Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg


Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg


Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg ist eine Übersicht der in dem Berliner Ortsteil Rummelsburg im Bezirk Lichtenberg historisch oder gegenwärtig vorhandenen Straßen und Plätze. Gleichzeitig ist diese Liste ein Teil des Gesamtprojektes Berliner Straßen und Plätze. Das Gebiet des Ortsteils Rummelsburg umfasst im Wesentlichen die östlich der Berliner Ringbahn gelegenen Teil der ehemaligen Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg sowie den daran im Nordosten anschließenden Weitlingkiez.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Rummelsburg ist wie folgt begrenzt:

Die längste Straße ist die Hauptstraße, die mit ihrer Verlängerung Köpenicker Chaussee den Ortsteil in Nordwest-Südost-Richtung durchquert. Die meisten Straßen in Rummelsburg liegen in den Wohngebieten Weitlingkiez und Victoriastadt; nähere Informationen zu ihnen findet man in den Artikeln zu den Wohngebieten. Nach 2000 entstand im Südwesten des Ortsteils die Wasserstadt Rummelsburger Bucht mit einer Reihe von neuen Straßen.

Rummelsburg hat die Postleitzahl 10317, wobei einzelne Straßen an den Rändern des Ortsteils den Postleitzahlbereichen 10315, 10316 und 10318 zugeordnet sind.

Legende

Die nachfolgende Tabelle enthält in alphabetischer Sortierung alle vorhandenen oder historischen Straßen und Plätze im Ortsteil[1] sowie weitere dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße oder des Platzes. Die Lage (Geoposition) gibt etwa die Mitte der Straße oder des Platzes an.
  • Nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt
  • Länge/Maße in Metern
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind – nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete – Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz im Ortsteil gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Ortsteils ist, sofern sie durch mehrere Ortsteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens
  • Benennung: Zeitpunkt der Benennung
  • Anmerkungen: weitere Informationen bezüglich ansässiger Institutionen, der Geschichte der Straße oder historischer Bezeichnungen
  • Bild: Bild der Straße oder eines anliegenden Objektes

Übersicht der Straßen und Plätze

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Name/Lage
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft
 Benennung 

Anmerkungen

Bild
Alice-und-Hella-Hirsch-Ring

(Lage52.49638888888913.483611111111)

0500
(U-förmig, 200 + 100 + 200)
Alice Hirsch (1923–1943), Hella Hirsch (1921–1943), zwei Schwestern und Widerstandskämpferinnen 15. März 2003 Rummelsburger Bucht, neu angelegte Straße am Nordrand des Rummelsburger Sees. Die Schwestern Alice und Hella Hirsch gehörten zur jüdischen antifaschistischen Widerstandsgruppe um Herbert Baum. Alice-und-Hella-Hirsch-Ring, Ecke An der Bucht
Am alten Lokschuppen

(Lage52.50434444444413.482802777778)

0300
(im Ortsteil)
Lokschuppen des Bahnhofs Lichtenberg 2011 Verbindungsweg von der Buchberger Straße zum S-Bahnhof Nöldnerplatz. Früher wurde er umgangssprachlich Schwarzer Weg benannt und bekam 2011 seinen jetzigen Namen. Eine kleines Teilstück liegt im Ortsteil Lichtenberg Vic-Alter-Lokschuppen.JPG
An den Knabenhäusern

(Lage52.49694444444413.480277777778)

0230 Knabenhäuser im Friedrichs-Waisenhaus Rummelsburg 15. März 2003 Rummelsburger Bucht, Privatstraße, benannt nach den einzigen zwei erhaltenen und denkmalgeschützten Unterbringungsgebäuden eines großen Waisenhauskomplexes.[2] 2011-2-17 Rumbrg (14) AMA fec.JPG
An der Bucht

(Lage52.49777777777813.481111111111)

0750 nach der Rummelsburger Bucht 22. Mai 2003 Rummelsburger Bucht, neu angelegte Straße, die das Gebiet parallel zur Hauptstraße durchzieht. Straße An der Bucht
Archibaldweg

(Lage52.50361111111113.485)

0750 Archibald, männlicher Vorname 11. Mai 1938 Die Straße verläuft parallel zur Trasse der Ostbahn teils im Weitlingkiez und teils in der Victoriastadt. Das westliche Teilstück entstand 1887 und hieß Liebigstraße. Das östliche Teilstück trug seit 1900 den Namen Ostbahnstraße. 1938 wurden die Teile unter einem neuen gemeinsamen Namen zusammengeführt. Eine Wohnanlage im Block Archibaldweg /Gisela- /Rupprecht- /Münsterlandstraße (1925–1930 von Bruno Ahrends gebaut) steht unter Denkmalschutz. [3] Archibaldstraße, Victoriastadt
Blockdammweg

(Lage52.48472222222213.513055555556)

0650 nach einem früheren Damm in der Nähe der Spree. 1897 Die Straße liegt auf der Grenze zum Ortsteil Karlshorst. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts siedelten sich entlang dieser Straße Großunternehmen wie das Gaswerk Friedrichsfelde mit zugehörigen Wohnkomplexen an. Die erhaltenen Gebäude Nummern 3/27 und 29 (darunter ein Wasserturm) stehen unter Denkmalschutz.[4] Der östliche Teil der Straße hieß früher Verlängerte Auguste-Victoria-Straße im Bezug auf die frühere Augusta-Victoria-Straße in Karlshorst, heute Ehrlichstraße. Der Name Blockdammweg kann sich auf den Blockdamm beziehen, eine heute nicht mehr existente Straße auf der südlichen (Karlshorster) Seite des Blockdammwegs zwischen Hönower Wiesenweg und Trautenauer Straße.[5] Blockdammweg
Bolleufer

(Lage)

0930 nach Bolles Eisfabrik, die sich bis um 1950 hier unmittelbar am Ufer befand Rummelsburger Bucht, Uferweg, der auf der historischen Wegeführung am Ufer des Friedrichs-Waisenhauses beruht. 2011-2-17 Rumbrg (2) AMA fec.JPG
Charlotte-Salomon-Hain

(Lage52.49555555555613.481944444444)

0130
(über Eck)
Charlotte Salomon (1917–1943), Malerin, Opfer des nationalsozialistischen Regimes 31. Mai 2005 Rummelsburger Bucht, Teil des neugebauten Wohngebietes. Die kleine Grünanlage befindet sich zwischen dem Alice-und-Hella-Hirsch-Ring und dem Uferweg. Charlotte-Salomon-Hain, Sicht von Norden
Clara-Grunwald-Straße

