Charlottenburg-Wilmersdorf


Charlottenburg-Wilmersdorf
Wappen von Charlottenburg-Wilmersdorf

Charlottenburg-Wilmersdorf
Bezirk von Berlin

Lage des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf in Berlin
Koordinaten 52° 29′ 56″ N, 13° 17′ 6″ O52.49888888888913.2849166666677Koordinaten: 52° 29′ 56″ N, 13° 17′ 6″ O
Fläche 64,7 km²
Einwohner 317.803 (30. Sep. 2008)
Bevölkerungsdichte 4910 Einwohner/km²
Website BA Charlottenburg-Wilmersdorf
Gliederung
Bezirksschlüssel 04
Gliederung des Bezirks

7 Ortsteile

Politik
Bürgermeisterin Monika Thiemen (SPD)
Sitzverteilung (BVV 2006)
SPD CDU GRÜNE FDP Graue Linke.PDS
21 16 10 4 2 2
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Charlottenburg-Nord Westend Charlottenburg Halensee Grunewald Schmargendorf Wilmersdorf
Ortsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist der vierte Verwaltungsbezirk von Berlin.

Charlottenburg-Wilmersdorf gilt heute als eher bürgerlicher Wohnbezirk. Der Bereich um den Kurfürstendamm nimmt als „City-West“ neben dem Altbezirk Mitte Zentrumsfunktionen für ganz Berlin wahr. Weitere im Bezirk gelegene Institutionen sind unter anderem die Technische Universität Berlin, die Universität der Künste Berlin, die Deutsche Oper Berlin und das Berliner Olympiastadion.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Ortsteile und Ortslagen

Geschichte

Der Bezirk ist zum 1. Januar 2001 entstanden durch die Fusion der bisherigen Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf (beide ehemals West-Berlin).

Bevölkerung

Bevölkerungs-pyramide Charlottenburg-Wilmersdorfs

Charlottenburg

Hervorgegangen aus der Gemeinde Lietzenburg (ursprünglich: Lietzow), auf deren Territorium zu Ehren von Königin Sophie Charlotte das Schloss Charlottenburg errichtet und 1705 die Stadt Charlottenburg gegründet wurde. Bis zur Eingemeindung zu Groß-Berlin (1920) entwickelte sich Charlottenburg zur reichsten Stadt Preußens. (→… mehr zu Charlottenburg und seiner Geschichte)

Wilmersdorf

Gegründet nach 1220. Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die ersten Berliner Land und Bauernhäuser im sogenannten „Deutsch-Wilmersdorf“ und richteten Sommersitze in der Wilhelmsaue ein. Mit dem 1. April 1907 schied Wilmersdorf aus dem Kreis Teltow aus und wurde ein selbstständiger Stadtkreis. Ab 1912 führte die Stadt die Bezeichnung Berlin-Wilmersdorf. Zum 1. Oktober 1920 wurde die Großstadt nach Groß-Berlin eingemeindet. (→… mehr zu Wilmersdorf und seiner Geschichte)

Rathaus Schmargendorf

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Sehenswürdigkeiten in Berlin

Wappen

Wappen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Wappen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf wurde aus den bisherigen eigenen Wappen der Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf erstellt. Das untere Feld des geteilten Schildes zeigt ein schwebendes blaues gezinntes Burgtor mit aufgezogenem schwarzen Fallgatter im Durchgang des Mittelbaus. Dieses Element Charlottenburgs hat einige geschichtliche Details – der vordere Turm symbolisiert das Königreich Preußen mit dem auflegten Schild mit preußische Adler und der schwarz-weißen Flagge, während der hintere Turm für das Haus Hannover steht, mit dem springenden Ross und der rot-weißen Flagge. Das Element des Schlosses Charlottenburg wurde um die drei blau-silberfarbenen Lilien angereichert, die aus dem Wappen des Bezirks Wilmersdorf entlehnt wurden – diese Elemente verweisen dabei auf die Gründer von Wilmersdorf aus dem 1802 ausgestorbenen Geschlecht derer von Wilmersdorff.

Das heutige Wappen wurde am 4. September 2001 durch den Senat verliehen, dabei steht „unter silbern-blau gespaltenem Schildhaupt, darin drei Lilien in verwechselten Farben, in Gold ein gezinntes blaues Burgtor mit offenem schwarzem Fallgatter, die Seitentürme mit Kuppeldächern, der Mittelbau mit einem Walmdach, das oben mit zwei abgewendeten Flaggen besteckt ist, die rechte schwarz-silbern, die linke silbern-rot geteilt. Die Seitentürme sind belegt mit je einem Schild: rechts in Silber ein goldengekrönter und -bewehrter schwarzer Adler mit goldenen Kleeblattstängeln auf den Flügeln und auf der Brust belegt mit dem goldenen Monogramm FR, überhöht von einer goldenen Königskrone; links in Rot ein silbernes springendes Ross. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“[1] Die Mauerkrone ist dabei das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

Städtepartnerschaften

International

Apeldoorn (Niederlande), seit 5. Januar 1968 mit Wilmersdorf

Fünfter Bezirk von Budapest (Ungarn), seit 9. Juni 1998 mit Charlottenburg

Gagny (Frankreich), seit 1992 mit Wilmersdorf

Gladsaxe (Dänemark), seit 5. Januar 1968 mit Wilmersdorf

Karmiel (Israel), seit 16. Januar 1985 mit Wilmersdorf

Kiew-Pechersk (Ukraine), seit 21. Februar 1991 mit Wilmersdorf

Lewisham (Vereinigtes Königreich), seit 19. März 1968 mit Charlottenburg

Linz (Österreich), seit 9. Juni 1998 mit Charlottenburg

Międzyrzecz (Meseritz) (Polen), seit 11. Juni 1993 mit Wilmersdorf

Or Yehuda (Israel), seit 1966 mit Charlottenburg

Split (Kroatien), seit 5. Mai 1970 mit Wilmersdorf

London Borough of Sutton (Vereinigtes Königreich), seit 18. April 1968 mit Wilmersdorf

Trient (Italien), seit 11. Mai 1966 mit Charlottenburg

National

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen Charlottenburg-Wilmersdorf

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