Bakemonogatari

Bakemonogatari
Bakemonogatari
Originaltitel 化物語
Transkription Bakemonogatari
Bakemonogatari - Logo.svg
Light Novel
Land JapanJapan Japan
Autor Nisio Isin
Illustrator Vofan
Verlag Kōdansha
Erstpublikation 1. November 2006 – …
Ausgaben 10
Anime-Fernsehserie
Produktionsland JapanJapan Japan
Originalsprache Japanisch
Produktionsjahr 2009
Studio Shaft
Länge 24 Minuten
Episoden 12 (drei weitere als Web-Anime)
Regie Akiyuki Shimbō
Erstausstrahlung 3. Juli 2009 – 25. September 2009 auf Tokyo MX
Synchronisation

Bakemonogatari (jap. 化物語, dt. etwa: „Geistergeschichte“, ein Kofferwort aus Bakemono und Monogatari) ist eine Light-Novel-Reihe die ab 2006 vom japanischen Autor Nisio Isin geschrieben, von dem taiwanesischen Illustrator Vofan bebildert und von Kōdansha veröffentlicht wurde.

Im Jahr 2009 wurde die Buchreihe durch das Animationsstudio Shaft als Anime-Fernsehserie mit zwölf Folgen und anschließend als Web-Anime mit drei Folgen umgesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die Handlung konzentriert sich auf den Oberschüler im dritten Jahrgang Koyomi Araragi, der ein Jahr vor Beginn der Geschichte in der Golden Week von einer Vampirin angegriffen und gebissen wurde. Obwohl zum Vampir geworden, bleiben die Umstände unbekannt, wie er durch seinen Wohltäter Meme Oshino wieder zu einem Menschen wurde oder weshalb die angreifende Vampirin als Shinobu nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Seit diesem Zwischenfall wird er immer wieder auf verschiedene übernatürliche Wesen aufmerksam, die die Mitschülerinnen in seiner näheren Umgebung befallen haben.

Hitagi Crab

Fast wieder zu einem normalen Menschen geworden, sieht er wie seine Klassenkameradin Hitagi Senjōgahara kopfüber eine Treppe hinabstürzt. Ohne einen Gedanken zu verlieren, versucht er sie aufzufangen und erkennt, dass sie ungewöhnlich leicht zu sein scheint. Über seine Schulsprecherin und guten Freundin Tsubasa Hanekawa erfährt er zunächst mehr über Hitagi, um kurz darauf von Hitagi unter Druck gesetzt zu werden über alles in Zukunft kein Wort mehr zu verlieren. Dabei verleiht sie ihrer Drohung Nachdruck und verletzt ihn mit einem Tacker. Als Koyomi Araragi ihr sofort nachrennt um ihr seine Hilfe anzubieten, will sie ihm direkt offensiv gegenübertreten, erkennt jedoch, dass die durch sie verursachte Verletzung durch seine verbliebenen Selbstheilungskräfte bereits wieder verschwunden ist.

Verwundert nimmt Hitagi Senjōgahara sein Angebot zunächst an. Er bringt sie zu Meme Oshino, der in einem verlassenen Bauruine wohnt und ihr bei der Lösung ihres Problems helfen soll, sie aber nach jahrelanger erfolgloser Behandlungen dem misstrauisch gegenübersteht. Nach einer längeren Diskussion schickt er beide nach Hause um Vorbereitungen zu treffen, damit sie später in der Nacht wieder zu ihm kommen können. In Hitagis Wohnung kommt es zwischen den beiden zu einer verbalen Auseinandersetzung, bei sie bewusst ihre körperlichen Reize einsetzt, um sich einerseits bei Koyomi zu bedanken und andererseits ihn durch seine Verlegenheit in die Ecke zu drängen.

Später am Abend kehren sie zu Memes Wohnung zurück, wo sie um Mitternacht den verantwortlichen Gott (Kami), der für Hitagis extremen Gewichtsverlust verantwortlich ist, beschwören wollen. Im Verlauf der Zeremonie zeigt sich der Gott in Form einer Krabbe. Dieser hatte einst nicht nur ihr Gewicht, sondern viel mehr ihre schmerzlichen Erinnerungen an ihre Mutter von ihr genommen. Die „Last“ dieser Erinnerungen, in der ihre Mutter einer Sekte verfiel, einer Beinahe-Vergewaltigung Hitagis durch den Sektenführer und die Zerstörung ihrer ganzen Familie, wurden ihr genommen. Fortan will sie diese Erinnerungen selbst tragen und verarbeiten und gewinnt dadurch ihr normales Gewicht zurück.