(Lage52.49833333333313.480277777778)

0210 Clara Grunwald (1877–1943), Montessori-Pädagogin, Opfer des NS-Regimes 15. März 2003 Rummelsburger Bucht, neu angelegte Straße 2011-2-17 Rumbrg (1) AMA fec.JPG
Eduardstraße

(Lage52.50555555555613.491944444444)

0250 Eduard, männlicher Vorname 20. Mai 1937 Weitlingkiez, früher Luisenstraße (1902–1905) und Ludwigstraße (ab 1905)[6] Eduardstraße in Berlin, Weitlingkiez, Lichtenberg
Egmontstraße

(Lage52.51166666666713.504444444444)

0180 Lamoral von Egmond (1522–1568), niederländischer Freiheitskämpfer 1908 Weitlingkiez, die reine Wohnstraße verbindet die Skandinavische Straße mit der Rosenfelder Straße und verläuft nördlich parallel zur Frankfurter Allee. Mit der ersten Erschließung des Gebietes bis 1908 hieß sie Straße 35a. Egmontstraße, Sicht Richtung Osten zur Rosenfelder Straße
Einbecker Straße

(Lage52.5113.502222222222)

0240
(im Ortsteil)
Einbeck, Stadt in Niedersachsen 24. Mai 1951 Der größte Teil der Straße liegt in Friedrichsfelde, nur der Hausnummernbereich 16 bis 40 gehört amtlicherseits zu Rummelsburg. Vor 1951 hieß sie Prinzenallee. Einbecker Straße in Berlin, Weitlingkiez, Lichtenberg
Eitelstraße

(Lage52.50694444444413.495)

0810 Prinz Eitel Friedrich von Preußen (1817–1903), preußischer Generalmajor, Sohn von Kaiser Wilhelm II. 1906 Weitlingkiez, Wohnstraße parallel zur Weitlingstraße. Verlängerungen gab es früher mit dem Wagenknechthof[7] zur heutigen Lückstraße und mit der Wenddorfstraße[6] vorbei am Bahnhof Lichtenberg. Kurze Teilstücke beider Straßen wurden später in die Eitelstraße einbezogen. Das südliche Ende der Straße wurde um 1930 überbaut, das nördliche Ende ist ein Sackgasse mit Durchgang für Fußgänger zum Bahnhof Lichtenberg. Eitelstraße in Berlin, Weitlingkiez, Lichtenberg

Giebelbild an der Ecke Eitelstraße südlich am Bhf. Lichtenberg
Emanuelstraße

(Lage52.50277777777813.491388888889)

0210 Manuel II. (Portugal) (1889–1932), König von Portugal 1906 Weitlingkiez Emanuelstraße
Emma-Ihrer-Straße

(Lage52.49833333333313.479444444444)

0240 Emma Ihrer (1877–1911), Frauenrechtlerin 15. März 2003 Rummelsburger Bucht, neugebaute Straße in Verlängerung der Schlichtallee von der Hauptstraße ans Ufer des Rummelsburger Sees. Emma-Ihrer Straße
Erich-Müller-Straße

(Lage52.49388888888913.485)

0240 Erich Müller (1868–1952), Mediziner, der in dem hier vorhanden gewesenen Waisenhaus und später in der Kinderklinik des Oskar-Ziethen-Krankenhauses tätig war 16. Okt. 2006 Neu angelegte Straße im Wohnquartier Rummelsburger Bucht. Erich-Müller-Straße, ab Hildegard-Marcusson-Straße
Fischerstraße

(Lage52.50083333333313.488055555556)

0880 Fischer (Familienname) oder nach den Stralauer Fischern 1893 Die Straße beginnt am Nöldnerplatz und reicht bis zum Betriebsbahnhof Rummelsburg. Hier befinden sich das frühere Pumpwerk Lichtenberg, eine angeschlossene Berufsschule und ein Recyclinghof. Auf dem Grundstück der Hausnummer 8 lebte von 1873 bis 1884 Heinrich Zille im elterlichen Wohnhaus; daran erinnert ein an dieser Stelle[8] in den Gehweg eingelassener Gedenkstein. Berufsschule der Berliner Wasserbetriebe in der Fischerstraße

Historisches Gebäude des Hauptpumpwerkes Lichtenberg

Frankfurter Allee

(Lage52.51111111111113.500277777778)

0340
(im Ortsteil)
Frankfurt (Oder), Stadt östlich von Berlin 1872 Nur der östliche Teil der Straße von der Lichtenberger Brücke an bis zur Rosenfelder Straße liegt im Ortsteil, er umfasst die Hausnummern 259–286. Der westliche Abschnitt gehört zum Ortsteil Lichtenberg. Das Haus Frankfurter Allee 286 (um 1890 gebaut) steht unter Denkmalschutz.[9] Frankfurter Allee
Friedastraße

(Lage52.50833333333313.500277777778)

0180 Friederike von Hohenzollern-Sigmaringen (1820–1906), Prinzessin. 1904 Weitlingkiez, kleine Wohnstraße. In ihr und in den angrenzenden Straßen Irenenstraße und Metastraße befindet sich eine 1931/1932 gebaute Wohnanlage von Adolf Rading, die unter Denkmalschutz steht. Friedastraße, ab Wönnichstraße
Friedrich-Jacobs-Promenade

(Lage52.49513.486111111111)

0200 Friedrich Jacobs
(1889–?), deutsch-russischer Arzt, der von 1914 bis 1948 in Deutschland, später insbesondere an der Berliner Charité und am Oskar-Ziethen-Krankenhaus wirkte. Er wohnte mit seiner Frau, der Kinderärztin Toni Jacobs, im Bezirk Lichtenberg.[10]
18. Juni 2010 Neu angelegte Straße im Wohnquartier Rummelsburger Bucht. Friedrich-Jacobs-Promenade, Nordostblick

Friedrich-Jacobs-Promenade, Wasserturm und Atelierwohnhaus

Georg-Löwenstein-Straße

(Lage52.49416666666713.487222222222)

0250 Georg Löwenstein (1890–um 1998), Mediziner 16. Okt. 2006 Neu angelegte Straße im Wohnquartier Rummelsburger Bucht. Georg-Löwenstein-Straße
Geusenstraße

(Lage52.50305555555613.479444444444)

0150 Geusen, niederländische Freiheitskämpfer im Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien 11. Mai 1938 Victoriastadt, die kurze Wohnstraße am Tuchollaplatz hieß früher Mozartstraße. Geusenstraße, Victoriastadt, vom Tuchollaplatz gesehen
Giselastraße

