz (1966)

Adalbert Seifriz (* 22. August 1902 in Neresheim; † 23. Februar 1990 in Stuttgart) war ein deutscher Politiker (CDU).

Seifriz besuchte die Schule in Ehingen (Donau), Blaubeuren und Ulm, wo er am humanistischen Humboldt-Gymnasium das Abitur machte. Dann studierte er Jura in Tübingen, Heidelberg und Kiel und promovierte zum Dr. jur. In Tübingen wurde Seifriz Mitglied der katholischen Studentenverbindung A.V. Guestfalia im CV. 1930 wurde er Leiter des Arbeitsamts Schwäbisch Gmünd und 1939 des Arbeitsamts in Aussig.

Nach dem Krieg war er zunächst Textilvertreter, dann Referent beim Wirtschaftsministerium in Württemberg-Baden, bevor er 1955 die Leitung des Landesgewerbeamts und zwei Jahre später des Landesarbeitsamts Baden-Württemberg übernahm. 1960 zog er als Abgeordneter in den Landtag von Baden-Württemberg ein. Am 31. August 1963 legte er sein Mandat nieder. Seine Nachfolgerin wurde Stefanie Roeger.

1963 wurde er von Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger zum Staatssekretär und Bevollmächtigten des Landes Baden-Württemberg beim Bund berufen. Dieses Amt versah er ab 1966 auch unter Ministerpräsident Hans Filbinger, dann jedoch als Minister für Bundesangelegenheiten. Nach der Landtagswahl 1972 zog sich Seifriz altershalber aus der aktiven Politik zurück, blieb aber noch politischer Berater von Filbinger und dann auch von Lothar Späth.

Seifriz starb 1990 in Stuttgart. Er war verheiratet mit Maja geb. Spang und hatte drei Töchter.

Ehrungen und Auszeichnungen

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