Chronicon Helveticum

Chronicon Helveticum

Das Chronicon Helveticum ist eine ursprünglich nur handschriftlich vorliegende Geschichte der Eidgenossenschaft, die der Schweizer Chronist und Historiker Aegidius Tschudi verfasste.

Tschudis Chronik umfasst die Jahre 1000 bis 1470. Dazu sammelte er gegen 700 Urkunden sowie Überlieferungen (u. a. Weisses Buch von Sarnen), welche von 'Historienmalerei' in der Schilderung von Schlachten, patriotischer Betonung der Rolle des Landes Glarus, über die von der Publizistik seiner Zeit geprägte Darstellung des Konzils von Konstanz bis hin zu persönlichen Erfahrungsberichten von Staatsmänner reichen, die am Alten Zürichkrieg beteiligt waren.

Textausgabe

Historisch-kritische Ausgabe in 22 Teilbänden, Gebunden, 8172 Seiten - Schweizerische Gesellschaft für Geschichte, Basel 2001 ISBN 3-85513-126-0


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужен реферат?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Chronicon Helveticum — The Chronicon Helveticum (Latin: ‘Swiss Chronicle’) is one of the oldest accounts of the early history of the Swiss Confederation. The rough draft of the Chronicon Helveticum was written by the historian Aegidius Tschudi from Glarus in 1550.[1]… …   Wikipedia

  • Damenstift Säckingen — Fridolinsmünster …   Deutsch Wikipedia

  • Gilg Tschudi — Aegidius Tschudi (* 5. Februar 1505 in Glarus; † 28. Februar 1572 ebenda) war der erste schweizerische Historiker und zugleich auch Politiker. Eine Büste des auch Gilg Tschudi genannten Geschichtsschreibers ist in der von König Ludwig I. von… …   Deutsch Wikipedia

  • Ägidius Tschudi — Aegidius Tschudi (* 5. Februar 1505 in Glarus; † 28. Februar 1572 ebenda) war der erste schweizerische Historiker und zugleich auch Politiker. Eine Büste des auch Gilg Tschudi genannten Geschichtsschreibers ist in der von König Ludwig I. von… …   Deutsch Wikipedia

  • Aegidius Tschudi — (* 5. Februar 1505 in Glarus; † 28. Februar 1572 auf seiner Burg Gräpplang, ebenda) war der erste schweizerische Historiker und zugleich auch Politiker. Eine Büste des auch Gilg Tschudi genannten Geschichtsschreibers ist in der von König Ludwig I …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der gefallenen Adeligen auf Habsburger Seite in der Schlacht bei Sempach — Gefallene bei Sempach   A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Y Z Schlachtkapelle Sempach Bei der verlustreichen Schlacht bei Sempach am 9. Juli 1386 fielen neben Leopold III. von Habsburg Österreich annähernd 400 Männer (die C …   Deutsch Wikipedia

  • Glig Tschudi — (1505 1572) author of the influential Swiss chronicle, or Chronicon Helveticum. Tschudi worked from both documents and legends to portray the ancient traditions of Swiss defense of liberty, giving roles not only to William Tell but to the heroic… …   Wikipedia

  • Elisabeth von Rapperswil — Gräfin Elisabeth von Rapperswil (* um 1251 oder 1261; † 1309 vermutlich in Rapperswil) – bekannt auch als Elisabeth von Homberg oder Elisabeth von Habsburg Laufenburg – setzte mit ihrer zweiten Heirat die Linie der Grafen von Rapperswil fort und… …   Deutsch Wikipedia

  • Gertrud von Hohenberg — Skulptur Annas von Habsburg im Basler Münster Gertrud von Hohenberg (* um 1225; † 16. Februar 1281) war als Gemahlin Rudolfs von Habsburg ab 1253 Gräfin von Habsburg, Kyburg und Löwenstein und ab 1273 als Anna von Ha …   Deutsch Wikipedia

  • Grafen von Hohenberg (Schwaben) — Hohenberger Wappen im Scheiblerschen Wappenbuch von 1450 Die Grafen von Hohenberg waren ein schwäbisches Adelsgeschlecht. Im 13. Jahrhundert zählten die Hohenberger zu den bedeutendsten Familien im südwestdeutschen Raum, doch schon 1381 verkaufte …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”