(Lage52.50444444444413.495555555556)

0540 Gisela von Österreich (1856–1932), Tochter von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth. 1895 Weitlingkiez, Wohnstraße. Giselastraße
Gisèle-Freund-Hain

(Lage52.49416666666713.483611111111)

0100 × 100 Gisèle Freund (1908–2000), deutsch-französische Fotografin um 2007 Rummelsburger Bucht, Platz an einer kleinen Grünanlage. Gisele-Freund-Hain
Gustav-Holzmann-Straße

(Lage52.49333333333313.488055555556)

0290 Gustav Holzmann oder Holtzmann, (?–1860), Architekt (‚Privatbaumeister‘), der im 19. Jahrhundert in Berlin zahlreiche Bauten verwirklichte 25. Sep. 2006 Neu entstandene Straße an der Rummelsburger Bucht, die zu einem kleinen Bootshafen führt. Mit der Namensvergabe wird eines der bedeutendsten Werke von Holzmann geehrt, das ehemalige Friedrichs-Waisenhaus Rummelsburg. Gustav-Holzmann-Straße
Hauffstraße
(Lage52.50527777777813.481388888889)
0600 Wilhelm Hauff, Dichter um 1915 Victoriastadt, die Straße verläuft entlang den Bahndämmen einer Bahnstrecke Berlin Frankfurter Allee–Berlin-Rummelsburg. Früher war sie gemeinsam mit der jetzigen Kynaststraße Teil des Parallelwegs, der entlang der Bahngleise vom heutigen Bahnhof Nöldnerplatz bis nach Stralau führte. Sportplatz an der Hauffstraße
Hauptstraße

(Lage52.49944444444413.479722222222)

1470 Durchgangsstraße in West-Südost-Richtung durch den Ortsteil 1885 Hier gibt es zahlreiche erhaltene Gebäude, die in der Berliner Denkmalliste stehen: Hauptstraße 7 (Friedrichs-Waisenhaus Rummelsburg)[11] Hauptstraße 8 (Städtisches Arbeitshaus), Hauptstraße 9/10 (Laborgebäude von Aceta)[12] und Hauptstraße 24–26/ Saganer Straße (drei Eisenbahner-Dienstwohnungen und eine Remise).[13] An der Ecke mit der Karlshorster Straße stehen einige unscheinbare Mietshäuser, die nicht mehr voll bewohnt sind. Am Giebel ist ein Fassadenbild mit Friedenstauben aus DDR-Zeiten erhalten (Bild). Der westliche Teil der Straße zwischen Ringbahn und Karlshorster Straße hieß früher Berliner Straße[6], ab ca. 1930 wurde der Teil ebenfalls in die Hauptstraße eingezogen.[14] Hauptstraße
2011-2-17 Rumbrg (17) AMA fec.JPG
Heinrichstraße

(Lage52.50513.498888888889)

0480 Heinrich von Preußen (1862–1929), Bruder von Kaiser Wilhelm II. 1895 Weitlingkiez. In der Heinrichstraße 31 befand sich seit etwa 1950 ein einfaches Barackengotteshaus für die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Lichtenberg. Das Holzgebäude wurde zu DDR-Zeiten durch eine Kapelle aus Betonfertigteilen ersetzt. Zwischen dem 8. September 2000 (Grundsteinlegung) und dem 8. Juli 2001 (Kirchweihe) hat sich die Gemeinde an gleicher Stelle nach Plänen des Architekten Gustav Kannwischer ein neues Evangelisch-Freikirchliches Gemeindezentrum errichten lassen.[15] Heinrichstraße in Berlin-Rummelsburg
Hildegard-Marcusson-Straße

(Lage52.49555555555613.484722222222)

0340 Hildegard Marcusson (1910–1992), Ärztin und Sozialhygienikerin 23. Jan. 2006 Die Straße befindet sich in einem neuen Wohnviertel der Rummelsburger Bucht. Hildegard-Marcusson-Straße, Ecke Paula-Fürst-Straße
Hirschberger Straße

(Lage52.50513.473611111111)

0220 Hirschberg, (Jelenia Gora), Stadt in Schlesien 1907 Kurze Wohnstraße in der Victoriastadt. Hirschberger Straße, Victoriastadt
Hönower Wiesenweg

(Lage52.48555555555613.505)

0300
0(im Ortsteil)
nach den angrenzenden Hönower Wiesen. vor 1900 Der Südostteil der Straße liegt im Ortsteil Karlshorst. Wenig bebaute Straße im Industriegebiet. Durch die Straße führte die sogenannte Bullenbahn, die Gleisreste sind noch erhalten. Hönower Wiesenweg
Ilsestraße

(Lage52.48694444444413.515555555556)

0090
(im Ortsteil)
Ilse, weiblicher Vorname um 1910 Die Ilsestraße liegt fast ausschließlich im Ortsteil Karlshorst, nur wenige Meter südlich der Wallensteinstraße gehören zu Rummelsburg. Ilsestraße, südliches Ende
Irenenstraße

(Lage52.50916666666713.500833333333)

0330 Irene von Hessen-Darmstadt (1866–1953), Prinzessin von Preußen um 1900 Umgeben von den Straßenzügen Irenenstraße 8–13, Metastraße 19–21 und Friedastraße 9–13 befindet sich eine denkmalgeschützte Wohnanlage aus der Entstehungszeit des Weitlingviertels 1930–1933 nach Entwürfen von Adolf Rading.[16] Aus der gleichen Bauzeit sind auch die Mietshäuser Hausnummern 2–30.[17] Irenenstraße
Karl-Wilker-Straße

(Lage52.49555555555613.486666666667)

0360 Karl Wilker (1885–1980), Reformpädagoge 12. Nov. 2007 Rummelsburger Bucht, süd-östliche Fortsetzung der Straße An der Bucht. Karl-Wilker-Straße, ab Hildegard-Marcusson-Straße
Karlshorster Straße
(Lage52.50222222222213.475555555556)
0120 Karlshorst, nahegelegenes Dorf, heute Ortsteil des Bezirks Lichtenberg um 1900 Victoriastadt, kurze vielbefahrene Verbindungsstraße zwischen der Haupt- und der Marktstraße unter mehreren Eisenbahnbrücken. Früher Carlshorster Straße. Vic-Karlshorster.JPG
Kaskelstraße

(Lage52.50472222222213.475277777778)

