Emanuel Rego


Emanuel Rego
Emanuel Rego Volleyball (Beach)
Emanuel Rego.jpg
Emanuel Rego auf der FIVB World Tour in Prag in 2011
Porträt
Geburtstag 15. April 1973
Geburtsort Curitiba, Brasilien
Partner 1995 - 1997 Zé Marco
1998 - 2000 José Loiola
2001 - 2002 Tande Ramos
2002 - 2009 Ricardo Santos
ab 2010 000Alison Cerutti
Erfolge
1996 - FIVB Tour Champion
1997 - FIVB Tour Champion
1998 - AVP Rookie of the year
1999 - FIVB Tour Champion
1999 - Gold Weltmeister
FIVB bester Spieler der 90er Jahre
2000 - Olympische Spiele Sydney
2001 - FIVB Tour Champion
2003 - FIVB Tour Champion
2003 - Gold Weltmeister
2004 - FIVB Tour Champion
2004 - Gold Olympiasieger
2005 - FIVB Tour Champion
2005 - FIVB Sportsperson of the year
2006 - FIVB Tour Champion
2006 - FIVB Most Outstanding
2006 - FIVB Best Hitter
2007 - FIVB Tour Champion
2007 - Gold Sieger der Panamerikanischen Spiele
2008 - Bronze Bronzemedaille Olympische Spiele
2010 - FIVB Sportsperson of the year
2011 - Gold Weltmeister
2011 - FIVB Tour Champion
(Stand: 11. Oktober 2011)

Emanuel Rego (* 15. April 1973 in Curitiba, Brasilien) ist ein brasilianischer Beachvolleyballspieler, Olympiasieger und dreifacher Weltmeister.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Als Hallenvolleyballer begann Emanuel Rego seine Karriere. 1991 wechselte er zum Beachvolleyball, 1994 startete er zum ersten Mal bei der FIVB Tour. Mit seinem Partner Zé Marco wurde Emanuel 1996 zum ersten Mal FIVB Tour Champion. 1997 konnten die beiden diesen Erfolg wiederholen. 1998 wurde José Loiola neuer Partner von Emanuel Rego, der im gleichen Jahr bei der AVP Tour zum Rookie of the year gewählt wurde. 1999 gewannen die beiden Brasilianer die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Marseille und wurden FIVB Champion. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney schieden sie bereits im Achtelfinale aus. Emanuel, der zum FIVB Player der Neunziger Jahre gewählt wurde, wechselte 2001 erneut den Partner und gewann anschließend zum 4. Mal die FIVB Tour, diesmal mit Tande Ramos.

2003 begann die erfolgreichste Zeit von Emanuel Rego, ab jetzt im Team mit Ricardo Santos. Die beiden gewannen von 2003 bis 2007 jedes Mal die FIVB Tour und wurden von 2005 bis 2007 FIVB Team of the year. 2004 gewannen die beiden Brasilianer die Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Athen, ein Jahr zuvor waren sie Beachvolleyball Weltmeister in ihrem Heimatland in Rio de Janeiro geworden [1]. 2007 konnten sie die Panamerikanischen Spiele für sich entscheiden, die ebenfalls in Rio de Janeiro stattfanden [2].

2008 bei der Olympiade in Peking errangen Emanuel/Ricardo die Bronzemedaille, 2009 gelang ihnen ihr letzter gemeinsamer Sieg bei der FIVB Tour in Brasilia [3]. Mit insgesamt 33 gemeinsamen Erfolgen bei der World Tour sind sie die Führenden in dieser Wertung. Emanuel belegt außerdem mit seinen 74 FIVB Siegen (Stand: Oktober 2011) den ersten Platz in der ewigen Bestenliste.

2010

Beim ersten FIVB-Turnier des Jahres in ihrem Heimatland erreichten die beiden neuen Beachpartner Emanuel Rego und Alison Cerutti nach Siegen über ihre Landsleute Ricardo/Pedro und Cunha/Thiago das Finale, verloren jedoch gegen Rogers/Dalhausser und belegten den zweiten Platz. Bei den Shanghai Open konnten sich die Brasilianer revanchieren, allerdings nur im Spiel um den dritten Platz, im Halbfinale waren sie an den deutschen Weltmeistern Brink/Reckermann gescheitert. In Rom gab es die Neuauflage des Finals von Brasilia mit dem gleichen Ergebnis. Nachdem Rego/Cerutti den vierten Platz in Polen und dem neunten Platz in Moskau belegt hatten, hieß das Finale in Prag zum dritten Mal in diesem Jahr Brasilien gegen USA, und zum dritten Mal verließen Dalhausser/Rogers als Sieger den Platz mit dem einzigen Unterschied zu den beiden vorigen Endspielen, dass Emanuel Rego und Alison Cerutti einen Satz für sich entscheiden konnten. Auch im nächsten Anlauf in Stavanger gelang den beiden Südamerikanern nicht die Revanche gegen die Athleten aus den Vereinigten Staaten, diesmal kam das Aus jedoch schon im Viertelfinale. Nach einem 17. Platz in Gstaad erreichten die beiden Brasilianer in Klagenfurt und Kristiansand jeweils den Bronzerang, beim Mazuri Grand Slam reichte es zum geteilten fünften Platz[4]. Am Ende der Saison wurde Emanuel Rego zum zweiten Mal nach 2005 als Sportsperson of the year geehrt.

2011

Nach einem zweiten Platz in Brasilia und einem neunten Platz in Schanghai gewannen Emanuel/Alison in Prag ihre erste gemeinsame Goldmedaille bei der World Tour. In Peking konnten die beiden Brasilianer diesen Erfolg wiederholen und in Rom gelang ihnen der dritte Turniersieg in Folge. Bei der WM konnten sich Emanuel Rego und sein Partner Alison Cerutti im Finale gegen das ebenfalls brasilianische Team Marcio Araujo/Ricardo durchsetzen. Sie lösten das deutsche Team Brink/Reckermann als Weltmeister ab. Nach einem fünften Platz in Stavanger gewannen Rego und Cerutti die beiden folgenden Turniere in Gstaad und Moskau. Anschließend belegten die beiden Südamerikaner den dritten Platz in Stare Jablonki sowie den neunten Platz in Klagenfurt. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille in Åland beendeten Emanuel und Alison als Gesamtsieger des Jahres 2011 die Tour. Für Emanuel Rego war es bereits der zehnte Erfolg als FIVB Tour Champion.

Privates

Maria und Manoel Rego sind die Eltern von Emanuel. Seine 1 Jahr ältere Schwester heißt Aniele. Emanuel Rego ist verheiratet mit der brasilianischen Beachvolleyballspielerin Leila Barros [5] und hat einen zwölfjährigen Sohn Mateus aus erster Ehe.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.bvbinfo.com/player.asp?ID=148
  2. http://www.norceca.org/beach.htm
  3. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2009x/Event/Results.asp?TournCode=MBRA2009&Phase=2
  4. http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/PlayerBios/Player_DataDB.asp?No=100427
  5. http://www.caras.com.br/edicoes/784/textos/8606/

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