Collmen


Collmen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Zschadraß
Zschadraß
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zschadraß hervorgehoben
51.13777777777812.819166666667189Koordinaten: 51° 8′ N, 12° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Leipzig
Landkreis: Leipzig
Höhe: 189 m ü. NN
Fläche: 32,47 km²
Einwohner: 3310 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04680
Vorwahl: 034381
Kfz-Kennzeichen: L (alt: MTL)
Gemeindeschlüssel: 14 7 29 420
Gemeindegliederung: 18 Ortschaften
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 38
04680 Zschadraß
Webpräsenz:
Bürgermeister: Matthias Schmiedel

Zschadraß ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde im Süden des Landkreises Leipzig im Direktionsbezirk Leipzig im Freistaat Sachsen. Der Gemeindesitz befindet sich in Hausdorf.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt nordöstlich der Stadt Colditz (2 km) am Zusammenfluss der Freiberger Mulde und Zwickauer Mulde inmitten des Sächsischen Burgen- und Heidelandes. Durch den Süden des Gemeindegebietes verläuft die B 176.

Ortsgliederung

Zu Zschadraß gehören folgende Dörfer/Ortschaften: Zschadraß, Zollwitz, Terpitzsch, Hausdorf, Erlbach, Bockwitz, Meuselwitz, Commichau, Zschirla, Kaltenborn, Skoplau, Collmen, Erlln, Koltzschen, Maaschwitz, Podelwitz, Raschütz, Tanndorf

Wasserschloss in Podelwitz

Geschichte

Zschadraß als Hauptort wird im Jahr 1294 erstmals als Zcadroz urkundlich erwähnt. Mehrere Ortsteile sind älter und wurden im Jahr 1215 erstmals urkundlich erwähnt. Zschadraß gehörte lange Zeit zur Stadt Colditz. Am 1. Januar 1995 vereinten sich die Gemeinden Hausdorf, Erlbach und Zschadraß zur Großgemeinde. Am 1. Januar 1996 schloss sich die Gemeinde Tanndorf an. Heute sind 18 Ortschaften Mitglied der Großgemeinde.

Hier gründete Friedrich August Hermann Foppel, als damals anerkannter Psychiater und gleichzeitig Direktor der Landesversorgungsanstalt (Irrenanstalt) auf Schloss Colditz im Jahr 1868 in Zschadraß eine Außenstelle. Auch danach blieb die Gemeinde eng mit seiner Klinik der Psychiatrie, als auch der Neurologie bekannt. Bis 1998 beherbergte Zschadraß eine weltweit anerkannte Lungenklinik, die 1999 nach Chemnitz umzog. Danach wurde die Klinik vom Diakoniewerk übernommen.

Deutschlandweit bekannt wurde Zschadraß durch den Hochstapler Gert Postel, der von 1995 bis 1997 in der örtlichen neurologischen Klinik als Oberarzt angestellt war.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 2000 Stichtag 31. Dezember, Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen):

Jahr Einwohner
1990 3.723 *
2000 3.839
2005 3.451
2006 3.360
2007 3.310

* 3. Oktober

Sehenswürdigkeiten

  • Wasserschloss Podelwitz
  • Kirche Collmen
  • Kirche Erlbach
  • Alte Bergscheune Podelwitz
  • Heimatturm Terpitzsch
  • Wasserturm Zschadraß
  • Zschirlaer Tiergartentor
  • Kirche Zschirla
  • Dentalhistorisches Museum

Partnergemeinde

Mit Stöttwang in Bayern besteht eine Partnerschaft.

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung



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