Crissolo


Crissolo
Crissolo panorama.JPG
Crissolo
Kein Wappen vorhanden.
Crissolo (Italien)
Crissolo
Staat: Italien
Region: Piemont
Provinz: Cuneo (CN)
Koordinaten: 44° 42′ N, 7° 10′ O44.77.16666666666671318Koordinaten: 44° 42′ 0″ N, 7° 10′ 0″ O
Höhe: 1.318 m s.l.m.
Fläche: 48 km²
Einwohner: 174 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 4 Einw./km²
Postleitzahl: 12030
Vorwahl: 0175
ISTAT-Nummer: 004077
Demonym: Crissolesi
Website: crissolo

Crissolo ist eine hochalpine Gemeinde mit 174 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) in der italienischen Provinz Cuneo (CN), Region Piemont. Sie befindet sich im obersten Valle Po nahe den Po-Quellen, etwa 60 km südwestlich von Turin.

Sie ist seit 2006 Mitglied der Berggemeinschaft Comunità Montana Valli Po, Bronda e Infernotto, die 2008 zur Comunità Montana Valli Po, Bronda, Infernotto e Varaita erweitert wurde.
Die Telefonvorwahl des Ortes lautet +39-(0)-175.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Crissolo liegt etwa 1300 m über dem Meeresspiegel im hochalpinen Teil des Valle Po, etwa 7 km Luftlinie von den Quellen des Po in den Cottischen Alpen entfernt.

Angelegt wurde Crissolo auf der sonnigeren Nordseite des Tales. Vom Fluss herauf kommt die "Via Valle Po" (Strada Statale 662), die von Osten her von Saluzzo (Rand der Poebene) nach Paesana führt, dem Hauptort des Gebirgstales.

Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 48 km², die Einwohnerdichte beträgt circa 4 Einwohner/km². Die Nachbargemeinden sind:

Tourismus

Der Talschluss des Valle Po ist der beste Ausgangspunkt zum höchsten Gipfel der Cottischen Alpen, der Felspyramide des Monte Viso (Monviso, 3.841 m). [2][3]. Für ihre Besteigung sind von Crissolo aus zwei Schutzhütten erreichbar: das Rifugio Quintino Sella (2640m) am Lago Grande di Viso und das Rifugio Mont Viso (2460m).
Eine 2-tägige Bergtour ist der Giro del Viso, der - teilweise auf französischer Seite (Bergerie du Grand Vallon) - um den Bergriesen herumführt bis zum Rifugio Vallanta (2450m) oberhalb des südlichen Nachbartales Valle Varaita.

Die beliebteste Wanderung von Crissolo aus führt zu den 6 km entfernten Quellen des Po, von wo mehrere Steige nach Westen zu den Dreitausendern an der französischen Grenze führen, etwa zur Punta Venezia (3095m), Punta Udine und Punta Roma (3070m), oder zum Monte Granero (3170m). Unterhalb der erstgenannten Gipfel liegt die Schutzhütte Rifugio Vitale Giacoletti (2741m).

Kleinere Bergrouten führen auf den nahen Monte Tivoli [~2000 m) im Süden Crissolos, auf den von Oncino auch eine Bergstraße führt, und den Monte Grane (2.318 m) im Südwesten. Von hier gelangt man weiter zum o.e. Lago Grande di Viso an der Ostflanke des Monviso. Einige weitere Bergseen sind auf Steigen von der Poquelle her erreichbar. [4]

Zur Entwicklung des Wintersports wurden neue Schilifte errichtet, etwa auf den o.e. Monte Grane (2.318 m) und die Pian Regina (1745 m). So soll auch die Abwanderung der Talbewohner gestoppt werden.

Bevölkerungsentwicklung

Literatur

  • Sabine Bade, Wolfram Mikuteit, Giro del Monviso – Rund um und kreuz und quer durch die Region des Re di Pietra, Fernwege.de, Roxheim 2009, ISBN 978-3-941366-11-4

Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
  2. Übersichtskarte: Cartina Giro del Monviso
  3. Schutzhütten am Monte Viso
  4. Alpenseen im Piemont: Lago Superiore und Lago Chiaretto

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