Pro Team Astana


Pro Team Astana
Pro Team Astana
Pro Team Astana Logo.svg
Teamdaten
UCI-Code AST
Herkunftsland KasachstanKasachstan Kasachstan
Lizenz UCI ProTeam
Betreiber Astana Group
Gründung 2007
Disziplin Straße
Radhersteller BMC (2007)
Trek (2008-2009)
Specialized (2010 - 2011)
Personal
General Manager KasachstanKasachstan Aidar Makhmetov
Team Manager ItalienItalien Giuseppe Martinelli
Sportl. Leiter KasachstanKasachstan Alexander Shefer
RusslandRussland Dmitri Sedoune
BelgienBelgien Laurenzo Lapage
ItalienItalien Guido Bontempi
Trikot
Trikot Pro Team Astana
Website
www.proteam-astana.com

Das Pro Team Astana (vormals ONCE, Liberty Seguros-Würth, kurzzeitig Astana-Würth) ist ein kasachisches Radsportteam mit dem Status als UCI-ProTeam.

Inhaltsverzeichnis

Teamgeschichte und Sponsoren

Geschichte

Nachdem die spanische Blindenlotteriegesellschaft ONCE 2003 die Finanzierung des Teams ONCE beendet hatte, blieben der sportliche Leiter Manolo Saiz sowie die meisten der ehemaligen Fahrer dem Team treu und der Versicherer Liberty Seguros konnte als neuer Hauptsponsor gewonnen werden. Von US Postal kam Roberto Heras zum Team, der später des Dopings überführt wurde.

Nach dem Dopingskandal Fuentes schied Manolo Saiz aus dem Team aus, und Liberty Seguros beendete sein Engagement. Hauptsponsor wurde ein kasachisches Konsortium aus acht Wirtschaftsunternehmen, die dem Team den Namen der neuen kasachischen Hauptstadt Astana gaben, und Marc Biver übernahm die Leitung der Mannschaft. Im September 2007 wurde Teammanager Biver durch den früheren Discovery Manager und Lance Armstrong-Vertrauten Johan Bruyneel abgelöst.

Ausgerüstet wurde das Team bis Ende 2007 mit Rädern der Firma BMC-Bikes. Das Unternehmen beendete das Sponsoring jedoch aufgrund zahlreicher Dopingenthüllungen zum Saisonende 2007. Seit 1. Januar 2008 stattet die amerikanische Firma Trek das Team mit Fahrrädern aus. Bis zum 3. Juli 2006 war das deutsche Befestigungs- und Montagetechnik-Handelsunternehmen Würth als Co-Sponsor tätig.

Gegenwärtige Sponsoren

Trikothistorie

Saisons 2005/06

Bei der Tour de France 2005 war die Mannschaft bis auf einen Etappensieg von Marcos Serrano auf der 18. Etappe eher unauffällig. Am 26. Juli 2005 verkündete Alexander Winokurow, dass er ab der Saison 2006 für Liberty Seguros-Würth fahren werde.

Nach der Vuelta 2005 wurde der Gesamtsieger der Rundfahrt, Roberto Heras, des EPO-Dopings überführt, ein halbes Jahr später wurde dem sportlichen Leiter Manolo Saiz die Verstrickung in einen weiteren Dopingskandal nachgewiesen. Hauptsponsor Liberty Seguros stieg am 25. Mai 2006 mit sofortiger Wirkung aus dem Vertrag mit dem Team aus, seinen finanziellen Verpflichtungen wollte das Unternehmen jedoch bis zum Saisonende nachkommen. Nebensponsor Würth setzte sein Engagement jedoch fort. Ein zunächst geplanter Ausstieg des gesamten Teams aus dem laufenden Giro d’Italia wurde hingegen revidiert. Die Teilnahme an der Tour de France schien gefährdet, und das Team startete bei einigen anschließend stattfindenden Rennen ohne Hauptsponsor.

Neuanfang

Weil das nach der kasachischen Hauptstadt benannte Konsortium Astana Anfang Juni 2006 als neuer Hauptsponsor einstieg, konnte die Auflösung des Teams abgewendet werden. Pablo Anton übernahm das Amt des Team-Managers vom inzwischen zurückgetretenen Manolo Saiz. Zunächst bestritt die Mannschaft unter dem Namen Würth Team die Dauphiné Libéré und die Tour de Suisse, da der Weltverband UCI dem neuen Team noch keine Lizenz erteilt hatte. Kurz vor der Tour durfte das Team unter dem Namen Astana-Würth bei Rennen der UCI ProTour starten.

Die Organisation der Tour de France leistete jedoch Widerstand und forderte, dass Astana-Würth auf Grund der Verstrickungen in den Dopingskandal 2006 auf einen Start bei der Tour de France verzichte. Das Team bestand jedoch auf seinen Start, und da es eine ProTour-Lizenz besaß, konnte es nicht ohne weiteres ausgeladen werden. Die Organisation der Tour (ASO) zog vor den Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne, doch da keine stichhaltigen Beweise gegen das Team vorlagen, wurde die Klage der ASO abgewiesen, und Astana-Würth wäre bei der Tour startberechtigt gewesen. Allerdings hatte sich die Tour-Leitung mit den sportlichen Leitern der teilnehmenden Mannschaften darauf geeinigt, dass die Fahrer, die auf der bei der Razzia im Mai 2006 beschlagnahmten Dopingliste stehen, von der Tour ausgeschlossen werden. Da es sich dabei im Astana-Würth-Team um fünf Fahrer und damit mehr als die Hälfte der Mannschaft handelte, wurde das Team, das mit seinen vier verbliebenen Startern gemäß dem Tour-de-France-Reglement nicht mehr startberechtigt war, von der Tour 2006 ausgeschlossen. Auf Grund dieses Vorfalls beendete der Co-Sponsor Würth am 3. Juli 2006 mit sofortiger Wirkung sein Engagement.

Alexander Winokurow hatte mittlerweile mitgeteilt, er plane mit Hilfe des kasachischen Konsortiums „Astana“, das gleichzeitig auch Hauptsponsor ist, Active Bay, die Betreibergesellschaft des Teams, zu übernehmen und das Team nicht mehr als spanisches, sondern als kasachisches Team starten zu lassen. Es hatte bereits mit den Eigentümern von Active Bay, Manolo Saiz und Pablo Anton, eine Einigung per Handschlag gegeben. Nach Wunsch von Alexander Winokurow sollte der frühere Giro-Sieger Tony Rominger die Leitung des Teams ab 2007 übernehmen. Den Rest der Saison 2006 beendete die Mannschaft mit einem dezimierten Kader.

Bis zum Ende des Jahres übernahm der ehemalige Teamchef vom T-Mobile Team Walter Godefroot einen Posten als Berater des Teams. Seine Arbeit bestand darin, eine neue Struktur und Ordnung ins Team zu bringen. Außerdem stellte er die benötigten Unterlagen für den Weltverband UCI zusammen, um die ProTour-Lizenz zu erhalten. Godefroot, der auf Wunsch von Alexander Winokurow diesen Posten übernahm, trat bei den Vattenfall Cyclassics erstmals als Verantwortlicher des Teams auf.

Bei der Deutschland Tour konnte das Team dann den ersten Sieg unter neuem Namen feiern, als Assan Basajew die erste Etappe gewann. Nach dem ersten Erfolg seit der Suspendierung mehrerer Fahrer vor der Tour de France wurde bekannt, dass Marc Biver, ehemaliger Direktor der Tour de Suisse, neuer Teammanager und Walter Godefroot Sportchef wird. Tony Rominger hatte das Angebot, Teammanager zu werden, abgelehnt. Das Team sollte anschließend mit einer kasachischen Lizenz fahren. Besonders Andrei Kaschetschkin konnte noch bei der Deutschland Tour durch seine Kletterqualitäten auf sich aufmerksam machen und den dritten Platz im Gesamtklassement belegen.

