GBK Köln


GBK Köln
GBK Köln
Sozialversicherung Gesetzliche Krankenversicherung
Krankenkasse Betriebskrankenkasse
Rechtsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Zuständigkeit Deutschland
Verwaltungssitz Köln
Vorstand Helmut Wasserfuhr
Aufsichtsbehörde Bundesversicherungsamt
Versicherte 30.000
Mitarbeiter 70
Website www.gbk-koeln.de

Die GBK Köln (Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln) war eine Betriebskrankenkasse mit Sitz in Köln.

Sie wurde bundesweit bekannt als eine der ersten Krankenkassen, die einen Zusatzbeitrag erheben musste. Ab Juli 2009 wurden monatlich 8 Euro Zusatzbeitrag von den Mitgliedern erhoben. Seit dem 20. Februar 2010 wurde rückwirkend zum 1. Januar 2010 1 % vom beitragspflichtigen Einkommen gefordert.

In eine finanzielle Schieflage geriet die GBK Köln, da in den Jahren 2005 und 2006 allein für zwei Patienten mit seltenen Krankheiten 14 Millionen Euro an Kosten entstanden.[1] 2010 meldete die Krankenkasse Insolvenzgefahr.[2]

Die GBK Köln ging durch eine Fusion am 1. Januar 2011 in der mhplus BKK auf, dies bedeutete Kosteneinsparungen in Höhe von 445 Euro pro Jahr, weil die übernehmende Krankenkasse komplett auf Zusatzbeiträge verzichte. [3]

Einzelnachweise

  1. Krankenkasse:14 Millionen Kosten für zwei Patienten. Kölner Stadtanzeiger, 18. August 2009, abgerufen am 7. Juli 2011.
  2. Betriebskrankenkasse warnt vor eigener Insolvenz. Die Welt online, 16. Juni 2010, abgerufen am 7. Juli 2011.
  3. Fusion von GBK Köln und mhplus BKK zum 1. Januar 2011. Krankenkassen News, 13. Dezember 2010, abgerufen am 7. Juli 2011.

Weblinks


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