Albert Brödel

Albert Brödel
Albert Brödel, um 1937

Albert Brödel (* 7. März 1897 in Lichte (Wallendorf); † 4. März 1944 in Lublin (PL) war Lehrer, Heimatdichter und Chronist in Thüringen.

Über mehr als 400 Jahre lässt sich die Stammreiher seine Vorfahren, die aus einem Köhlergeschlecht hervorgegangen ist, in Lichte nachweisen. Später, mit dem Einzug der Porzellanindustrie ab 1764, betätigten sie sich als Porzellanmaler [1] [2]. 1895 übernahm sein Großvater das „Gasthaus zum letzten Heller“ (50.5208411.1858). Dort wurde Albert Brödel als viertes Kind von Karl Brödel und Ehefrau Emma, geb. Pröschold, geboren.

Albert Brödel besuchte von 1903–1911 zunächst die Volksschule in Lichte und Wallendorf und dann von 1911–1916 das Fürstliche Landesseminar in Rudolstadt. Es folgten Einberufung zum Heer 1916, Einsatz an Ost- und Westfront und Verwundung. Nach der Entlassung aus dem Heeresdienst wurde Albert Brödel im Jahre 1919 als Lehrer an die Schule nach Lichte (Ortsteil Geiersthal) berufen, mit Anschlussverwendung als Lehrer an die Schule in Oberhain (Verwaltungsgemeinschaft Mittleres Schwarzatal).

Im Jahre 1922 heiratete Albert Brödel Marie Gitter, Bäckermeistertochter aus Lichte (Wallendorf). In dieser Ehe erblickte drei Kinder das Licht der Welt. 1929 wurde er Lehrer in Königsee (Ortsteil Unterschöbling).

Nach Einberufung zur Wehrmacht, und Verwundung verstarb Albert Brödel am 4. April 1944 im Feldlazarett Lublin.

Lebenswerk

  • Umfangreiche Quellenstudien und Materialsammlung bezüglich Ortsgeschichte Lichte und Besiedlung Piesautal / Lichtetal

Veröffentlichungen

  • Wolfgang Brödel (Hrsg.): „Von der Köhlerhütte zum Industrieort“. ein Beitrag zur Geschichte des Ortes Lichte und der Siedlungen im oberen Lichtetal, nach amtlichen Quellen zusammengestellt 1937-1939. Kulmbach 7. März 1997.
  • Bekanntestes Gedicht: „Mein Lichtetal“

Refernzliste

  1. Brödel, Alber (1861-1927) in Lichte, bekanntestes Werk "Bildnis eines Mannes und einer Frau" um 1880, Alte Meister en miniatur – Thüringer Porzellanplattenmalerei (Katalog "Otto Ludwig" Museum Eisfeld, Band I/2011)
  2. Brödel, Engelbert (1848-1938) in Lichte



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