Am nächsten Morgen unsanft von seinen beiden Schwestern geweckt, stellt er sich auf die Waage und muss feststellen, dass sich sein Gewicht verdoppelt hat.

Mayoi Snail

Muttertag – Koyomi, der nach einem Streit mit seiner kleinen Schwester Karen von zu Hause geflüchtet ist, trifft eher zufällig auf einem Spielplatz in einem Hochhausviertel auf Hitagi. Diese beschließt ihn hinsichtlich seiner Persönlichkeit spielerisch zu hinterfragen und zeigt dabei, dass sie immer noch in der Lage ist, provozierende Gespräche zu führen. So führt sie ihn in ihren Gesprächen an der Nase herum und liefert sich mit ihm diverse verbale Gefechte. Immer wieder in die Ecke getrieben und in seiner Argumentation unterlegen, entdeckt er im Hintergrund ein scheinbar orientierungsloses junges Mädchen. Als er sie länger ratlos in der Haltestelle herumlaufen sieht, beschließt er ihr seine Hilfe anzubieten, wovon sie jedoch alles andere als angetan ist. Mayoi Hachikuji zeigt ihre tiefste Abneigung ihm gegenüber und nach seiner Niederlage im Gespräch mit Hitagi einen weiteren Schlag. Die darauffolgende Auseinandersetzung endet in einem längerem Kampf, bei dem Koyomi Mayoi K.O. schlägt und sich endlich wie ein Sieger fühlt – mit dem Bewusstsein eine Grundschülerin verprügelt zu haben.

Mayois Problem besteht darin, nicht mehr den Weg nach Hause zu ihrer Mutter zu finden. Schuld daran soll der Geist einer Schnecke sein, der verhindert, dass sie ihr Ziel jemals erreicht, wobei sie sich immer verläuft. Als auch Hitagi hinzukommt, fragt Koyomi sie, ob sie die gesuchte Adresse kenne, da sie selbst früher in der Nähe wohnte. Da Hitagi die Adresse kennt und sie durch die Straßen führt müssen sie schließlich feststellen, dass auch sie sich auf dem Weg jedes Mal verlaufen. Letztlich bittet Koyomi erneut Meme Oshino um Hilfe, den in diesem Falle Hitagi aufsucht, um die für ein Ritual nötigen Sachen zu besorgen, während Koyomi bei Mayoi bleibt, deren Launenhaftigkeit immer wieder zu neuen Streitereien führen.

Während sie, wieder am Spielplatz, auf Hitagis Rückkehr warten läuft ihnen Tsubasa Hanekawa über den Weg, der Mayoi, wie anfangs zu Koyomi, ihre tiefste Abneigung zeigt. Von Tsubasa schnell, aber liebevoll zurecht gewiesen, beginnt Koyomi mehr über das Leben von Mayoi herauszufinden: Als einziges Kind einer zerrissenen Familie blieb sie nach der Scheidung bei ihrem Vaters und durfte ihre Mutter nicht wiedersehen und kann sich inzwischen auch nicht mehr an ihr Gesicht erinnern.

Als Hitagi zurückkehrt entschuldigt sie sich bei Koyomi, da sie die heutigen Ereignisse und sein Verhalten nicht erklären konnte. Sie erzählt ihm, dass sie die ganze Zeit über Angst hatte wieder „anders“ zu sein, denn sie konnte Mayoi weder hören noch sehen. Meme erklärte ihr, dass Mayoi bereits seit einigen Jahren Tod sei und nur von Menschen gesehen werden kann, die den unbewussten Wunsch haben nicht nach Hause zurückkehren zu wollen. Hitagi sagt ihnen, dass es mit einem Trick gelingen werde, die frühere Adresse von Mayois Mutter zu finden, und dass danach Koyomis einziges Problem darin bestehe, dass sie sich in ihn verliebt hat.

Sie erreichen den Ort der Adresse, bei der es sich mittlerweile um ein leeres Baugrundstück handelt. Dennoch ist Mayoi überglücklich und sagt, dass sie zu Hause sei und verschwindet. Koyomi, der durch Hitagis Liebesgeständnis verwirrt ist, wird von ihr zur Rede gestellt, das sie von ihm bisher keine Antwort darauf erhalten hat. Ihr wieder hoffnungslos unterlegen, erwidert er ihre Gefühle, möchte aber, dass sie in Zukunft nichts mehr voreinander verbergen sollen.

Am nächsten Morgen unsanft von seinen beiden Schwestern geweckt, läuft Koyomi wieder Mayoi über den Weg, die von einem verlorenen Geist zu einem umherziehenden Geist „befördert“ wurde und sie sich von Zeit zu Zeit wieder begegnen werden.