Neue Stars

Einen Tag vor dem Start der Vuelta a España erklärten die T-Mobile-Profis Andreas Klöden, Zweiter der Tour de France 2006, und Matthias Kessler, Etappensieger bei der Tour de France 2006, dass sie ab der kommenden Saison für das Team Astana fahren werden. Der ehemalige Teamchef von Klöden bei T-Mobile und jetzige Berater des Teams Astana, Walter Godefroot, war überrascht über den Wechsel und erklärte, dass Klöden keinen Anspruch auf die Kapitänsrolle haben werde, da Winokurow der uneingeschränkte Kapitän der Mannschaft sein werde.
Am 1. September wurde bekannt, dass auch der zweifache Giro-d’Italia-Sieger Paolo Savoldelli ab 2007 für Astana fährt. Nach Winokurow, Klöden und Kessler ist er nun schon der vierte Profi bei Astana, der bei T-Mobile aktiv war. In der neuen Saison wird das Team durch Mario Kummer in der sportlichen Leitung ergänzt. Als Radsponsor erhält der Schweizer Radhersteller BMC nach der Auflösung des Teams Phonak sein Engagement im Profiradsport weiter aufrecht.

Vuelta a España

Auf der 8. Etappe der Vuelta a España holte sich Alexander Winokurow den Etappensieg, nachdem er auf dem leicht ansteigenden letzten Kilometer attackiert hatte und die Sprinterkonkurrenz abhängen konnte. Bereits am Vortag, auf der 7. Etappe mit Bergankunft, war Winokurow 1500 Meter vor dem Ziel aus der Spitzengruppe ausgerissen und sah schon wie der sichere Sieger aus, als Alejandro Valverde etwa 200 Meter vor der Ziellinie mit einem grandiosen Antritt zu Winokurow auffuhr und ihn einfach stehen ließ.

Mit dem neunten Teilstück stand einen Tag nach Winokurows Triumph die Königsetappe der Vuelta auf dem Programm. Am Schlussanstieg attackierte Winokurow erneut aus der Spitzengruppe heraus, und nur Teamkollege Andrei Kaschetschkin konnte folgen. Winokurow zog den in der Gesamtwertung besser platzierten Kaschetschkin den Berg hinauf, und das kasachische Tandem fuhr bis zu 30 Sekunden Vorsprung auf die Gruppe der Favoriten um Valverde und Carlos Sastre heraus. Auf den letzten zwei Kilometern nahm Alejandro Valverde alleine die Verfolgung der beiden Kasachen auf, und der Vorsprung der beiden schmolz, woraufhin Winokurow das Tempo erhöhte, Kaschetschkin aber nicht mehr mithalten konnte. Winokurow fuhr alleine seinem zweiten Tagessieg entgegen, während Valverde noch Kaschetschkin einholen und abhängen konnte. Nach der Etappe kam der erste Ruhetag.

Tags darauf stand das Team wieder im Rampenlicht. Eine Spitzengruppe konnte sich absetzen, unter den Fahrern auch Sérgio Paulinho. Der Portugiese attackierte kurz vor dem Ziel aus der Spitzengruppe heraus und gewann die Etappe. Es war der dritte Etappensieg für das Team in Folge. Nach dem ersten Einzelzeitfahren sah alles danach aus, dass Valverde und Winokurow den Gesamtsieg untereinander ausmachen würden. Zwar lag Kaschetschkin auch noch relativ gut im Gesamtklassement, konnte aber auf 16. Etappe nicht mit den Besten mithalten und verlor Zeit.

Auf der 17. Etappe spielten die beiden Kasachen ihre zahlenmäßige Überlegenheit in der Gruppe der Favoriten aus. Kaschetschkin konnte sich als Erster aus der Gruppe absetzen, und wenige Kilometer vor dem Gipfel des letzten Anstiegs folgte Winokurow. In der Abfahrt ins Ziel konnte der Gesamtführende Valverde zwar wieder zu den beiden Kasachen auffahren, allerdings attackierte Winokurow sofort wieder mit Erfolg. Er holte kurz vor dem Ziel den Ausreißer Tom Danielson ein und schenkte ihm den Sieg. Wichtiger war für ihn, dass er einen großen Vorsprung auf seine Konkurrenten herausgefahren hatte. Winokurow übernahm das Goldene Trikot als Führender in der Gesamtwertung mit neun Sekunden vor Valverde.

Er konnte auf der 18. und damit letzten Bergetappe den Vorsprung sogar ausbauen, da Valverde die Tage zuvor wahrscheinlich zu viel Kraft gekostet haben. Erneut waren es Winokurow und Kaschetschkin, die sich gemeinsam die letzten Kilometer ins Ziel den Berg hinauf gearbeitet hatten. Kaschetschkin konnte somit die vierte Etappe der diesjährigen Vuelta für das Team Astana gewinnen, und Winokurow hatte möglicherweise die Vuelta schon vorzeitig für sich entschieden.

Doch die vorletzte Etappe sollte mit einem Einzelzeitfahren die endgültige Entscheidung bringen. Aber der große Konkurrent Valverde konnte Winokurow nichts mehr entgegensetzen. Winokurow, der an diesem Tag seinen 33. Geburtstag feierte, gewann auch das Zeitfahren und somit auch die Vuelta a España. Die erste große Rundfahrt für Astana endete mit einer herausragenden Bilanz für das Team. Sieg im Gesamtklassement und der Kombinationswertung für Winokurow, Platz drei für Kaschetschkin und insgesamt fünf Etappensiege.

Kampf um eine neue ProTour-Lizenz

Im Herbst 2006 gab der Radsport-Weltverband UCI bekannt, dass aus juristischen Gründen Manolo Saiz und seiner Betreibergesellschaft Active Bay die ProTour-Lizenz nicht aberkannt werden könne und er mit einem Team in die Saison 2007 starten dürfe, sollte er die finanziellen und sportlichen Voraussetzungen erfüllen. Da sich Astana von Active Bay losgesagt hatte und eigentlich damit gerechnet hatte, dass ihnen die Lizenz von Active Bay übertragen wurde, musste sich das Team um eine neue Lizenz bewerben. Allerdings kamen mit Unibet.com und dem Team Barloworld zwei Konkurrenten hinzu. Außerdem gab es Probleme bei Astana wegen einer zu spät eingereichten Bankbürgschaft. Positives konnten aber ASO, RCS-Sport und Unipublic vermelden. Die drei Unternehmen veranstalten insgesamt elf der 27 ProTour-Rennen, unter anderem die drei großen Landesrundfahrten Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a España, gaben bekannt, dass Astana für jedes ihrer Rennen eine Wildcard erhalten wurde. Am 19. Dezember 2006 wurde Astana die letzte der 20 ProTour-Lizenzen ab dem 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2010 erteilt. Grund dafür war unter anderem, dass die UCI der Betreibergesellschaft von Manolo Saiz die Lizenz nicht verlängerte.

