Sparkasse Chemnitz

Sparkasse Chemnitz
Logo der Sparkassen  Sparkasse Chemnitz
Moritzhof - Hauptstelle der Sparkasse Chemnitz
Staat Deutschland
Sitz Bahnhofstraße 51
09111 Chemnitz
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts
Bankleitzahl 870 500 00[1]
BIC CHEK DE81 XXX[1]
Gründung 1993
Verband Ostdeutscher Sparkassenverband
Website www.sparkasse-chemnitz.de
Geschäftsdaten Vorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme 3,610 Mrd. €[2]
Mitarbeiter 847 (davon 102 Auszubildende)[2]
Geschäftsstellen 61
Leitung
Verwaltungsrat Barbara Ludwig
Vorstand Reiner Grimm, Marian-Peter Badura
Liste der Sparkassen in Deutschland

Die Sparkasse Chemnitz ist eine Sparkasse in Südwestsachsen, deren Hauptsitz sich in Chemnitz befindet.

Inhaltsverzeichnis

Organisationsstruktur

Die Sparkasse Chemnitz ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Träger der Sparkassenzweckverband ist. Mitglieder des Verbandes sind der Landkreis Zwickau und die Stadt Chemnitz. Die Sparkasse Chemnitz selbst ist Mitglied des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. Die Rechtsgrundlagen des Kreditinstitutes sind das Gesetz über die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute im Freistaat Sachsen und die Sachsen-Finanzgruppe sowie die Satzung der Sparkasse.

Die wichtigsten Organe der Sparkasse Chemnitz sind:

  • der Verwaltungsrat, dessen Vorsitz die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Frau Barbara Ludwig innehat
  • der Vorstand unter dem Vorsitz von Herrn Reiner Grimm

Die Sparkasse Chemnitz beschäftigt 847 Mitarbeiter, davon 102 Auszubildende. (Stand: 31. Dezember 2009).[2]

Das Geschäftsgebiet der Sparkasse Chemnitz erstreckt sich von Chemnitz über Limbach-Oberfrohna, Hohenstein-Ernstthal und Lichtenstein bis nach Glauchau und Meerane. Insgesamt betreibt die Sparkasse 61 Geschäftsstellen, dazu kommen noch über 30 SB-Standorte. An mehr als 100 Geldautomaten können Kunden der Sparkassenorganisation kostenfrei Bargeld abheben.

Geschäftsausrichtung und Geschäftserfolg

Die Sparkasse Chemnitz gehört mit einer Bilanzsumme von rund 3,6 Milliarden Euro zu den führenden Sparkassen in Sachsen. Da die Sparkasse Chemnitz als Universalkreditinstitut arbeitet, ist sie sowohl im Privatkundenbereich als auch im Firmen- und Geschäftskundenbereich ihres Geschäftsgebiets tätig.

Um Kunden ein ganzheitliches Dienstleistungsangebot gewährleisten zu können, arbeitet die Sparkasse unter anderem mit folgenden Verbundpartnern zusammen:

  • LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG
  • Sparkassenversicherung Sachsen
  • DekaBank
  • Deutsche Leasing
  • s-Factoring

Gesellschaftliches Engagement

Die Sparkasse Chemnitz unterstützt gemeinnützige Projekte und Vereine in der Stadt Chemnitz sowie im gesamten Geschäftsgebiet. Das Engagement schließt alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens ein: angefangen von der Sportförderung, über Kunst und Kultur, bis hin zu wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten. Die Sparkasse Chemnitz unterstützt damit die Region, da die Vereine maßgeblich die lokalen und regionalen Kultur- und Freizeitmöglichkeiten prägen. Sie sind das soziale Kapital der Gesellschaft und bieten den Menschen die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu bewegen, zu erreichen und zu erleben.

Geschichte

Mit einem Königlichen Dekret vom 5. März 1839 wurde die Sparkasse am 1. Juli 1839 in der Turmstube des alten Chemnitzer Rathauses gegründet. Das rasche Wachstum der Stadt und der steigende Sparsinn der Bevölkerung führten zur Vergrößerung der Sparkasse, sodass 1882 die erste Zweigstelle entstand.

Von den zehn Niederlassungen, die bis 1923 im Stadtgebiet eröffnet worden waren, mussten auf Grund der Inflation vorübergehend acht geschlossen werden. Obwohl die Situation im Finanzhaushalt von Stadt und Sparkasse kritisch war, wurde 1928 der Neubau der Hauptstelle beschlossen. Zwei Jahre später wurde das Gebäude am Falkeplatz eingeweiht.

Aus der Zusammenlegung der Sparkassen aus den Landkreisen Chemnitz, Stollberg und Rochlitz entstand 1950 die Kreissparkasse Chemnitz. Acht Jahre später erfolgte die Aufteilung in Stadt- und Kreissparkasse.

Die Einführung der EDV-Technik 1974 brachte die Integration von Geldausgabeautomaten in das Selbstbedienungsnetz mit sich. Bis Mitte der 80er Jahre erfolgte die schrittweise Umstellung auf Computerarbeitsplätze.

Mit der politischen Wende 1989 und der damit verbundenen Währungsunion am 1. Juli 1990 wandelte sich auch die Struktur der Stadtsparkasse Karl-Marx-Stadt (ehemals und ab 1990 wieder Chemnitz). Die Mitarbeiterzahl wurde innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Investitionen waren mit dem Neu- und Umbau von Filialen und der Erweiterung der Angebotspalette verbunden. Neue Selbstbedienungsgeräte, wie zum Beispiel Geldausgabeautomaten und Kontoauszugdrucker, hielten Einzug.

Im Jahr 1993 schlossen sich die Stadtsparkasse und die Kreissparkasse Chemnitz zur Sparkasse Chemnitz zusammen. Drei Jahre später folgte die Fusion mit den Kreissparkassen Glauchau und Hohenstein-Ernstthal. So entstand eine der größten sächsischen Sparkassen sowie ein Marktführer in der Stadt und im Kreis Chemnitzer Land.

1998 wurde die neue Hauptstelle Moritzhof fertig gestellt und eingeweiht.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. a b c Geschäftsbericht 2009 der Sparkasse Chemnitz

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