0850 Walter Kaskel (1882–1928), Jurist und Kommunalpolitiker 31. Juli 1947 Victoriastadt, die Ost-West-Straße führt quer durch das Wohngebiet, das deswegen auch Kaskelkiez genannt wird. Frühere Namen waren Kantstraße (bis 1937), Nowackstraße (1938 bis 1947). Am Haus Nr. 41 befand sich mal eine Gedenktafel für Felix und Käthe Tucholla. Kaskelstraße, Ecke Türrschmidtstraße
Kernhofer Straße

(Lage52.50388888888913.4775)

0220 Kernhof, Ort in der Gemeinde St. Aegyd am Neuwalde in Österreich 11. Mai 1938 Erster Name Goethestraße. Denkmalgeschützte Fabrik an der Kernhofer Straße
Köpenicker Chaussee

(Lage52.48666666666713.4975)

1440 Köpenick, ehemalige Stadt, seit 1920 Teil von Berlin 1897 Ausfallstraße in Südostrichtung durch ein Industriegebiet als Verlängerung der Hauptstraße. An der Straße liegt das Kraftwerk Klingenberg. Außerdem gibt es die Baudenkmale ehemalige Aceta-Werke,[18] die historische Städtische Flussbadeanstalt[19] und die Wohnsiedlung für die Arbeiter und Angestellten des früheren Gaswerks Friedrichsfelde.[20] Köpenicker Landstraße
Krummhübler Straße

(Lage52.50472222222213.472777777778)

0120 Krummhübel (heutiges Karpacz), Ort im Riesengebirge (Schlesien), heute Polen um 1910 Liegt im Bereich Victoriastadt und verbindet die Marktstraße mit der Hirschberger Straße. Hier wurden für das jüdische Ehepaar Klara (1907–1943) und Walter Davidson (1902–1943), das im KZ Auschwitz umgebracht wurde, Stolpersteine verlegt.[21] Krummhübler Straße, Victoriastadt
Kynaststaße

(Lage52.50388888888913.470277777778)

0500 Kynast, (polnisch Chojnik), Berg in Oberschlesien mit mittelalterlicher Burgruine um 1908 Victoriastadt/Friedrichshain. Die Straße (früher Parallelweg) verläuft unmittelbar an der Ringbahn östlich des Bahnhofs Ostkreuz. Der südliche Teil der Straße liegt in Friedrichshain, der nördliche Teil bildete von 1938 bis 2009 die Grenze zwischen Friedrichshain und Rummelsburg. Als Folge der Erweiterung der Bahnanlagen wurde 2010 der Nordteil der Straße komplett auf Rummelsburger Gebiet neu gebaut. Kynaststraße, Berlin-Rummelsburg mit Bahnhof Ostkreuz
Leopoldstraße

(Lage52.50305555555613.488888888889)

0500 Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen (1835–1905), Fürst,
oder Leopold Maximilian Joseph Maria Arnulf, Prinz von Bayern (1846–1930)
1907 Leopoldastraße
Lina-Morgenstern-Straße

(Lage52.49722222222213.481388888889)

0120 Lina Morgenstern (1830–1909), Schriftstellerin und Sozialpolitikerin 15. März 2003 Die Straße befindet sich in einem neuen Wohnviertel der Rummelsburger Bucht. Lina-Morgenstern-Straße
Lückstraße

(Lage52.50166666666713.489722222222)

0700 Lück (19. Jahrhundert), Rentier, soll sich als Geldgeber für die Entwicklung des Wohngebietes eingesetzt haben[22] um 1919 Weitlingkiez, die Hauptstraße verbindet das Gebiet um den Nöldnerplatz mit dem Ortsteil Friedrichsfelde. Einige Kolonistenhäuser (Hausnummern 18–20) aus der Zeit um 1800, als hier die Siedlung Lichtenberger Kietz bestand, stehen unter Denkmalschutz. Vor 1919 hieß die Straße Verlängerte Prinz-Albert-Straße. Sie setzte sich früher in der Kaskelstraße fort, beide Straßen sind aber durch die Hochlegung der Ostbahn getrennt worden. Lückstraße
Margaretenstraße

(Lage52.507513.499722222222)

0440 Margarethe von Preußen (1872–1954), Landgräfin von Hessen-Kassel 1895 Weitlingkiez, Wohnstraße. Das Ensemble mit den Wohnhäusern 5 und 6 (um 1890 gebaut) steht unter Denkmalschutz.[23] Sie setzt sich als Zachertstraße im Ortsteil Friedrichsfelde fort. Margaretenstraße
Marktstraße

(Lage52.50333333333313.473055555556)

0450 nach dem dort bis 1903 stattfindenden Viehmarkt. um 1903 Victoriastadt, die Straße verbindet Rummelsburg mit Friedrichshain. Ihr erster Name war Boxhagener Chaussee, der östliche Teil hieß früher Sadowastraße.[24] Das Ensemble aus Schule, Feuerwache, Turm und Sporthalle steht unter Denkmalschutz.[25] Marktstraße, Victoriastadt
Maximilianstraße

(Lage52.50513.492222222222)

0370 Maximilian, männlicher Vorname um 1906 Weitlingkiez, der erste Name war Adalbertstraße. Verläuft von der Sophienstraße geradlinig südwestwärts bis zur Rupprechtstraße. Maximilianstraße, Ecke Sophienstraße
Medaillonplatz Große Grünanlage, die sich in ihrer Maßen an dem früheren zentralen Platz des Friedrichs-Waisenhauses orientiert. 2011-2-17 Rumbrg (5) AMA fec.JPG
Metastraße

(Lage52.50777777777813.501388888889)

0220 Meta, weiblicher Vorname 20. Okt. 1932 Wohnstraße im Weitlingkiez. Der erste Name vom Beginn des 20. Jahrhunderts war Straße 85, später war sie Teil der Rosenfelder Straße. Metastraße
Monimbóplatz

(Lage52.51166666666713.501666666667)

0090 × 35
(unscharfe Begrenzung)
Monimbó, Ort in Nicaragua 13. Juni 2006 Zu Ehren des Geburtsortes des nicaraguanischen Malers Manuel García Moia benannt, der an einem Hausgiebel der Skandinavischen Straße ein weithin bekanntes Wandgemälde schuf. Monimbóplatz
Münsterlandplatz

(Lage52.50388888888913.495833333333)

0130 × 50 Münsterland, Region in Nordrhein-Westfalen 10. Mai 1951 Erster Name Augustaplatz. Münsterlandplatz
Münsterlandstraße