Saison 2007

Gleich zu Beginn der Saison konnte das Team erste Erfolge feiern. Antonio Colom gewann die Trofeo Sóller und Andreas Klöden sorgte mit dem Gesamtsieg bei dem Etappenrennen Tirreno-Adriatico für den ersten Erfolg in der ProTour. Er ließ im April einen Etappensieg sowie den Gesamterfolg bei der zweitklassigen Rundfahrt Circuit de la Sarthe folgen, Paolo Savoldelli feierte Tagessiege bei den ProTour-Rennen Tour de Romandie und Giro d’Italia und Eddy Mazzoleni überraschte mit einem dritten Platz im Gesamtklassement beim Giro.

Doping

Doch die Freude über diesen Erfolg blieb beim Italiener Mazzoleni nur für kurze Zeit, der er sich wenig später Dopingvorwürfen aus dem Jahr 2004 gegenüber sah, und die Staatsanwaltschaft kündigte Ermittlungen an. Keine zwei Wochen nach dem Giro löste Mazzoleni seinen Vertrag bei Astana auf.

Auch um Alexander Winokurow kamen Dopinggerüchte auf, als der Radsport-Weltverband ihm vorwarf, in schwarzen Trikots ohne Aufschrift des Mannschaftssponsors zu trainieren, um sich dadurch unangekündigten Dopingkontrollen zu entziehen. Winokurow rechtfertigte das Tragen von neutralen Trikots, da er sonst von Fans sofort erkannt werden würde und nicht in Ruhe trainieren könne. Zudem brachte ihn sein ehemaliger Teamkollege Jörg Jaksche in einem Interview indirekt mit dem Arzt Eufemiano Fuentes in Zusammenhang, der bei Radprofis Blutdoping vorgenommen haben soll.

Ende Juni wurde eine positive Dopingprobe bei Matthias Kessler bekannt, der im April positiv auf Testosteron getestet wurde. Das Verhältnis von Testosteron zu Epitestosteron betrug 84:1, der Grenzwert liegt jedoch deutlich niedriger bei 4:1. Anfang Juli 2007 wurde Matthias Kessler schließlich nach der positiven B-Probe von Astana entlassen.

Erfolge bei der Dauphiné

Alexander Winokurow nahm in der Vorbereitung auf die Tour de France an dem Etappenrennen Critérium du Dauphiné Libéré teil, das als Generalprobe für die Tour gilt. Das Team Astana war die dominierende Mannschaft während der acht Tage und konnte insgesamt vier Tagessiege verbuchen, zwei durch Winokurow und je einen durch Antonio Colom und Maxim Iglinski. Doch trotz seiner zwei Etappenerfolge konnte Winokurow nicht in Kampf um den Gesamtsieg eingreifen und hatte am Ende über neun Minuten Rückstand. Sein Mannschaftskamerad und Landsmann Andrei Kaschetschkin belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung, Winokurow selbst gewann die Punktewertung und das Team Astana die Mannschaftswertung.

Tour de France 2007

Die Tour jedoch wurde für Astana zum Debakel. In der ersten Tourwoche verletzten sich die als Favoriten angetretenen Alexander Winokurow und Andreas Klöden. Bei Klöden war die Verletzung nicht schwerwiegend, aber bei Winokurow wurde schnell klar, dass er seiner Kapitänsrolle bei Astana nicht gerecht werden konnte. Auf den ersten Bergetappen konnte Winokurow mit den Favoriten nicht mithalten und hatte nach den Alpen über acht Minuten Rückstand, während sich Andreas Klöden mit einem Platz unter den besten zehn Fahrern immer noch im Kreis der Favoriten befand. Beim Zeitfahren in Albi präsentierte sich Winokurow erholt von seinen Verletzungen und gewann mit deutlichem Vorsprung, büßte jedoch am Tag darauf auf der ersten Pyrenäen-Etappe fast eine halbe Stunde auf die Favoriten ein. Auf der zweiten Etappe in den Pyrenäen attackierte Winokurow und holte sich seinen zweiten Tagessieg. Einen Tag später, am Ruhetag, wurde bekannt, dass er bei seinem ersten Etappensieg positiv auf Doping mit Fremdblut getestet wurde.[1][2] Das gesamte Team Astana zog sich daraufhin von der Tour de France zurück. Wenig später stellte sich heraus, dass Winokurow auch bei seinem zweiten Etappensieg gedopt war. Die B-Probe bestätigte das Ergebnis und er wurde von der Teamleitung entlassen.

Vorläufiger Rückzug und nächster Dopingfall

Am 31. Juli wurde offiziell bekannt gegeben, dass alle Aktivitäten des Teams für den Monat August eingestellt werden. In der Zeit beratschlagte die Teamleitung über die Zukunft und neue Regulierungen, Teamstrukturen und Ethikregeln.

Am 8. August wurde bekannt, dass mit Andrei Kaschetschkin ein weiterer Top-Fahrer der Mannschaft positiv getestet wurde. Bei einer unangekündigten Kontrolle am 1. August wurde Kaschetschkin in der A-Probe positiv auf Fremdblutdoping getestet. Astana suspendierte den Kasachen umgehend.

Am 13. August zogen die Organisatoren der Vuelta a Espana die Einladung der Mannschaft für die am 1. September beginnende dreiwöchige Rundfahrt durch Spanien zurück.

Die Mannschaft ging am 2. September bei dem ProTour-Rennen GP Ouest France-Plouay erstmals nach der selbstverhängten Rennpause wieder an den Start.

Geldprobleme 2007

Im November dieses Jahres wurde bekannt, dass die Fahrer des Teams durch die Trennung von Manager Marc Biver und dessen Agentur Zeus seit August keine Gehälter mehr ausgezahlt bekommen hatten. Daraufhin stellten die Fahrer der Teamführung ein Ultimatum, sich an die UCI zu wenden, wenn bis Weihnachten keine Gehälter gezahlt sein sollten. Mittlerweile wurden jedoch die Gelder durch den kasachischen Radsportverband als ProTour-Lizenzinhaber auf ein Treuhandkonto gezahlt, von welchem dann die noch ausstehenden Gehälter an die noch beschäftigten, sowie an abgewanderte Athleten ausgezahlt werden sollen.

Saison 2008

Umstrukturierung

Für die Saison 2008 wurde das Team aufgrund des Abgangs einiger Topfahrer mit neuen Fahrern verstärkt. Unter anderem wurden für das neue Jahr der letztjährige Toursieger Alberto Contador, sowie der Tour-Dritte Levi Leipheimer verpflichtet. Sie wechselten, zusammen mit dem neuen Manager des Teams Johan Bruyneel, der den bisherigen Manager Marc Biver ablöste, vom zum Saisonende aufgelösten Discovery Channel Pro Cycling Team. Das Team wählte Trek als offiziellen Team Bike-Hersteller für die Saison 2008 und darüber hinaus.

