CBM 900

CBM 900

Der CBM 900 war ein Computersystem von Commodore, welches als Server- und Workstationvariante Anfang der 1980er Jahre entwickelt, aber nie in Serie produziert wurde. Als CPU wurde ein Zilog Z8001 mit 10 MHz verwendet, sowie der Hauptspeicher mit 512 KB RAM ausgestattet; wobei dieser auf bis auf 2MB ausgebaut werden konnte. Als Grafik- oder Videochip wurde der MOS VDC 8563 entwickelt, der später im C128 verwendet wurde. Die Prototypen hatten eine 20-MB-Festplatte und liefen mit dem Betriebssystem Coherent.

Der Computer ging nie in Serie, unter anderem weil Commodore zu dieser Zeit die Firma Amiga übernahm und mit den unter dieser Marke vertriebenen Rechnern, vor allem Amiga 1000 und Amiga 2000, leistungsfähigere Alternativen zum C900 ins Rennen brachte. Das Gehäusedesign ist augenscheinlich identisch mit dem des Amiga 2000 jedoch etwas größer dimensioniert.

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