Bohemien

Bohemien

Der Begriff Bohème bezeichnet eine Subkultur von intellektuellen Randgruppen – in denjenigen industriellen oder sich industrialisierenden Gesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts, die ausreichend individualistischen Spielraum gewähren und symbolische Aggressionen zulassen – mit vorwiegend schriftstellerischer, bildkünstlerischer und musikalischer Aktivität oder Ambition und mit betont un- oder gegenbürgerlichen Einstellungen und Verhaltensweisen. Bedeutende und unbedeutende, berühmte, berüchtigte und unberühmte Autoren und Künstler zählen dazu: die Boheme ist keine ästhetisch-kritische, sondern eine sozialgeschichtliche Kategorie (Helmut Kreuzer: Boheme: V).

Diese Art zu leben ist vor allem verbreitet in Künstlerkreisen, wie z. B. bei Malern, Dichtern und Literaten, aber auch bei Studenten. Bürgerliche Töchter und Söhne verweigerten sich oft den Normen und Gepflogenheiten ihres Elternhauses und ihrer Klasse und lebten das Leben eines Bohémiens, das häufig als authentischer, eigenständiger, ursprünglicher und weniger entfremdet erlebt wurde.

Die Motive und Hintergründe für einen solchen Lebensstil sind vielfältig. Der Wunsch, die bürgerlichen Werte und Normen, die als einschränkend erlebt werden, zu überwinden oder der Wunsch nach Identitätsfindung, Selbstverwirklichung und kreativer Freiheit können ebenso eine Rolle spielen wie ein exzentrisches Wesen, jugendliche Auflehnung gegen die Elterngeneration, Entfremdungserfahrungen und Gesellschafts- oder Kulturkritik – und natürlich die leidenschaftliche Hingabe an die Kunst, selbst wenn sie nicht zum Broterwerb reicht.

Inhaltsverzeichnis

„Bohème“ als Selbstdefinition

Alle Bohèmebewegungen weisen ein hohes Maß an Selbstreferentialität auf. Ihr beliebtestes Motiv sind sie selbst. Die eigene Identität wird in Abgrenzung zum Bürgerstereotyp entwickelt. Auffällig viele der literarischen Werke der Bohème tragen „Bohème“ auch im Titel: zum Beispiel Julius Bab: Die Berliner Bohème; Margarete Beutler: Leb’ wohl, Bohème!; Marcel Raval: Léon-Paul Fargue oder der letzte Boheme; John Höxter, So lebten wir. 25 Jahre Berliner Boheme; Arthus Rimbaud: Ma Bohème - Mein Zigeunerleben; Hermann Scharfenberg: Lieder der Bohême; Oscar A. H. Schmitz: Tagebücher. Das wilde Leben der Boheme; Rudolf Smeykal: Lieder eines Bohémien; Henri Murger: Die Bohème. Diese sind auch als Bohemiens in Erinnerung geblieben. Für andere subkulturelle Gruppen, wie den Beats und Hippies, denen zeitweise auch bohemische Tendenzen attestiert wurden, hat sich die Bezeichnung als Bohème nicht durchgesetzt. Das lässt den Schluss zu, dass die Selbstbezeichnung als Bohème auch Hauptkriterium für eine Einordnung als Bohème ist.

Abgrenzung zu „Avantgarde“

‚Bohème’ und ‚Avantgarde’ werden häufig fälschlicherweise synonym verwendet: Die Bohème provoziert durch Normverstöße in ihrer Lebensführung, eine Avantgarde dagegen provoziert durch Normverstöße in ihrer Kunst. Sollte ein Künstler sowohl durch seine Lebensführung als auch in seiner Kunst gegen die etablierten Normen verstoßen, können sich die Begriffe überlagern. Doch dies ist nicht zwangsläufig der Fall.

