Bahnhof Berlin-Kaulsdorf

Bahnhof Berlin-Kaulsdorf
Berlin-Kaulsdorf
Bahnhof Berlin-Kaulsdorf (Berlin)
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Daten
Kategorie 5
Betriebsart Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 2
Reisende/Tag 5.000–10.000
Abkürzung BKD (Fernbahn)
BKAD (S-Bahn)
Eröffnung 25. August 1869
Webadresse s-bahn-berlin.de
Profil auf Bahnhof.de Nr. 547
Lage
Gemeinde Berlin
Land Berlin
Staat Deutschland
Koordinaten 52° 30′ 43,6″ N, 13° 35′ 25,5″ O52.51212213.590417Koordinaten: 52° 30′ 43,6″ N, 13° 35′ 25,5″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe im Raum Berlin

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Der Bahnhof Berlin-Kaulsdorf ist ein Bahnhof im Ortsteil Kaulsdorf im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Das dort gelegene Unterwerk der S-Bahn ist denkmalgeschützt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Bahnhof ging am 25. August 1869, zwei Jahre nach der Eröffnung der Ostbahn zwischen Berlin und Küstrin, am Streckenkilometer 10,6 in Betrieb. Zunächst hieß er Caulsdorf, seit 1881 Kaulsdorf. Zur Trennung von Vorort- und Fernverkehr ging 1901 die sogenannte Verbindung nach Kaulsdorf in Betrieb, die den Bahnhof mit der Berliner Stadtbahn verband. Sie traf im westlichen Teil des Bahnhofs Kaulsdorf auf die Ostbahn. Die alte Ostbahnstrecke westlich von Kaulsdorf und der Bahnhof Kaulsdorf dienten seitdem vor allem dem Vorortverkehr. Am 6. November 1928 wurde der S-Bahn-Betrieb bis Kaulsdorf nach Elektrifizierung der Vorortstrecke aufgenommen und am 15. Dezember 1930 bis Mahlsdorf verlängert. 1941 wurde der Güterverkehr aus Richtung Lichtenberg vom S-Bahn-Verkehr getrennt und auf eigene Gleise verlagert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es 1948 kurzzeitig einen Vorortverkehr von Kaulsdorf über die VnK-Strecke und den Güteraußenring nach Berlin-Grünau, er wurde jedoch nach wenigen Monaten wieder eingestellt. Der elektrische S-Bahn-Betrieb wurde 1947/48 bis Fredersdorf und Strausberg verlängert. Der östliche Teil der VnK-Strecke zwischen dem Außenring und Kaulsdorf wurde 1978 stillgelegt, später entstand dort eine U-Bahn-Strecke und am Schnittpunkt mit der Ostbahn der Bahnhof Wuhletal.

Anlagen

Das kleine Empfangsgebäude liegt nördlich der Gleise. Der Bahnhof verfügt über einen Inselbahnsteig für die S-Bahn, der zu zwei Dritteln überdacht ist. Südlich schließen sich die Ferngleise und die ehemaligen Güterverkehrsanlagen an. Auf der Südseite der Gleise steht ein 1927 von Richard Brademann entworfenes Gleichrichterwerk für den S-Bahn-Verkehr, das unter Denkmalschutz steht.[1]

Verkehr

Kaulsdorf wird von der S-Bahn Linie S5 bedient. Ein- und Umsteigemöglichkeiten von der S-Bahn bestehen im Busbahnhof zu den Buslinien 399, 164, 197 und N95.

Linie Verlauf
Berlin S5.svg Westkreuz – Charlottenburg – Savignyplatz – Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Straße – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg – Friedrichsfelde Ost – Biesdorf – Wuhletal – Kaulsdorf – Mahlsdorf – Birkenstein – Hoppegarten – Neuenhagen – Fredersdorf – Petershagen Nord – Strausberg – Hegermühle – Strausberg Stadt – Strausberg Nord

Literatur

  • Wolfgang Kramer, Jürgen Meyer-Kronthaler: Berlins S-Bahnhöfe. Ein dreiviertel Jahrhundert. be.bra. verlag, Berlin 1998, ISBN 3-930863-25-1.
  • Bernhard Strowitzki: S-Bahn Berlin. Geschichte(n) für unterwegs. 2. Auflage. Verlag GVE, Berlin 2004, ISBN 3-89218-073-3.

Weblinks

  • Mike Straschewski: Kaulsdorf. stadtschnellbahn-berlin.de, 21. Februar 2008, abgerufen am 26. April 2011.
  • Jens Uwe Dudczak: Bahnhof Kaulsdorf. beefland.de, 1. April 2010, abgerufen am 26. April 2011.

Einzelnachweise

  1. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste

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