Suruga Monkey

Während einer weiteren Begegnung zwischen Mayoi und Koyomi stürmt ein Schülerin der Unterstufe vorbei und stellt sich Koyomi als Suruga Kanbaru vor. Sie versucht ihn in eine oberflächliche Unterhaltung zu verwickeln, um etwas über Hitagi Senjōgahara zu erfahren. Als er später Hitagi auf Suruga anspricht reagiert diese überaus aggressiv und spielt Eifersucht vor. Nachdem sich die Situation schneller entspannt, als sie eingetreten ist, erzählt sie ihm, dass sie und Suruga früher beste Freundinnen waren, bis auch sie Hitagis Geheimnis herausgefunden hatte. Darauf drohte sie ihr auf ähnliche Weise wie es bei Koyomi der Fall war, mit dem Unterschied, dass sich Suruga wie gewollt sich von ihr fern hielt.

Auch von Tsubasa erfährt er, dass beide in der Mittelschule die Stars ihrer Sportteams waren und sich sehr gut verstanden haben. Auf seinem Heimweg von Hitagi wird er an einem Bahnübergang von einer Person in einem Regenmantel angegriffen und bleibt schwer verletzt auf den Gleisen liegen. Als plötzlich Hitagi auftaucht, ist das Wesen verschwunden, stattdessen sagt sie ihm, dass er das Geld für Meme Oshinos Hilfe bei ihr vergessen hat und ihn dafür bestrafen wollte. Sie bleibt aber bei ihm bis seine Verletzung verheilt sind.

Am nächsten Tag trifft er sich mit Suruga und erhält eine Entschuldigung für ihren Angriff auf ihn. Sie erzählt ihm, dass sie nach dem Tod ihrer Eltern eine Affenpfote gefunden habe, die nun ihren linken Arm befallen hat und versteckt diesen unter einem Verband. Seitdem kann sie ihren Arm zeitweise nicht mehr kontrollieren. Außerdem gesteht sie ihm, dass sie ein Lesbe und Hitagi ihre unerwiderte Liebe sei. Davon wesentlich mehr geschockt, bringt er sie zu Meme Oshino, der ihr sofort die Wahrheit über ihre Situation erklärt.

Nachdem Surugas Eltern gestorben sind und sie sich nicht in eine neue Schule integrieren konnte, fand sie eine getrocknete Affenpfote von der sie hoffte, dass sie ihre Wünsche erfüllen würde. So wünschte sie sich, die schnellste Läuferin zu sein. Tätsächlich fehlten am darauffolgenden Tag die schnellsten Schüler krankheitsbedingt in der Schule. Suruga hingegen hatte einen Traum, indem sie diese Schüler auf grauenhafte Weise verprügelte. Als sie darauf den Roman „Die Affenpfote“ las, war sie schockiert über die Wirkung ihrer Wünsche und versteckte diese. Als sie jedoch von Hitagis Problem erfuhr, suchte sie die Pfote wieder heraus, um ihr helfen zu können, ließ aber nach Hitagis Drohungen davon ab. Erst als Suruga ein Jahr später sah, dass Hitagi in Koyomi ihre Liebe gefunden hatte, wünschte sie sich durch ihre Eifersucht die Liebe von Hitagi und Koyomi den Tod.

Meme erklärt ihnen, dass es sich nicht um „die Affenpfote“ handelt, stattdessen um einen „Rainy Devil“, einem niederen Dämon, der auf ähnliche Weise Wünsche erfüllt. Wenn dieser Dämon einen Wunsch nicht erfüllen kann, wird er sich jedoch von selbst zurückziehen. Koyomi plant sich daher von dem Dämon töten zu lassen, was sich durch seine verbliebenen Vampirfähigkeiten als schwierig, wenn nicht unmöglich, herausstellen muss und damit Surugas Wunsch nicht erfüllt werden kann. Im Kampf kommt Koyomi allerdings schnell an seine Grenzen, als nicht nur der Dämon in Surugas linkem Arm, sondern sie mit ihrem ganzen Körper angreift. Plötzlich tritt Hitagi in den Raum, die Meme hinter Koyomis Rücken hergerufen hat, und wirft ihm einen bösen Blick zu. Zu Beginn ihrer Beziehung versprachen sie sich, keine Geheimnisse voreinander zu haben: Koyomi hatte Surugas Problem ihr gegenüber nicht erwähnt und sie sagt ihm, das sie ihn dafür töten werde. Angesichts seines Zustands, bereits mehrere Tode hinter sich zu haben, will sie ihm diesmal verzeihen. Als der Dämon in Suruga daraufhin wieder angreifen will, stellt sich Hitagi zwischen beide und erklärt, dass falls Koyomi sterben sollte sie in jedemfall Suruga töten werde. Der Dämon kann Surugas Wunsch nicht mehr erfüllen, Suruga bricht weinend zusammen und gesteht Hitagi ihre Liebe, die sie nicht erwidern kann, sich aber wünscht, dass sie an ihrer Seite bleibe.

