Manfred Tripps

Manfred Tripps

Manfred Tripps (* 9. September 1925 in Böckingen; † 7. November 2010) war ein deutscher Kunsthistoriker und Lokalpolitiker.

Leben

Nach Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft beendete er sein Abitur und absolvierte verschiedene Praktika als Keramiker, Buchbinder, Drechsler und Schreiner, um sich auf ein Kunsterzieherstudium vorzubereiten. Statt des Studiums durchlief er dann zunächst eine Handwerkslehre und eine Meisterprüfung, bevor er Kunstgeschichte, Archäologie, Germanistik, Wirtschaftsgeschichte und Soziologie an der Universität Heidelberg studierte, wo er mit der Auszeichnung magna cum laude zum Dr. phil. promoviert wurde. Von 1967 bis 1968 war er Direktor der Werkkunstschule Mannheim, danach bis 1971 Direktor der Museen der Stadt Düren. 1971 ereilte ihn der Ruf an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, wo er von 1972 an Mitglied verschiedener Gremien war. Er war außerdem Mitglied des ICOM und des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker sowie der Landesfachschaft Werkerziehung/Technik Baden-Württemberg. Er wurde mit dem Certificate of Merit (Cambridge und Oxford) sowie der Silbernen Medaille der Republik Italien für hohe Verdienste um die Pflege der italienischen Kunst und Kultur im Ausland ausgezeichnet. Unter seinen Buchveröffentlichungen wurde seine Künstlermonografie zu Hans Multscher international ausgezeichnet. Von 1980 bis 1989 gehörte er für die CDU dem Heilbronner Gemeinderat an, ab 1984 als Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Böckingen. 1985 wurde er mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Literatur

  • 30 Jahre Künstlerbund Heilbronn, Sommerausstellung 1979, Heilbronn 1979, S. 144−145.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужна курсовая?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Liste der Heilbronner Persönlichkeiten — Inhaltsverzeichnis 1 Ehrenbürger 1.1 Ehrenbürger von Heilbronn 1.2 Ehrenbürger der früheren Gemeinden 2 Ehrenringträger …   Deutsch Wikipedia

  • Nekrolog 4. Quartal 2010 — Nekrolog ◄◄ | ◄ | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 Nekrolog 2010: 1. Quartal | 2. Quartal | 3. Quartal | 4. Quartal Weitere Ereignisse | Nekrolog (Tiere) | Filmjahr 2010 |… …   Deutsch Wikipedia

  • Adler-Apotheke (Böckingen) — Das Gebäude der Adler Apotheke an der Schuchmannstraße 13 im Heilbronner Stadtteil Böckingen wurde 1905 nach Plänen des Architekten Karl Tscherning für den Apotheker Ernst Gustav Schnitzer im Stil des Späthistorismus errichtet. Die 1906 darin… …   Deutsch Wikipedia

  • Kapelle zu unserer lieben Frau Bekümmernis — Die Kapelle wird 1689 als Cuculimur bezeichnet …   Deutsch Wikipedia

  • August O. F. Mayer — Dieser Artikel wird evtl. gelöscht, er wurde vorsichtshalber in das Künstler Wiki exportiert. Lady Whistler …   Deutsch Wikipedia

  • Distelrather Kapelle — Das Ühledömche von Nordwesten her gesehen …   Deutsch Wikipedia

  • Helmut Sundhaußen — (* 21. September 1935 in Düsseldorf) ist ein deutscher Maler, Bildhauer und Graphiker und Vertreter der Konkreten Kunst. Zudem legte er auch zeitweilen seinen künstlerischen Schwerpunkt auf Fotografien. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Trivia 3 …   Deutsch Wikipedia

  • Meister der Wurzacher Tafeln — Meister der Wurzacher Tafeln: Anbetung der Könige (Wurzacher Passionsaltar, rechter Außenflügel), Ulm, um 1437 Als Meister der Wurzacher Tafeln wird der namentlich nicht sicher bekannte schwäbische Maler bezeichnet, der die Bilder des 1437… …   Deutsch Wikipedia

  • ADM-Sportpark — Dieser Artikel behandelt den SV Stuttgarter Kickers, zum Hockey und Tennis Club siehe HTC Stuttgarter Kickers. Stuttgarter Kickers Voller Name Sportverein Stuttgarter Kickers e. V …   Deutsch Wikipedia

  • SV Stuttgarter Kickers — Dieser Artikel behandelt den SV Stuttgarter Kickers, zum Hockey und Tennis Club siehe HTC Stuttgarter Kickers. Stuttgarter Kickers Voller Name Sportverein Stuttgarter Kickers e. V …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”