Neues Anti-Doping-Programm

Als neue Philosophie der Mannschaft galt eine strikte und klare Haltung im Kampf gegen Doping. Für ein teaminternes Kontrollsystem stand ein Budget von 450.000,- € bereit und der renommierte Anti-Doping Experte Dr. Rasmus Damsgaard wurde als Leiter des Programms verpflichtet. Er entschied völlig unabhängig, wer, wann und wie häufig kontrolliert wird. Die deutsche Firma PwC wurde anschließend von Dr. Damsgaard mit der Durchführung der Kontrollen beauftragt. PwC ist auf dieses Gebiet spezialisiert und auch unter anderem für sämtliche Kontrollen der NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur) in Deutschland verantwortlich. PwC nahm dann den Fahrern Blut und/oder Urin ab und ließ die Proben anschließend in zugelassenen Labors auf eventuelle Auffälligkeiten untersuchen. Die Ergebnisse gingen dann zurück an Dr. Damsgaard und wurden von ihm ausgewertet. Im letzten Schritt wurden die Ergebnisse dem Team zur Verfügung gestellt, welches somit umgehend handeln konnte, falls es Unstimmigkeiten gab. Der Weltradsportverband UCI, hatte stets Zugriff auf alle Daten und Termine. Das Team fungierte zwar als Auftraggeber, es sollte so jedoch ausgeschlossen werden, dass es Einfluss auf die Ergebnisse nehmen konnte. Gleiches galt für Teamärzte und Betreuer. Diese Maßnahmen sollten dazu beitragen, die Glaubwürdigkeit des Teams zu unterstützen und die Null Toleranz-Politik in Sachen Doping durchzusetzen - nicht zuletzt auch, um die Gesundheit der Fahrer zu schützen.[3]

Die großen Landesrundfahrten 2008

Am 13. Februar 2008 hatte der Veranstalter der Tour der France, die ASO, bekannt gegeben, dass das Team Astana wegen seiner Doping-Vergangenheit nicht zur Tour 2008 eingeladen wurde.

Das Team wurde nachträglich zum Giro d’Italia eingeladen, dort wurde Alberto Contador mit Klöden als Helfer Gesamtsieger.

Saison 2009

Vor Beginn der Saison kündigte der siebenfache Toursieger Lance Armstrong sein Comeback beim Astana-Team seines Sportlichen Leiters bei den Toursiegen, Johan Bruyneel, an. Offiziell wollte Armstrong für seine Krebshilfe Livestrong werben. Überraschend startete er auch bei der Hundertjahr-Ausgabe des Giro d’Italia 2009 und wurde dort 12., obwohl er sich kurz zuvor einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hatte. Bei der Tour de France startete er zusammen mit Alberto Contador. Dort beherrschte die Rivalität zwischen Armstrong und Contador die Schlagzeilen. Contador gewann seine zweite Frankreich-Rundfahrt nach 2007, Armstrong wurde im Alter von 37 Jahren Dritter, zudem belegte Andreas Klöden den 6.Gesamtrang für Astana, das auch die Teamwertung sowie das Mannschaftszeitfahren gewann. Nach der Tour kehrte Alexander Winokurow nach seiner Dopingsperre zu Astana zurück und bestritt die Vuelta a Espana. Darauf kündigte Lance Armstrong an, ein eigenes Team für das kommende Jahr aufzustellen. Schließlich verlor Astana, das auch 2009 Gehälter nicht zahlen konnte, bis auf Contador die gesamte Tour-Mannschaft an Armstrongs neues Team RadioShack. Auch Bruyneel wechselte dorthin.

Saison 2010

Personal

Neben den zwölf Abgängen zu Armstrongs neuem Team RadioShack verließen auch die beiden Schweizer Steve Morabito und Michael Schär nach Ende der Saison 2009 die Mannschaft in Richtung BMC Racing Team. Den insgesamt 16 Abgängen standen 14 Neuzugänge für die Saison 2010 gegenüber. Die Spanier David de la Fuente und Joseph Jufré von Fuji-Servetto sowie der Tour de France-Sieger von 2006, Óscar Pereiro, der von Caisse d'Epargne kam, wurden vor allem als Helfer für den Tour-Kapitän Contador geholt. Von Lampre-N.G.C. wurden die beiden Italiener Paolo Tiralongo, ein starker Bergfahrer, sowie Enrico Gasparotto, ein Sprinter und Klassikerspezialist, verpflichtet. Mit dem australischen Sprinter Allan Davis von Quick Step konnte ein weiterer erfahrener und erfolgreicher Profi an Land gezogen werden, ihm folgte sein Landsmann Scott Davis, ehemals beim Team T-Mobile, der zuvor für Fly V Australia gefahren war. Außerdem stießen zur neuen Saison auch der erfahrene Slowene Gorazd Štangelj, das italienische Talent Mirko Selvaggi und der Ukrainische Rundfahrtspezialist Andrij Hrywko zum Team. Komplettiert wurde die Mannschaft durch vier kasachische Fahrer: Maxim Gurow, den Neo-Profi Jewgeni Nepomnjatschschi sowie Dmitri Fofonow und Walentin Iglinski, die beide im Jahre zuvor nicht aktiv waren. Kapitäne des Teams für 2010 waren Alberto Contador, der seinen dritten Tour de France-Sieg anstrebte, und Alexander Winokurow, der sich auf die Klassiker und den Giro d'Italia konzentrieren und bei der Tour Helferdienste für Contador ausüben wollte.

Saisonverlauf

Trotz der zahlreichen Abgänge von Stars und Leistungsträgern verlief die Rennsaison 2010 für das Team Astana sehr erfolgreich. Bereits im Februar konnte Alberto Contador mit dem Gewinn der Algarve-Rundfahrt ein erstes Ausrufezeichen setzen, und Anfang März triumphierte Maxim Iglinski beim Eintagesrennen Monte Paschi Eroica in der Toskana.

Der erste Saisonhöhepunkt für das Team und speziell für Alberto Contador war die Fernfahrt Paris-Nizza. Diese hatte Contador nämlich 2009 aufgrund eines Hungerastes nicht gewinnen können. 2010 jedoch gelang ihm der Sieg bei der "Fahrt zur Sonne", indem er die vierte Etappe, die mit einer Bergankunft in Mende endete, für sich entschied und dabei dem Deutschen Jens Voigt das Gelbe Trikot des Gesamtführenden abnahm, das Contador nicht mehr abgeben sollte. Bei der fast zeitgleich ausgetragenen Fernfahrt Tirreno-Adriatico gelang zudem Enrico Gasparotto der Gewinn des fünften Abschnitts. Es war der erste Sieg des Italieners für sein neues Team Astana. Ende März trafen Contador und seine Equipe beim Critérium International zum ersten Mal auf den vorjährigen Teamkollegen Lance Armstrong. Weder Contador noch der Tour-Rekordsieger spielten auf Korsika jedoch eine Rolle in der Gesamtwertung, denn Armstrong war noch nicht in Form und der Spanier litt an einer Infektion.

Nach deren Auskurierung gewann Tour-Favorit Contador Mitte April schon sein drittes Etappenrennen im Jahr 2010. Den Sieg bei der Vuelta a Castilla y León sicherte er sich durch einen Erfolg im Zeitfahren. Ebenfalls erfolgreich im April war Astana-Co-Kapitän Alexander Winokurow. Der Kasache konnte dank seines Prologsieges den Giro del Trentino für sich entscheiden. Zwei Tage nach dessen Ende überquerte Winokurow auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich als Erster die Ziellinie. Von den Zuschauern wurde "Wino" aber bei der Zielpassage wegen seiner Dopingvergangenheit ausgepfiffen.

Winokurow ging auch in den Giro d'Italia, den er erstmals gewinnen wollte, als Kapitän ins Rennen. Dort eroberte er tatsächlich am dritten Tag des Rosa Trikot des Gesamtführenden, verlor es aber auf der vierten Etappe im Mannschaftszeitfahren an Vincenzo Nibali. Auf dem siebten Tagesabschnitt schlüpfte der ehemalige Fahrer des Team Telekom allerdings erneut ins "Maglia Rosa" . Doch auf der elften Etappe ließen die Favoriten eine Ausreißergruppe mit großem Vorsprung davonfahren, aus der Richie Porte die Führung übernahm. In den Bergen konnte Winokurow auch wegen der Schwäche seines Teams nicht mit dem späteren Sieger Ivan Basso mithalten und beendete den Giro als Sechster mit über sieben Minuten Rückstand auf Basso.