Am nächsten Morgen unsanft von seinen beiden Schwestern geweckt, wird Koyomi von Suruga vor der Haustür erwartet und sagt ihm, dass der Dämon verschwunden sei, ihr Arm aber noch lange nicht wieder normal sein werde.

Sengoku Snake

Es ist sechs Jahre her, dass Koyomi Nadeko Sengoku gesehen hat. So erkennt er sie auch nicht direkt wieder, als er zusammen mit Suruga zu einem Schrein geht, wo sie für Meme Oshino eine Art Talisman anbringen sollen. Am Schrein angekommen finden sie zunächst nur verfallene Gebäude vor. Während er Memes Auftrag ausführt und das Schriftstück an dem Tempel platziert, entdeckt Suruga vor kurzem rituell getötete Schlagen über dem ganzen Ort verteilt.

Er bittet zunächst Tsubasa für ihn einige Informationen über diese Art Ritual herauszufinden. In einer Bücherei bekommt er von ihr zunächst Bücher für die Schule und erfährt, dass dieser Schrein einem Schlangengott geweiht ist. Gleichzeitig weist sie ihn zurecht, dass es nicht gut sein könne, wenn er zu allen immer nett ist und er damit seine Beziehung zu Hitagi aufs Spiel setzen wird. Sie meint, dass er den Annäherungen von Suruga Grenzen setzen müsse und kommt ihm dabei selbst demonstrativ für einem Kuss sehr nahe. Als sie daraufhin Kopfschmerzen bekommt, verabschiedet sie sich von Koyomi. Als er Nadeko Sengoku aus dem Augenwinkel erkennt, wie sie bei Büchern über Magie und Okkultismus stöbert, versucht er sie anzusprechen, verliert er sie aber in den Gängen. Am Schrein trifft er sich wieder mit Suruga, weil er vermutet, dass sie ein weiteres Ritual abhalten will. Tatsächlich treffen sie sie an und halten sie davon ab, weitere Schlangen zu töten. Nadeko erinnert sich ebenfalls an Koyomi, den großen Bruder ihrer damals einzigen Freundin, von dem sie als Kind begeistert war.

Bei Koyomi zu Hause versucht Suruga zunächst seine Pornohefte und geheimen Fetische herauszufinden, auch wenn sie glaubt, diese bereits zu kennen. Die Auseinandersetzung heitert Nadeko auf und sie findet Vertrauen in die beiden, worauf sie sich im nächsten Moment auszieht und nackt vor ihnen sitzt. Sie erkennen, dass ihr Körper vom Hals abwärts von Druckmalen einer Schlage überzogen ist und sie bittet sie, ihr zu helfen.

Meme Oshino erkennt aus Koyomis Beschreibung, dass es sich um einen Schlangenwürger handeln müsse. Dieser wird durch einen boshaften Fluch auf eine bestimmte Person aktiv: In Nadekos Fall von einer Freundin, dessen bester Freund ihr seine Liebe gestand und Nadeko ihn abwies. Ebenso sagt er, dass sie darauf richtig reagiert habe und durch die Tötung von Schlangen den Fluch aufzuheben versuchte, sie aber das Ritual wohl nicht vollständig korrekt durchführte und einfach nur sehr viel Pech hatte.

Wieder zu Hause teilt Koyomi Suruga und Nadeko mit, dass sie das Ritual heute Nacht wiederholen werden. Suruga weiht er allerdings ein, dass Nadeko sterben wird, wenn sie es nicht schaffen würden. Am Schrein angekommen beginnen sie mit dem Ritual und der Fluch scheint sich erfolgreich von Nadeko zu lösen. Als sich Nadeko sich vor Schmerzen krümmt, wird es Koyomi schlagartig klar, dass der Junge, den Nadeko abgewiesen hatte, sie ebenfalls verflucht haben muss und sie es mit zwei Schlangen zu tun haben müssen. Obwohl ihm von Meme davon abgeraten wurde, versucht er die unsichtbare Schlange von Nadekos Körper zu reißen und wird selbst von ihr angegriffen. Die Schlange versucht jetzt, auf den schwer zugerichteten Koyomi überzugehen. Er wird aber von Suruga gerettet, die ihm erklärt, dass die Schlange verschwinden wird, wenn sie sich ruhig verhalten. Entsetzt von der Erkenntnis, dass der Fluch jetzt auf den Verursacher übergeht, verlässt die Schlange den Schrein und Nadeko ist gerettet. Auch als sie sich für ihre Rettung bedankt, kann Koyomi dies innerlich nicht annehmen, da er nicht nur Nadeko, sondern auch die Verursacher des Fluchs beschützen wollte.