(Lage52.50388888888913.493888888889)

0730 Münsterland, Region in Nordrhein-Westfalen 10. Mai 1951 Erster Name Augustastraße, eine zwischen Archibaldweg und Rummelsburger Straße nordwestlich-südöstlich verlaufende Wohngebietsstraße. Ihre östliche Fortsetzung findet sie in der Delbrückstraße im Ortsteil Friedrichsfelde. Neuapostolische Kirche an der Münsterlandstraße
Nöldnerplatz

(Lage52.50277777777813.484444444444)

0230 × 220 × 220
(Dreieckform, unscharf begrenzt)
Erwin Nöldner (1913–1944), Antifaschist 31. Juli 1947 Der um 1900 entstandene Platz hatte jahrzehntelang keine offiziellen Namen, umgangssprachlich wurde er von den Einwohnern auch Lindenplatz genannt. 1958 durch Einbeziehung der ehemaligen Portlandstraße flächenmäßig erweitert.[26] Nöldnerplatz in Berlin-Lichtenberg
Nöldnerstraße

(Lage52.50194444444413.480555555556)

0790 Erwin Nöldner (1913–1944), Antifaschist 31. Juli 1947 Victoriastadt, Verkehrsstraße in Ost-West-Richtung. Markante Gebäude sind der Schrotkugelturm, die Erlöserkirche sowie Schulen. Früher hieß die Straße Prinz-Albert-Straße. Ehemaliges Zentralschulhaus in der Nöldnerstraße
Paul-und-Paula-Ufer

(Lage)

0500 nach den Hauptfiguren des Films Die Legende von Paul und Paula 1998 Nordwestufer am Rummelsburger See, Drehort von Szenen des Films. Paul-und-Paula-Ufer, Südblick
Paula-Fürst-Straße

(Lage52.49555555555613.483055555556)

0740 Paula Fürst (1896–1942), Pädagogin, Opfer des Holocaust 23. Jan. 2006 Die Straße befindet sich in einem neuen Wohnviertel der Rummelsburger Bucht. Paula-Fürst-Straße, Ecke Alice-und-Hella-Hirsch-Ring
Pfarrstraße

(Lage52.50444444444413.476388888889)

0550 Pfarrgemeinde mit Landbesitz um 1885 Der größte Teil der heutigen Pfarrstraße hieß früher Schillerstraße. Nur der schon vor 1912 zur Gemeinde Lichtenberg gehörende Teil nördlich des Kuhgrabens (etwas nördlich der heutigen Kaskelstraße) hieß schon bei der Bebauung des Gebietes Pfarrstraße. Der heute im Ortsteil Lichtenberg liegende Teil der Straße wurde mit dem Bau des Wohngebiets Frankfurter Allee Süd in Schulze-Boysen-Straße umbenannt.[27] Blick in die Kaskelstraße in ihrem nördlichen Bereich
Rosenfelder Straße

(Lage52.51076388888913.505088888889)

0400
(auf Grenze des Ortsteils)
Rosenfelde, historischer Name von Friedrichsfelde um 1910 Teil des ehemaligen Triftwegs, der von der Frankfurter Chaussee bis zur Chaussee nach Cöpenick führte. Bei der Anlage von Neu-Lichtenberg wurde der Weg in mehrere Abschnitte unterteilt, der nördlichste Bereich erhielt um 1910 den Namen Rosenfelder Straße. Die östliche Straßenseite gehört zum Ortsteil Friedrichsfelde. Der südliche Teil der Straße wurde 1932 zur Metastraße. Rosenfelder Straße, nördlicher Abschnitt


Rupprechtstraße

(Lage52.50361111111113.490555555556)

0510 Rupprecht von Bayern, (1869–1955), letzter Kronprinz von Bayern 1906 Verläuft im Weitlingkiez von der Weitlingstraße geradlinig westwärts bis an den Archibaldweg. Rupprechtstraße, Ecke Eitelstraße
Saganer Straße

(Lage52.49111111111113.491944444444)

1280 Sagan (Żagań), Stadt in Schlesien (heute zu Polen) um 1915 Die Straße verläuft zwischen dem Rangierbahnhof Rummelsburg im Norden und der Hauptstraße/Köpenicker Chaussee. Die Verbindung zum Hönower Wiesenweg wurde nach 2000 für die Erweiterung des ICE-Werkes Rummelsburg unterbrochen. Saganer Straße
Schlichtallee

(Lage52.50055555555613.483611111111)

0520 Adolph Schlicht (1840–1910), Gemeindevorsteher in Boxhagen-Rummelsburg 1901 Im 19. Jahrhundert Kietzer Weg nach dem Lichtenberger Kietz. Schlichtallee
Schreiberhauer Straße

(Lage52.50513.474722222222)

0640 Schreiberhau (Szklarska Poręba), Stadt im Riesengebirge, heute in Polen 1909 Die Straße liegt im Bereich Victoriastadt und verläuft abgewinkelt. Teile der Deutschen Rentenversicherung in der Schreiberhauer Straße
Skandinavische Straße

(Lage52.51194444444413.503611111111)

0490 Skandinavien, Halbinsel in Nordeuropa vor 1910 Im 19. Jahrhundert Straße 35. Mit dem Neubau der Lichtenberger Brücke in den 1970er Jahren wurde die Straße tiefer gelegt und erhielt eine Anbindung an die Weitlingstraße. Skandinavische Straße in Berlin, Weitlingkiez, Lichtenberg
Sophienstraße

(Lage52.50611111111113.495277777778)

0620 Sophie von Preußen (1870–1932), spätere Königin von Griechenland 1897 Die östliche Fortsetzung bildet die Bietzkestraße im Ortsteil Friedrichsfelde. An der Ecke Eitelstraße 20 steht die evangelische Kirche Zur Barmherzigkeit, die zur Paul-Gerhardt-Gemeinde Lichtenberg gehört. Sophienstraße in Berlin, Weitlingkiez, Lichtenberg
Spittastraße

(Lage52.50388888888913.478611111111)

0400 wahrscheinlich Max Spitta (1842–1902), Architekt, bekannt als Kirchenbaumeister in Berlin 11. Mai 1938 Victoriastadt, Wohnstraße in Nord-Süd-Richtung. Die Straße hieß bis 1938 Lessingstraße. Bei Anlage der Straße bezog sich dieser Name nur auf den Südteil der Straße in der Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg. Der Nordteil, der in der Gemeinde Lichtenberg lag, hieß zunächst Verlängerte Lessingstraße.[7] Spittastraße, Victoriastadt
Stadthausstraße