Contador bestritt in Vorbereitung auf die Tour im Juni das Critérium du Dauphiné 2010, wo er den Prolog gewann. Auf der vierten Etappe, einem längeren Zeitfahren, verlor der Spanier aber überraschend das Gelbe Trikot des Gesamtführenden an den Slowenen Janez Brajkovič vom Team RadioShack. Das Trikot wollte er sich auf dem sechsten Abschnitt nach L'Alpe d'Huez zwar zurückholen, schaffte es aber trotz zahlreicher Angriffe und seinem Tagessieg nicht, Brajkovič abzuschütteln. Einen Tag vorher hatte sein Landsmann und Edelhelfer Daniel Navarro auf einer weiteren Bergetappe als Solist seinen ersten Profisieg feiern können. Bei der eine Woche vor Beginn der Tour de France ausgefahrenen kasachischen Meisterschaft dominierten die Astana-Fahrer das Rennen und stellten mit Maxim Gurow auch den Sieger. Für Gurow war es der größte Erfolg seiner bisherigen Profikarriere. Am gleichen Tag eroberte auch sein slowenischer Teamkollege Gorazd Štangelj den nationalen Meistertitel seines Heimatlandes.

Die Astana-Mannschaft für die Frankreich-Rundfahrt war 2010 ganz auf Alberto Contador ausgerichtet. Im Vorjahr hatte Contador mit Lance Armstrong noch einen Konkurrenten um den Gesamtsieg im eigenen Team. Contadors Landsleute David de la Fuente, Jesús Hernández, Daniel Navarro und Benjamín Noval, der erfahrene Italiener Paolo Tiralongo, der Ukrainer Andrij Hrywko sowie die Kasachen Maxim Iglinski und vor allem Alexander Winokurow sollten den Spanier vor allem in den Bergen unterstützen.

Doch beim Prolog in Rotterdam gab es eine kleine Enttäuschung für den Titelverteidiger:Contador wurde Sechster und verlor fünf Sekunden auf Mitfavorit Lance Armstrong. Auf der zweiten Etappe stürzten zahlreiche Fahrer, unter anderem auch Armstrong, Contador und Andy und sein Bruder Fränk Schleck. Während der Amerikaner und der Astana-Mann wieder zum Feld aufschließen konnten, drohte den beiden Luxemburgern ein großer Rückstand. Doch ihr Team Saxo Bank-Kollege Fabian Cancellara, Gewinner des Prologs, verhinderte, dass das Feld Tempo machte, sodass auch die beiden Mitfavoriten wieder Anschluss finden konnten. Ein für die Gesamtwertung mitentscheidendes Stück bildete die dritte Etappe, die teilweise über Kopfsteinpflaster führte. Viele Fahrer wollten im Vorfeld die Chance nutzen und Contador Zeit abnehmen, da der Titelverteidiger nicht als sehr erfahren auf dem Kopfsteinpflaster galt. Doch dieser hatte im Vorfeld der Tour mit dem ehemaligen Spezialisten Peter van Petegem trainiert. Auch deshalb und wegen der Hilfe von Winokurow verlor Contador nur wenig Zeit auf Mitfavoriten wie Andy Schleck, Cadel Evans, Bradley Wiggins und Denis Menchov. Auf die beiden letztgenannten wies der Spanier nur deshalb einen Rückstand von einigen Sekunden auf, weil Winokurow auf der Zielgeraden das Tempo in der Gruppe angezogen hatte, sodass Contador den Anschluss verpasste. Der Tour-Favorit machte trotzdem eine Minute auf den gestürzten Armstrong und mehr als eine Minute auf Giro d'Italia-Gewinner Ivan Basso gut und lag damit auf Rang neun der Gesamtwertung. Die erste Bergankunft der Tour de France 2010 erfolgte auf der siebten Etappe, die hinauf zur Station des Rousses führte. Contador und Winokurow erreichten das Ziel in der großen Favoriten-Gruppe. Der Kasache schob sich auf Rang fünf der Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen und Kapitän Contador.

Auf dem darauffolgenden Tagesabschnitt nach Morzine-Avoriaz, auf dem Armstrong mit fast zwölf Minuten Rückstand die Chancen auf den Sieg verspielte, erreichte der Spanier ebenfalls mit den anderen Favoriten das Ziel, allerdings konnten Andy Schleck, dessen gestürzter Bruder Fränk bereits ausgeschieden war, und Samuel Sanchez kurz vor dem Ziel zehn Sekunden Vorsprung herausfahren. "Wino" erreichte derweil mit fast zweieinhalb Minuten Rückstand auf Schleck das Ziel und fiel auf den 15.Gesamtrang zurück. Auf der letzten Alpenetappe setzten sich Schleck und Contador am letzten Anstieg, dem Col de la Madeleine, von den anderen Favoriten ab und machten deutlich, dass es im Kampf um den Sieg ein Duell der beiden geben würde. Schleck übernahm mit 41 Sekunden vor dem Spanier das Gelbe Trikot von Cadel Evans. Die zwölfte Etappe führte das Feld nach Mende, wo Contador im Frühjahr schon Paris-Nizza für sich entschieden hatte. Am Anstieg dorthin attackierte Winokurow und war auf dem Weg zum Tagessieg, bis er von Contador und Joaquim Rodriguez ein- und überholt und schließlich Dritter des Tages hinter dem Spanier wurde, der sich zehn Sekunden Vorsprung auf Schleck herausarbeiten konnte. Den verpassten Erfolg holte Winokurow einen Tag später nach. Auf der eigentlich flachen Etappe nach Revel griff der Kasache am letzten Hügel vor dem Ziel an und baute seinen Vorsprung in der Abfahrt aus. Der folgende Solosieg war der einzige Tour - Etappengewinn der Astana-Mannschaft 2010.

Am Tag danach führte der Weg in die Pyrenäen auf den Ax-3-Domaines. Am Schlussanstieg belauerten sich Contador und Schleck so lange, bis die Dritt- und Viertplatzierten in der Gesamtwertung, Samuel Sanchez und Denis Menchov, davonzogen und mit einem kleinen Vorsprung das Ziel erreichten. "Wino" belegte den 13.Etappenplatz knapp eine Minute hinter seinem Kapitän. Auf der 16.Etappe von Pamiers nach Bagnères-de-Luchon durch die Pyrenäen entschied sich die Tour de France 2010. Am letzten Berg des Tages, dem Port de Balès, an dem vor allem Daniel Navarro schon Tempo für seinen Kapitän Contador gemacht hatte, setzte Andy Schleck einen Angriff, dem zunächst nur Alexander Winokurow folgen konnte. Doch dem Luxemburger sprang die Kette vom Rad, Contador zog vorbei, erreichte das Ziel nach einer Abfahrt mit vierzig Sekunden Vorsprung vor Schleck und schlüpfte erstmals 2010 in das Gelbe Trikot der Tour. Wegen seines Antritts, als Schleck Defekt hatte, wurde Contador von einigen Fahrern und Experten kritisiert, da er angeblich die Regeln des Fair-Play missachtet habe.