Charaktere

Koyomi Araragi (阿良々木 暦, Araragi Koyomi)
Koyomi ist der Protagonist von Bakemonogatari und Schüler im dritten Jahr der Oberschule, der mit allen Fächern, außer Mathematik, seine Probleme hat. Im Vorfeld der Handlung wurde er jedoch von einer Vampirin angegriffen und verwandelte sich darauf selbst in einen. Durch die Hilfe von Meme Oshino konnte er wieder fast vollständig zu einem Menschen werden. Einige Nebeneffekte sind, das seine Verletzungen nach wie vor schneller verheilen und er im Dunkeln sehen kann. Im Anime werden zudem seine Augen wie die Zielsucher von Kameras dargestellt, die sich blitzschnell und scheinbar unbewusst auf bestimmte Dinge konzentrieren. Trotz der Tatsache, dass er kein Vampir mehr ist und das Sonnenlicht nicht mehr fürchten muss, hat er noch immer Angst, wenn am Morgen die Sonne aufgeht.
Hitagi Senjōgahara (戦場ヶ原 ひたぎ, Senjōgahara Hitagi)
Hitagi ist die Hauptfigur des Handlungsabschnitts Hitagi Crab. Anfangs leidet sie unter dem Einfluss eines Gottes, der ihr Gewicht drastisch reduziert und dazu führt, dass sie sich ausgestoßen fühlt und mit allen Mitteln ihre Abnormalität verheimlichen will. Sie reagiert dadurch überaus aggressiv und setzt jeden unter Druck, der hinter ihr Geheimnis gelangt ist. Sie selbst bezeichnet sich als Tsundere und spricht gewöhnlich in einer beleidigenden und herablassenden Art und Weise. Nach ihrer Genesung baut sich ihre Beziehung zu Koyomi weiter aus und wird seine feste Freundin.
Tsubasa Hanekawa (羽川 翼, Hanekawa Tsubasa)
Tsubasa ist die Hauptfigur des Handlungsabschnitts Tsubasa Cat, ist aber schon seit langer Zeit eine gute Freundin von Koyomi und steht ihm von Anfang an mit gutem Rat beiseite. Als Schulsprecherin ist sie dennoch eine sehr unscheinbare, aber gerngesehene, engagierte und intelligente Person. Bereits vor Beginn der Geschichte von Bakemonogatari, zur selben Zeit als Koyomi in der Golden Week angegriffen worden ist, verwandelte sie sich in ein Bakeneko, verursacht durch familiären Stress. In Folge der Ereignisse wurde sie von der bereits besiegten Shinobu gebissen, verwandelte sich wieder zurück und verlor sämtliche Erinnerungen an den Vorfall. Ein Jahr später kehrt die Bakeneko in Tsubasa Cat zurück, diesmal verursacht durch ihre unerwiderte Liebe zu Koyomi.
Meme Oshino (忍野 メメ, Oshino Meme)
Meme ist ein Mann mittleren Alters und lebt in einer verlassenen Bauruine. Er ist ein Experte von Geistererscheinungen, Dämonen und Göttern und hilft Koyomi bei seinen Problemen, wenn auch nur gegen Bezahlung. Jedoch liegt sein Verhältnis zu Koyomi selbst stets im Zwielicht, da er ihn zwar unterstützt, aber größtenteils nicht handelt oder ihn vor Fehlern warnt.
Shinobu Oshino (忍野 忍, Oshino Shinobu)