(Lage52.50277777777813.481111111111)

0130 nach dem Stadthaus, dem früheren Rathaus der Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg 1913 Victoriastadt, bis 1913 Rathausstraße. Die Straße wurde nach dem dort befindlichen Rathaus der Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg benannt. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, in den erhaltenen Gebäudeteilen befindet sich heute das Lichtenberger Heimatmuseum. Straßenecke Stadthausstraße (nach rechts hinten) und Türrschmidtstraße (nach links)
Tuchollaplatz

(Lage52.50305555555613.474444444444)

0100 × 80 × 80
(Dreieckform)
Felix Tucholla (1899–1943) und Käthe Tucholla (1910–1943), Antifaschisten 10. Mai 1951 Victoriastadt, zentraler Platz des Wohngebietes. Früher Victoriaplatz genannt. Tuchollaplatz in Berlin, Victoriastadt
Türrschmidtstraße

(Lage52.50277777777813.478611111111)

0500 Albrecht Türrschmiedt, (1821–1871) Ingenieur, wirkte im 19. Jahrhundert beim Bau der Victoriastadt mit. 1873 Victoriastadt, weitere Details siehe → hier. Türrschmidtstraße in Berlin, Victoriastadt
Vicki-Baum-Straße

(Lage52.49833333333313.481388888889)

0440 Vicki Baum (1888–1960), österreichische Schriftstellerin Dez. 2008 Rummelsburger Bucht, Teil des neugebauten Wohngebietes. Ehemals Teil der Hauptstraße und Ende 2008 nach der Schriftstellerin Vicki Baum benannt. Vicki-Baum-Straße
Wallensteinstraße

(Lage52.48888888888913.511388888889)

0930
(auf der Grenze des Ortsteils)
Wallenstein, Feldherr im Dreißigjährigen Krieg 1911 Die Straße liegt weitgehend im Ortsteil Karlshorst, nur die Südseite mit einigen Eisenbahnanlagen gehört zu Rummelsburg. Gebäude der Deutschen Bahn AG an der Wallensteinstraße
Weitlingstraße

(Lage52.50694444444413.496388888889)

1200 Johann Ludwig Weitling (1758 bis nach 1792), Schulmeister in Lichtenberg 11. Mai 1938 Weitlingkiez, zentrale Straße des Wohngebietes. Von 1890 bis 1938 Wilhelmstraße. Weitlingstraße, Weitlingkiez
Wönnichstraße

(Lage52.50666666666713.498333333333)

1170 Rudolf Mönnich (1854–1922), Architekt und Baubeamter 11. Mai 1938 Weitlingkiez, Nord-Süd-Verbindung parallel zur Weitlingstraße. Früher Friedrichstraße. Die Schreibung Wönnich beruht vermutlich auf einem Schreibfehler.[28] Wönnichstraße, Weitlingkiez
Zillepromenade

(Lage)

0420 Heinrich Zille, Zeichner vor 2003[29] Die östliche Fortsetzung des Paul-und-Paula-Ufers verläuft geradlinig als befestigter Fuß- und Radweg am Ufer der Rummelsburger Bucht bis zur Lina-Morgenstern-Straße. Dort setzt sich die Promenade als Bolleufer fort. 2011-2-17 Rumbrg (18) AMA fec.JPG


Zobtener Straße

(Lage52.49861111111113.486388888889)

0920 Zobten am Bober und Zobten am Berge, frühere Namen zweier Orte in Schlesien, heute zu Polen gehörend 1914 Unbebauter Weg entlang der Bahnstrecke nach Frankfurt (Oder) neben Kleingärten. Zobtener Straße in Berlin, Lichtenberg
Zur Alten Flussbadeanstalt

(Lage52.49166944444413.492519444444)

0190 nach dem hier zwischen 1927 und den 1950er Jahren vorhandenen „Städtischen Flußbad Lichtenberg“ am Rummelsburger See[30] 2010 Diese Straße verbindet die Köpenicker Chaussee mit einem kleinen Bootshafen an der Spree. Hier hat sich das Unternehmen BerlinMobil-Frank Richert GmbH neu angesiedelt.[31] Zur Alten Flussbadeanstalt, ab Köpenicker Chaussee

Nicht mehr existierende Straßen und Plätze

Diese Tabelle enthält die heute nicht mehr existierenden Straßen im Ortsteil. Dabei handelt es sich um Straßen, die heute entweder überbaut sind oder keinen eigenen Namen mehr haben. Straßen, die nur umbenannt wurden, sind in dieser Tabelle nicht enthalten. Angegeben sind der Name und die Lage der Straße, die Namensherkunft, Datum der Benennung, Datum der Aufhebung der Straße und weitere Anmerkungen zur Straße und ihrer Geschichte.