Der folgende Pyrenäen-Tag verlief für Contador und Winokurow ereignislos, da beide mit den anderen Favoriten das Ziel erreichten. Nach einem Ruhetag führte die Königsetappe der Tour 2010 auf den Col du Tourmalet, an dem Schleck den Spanier mit zahlreichen Attacken abzuschütteln suchte, was ihm aber nicht gelang. Die beiden kamen zu zweit zum Ziel und der Mann im Gelben Trikot überließ Schleck den Tagessieg. Derweil erlebte Winokurow einen Einbruch und verlor über zehn Minuten. Die endgültige Entscheidung sollte am vorletzten Tag im Einzelzeitfahren von Bordeaux nach Pauillac erfolgen. Der Spanier wies vor dem Rennen nur acht Sekunden auf Schleck auf, galt aber als der bessere Zeitfahrer. Doch Schleck war auf dem windanfälligen Kurs zeitweise sogar um ein paar Sekunden schneller als Contador, bis dieser bis zum Zielstrich noch eine halbe Minute aufholte. Nach der letzten Etappe durfte sich Alberto Contador auf den Pariser Champs-Elysées zum dritten Mal als Gewinner der Tour de France feiern lassen. Es war sein knappster Erfolg mit nur 39 Sekunden vor Schleck. Zwar hatte Contador keinen Tagesabschnitt gewonnen und vom technischen Defekt Schlecks profitiert, doch zusammen mit dem Etappensieg und dem sechzehnten Gesamtrang von Alexander Winokurow hatte das Team Astana seine Ziele erreicht. Zudem erreichten alle neun Astana-Fahrer Paris.

Doch schon während der Frankreich-Rundfahrt wurde bekannt, dass Contador seinen zum Ende der Saison 2010 auslaufenden Vertrag nicht verlängern und zum dänischen Rennstall Saxo Bank Sungard wechseln würde.

Nach der Tour übernahm Contador die Führung im UCI World Calendar und die Astana-Equipe eroberte den ersten Platz in der Mannschaftswertung. Im Oktober holte Astana-Fahrer Allan Davis, der zuvor die Vuelta a España bestritten hatte, Bronze für Australien bei den Weltmeisterschaften in Geelong. Den letzten Saisonsieg für das Team errang Walentin Iglinski. Der kasachische Sprinter gewann eine Etappe und die Gesamtwertung der Tour of Hainan in China. Im Abschlussklassement des UCI World Calendars belegte Alberto Contador als bestplatzierter Astana-Fahrer den zweiten Rang, die Mannschaftswertung beendete das kasachische Team auf Platz drei.

Saison 2011

Personal

Nach dem Abgang von Kapitän Contador und seinen spanischen Helfern zu Saxo Bank SunGard verließen nach der Saison 2010 auch der junge Italiener Mirko Selvaggi (zu Vacansoleil-DCM) und der Spanier David de la Fuente (zu Geox-TMC) das kasachische Team. Scott Davis, Waleri Dmitrijew und der ehemalige Tour-Sieger Óscar Pereiro beendeten ihre Laufbahn, auch Bolat Rajimbekow fuhr 2011 nicht mehr für Astana. Neu hinzu kamen der Franzose Rémy Di Gregorio von FDJ, der als eines der größten Kletterer-Talente Frankreichs bezeichnet wird, sich aber mit FDJ-Teammanager Marc Madiot überworfen hatte, und Fredrik Kessiakoff. Der Schwede, der erst mit 29 Jahren Berufsradfahrer geworden war, hatte in seiner ersten Saison 2010 vor allem im bergigen Gelände gute Leistungen gezeigt, erhielt allerdings bei Garmin-Transitions, das mit dem Team Cérvelo fusionierte, keinen neuen Vertrag mehr. Von Liquigas-Doimo stießen Robert Kiserlovski und Roman Kreuziger zur Equipe. Der Kroate Kiserlovski hatte 2010 beim Giro d'Italia in den Bergen gut mit den Favoriten mitgehalten und das Trikot des besten Nachwuchsfahrers getragen. Der ebenfalls noch junge Kreuziger, ein Tscheche, hatte sich trotz seiner Fähigkeiten als Rundfahrer bei Liquigas wegen der starken Konkurrenz durch Giro-Sieger Ivan Basso und Vuelta-a-Espana-Gewinner Vincenzo Nibali nicht durchsetzen können. Mit dem Russen Jewgeni Petrow wurde ein erfahrener Akteur verpflichtet, der Litauer Tomas Vaitkus kehrte nach einem Jahr beim Team RadioShack zurück. Neben dem Sprinter und Kopfsteinplaster-Spezialisten wechselten auch die Italiener Mirco Lorenzetto, Francesco Masciarelli sowie der junge Australier Simon Clarke und der Este Tanel Kangert, der zuvor eine Saison als Amateur bestritten hatte, nach Kasachstan.

Ohne den erfolgreichsten Mann der letzten Jahre, Alberto Contador, richtet sich die Mannschaft 2011 vor allem auf Alexander Winokurow aus. Der Kasache hat ein gutes Abschneiden bei der Tour de France als persönliches Ziel ausgegeben. Das Team soll ihn dabei unterstützen. Außerdem erklärte Winokurow, dass 2011 sein letztes Profijahr sein wird. Hinter Winokurow soll Neuzugang Roman Kreuziger zu einem neuen Kapitän für die großen Rundfahrten aufgebaut werden, auch andere junge und talentierte Fahrer wie die Neuzugänge Di Gregorio und Kiserlovski sollen sich zu Siegfahrern entwickeln. Insgesamt wurde das Team im Vergleich zu 2010 verjüngt.

Saisonverlauf

Ende November 2010 wurde Astana vom Radsportweltverband UCI als ProTeam, das bei den wichtigsten Wettbewerben der Welt automatisches Startrecht genießt, bestätigt. Das erste Rennen 2011 bestritt die Mannschaft nach einem Trainingslager im italienischen Montecatini Terme (Dezember 2010) im Januar bei der Tour Down Under, die den Auftakt zur UCI World Tour 2011 bildete. Dort führte Allan Davis, der dieses Rennen 2009 gewonnen hatte, die siebenköpfige Mannschaft an, während der übrige Kader in einem weiteren Trainingslager im spanischen Calp weilte. In den Kampf um den Gesamtsieg konnte Davis allerdings nicht eingreifen. Mit einem zehnten, achten und sechsten Etappenrang und Platz neun in der Gesamtwertung holte er aber immerhin die ersten Resultate für das kasachische ProTeam.

Im Februar trainierte eine Abordnung des Teams mit Giro-Kapitän Kreuziger am Vulkan Ätna in Italien, der beim diesjährigen Giro d'Italia auf dem Programm steht. Derweil fuhren sieben Astana-Profis bei der Katar-Rundfahrt. Am arabischen Golf konnten die Neuzugänge Mirco Lorenzetto (Siebter auf der zweiten Etappe) und Tomas Vaitkus (Neunter im Prolog, Achter auf der vierten und Siebter auf der letzten Etappe) weitere Top-Zehn-Resultate für das Team herausfahren. Eine Attacke des Australiers Simon Clarke auf dem dritten Tagesabschnitt aus einer Ausreißergruppe wurde nicht belohnt, der junge Fahrer einen Kilometer vor dem Ziel noch eingeholt. Alexander Winokurow startete seine letzte Saison als Berufsradfahrer in der folgenden Tour of Oman. Der Leader des achtköpfigen Astana-Aufgebots wurde Gesamt-Zwölfter. Die einzige Top-Ten-Platzierung im Oman erreichte Simon Clarke als Neunter der zweiten Etappe. Auf den ersten drei Etappen lag zudem der Este Tanel Kangert dank mehrerer Zeitbonifikationen, die er sich als Ausreißer auf dem ersten Tagesabschnitt geholt hatte, in den Top Zehn der Gesamtwertung. Er schloss die Rundfahrt als 18. ab.