Vormals als Kiss-shot Acerola-orion Heart-under-blade bekannt, war sie ein adeliger, hochangesehener und skrupelloser Vampir. Sie griff Koyomi Araragi ein Jahr vor Beginn der Handlung in der Golden Week an und verwandelte ihn in einen Vampir. Obwohl die näheren Umstände in der Geschichte nicht genannt werden, wird sie von Meme Oshino und Koyomi besiegt und ist fortan ein kleines unscheinbares, aber schönes Mädchen. Seitdem lebt sie bei Meme, von der sie ihren neuen Namen Shinobu erhält. Sie wird nur noch als „Schatten ihrer Selbst“ beschrieben und wirkt teilnahmslos auf ihre Umgebung, besitzt dennoch immer noch die Fähigkeiten eines Vampirs. Durch sie kann u. a. die Bakeneko von Tsubasa Hanekawa versiegelt werden oder Koyomi durch einen erneuten Biss von ihr seine Selbstheilungskräfte verstärken.
Mayoi Hachikuji (八九寺 真宵, Hachikuji Mayoi)
Mayoi ist eine Grundschülerin und die Hauptfigur des Abschnitts Mayoi Snail. Üblicherweise trägt sie einen übergroßen Rucksack mit sich herum, der wie ein Plüschtier gestaltet ist. Zudem hat sie als Grundschülerin viele Sprachfehler und ist sehr launisch. Wie sich in der Handlung herausstellt, ist sie der Geist eines bereits verstorbenen Kindes, das nach der Scheidung seiner Eltern bei seinem Vater bleiben musste und seine Mutter nie wieder sah. Seitdem ist Mayoi unaufhaltsam auf der Suche nach dem Haus ihrer Mutter, kann es jedoch nicht finden. Zudem kann sie nur von Menschen gesehen haben, die im Inneren eine Abneigung dagegen haben, nach Hause zurückzukehren. Nach der Lösung ihres Problems verschwindet sie zunächst, kehrt aber kurze Zeit später als umherziehender Geist zurück, der Koyomi des Öfteren einen Besuch abstattet.
Suruga Kanbaru (神原 駿河, Kanbaru Suruga)
Suruga Kanbaru ist eine Mitschülerin von Koyomi, Hitagi und Tsubasa im unteren Jahrgang und die Hauptfigur im Handlungsabschnitt Suruga Monkey. Sie ist ein sehr offenes, fröhliches, neugieriges und burschikoses Mädchen, das bereits in der Mittelschule eine Kohai von Hitagi war und sich zu dieser Zeit in sie verliebte. Als auch sie in die Oberschule wechselte, bemerkte sie Hitagis Veränderung und wurde daraufhin, wie später Koyomi, von ihr bedroht und folgte ihrem Wunsch, sich ihr nicht mehr zu nähern. Als sie herausfindet, dass Hitagi und Koyomi ein Paar sind, wird sie durch ihre Eifersucht auf Koyomi von einem Dämon befallen, von dem sie durch einen Trick von Meme Oshino befreit werden kann. Auch wenn Hitagi ihre Liebe zu ihr nicht erwidern kann, freundet sie sich wieder mit ihr und Koyomi an und hilft ihm dabei, Nadeko von ihrem Fluch zu befreien.
Nadeko Sengoku (千石 撫子, Sengoku Nadeko)
Nadeko Sengoku ist eine ehemalige Freundin von Koyomis jüngster Schwester Tsukihi und ist die Hauptfigur im Handlungsabschnitt Nadeko Snake. Als Kind hatte sie bis auf Tsukihi keine weiteren Freunde und wünschte sich als Einzelkind stets einen großen Bruder, der Koyomi ähnlich sein sollte. Jahre später und aus den Augen verloren, treffen sie wieder aufeinander, als sie von einem verschmähten Verehrer und einer eifersüchtigen Freundin von einem Fluch befallen wurde. Sie ist eigentlich sehr schüchtern und zurückhaltend, lässt sich jedoch leicht erheitern und findet schnell wieder Vertrauen zu Koyomi und auch zu Suruga. Als sie zum ersten Mal auf Tsubasa trifft rennt sie dagegen vollkommen eingeschüchtert vor ihr davon.