Name/Lage
Namensherkunft
Benennung
Aufhebung
Anmerkungen
Am Augustaplatz nach dem angrenzenden Augustaplatz Straße auf der Nordseite des Augustaplatzes, heute Münsterlandplatz. Heute Teil des Platzes und keine eigenständige Straße mehr.
Gleiwitzer Straße Gleiwitz, heute Gliwice, Stadt in Polen 1913 (ca.) 1930 (ca.) Vorher Magistrats-Hinterweg. Straße zwischen der heutigen Saganer Straße und der Köpenicker Chaussee. Nach 1930 entstand dort das Kraftwerk Klingenberg.
Huberstraße 1878 (ca.) 1900 (ca.) Victoriastadt, südlich der heutigen Kaskelstraße, später überbaut.
Magistrats-Kreuzweg Magistrat von Berlin 1905 (ca.) 1930 (ca.) Auf dem Gelände entstand nach 1930 das Kraftwerk Klingenberg.
Magistrats-Mittelweg Magistrat von Berlin 1905 (ca.) 1930 (ca.) Auf dem Gelände entstand nach 1930 das Kraftwerk Klingenberg.
Magistrats-Vorderweg Magistrat von Berlin 1905 (ca.) 1930 (ca.) Auf dem Gelände entstand nach 1930 das Kraftwerk Klingenberg.
Parallelweg 1889 (ca.) 1913 (ca.) Die Straße führte im Bogen parallel entlang mehrerer Bahnstrecken von Stralau im Bogen über den Norden der Victoriastadt bis zur Kreuzung der heutigen Kaskelstraße mit der Türrschmidtstraße. Der Nordostteil dieses Abschnittes ist die heutige Hauffstraße, der Südwestteil die heutige Kynaststraße, das Mittelstück wurde später durch das Gelände der Knorr-Bremse überhaupt. Auch für weiterführende Abschnitte parallel zur Bahnstrecke nach Frankfurt (Oder) im Zuge der heutigen Zobtener und der Saganer Straße ist der Name überliefert.[32]
Portlandstraße Portland, Stadt in England nach der eine Zementart benannt wurde 1873 1958 Der Name bezieht sich auf den Portlandzement, der Grundlage zur Herstellung von Beton ist, aus dem die ersten Häuser in der Victoriastadt gebaut wurden. Die Straße befand sich an der Nordwestseite des heutigen Nöldnerplatzes, in den sie 1958 einbezogen wurde.
Rampe Rampe, geneigte Ebene 1910 (ca.) 1933 (ca.) Ansteigende Zufahrt von der Hauptstraße zur Kynaststraße parallel zu den Bahngleisen. Der Name Rampe findet sich auf einige Stadtplänen jener Zeit. Später blieb die Straße unbenannt, 2007 wurde im Rahmen des Umbaus des Bahnhofs Ostkreuz und der Kynaststraße diese Zufahrt entfernt.
Schmiedeberger Straße Schmiedeberg, polnisch Kowary, Stadt in Schlesien 1909 (ca.) 1932 (ca.) Victoriastadt, kurze Straße im Südwesten des Wohngebiets zwischen Krummhübler und Schreiberhauer Straße auf dem Gelände des heutigen Victoria-Centers. Auf Stadtplan von 1926 noch [33] 1932 schon nicht mehr vorhanden.[14]
Seeweg (früher auch Seestraße) Rummelsburger See 1905 (ca.) 1957 (ca.) Verbindung von der Hauptstraße östlich des Arbeitshauses/Gefängnisses. Später überbaut.
Wagenknechthof Baumeister Wagenknecht, erwarb um 1900 Land in diesem Gebiet und errichtete Häuser 1930 (ca.) Auf Stadtplan von 1907 dargestellte Verlängerung der Eitelstraße in Richtung Süden.[7] Während die Eitelstraße damals auf dem Gebiet der Stadt Lichtenberg lag, gehörte der Wagenknechthof zur Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg. 1926 als Verkehrsweg noch existent, aber ohne eigenen Namen,[6] 1932 bereits überbaut.[14]
Wenddorfstraße Flurname 1920 (ca.) 1961 (ca.) Kurze Straße direkt am Bahnhof Berlin-Lichtenberg. Früher Bahnhofstraße genannt.[7] Auf Stadtplan von 1961 noch enthalten.[34]

Umbenannte Straßen und Plätze

Diese Tabelle enthält im Überblick die Namen von Straßen im Ortsteil, die im Verlauf der Zeit umbenannt worden sind, ihre damalige Namensherkunft und den heutigen (bzw. bei nicht mehr existenten Straßen den letzten) Namen. Weitere Details zum den Straßen sind bei in den obigen Tabellen bei den entsprechenden späteren Namen der Straßen zu finden.

Früherer Name
Namensherkunft
Heutiger/letzter Name
Adalbertstraße Adalbert von Preußen (1811–1873) Maximilianstraße
Augustaplatz Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach (1811–1873), Deutsche Kaiserin Münsterlandplatz
Augustastraße Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach (1811–1873), Deutsche Kaiserin Münsterlandstraße
Bahnhofstraße Bahnhof Lichtenberg-Friedrichsfelde, später Bahnhof Lichtenberg Wenddorfstraße, nicht mehr existent
Berliner Straße Berlin Hauptstraße, westlicher Teil zwischen Ringbahn und Karlshorster Straße
Frankfurter Chaussee Frankfurt (Oder) Frankfurter Allee
Friedrichstraße Friedrich III (1831–1888), König von Preußen und Deutscher Kaiser Wönnichstraße
Goethestraße Johann Wolfgang von Goethe, Dichter Kernhofer Straße
Kantstraße Immanuel Kant, Philosoph Kaskelstraße
Kietzer Weg nach dem nahelegenen Lichtenberger Kietz Schlichtallee
Lessingstraße Gotthold Ephraim Lessing, Schriftsteller Spittastraße
Liebigstraße Justus von Liebig, Chemiker Archibaldweg
Ludwigstraße männlicher Vorname, vermutlich Ludwig III. von Bayern Eduardstraße
Luisenstraße Viktoria Luise von Preußen Eduardstraße
Magistrats-Hinterweg Magistrat von Berlin Gleiwitzer Straße, nicht mehr existent
Mozartstraße Wolfgang Amadeus Mozart, Komponist Geusenstraße
Neue Prinz-Albert-Straße Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, Ehemann von Königin Victoria von Großbritannien und Irland Lückstraße
Nowackstraße Kurt Nowack (1911–1931), SA-Mann. Kaskelstraße
Ostbahnstraße Ostbahn, verläuft parallel zur Straße Archibaldweg
Prinzenallee Prinz, Adelstitel Einbecker Straße
Prinz-Albert-Straße Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, Ehemann von Königin Victoria von Großbritannien und Irland Nöldnerstraße
Rathausstraße Rathaus von Boxhagen-Rummelsburg, nach Eingemeindung Stadthaus genannt Stadthausstraße
Rummelsburger Chaussee Rummelsburg Rummelsburger Landstraße
Sadowastraße Sadowa, tschechisch (Sadová), Ort in Tschechien (Schlacht von Königgrätz 1866), auch Name eines Gasthauses in der Wuhlheide Marktstraße (ihr östlicher Teil)
Schillerstraße Friedrich Schiller, deutscher Dichter Pfarrstraße
Stalinallee Josef Stalin, sowjetischer Diktator Frankfurter Allee
Verlängerte Auguste-Victoria-Straße Auguste Victoria, Deutsche Kaiserin Blockdammweg, Abschnitt östlich des Hönower Wiesenwegs
Victoriaplatz Victoria (Vereinigtes Königreich), Victoria, britische Königin Tuchollaplatz
Victoriastraße Victoria (Vereinigtes Königreich), Victoria, britische Königin Leopoldstraße
Wilhelmstraße einer der preußischen Prinzen oder Könige dieses Namens Weitlingstraße