Der neue Co-Kapitän Roman Kreuziger begann seine Saison hingegen bei der Algarve-Rundfahrt. In Portugal belegte der Tscheche bei seinem ersten Rennen für sein neues Team den zwanzigsten Gesamtrang. Auf der dritten Etappe, dem schwierigsten Abschnitt des Rennens, befand sich Kreuziger in der Gruppe der Favoriten und wurde Achter. Einen Tag zuvor hatte schon der Kasache Dmitri Fofonow ein Top-Zehn-Resultat herausgefahren, als er auf den zehnten Rang sprintete. Auf dem fünften Abschnitt erreichte dann Allan Davis im Massensprint einen fünften Platz. Im abschließenden Einzelzeitfahren verpasste Kreuziger einen guten Platz in der Gesamtwertung wegen eines Radwechsels aufgrund eines Defektes während des Rennens. Somit war der Schwede Fredrik Kessiakoff als 18. der bestplatzierte Fahrer der achtköpfigen Equipe an der Algarve. Auch am Giro di Sardegna nahm eine acht Mann starke Abordnung von Astana teil. Dabei zeigte der kroatische Zuzug Robert Kiserlovski starke Leistungen. Die erste Bergankunft auf dem Monte Ortobene beendete der ehemalige Liquigas-Fahrer als Achter, einen Tag später zeigte er als Tages-Neunter erneut seine Kletter-Qualitäten. Auch auf der schwierigen letzten Etappe der Rundfahrt bewies Kiserlovski als Sechster gute Frühform und schloss das Rennen als Gesamt-Siebter ab. Die Astana-Mannschaft der Sardinien-Rundfahrt nahm einen Tag darauf auch an der Classica Sarda, einem Eintagesrennen auf Sardinien, teil. Dabei kamen mit Paolo Tiralongo und Robert Kiserlovski nur zwei Fahrer ins Ziel. Kiserlovski konnte mit dem siebten Platz wieder ein gutes Resultat einfahren.

Im März stand das Team beim World-Tour-Rennen Paris-Nizza am Start. Der Kapitän der Mannschaft sollte Alexandre Vinokourov sein, der einen Etappensieg anstrebte. Für diesen war sein letztes Paris-Nizza durchaus ein besonderes Rennen, da er die "Fahrt zur Sonne" zweimal gewonnen hatte und sein Stern dort aufgegangen war, er aber 2003 beim gleichen Wettbewerb seinen kasachischen Freund Andrei Kivilev nach einem tödlichen Sturz verloren hatte. Roman Kreuziger und Robert Kiserlovski sollten gute Ränge im Gesamtklassement für die achtköpfige Auswahl erobern. Auf der zweiten Etappe versuchten es Tomas Vaitkus 15 Kilometer vor dem Ziel und kurz danach Vinokourov mit einem Angriff, die aber nicht von Erfolg gekrönt waren. Immerhin erreichte Vaitkus im abschließenden Massensprint den neunten Platz, obgleich er fast gestürzt wäre. Einen Tag später sprintete der Litauer auf Platz elf. Auf dem vierten Tagesabschnitt begab sich der Franzose Rémy Di Gregorio mit vier anderen Fahreren kurz nach dem Start in eine Ausreißergruppe. Der Maximalvorsprung von über fünf Minuten schrumpfte zusammen, doch die Gruppe kam noch dreizehn Sekunden vor dem heranjagenden Feld ins Ziel. Im Sprint hatte Di Gregorio gegen Tagessieger Thomas Voeckler allerdings keine Chance und wurde Vierter. Am folgenden Tag wurde ein Gedächtnissprint für Kivilev ausgefahren, bei dem Vinokourov zwar teilnahm, aber nicht gewann. Später auf der schwierigen Etappe machte "Vino" auf dem Schlussanstieg der ersten Kategorie Tempo für Kreuziger und Di Gregorio, die attackierten, aber von den anderen Favoriten wieder eingeholt wurden. Schließlich aber war es Robert Kiserlovski, der mit anderen Favoriten wie Tony Martin einen Vorsprung herausfahren konnte. Im Sprint der Spitzengruppe wurde der Kroate Sechster und übernahm das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Im folgenden Einzelzeitfahren war Vinokourov als Elfter bester Astana-Mann, bevor auf der siebten Etappe endlich der erste Saisonsieg gelang. Der junge Franzose Rémy Di Gregorio war es, der 13 Kilometer vor dem Ziel des verregneten Abschnitts angriff und einen knappen Vorsprung auf die Favoritengruppe ins Ziel rettete, wobei er zweimal einen Sturz auf den glitschigen Straßen knapp vermied. Für den Franzosen, der im Unfrieden von seinem alten Team FDJ geschieden war, war es zudem der erste Profisieg. Weniger Glück hatten Vinokourov und Kiserlovski. Während der Kasache bei einer Abfahrt zu Fall kam, schlitterte der Kroate unter einen Lastkraftwagen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden, aus dem er aber am nächsten Tag ohne schlimmere Verletzungen wieder entlassen werden konnte. Am gleichen Tag musste auch noch der Schwede Fredrik Kessiakoff das Rennen aufgeben. Nach einer erfolglosen Attacke gab auch Vinokourov das Rennen auf der ebenfalls nassen letzten Etappe auf. Dort sicherte sich Tomas Vaitkus im Sprint einer Verfolgergruppe den zehnten Rang auf der Promenade des Anglais von Nizza.

Auch bei Tirreno-Adriatico stellte Astana eine acht Mann starke Abordnung. Im Mannschaftszeitfahren reichte es nur zum 14. Platz. Im Massensprint des zweiten Abschnitts sorgte Mirco Lorenzetto mit dem siebten Platz für ein Top-Ten-Resultat. Bei den folgenden bergigen Etappen war es der junge Australier Simon Clarke, der jeweils in der Favoritengruppe unterwegs war und schließlich 15. der Gesamtwertung wurde. Andere Resultate konnte das Team nicht einfahren.

Kapitän für den Eintagesklassiker Mailand-Sanremo war Allan Davis, der zuvor bereits Zweiter und Vierter der "Classicissima" geworden war. Doch bei der 102. Ausgabe des Radsport-Monuments hatte Davis bei zwei Stürzen Pech. Er und die meisten seiner Teamkollegen wurden wie auch andere Favoriten wie Mark Cavendish und Vorjahressieger Oscar Freire abgehängt.

Als nächster Termin stand die 100. Austragung der Katalonien-Rundfahrt auf dem Programm. Auf der ersten Etappe rund um Lloret de Mar klassierte sich der italienische Kletterer Paolo Tiralongo im Sprint des Feldes, das 28 Sekunden hinter Ausreißer Gatis Smukulis das Ziel erreichte, als Siebter. Zudem konnte Josep Jufré für zwei Tage das Trikot des besten katalanischen Fahrers überstreifen. Auch auf dem zweiten Tagesabschnitt konnte ein Mitglied der achtköpfigen Astana-Abordnung in die Top-Ten fahren: Valentin Iglinskiy sprintete auf Rang neun. Auf der fünften Etappe war Francesco Masciarelli in der Ausreißergruppe des Tages vertreten, die aber fünf Kilometer vor dem Zieleinlauf gestellt wurde.