Veröffentlichungen

Alle der bisher erschienen Lightnovels von Bakemonogatari wurden vom Autor Nisio Isin geschrieben, der anfangs eine Reihe von Kurzgeschichten für das Magazin Mephisto verfasste. Später wurden diese und einige neu geschriebene Geschichten zu einer zwei Bände umfassenden Light-Novel-Reihe zusammengefasst, die von Kōdansha unter dem Imprint Kōdansha Box am 1. November und 4. Dezember 2006 erschienen. Die Zeichnungen der Buchreihe wurden von taiwanesischen Illustratoren Vofan angefertigt. Die erste Ausgabe umfasste die drei Geschichten Hitagi Crab (ひたぎクラブ, Hitagi kurabu), Mayoi Maimai (まよいマイマイ) und Suruga Monkey (するがモンキー, Suruga monkī). Der zweite Band beinhaltete zwei bisher noch nicht publizierte Geschichten. Dies waren Nadeko Snake (なでこスネイク, Nadeko suneiku) und Tsubasa Cat (つばさキャット, Tsubasa kyatto).

Fast zwei Jahre später erschien mit Koyomi Vamp (こよみヴァンプ, Koyomi vampu) ein Prequel, das sich näher mit der Vergangenheit des Protagonisten auseinandersetzte und in der ersten Ausgabe des Magazins Pandora abgedruckt wurde. Später wurden die Kapitel am 7. Mai 2008 unter dem Titel Kizumonogatari (傷物語) veröffentlicht.

Im selben Jahr folgte die Fortsetzung Nisemonogatari (偽物語), deren erster Band die Geschichte Karen Bee (かれんビー, Karen bī) enthielt, am 2. September 2008. Der zweite Band enthielt das „Abschlusskapitel“ (最終話, saishūwa) Tsukihi Phoenix (つきひフェニックス, Tsukihi fenikkusu) und wurde seit dem 10. Juni 2009 publiziert.

Am 29. Juli bzw. am 27. Oktober 2010 erschien Nekomonogatari (猫物語) in zwei Bänden: kuro (, „schwarz“) mit dem „verbotenen Kapitel“ (第禁話, dai-kin-wa) Tsubasa Family (つばさファミリー, Tsubasa Famirī), sowie shiro (, „weiß“) mit dem „vertraulichen Kapitel“ (第懇話, dai-kon-wa) Tsubasa Tiger (つばさタイガー, Tsubasa Taigā). Am 25. Dezember 2010 folgte der Band Kabukimonogatari (傾物語) mit dem „Plauderkapitel“ (第閑話, dai-kan-wa) Mayoi Kyonshī (まよいキョンシー), wobei Kyonshī die japanische Aussprache des kantonesischen Wortes Geungsi ist, welches einen Untoten bezeichnet, der wiederum Hochchinesisch als Jiang Shi gesprochen wird. Am 31. März 2011 erschien Hanamonogatari (花物語) mit dem „seltsamen Kapitel“ (第変話, dai-hen-wa) Suruga Devil. Der Band Otorimonogatari (囮物語): Nadeko Medusa erschien am 28. Juni 2011.

Die Veröffentlichung der Bände Onimonogatari (鬼物語): Shinobu Time und Koimonogatari (恋物語): Hitagi End ist respektive für September und Dezember 2011 geplant.

Titel Publikationsdatum ISBN
Bakemonogatari (jō) 1. November 2006 ISBN 978-4-06-283602-9
Bakemonogatari (ge) 4. Dezember 2006 ISBN 978-4-06-283607-4
Kizumonogatari 8. Mai 2008 ISBN 978-4-06-283663-0
Nisemonogatari (jō) 2. September 2008 ISBN 978-4-06-283679-1
Nisemonogatari (ge) 11. Juni 2009 ISBN 978-4-06-283702-6
Nekomonogatari (kuro) 29. Juli 2010 ISBN 978-4-06-283748-4
Nekomonogatari (shiro) 27. Oktober 2010 ISBN 978-4-06-283758-3
Kabukimonogatari 25. Dezember 2010 ISBN 978-4-06-283767-5
Hanamonogatari 31. März 2011 ISBN 978-4-06-283771-2
Otorimonogatari 28. Juni 2011 ISBN 978-4-06-283776-7

Anime

Die Produktion der Umsetzung von Bakemonogatari als Anime-Fernsehserie wurde im April 2008 bekannt gegeben. Als Teil des Nisio Isin Anime Project von Kondansha wurde die Serie im Animationsstudio Shaft produziert. Die Regie führte Akiyuki Shimbō zusammen mit seinem Assistenten Tatsuya Oishi. Das Drehbuch wurde von Fuyashi Tō geschrieben. Aufbauend auf der Vorlage von Vofan entwickelte Akio Watanabe das Charakterdesign. Die Musik der Serie wurde von Satoru Kōsaki unter der Leitung von Yota Tsuruoka angefertigt.

Im japanischen Fernsehen wurde die Serie vom 3. Juli bis zum 25. September 2009 mit den ersten zwölf Folgen übertragen, während die Serie insgesamt 15 Folgen umfasst. Zu den übertragenden Fernsehsendern gehörten unter anderen AT-X, BS Japan, Chiba TV, MBS, Tokyo MX, TV Aichi, TV Hokkaido, TV Kanagawa und TV Saitama. Die Erstausstrahlung erfolgte dabei auf Tokyo MX, während die anderen Sender einige Tage später, zeitversetzt mit der Ausstrahlung begannen. Die letzten drei Folgen sollen als Web-Anime über die offizielle Website abrufbar sein, wovon die 13. Folge am 3. November 2009 und die 14. Folge am 24. Februar 2010 veröffentlicht wurde.