Anmerkungen

Die Grenzen des Ortsteils wurden anhand der von der Berliner Senatsverwaltung herausgegebenen Geodaten bestimmt.[35] In einem Fall unterscheiden sich diese Grenzen von anderen Quellen, wie den vom Bezirksamt Lichtenberg herausgegebenen Karten und darauf beruhenden Sekundärquellen. Die Geodaten des Berliner Senats setzen die Ostgrenze des zu Rummelsburg gehörenden Weitlingkiezes zum Ortsteil Friedrichsfelde einige Meter westlich der Marie-Curie-Allee an. An dieser Stelle verlief auch die historische Grenze zwischen den früheren Dörfern und späteren Ortsteilen Lichtenberg und Friedrichsfelde. Diese Grenze stimmt ebenfalls mit der Postleitzahlengrenze überein. An dieser Stelle wechseln mehrere in Ost-West-Richtung verlaufende Straßenzüge ihren Namen, wie in der Tabelle dargestellt.
Andere Quellen, wie die vom Bezirksamt Lichtenberg herausgegebene Bezirkskarte, setzen dagegen die Grenze zwischen den Ortsteilen Rummelsburg und Friedrichsfelde auf die Marie-Curie-Allee. Nach dieser Lesart gehören damit auch die Westseite der Marie-Curie-Allee sowie jeweils ein bis zwei Häuser in der Delbrück-, Bietzke- und Zachertstraße zum Ortsteil Rummelsburg. Dieser Lesart schließen sich einige Sekundärquellen an.[1]

Literatur

  • Hans-Jürgen Mende (Hrsg.): Lexikon alle Berliner Straßen und Plätze. Von der Gründung bis zur Gegenwart. 2. Band, Neues Leben / Edition Luisenstadt, Berlin 1998, ISBN 3-355-01491-5.

Weblinks

 Commons: Straßen in Berlin-Rummelsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Plätze in Berlin-Rummelsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Straßenliste von Luise-Berlin beim Kaupert; abgerufen am 22. April 2010
  2. Hauptstraße 7, Waisenhaus Rummelsburg, straßenseitige Einfriedung und Knabenhäuser, 1854-59 von Gustav Holzmann
  3. Wohnanlage von Bruno Ahrends
  4. Baudenkmalkomplex Gaswerk Friedrichsfelde, Baudenkmalkomplex Verwaltungsgebäude Gaswerk
  5. Sanwald-Plan Berlin, 1926
  6. a b c d Berliner Stadtplan von 1926
  7. a b c d Stadtplan Berlin von 1907
  8. Stadtbild-Infos 1/2009: Fischerstraße 8: Gedenkstein für Heinrich Zille (PDF)
  9. Wohnhaus Frankfurter Allee 286
  10. Pressemitteilung vom 24. Juni 2010 Neuer Straßenname im Gebiet Rummelsburger Bucht
  11. Baudenkmalkomplex Waisenhaus Rummelsburg,
  12. Baudenkmal Laborgebäude Aceta
  13. Baudenkmalkomplex Eisenbahner-Dienstwohnungen und Remise
  14. a b c Westermanns Plan von Berlin 1932
  15. Homepage der EFG Lichtenberg
  16. Baudenkmalsensemble Irenen- /Meta- /Friedastraße von 1933
  17. BD Irenenstraße 2-30
  18. Baudenkmalkomplex Aceta-Werke Ergänzung Aceta mit Fabrik, Einfriedung; Köpenicker Chaussee 1–4/ Hauptstraße 9–13
  19. Baudenkmalkomplex Städtische Flussbadeanstalt Köpenicker Chaussee 1–4
  20. Köpenicker Chaussee 24-39/ Blockdammweg 1 Gaswerksiedlung
  21. Information des BA Lichtenberg mit Abb. der Steine
  22. Lückstraße auf kauperts.de
  23. Ensemble Margaretenstraße
  24. Stadtplan von 1907
  25. Gesamtanlage Marktstraße
  26. Nöldnerplatz auf kauperts.de
  27. Geschichte der Pfarrstraße auf kauperts.de
  28. Geschichte der Wönnichstraße auf kauperts.de
  29. Vorne Wellen, hinten Weltstadt, Homepage Flanieren-in-berlin mit einem Foto der Zillepromenade vom 17. Mai 2003
  30. Homepage des BA Lichtenberg mit Details zur Flussbadeanstalt und historischen Fotos; abgerufen am 24. November 2010
  31. Fotos und Kurztext zu BerlinMobil
  32. Christine Steer, Rummelsburg mit der Victoriastadt, be.bra-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8148-0181-0, Register
  33. Sanwald-Plan Berlin, 1926
  34. Stadtplan von Berlin, 1961, VEB Landkartenverlag Berlin
  35. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Karten, Pläne, Daten online, abgerufen am 7. November 2011



Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichsfelde — Straßensystem des Ortsteils Friedrichsfelde …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain — Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin Friedrichshain beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Friedrichshain mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Liste ein Teil des Gesamtprojektes Berliner Straßen und …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg — Ortsteil Lichtenberg in der open street map …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte — Stadtviertel in Berlin Mitte: Altkölln (Spreeinsel) [1] (mit Museumsinsel [1a], Fischerinsel [1b]), Alt Berlin [2] (mit Nikolaiviertel [2a]), Friedrichswerder [3], Neukölln am Wasser [4],… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedenau — Übersichtskarte von Friedenau Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin Friedenau beschreibt das – durch die symmetrische sogenannte „Carstenn Figur“ geprägte – Straßensystem im Berliner Ortsteil Friedenau mit den entsprechenden historischen… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Alt-Hohenschönhausen — Übersichtskarte von Alt Hohenschönhausen mit ausgewählten Straßen und den einzelnen Vierteln Diese Liste der Straßen und Plätze in Berlin Alt Hohenschönhausen beschreibt die im Berliner Straßenverzeichnis aufgeführten bestehenden Straßen und… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Biesdorf — Karte von Berlin Biesdorf in den Grenzen vom Juli 2011 Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin Biesdorf beschreibt das komplette Straßensystem im Berliner Ortsteil Biesdorf mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Moabit — Moabit auf dem Berliner Stadtplan Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin Moabit beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Moabit mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Liste ein Teil des Gesamtprojektes… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Marzahn — Karte von Berlin Marzahn Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin Marzahn beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Marzahn mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung eine der Listen aller… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Neu-Hohenschönhausen — Übersichtskarte von Neu Hohenschönhausen mit ausgewählten Straßen und den einzelnen Vierteln Diese Liste der Straßen und Plätze in Berlin Neu Hohenschönhausen gibt eine komplette Zusammenfassung aller im Berliner Straßenverzeichnis aufgeführten… …   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.