Erfolge in der UCI World Tour

Datum Rennen Fahrer
12. März FrankreichFrankreich 7. Etappe Paris–Nizza FrankreichFrankreich Rémy Di Gregorio
6. April SpanienSpanien 3. Etappe Vuelta al País Vasco KasachstanKasachstan Alexander Winokurow
29. April SchweizSchweiz 3. Etappe Tour de Romandie KasachstanKasachstan Alexander Winokurow
28. Mai ItalienItalien 19. Etappe Giro d’Italia ItalienItalien Paolo Tiralongo

Erfolge in der UCI Asia Tour

Datum Rennen Kat. Fahrer
26. Juni KasachstanKasachstan Kasachische Meisterschaft - Straßenrennen CN KasachstanKasachstan Andrei Misurow
27. Oktober China VolksrepublikChina 8. Etappe Tour of Hainan 2.HC KasachstanKasachstan Walentin Iglinski
20.-27. Oktober China VolksrepublikChina Gesamtwertung Tour of Hainan 2.HC KasachstanKasachstan Walentin Iglinski

Erfolge in der UCI Europe Tour

Datum Rennen Kat. Fahrer
22. April ItalienItalien 4. Etappe Giro del Trentino 2.HC TschechienTschechien Roman Kreuziger
25. April TurkeiTürkei 2. Etappe Presidential Cycling Tour of Turkey 2.HC KasachstanKasachstan Walentin Iglinski
4. Juli OsterreichÖsterreich 2. Etappe Österreich-Rundfahrt 2.HC SchwedenSchweden Fredrik Kessiakoff
3.-10. Juli OsterreichÖsterreich Gesamtwertung Österreich-Rundfahrt 2.HC SchwedenSchweden Fredrik Kessiakoff

Abgänge – Zugänge

Zugänge Team 2010 Abgänge Team 2011
FrankreichFrankreich Rémy Di Gregorio FDJ SpanienSpanien Alberto Contador Saxo Bank SunGard
SchwedenSchweden Fredrik Kessiakoff Garmin-Transitions SpanienSpanien Jesús Hernández Saxo Bank SunGard
ItalienItalien Mirco Lorenzetto Lampre-Farnese Vini SpanienSpanien Daniel Navarro Saxo Bank SunGard
KroatienKroatien Robert Kiserlovski Liquigas-Doimo SpanienSpanien Benjamín Noval Saxo Bank SunGard
TschechienTschechien Roman Kreuziger Liquigas-Doimo ItalienItalien Mirko Selvaggi Vacansoleil-DCM
RusslandRussland Jewgeni Petrow Katjuscha SpanienSpanien David de la Fuente Geox-TMC
LitauenLitauen Tomas Vaitkus Team RadioShack AustralienAustralien Scott Davis Karriereende
ItalienItalien Francesco Masciarelli Acqua & Sapone-D'Angelo & Antenucci KasachstanKasachstan Waleri Dmitrijew Karriereende
AustralienAustralien Simon Clarke ISD-Neri SpanienSpanien Óscar Pereiro Karriereende
EstlandEstland Tanel Kangert CC Villeneuve Saint-Germain KasachstanKasachstan Bolat Rajimbekow Unbekannt
KasachstanKasachstan Andrei Misurow (ab 14.05.) Tabriz Petrochemical Cycling Team KasachstanKasachstan Roman Kirejew (bis 22.08.) Karriereende
KasachstanKasachstan Andrei Kaschetschkin (ab 01.08.) Lampre-ISD

Mannschaft

Name Geburtstag Nationalität
Assan Basajew 22. Februar 1981 KasachstanKasachstan Kasachstan
Simon Clarke 18. Juli 1986 AustralienAustralien Australien
Allan Davis 27. Juli 1980 AustralienAustralien Australien
Rémy Di Gregorio 31. Juli 1985 FrankreichFrankreich Frankreich
Alexander Djatschenko 17. Oktober 1983 KasachstanKasachstan Kasachstan
Dmitri Fofonow 15. August 1976 KasachstanKasachstan Kasachstan
Enrico Gasparotto 22. März 1982 ItalienItalien Italien
Maxim Gurow 30. Januar 1979 KasachstanKasachstan Kasachstan
Andrij Hrywko 7. August 1983 UkraineUkraine Ukraine
Maxim Iglinski 18. April 1981 KasachstanKasachstan Kasachstan
Walentin Iglinski 12. Mai 1984 KasachstanKasachstan Kasachstan
Josep Jufré 5. August 1975 SpanienSpanien Spanien
Tanel Kangert 11. März 1987 EstlandEstland Estland
Andrei Kaschetschkin 21. Juli 1980 KasachstanKasachstan Kasachstan
Fredrik Kessiakoff 17. Mai 1980 SchwedenSchweden Schweden
Robert Kiserlovski 9. August 1986 KroatienKroatien Kroatien
Roman Kreuziger 6. Mai 1986 TschechienTschechien Tschechien
Mirco Lorenzetto 13. Juli 1981 ItalienItalien Italien
Francesco Masciarelli 5. Mai 1986 ItalienItalien Italien
Andrei Misurow 16. März 1973 KasachstanKasachstan Kasachstan
Jewgeni Nepomnjatschschi 12. März 1987 KasachstanKasachstan Kasachstan
Jewgeni Petrow 25. Mai 1978 RusslandRussland Russland
Sergei Renew 3. Februar 1985 KasachstanKasachstan Kasachstan
Andrei Seiz 14. Dezember 1986 KasachstanKasachstan Kasachstan
Gorazd Štangelj 27. Januar 1973 SlowenienSlowenien Slowenien
Paolo Tiralongo 5. Juli 1977 ItalienItalien Italien
Tomas Vaitkus 4. Februar 1982 LitauenLitauen Litauen
Alexander Winokurow 16. September 1973 KasachstanKasachstan Kasachstan
Stagiaires Nationalität
Dmitri Grusdew KasachstanKasachstan Kasachstan
Nasar Jumabekow KasachstanKasachstan Kasachstan
Alexander Schuschemoin KasachstanKasachstan Kasachstan
Ruslan Tleubajew KasachstanKasachstan Kasachstan

Saison 2012

Zugänge – Abgänge

Zugänge Team 2011 Abgänge Team 2012
RusslandRussland Jegor Silin Katjuscha AustralienAustralien Simon Clarke GreenEdge
ItalienItalien Francesco Gavazzi Lampre-ISD AustralienAustralien Allan Davis GreenEdge
ItalienItalien Jacopo Guarnieri Liquigas-Cannondale LitauenLitauen Tomas Vaitkus GreenEdge
ItalienItalien Simone Ponzi Liquigas-Cannondale FrankreichFrankreich Rémy Di Gregorio Cofidis, le Crédit en Ligne
BelgienBelgien Kevin Seeldraeyers Quick Step SlowenienSlowenien Gorazd Štangelj Karriereende
SlowenienSlowenien Janez Brajkovič Team RadioShack KasachstanKasachstan Maxim Gurow Unbekannt
KasachstanKasachstan Dmitri Murawjew Team RadioShack
SlowenienSlowenien Borut Božič Vacansoleil-DCM

Platzierungen in UCI-Ranglisten

UCI ProTour

Saison Mannschaftswertung Fahrerwertung
2007 12. DeutschlandDeutschland Andreas Klöden (31.)
2008 2. DeutschlandDeutschland Andreas Klöden (3.)

UCI World Calendar

Saison Mannschaftswertung Fahrerwertung
2009 1. SpanienSpanien Alberto Contador (1.)
2010 3. SpanienSpanien Alberto Contador (2.)

Siehe auch

  • Pro Team Astana/Saison 2010
  • Pro Team Astana/Saison 2009
  • Pro Team Astana/Saison 2008
  • Pro Team Astana/Saison 2007

Einzelnachweise

  1. http://www.letour.fr/2007/TDF/LIVE/us/1600/communique.html
  2. Welt Online
  3. Andreas Klöden: Vertragsverlängerung. Auf: Andreas Klöden Official Website, 2. August 2008

Weblinks


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