Während die erste Folge auf einen Vorspann verzichtete bzw. diesen durch einen speziell für die Folge angefertigten ersetzte, wurde in der zweiten Folge der vermeintlich reguläre Vorspann gezeigt. Er wurde mit dem Titel staple stable, gesungen von der Synchronsprecherin Chiwa Saito, unterlegt. Für die unterschiedlichen Handlungsabschnitte wurde dieser mehrmals durch einen dem Hauptcharakter näheren Vorspann ersetzt. Im Abspann wurde generell der Titel Kimi no Shiranai Monogatari von supercell verwendet und nur die Animation dem entsprechen Hauptcharakter der Geschichte angepasst. Die Single erschien am 12. August 2009.

Synchronisation

Rolle japanischer Sprecher (Seiyū)
Koyomi Araragi Hiroshi Kamiya
Hitagi Senjōgahara Chiwa Saitō
Mayoi Hachikuji Emiri Katō
Suruga Kanbaru Miyuki Sawashiro
Nadeko Sengoku Kana Hanazawa
Tsubasa Hanekawa Yui Horie
Meme Oshino Takahiro Sakurai

Rezeption

Die Blu-ray-Veröffentlichungen von Bakemonogatari starteten alle auf Platz 1 mit Ausnahme der vierten die sich Michael Jackson’s This Is It geschlagen geben musste. Die dritte Blu-ray war dabei nach Evangelion:1.11 – You are (not) alone. erst die zweite Blu-ray-Veröffentlichung mit mehr als 40.000 verkauften Exemplaren in der ersten Woche.[1] In der ersten Woche wurden von den sechs erschienen Blu-ray-Discs und DVDs jeweils wie folgt viele verkauft:

Nr. Blu-Ray[2] DVD
1 29.000, #1[3] 15.513, #15[4]
2 39.000, #1[5] 18.731, 0#6[6]
3 41.000, #1[1] 18.607, 0#3[7]
4 48.000, #2[8] 22.363, 0#9[9]
5 46.000, #1[10] 19.804, 0#5[11]
6 51.000, #1[12] 21.066, 0#6[13]

Insgesamt wurden bis September 2010 etwa 331.000 Blu-Rays verkauft, womit es bis dahin die Anime-Serie mit den höchsten Blu-Ray-Verkaufszahlen war bis es von K-On! abgelöst wurde.[14] Dennoch hielt Blu-Ray #6 bis Ende April 2011 den Rekord für die meisten verkauften Anime-Blu-Rays in der ersten Woche, bis es von Mahō Shōjo Madoka Magika, vom selben Regisseur und Studio, abgelöst wurde.[15]

Einzelnachweise

  1. a b Japan's Animation Blu-ray Disc Ranking, November 23-29. In: Anime News Network. 3. 13 2009, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  2. Bakemonogatari's Last BD Ranks #1 with 51,000 Copies. In: Anime News Network. 3. August 2010, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  3. Japanese Animation Blu-ray Disc Ranking, September 28-October 4 (Updated). In: Anime News Network. 8. Oktober 2009, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  4. Japanese Animation DVD Ranking, September 28-October 4 (Updated). In: Anime News Network. 7. Oktober 2009, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  5. Japanese Animation Blu-ray Disc Ranking, October 26-November 1. In: Anime News Network. 4. November 2009, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  6. Japanese Animation DVD Ranking, October 26-November 1. In: Anime News Network. 3. November 2009, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  7. Japan's Animation DVD Ranking, November 23-29. In: Anime News Network. 1. Dezember 2009, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  8. Japan's Animation Blu-ray Disc Ranking, January 25-31. In: Anime News Network. 4. Februar 2010, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  9. Japan's Animation DVD Ranking, January 25-31. In: Anime News Network. 2. Februar 2010, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  10. Japan's Animation Blu-ray Disc Ranking, February 22-28. In: Anime News Network. 6. März 2010, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  11. Japan's Animation DVD Ranking, February 22-28. In: Anime News Network. 2. März 2010, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  12. Japan's Animation Blu-ray Disc Ranking, July 26-August 1. In: Anime News Network. 8. August 2010, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  13. Japan's Animation DVD Ranking, July 26-August 1. In: Anime News Network. 3. August 2010, abgerufen am 25. August 2010 (englisch).
  14. K-ON! Tops Bakemonogatari as #1 TV Anime in BD Sales. In: Anime News Network. 21. September 2010, abgerufen am 27. September 2010 (englisch).
  15. Madoka Magica 1 Sells 53,000 as #1 TV Anime BD in 1st Week. In: Anime New Network. 3. Mai 2011, abgerufen am 3. Mai 2011 (englisch).

Weblinks


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