Space Engine


Space Engine
Space Engine
Space Engine main.jpg
Entwickler Vladimir Romanyuk
Genre Simulation
Lizenz Freeware
Steuerung Maus, Tastatur
Systemminima Windows(XP, Vista, 7), Linux
Medien Download
Sprache Englisch
Aktuelle Version 0.95 Beta

Space Engine ist eine vom russischen Programmierer Vladimir Romanyuk entwickelte Simulation. Sie stellt, ähnlich wie Celestia, Galaxien, Sterne, Planeten, et. im dreidimensionalen Raum dar. Ein grundlegendes Prinzip von Space Engine ist dabei die prozedurale Generierung von Inhalten. Momentan befindet sich die Software im Beta-Status.

Inhaltsverzeichnis

Funktionen

Space Engine visualisiert Objekte von der Größe eines Asteroiden bis hin zu der einer Galaxie. Die Software berechnet die Oberflächen von Himmelskörpern dreidimensional mit Terrain bis auf wenige Meter genau, sodass es dem Benutzer ermöglicht wird, z.B. Planeten bis hinunter auf die Oberfläche zu erkunden. Dargestellt werden unter anderem Berge und Krater. Für die Sterne in der näheren Umgebung der Sonne werden Daten vom Satelliten Hipparcos herangezogen. Im Gegensatz zu diesen realen Sternen wird der Rest der Galaxie prozedural mit fiktiven Sternen gefüllt, die realistische Eigenschaften und Abstände zueinander besitzen . So werden für die Milchstraße ca. 200 Milliarden Sterne generiert, von denen jeder ein eigenes Planetensystem besitzt. Auch für andere Galaxien und Kugelsternhaufen werden realistische Sternenansammlungen erstellt. Durch die nahtlose Verschmelzung von realen und prozeduralen Inhalten, gibt es keine künstlichen Grenzen mehr, durch z.B. begrenzte Sternenwolken auf Grund von mangelnden Daten. Romanyuk versucht bei der Programmierung den Weltraum so realistisch wie möglich darzustellen, was sich unter anderem darin zeigt, dass z.B. Planetenbahnen vor ihrer generierung auf Bahnstabilität innerhalb mehrerer Umläufe getestet werden.

Inhalte:

  • Darstellung fast aller Himmelskörper: Asteroiden, Monde, Planeten, Sterne, Sternhaufen, Nebel, Galaxien
  • prozedurale Generierung von Sternen, Planeten und deren Oberfläche
  • freie Bewegung im Raum
  • Kontrolle über den Zeitablauf
  • Einbindung von Katalogen (Hipparcos für Sterne, NGC/IC für Galaxien, Sternhaufen, etc.)
  • Suche von Objekten per Name
  • realistische optische Darstellung von Galaxien
  • realistische Darstellung von Planetenringen
  • Darstellung von Planetenbahnen und Objektnamen
  • diverse optische Effekte: Linseneffekte, Schattenwurf,...

Einschränkungen

Prozedurale Kraterlandschaft und optische Effekte (Schattenwurf + Spike)
  • Kometen fehlen
  • Bugs und Abstürze, da es noch eine Beta ist
  • hohe Systemanforderungen, wenn Planetenoberflächen angezeigt werden sollen
  • das Erscheinungsbild von Planeten ähnelt sich bei gleichen Planetentypen im Gesamten (nicht aber im Detail)
  • sehr wenige Gasnebel

Weitere Entwicklung

Da sich die Simulation noch im Beta-Stadium befindet, wird sie noch weiterentwickelt und um neue Inhalte ergänzt. So gab Vladimir Romanyuk im eigenen Forum bekannt, dass z.B. geplant sei, neben dem freien Erkunden auch einen "Raumschiffmodus" einzuführen, wobei das Raumschiff von Gravitation und anderen Effekten beeinflusst werden soll. Weiterhin sollen mehr Gasnebel eingebunden werden und prozedurale Galaxiengenerierung stattfinden, so dass der Kosmos auf noch größeren Skalen dargestellt werden kann. Laut Romanuk kann Space Engine ohne Schwierigkeiten 400.000 Galaxien und mehr darstellen.[1] Eine Vollständige Liste der geplanten Inhalte findet sich im offiziellen Forum [2].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://en.spaceengine.org/forum/8-13-1
  2. http://en.spaceengine.org/forum/21-11-1

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