Begriffsherkunft

Der Begriff „Bohème“ stammt von der französischen Bezeichnung bohémien (ab dem 15. Jahrhundert) für die aus Böhmen kommenden Zigeuner ab. Der Charakter der Herkunftsbezeichnung verlor sich im Französischen wie im Deutschen, so dass bohémiens wie auch Zigeuner Ausdruck unordentlicher, liederlicher Sitten und nicht mehr ethnischer Zugehörigkeit wurde.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erfuhr der Begriff unter Einfluss des Rousseauismus und der Entbürgerlichung der Künstler eine Aufwertung. Helmut Kreuzer notiert: „Seit der Romantik belegte figurative Verwendung von le bohémien zur Selbstbezeichnung von Künstlern (nicht zuletzt Schriftstellern) mit unbürgerlichem Selbstverständnis.“ Das Deutsche kennt seit den 1830ern analoge Bildungen wie Dichtervagabund, Literatur- und Kunstzigeunertum. In England wird bohemians erstmals 1848 bei Thackeray verwendet.

Als Bezeichnung für unbürgerliche Künstler- und Autorengruppen ist das Lehnwort Bohème (auch Boheme oder Bohême) im Deutschen seit den 1860ern belegt und setzt sich in den folgenden Jahrzehnten mehr und mehr durch und wird schließlich auch rückwirkend auf Autoren vor dieser Zeit angewandt (Heine, E. T. A. Hoffmann, Stirner, Grabbe).

Ein Beleg für die allmähliche Durchsetzung des Begriffs ist die deutsche Übersetzung von Henri Murgers „Scènes de la Vie de Bohème“, das in der ersten Auflage 1851 unter dem Titel „Pariser Zigeunerleben“ erschien. 1864/65 wurde dann die erste Übersetzung verlegt, die „Bohème“ im Titel trug. Auch wenn einzelne Editionen noch bis ins 20. Jahrhundert den ersten Titel verwendeten, spricht die Tatsache, dass diese seit längerem nur noch antiquarisch erhältlich sind, für den Erfolg der Verwendung des Fremdworts. Murgers Roman trug entscheidend zur Verbreitung des Wortes bei, ebenso wie die Adaptationen der „Scènes“ durch Puccini (1896) und Leoncavallo (1897).

Auf Henri Murgers Roman basiert auch Aki Kaurismäkis Film „La vie de Bohème“ (1992) und (sehr frei) auch die erste Staffel der Fernseh-Serie „Berlin Bohème“ (1999).

Bohème-Merkmale

Bürgerstereotyp

Die Boheme schafft sich zur Legitimation ihrer Abkehr von der bürgerlichen Gesellschaft und ihres permanenten Angriffs gegen sie einen Stereotyp des Bürgers, das aus einer Anhäufung verachtens- bzw. hassenswerter Eigenschaften besteht. Diesem negativen Bürgerstereotyp steht der positive Autostereotyp der Bohème gegenüber. Die verbreitetsten Bürgerstereotype sind Kunstfeindlichkeit, Dummheit, Gewinnsucht, Borniertheit, scheinheilige Moralität, Untertanengeist.

Individualismus

Allen bohèmetypischen Einstellungen liegt ein programmatischer Individualismus zugrunde, der sich mit dem Willen zur Abweichung als solcher, ohne Scheu vor provokatorischer Wirkung (oft mit Lust an ihr) von Konventionen der Lebensführung und des ästhetischen, moralischen oder politischen Urteilens emanzipiert.

Symbolische Aggression

Der stereotypisierte Bürger wird zum Ziel vielfältiger symbolischer Aggressionen. Äußere Erscheinung, Wohnung, Stilisierung im Auftreten sind dabei die augenfälligsten, wenn auch nicht die einzigen, symbolischen Kampfmittel. Auch mit offener Libertinage, die als Angriff auf die bürgerliche Ehe und die damit verbundenen Wertvorstellungen von Liebe und Treue verstanden werden, versucht die Bohème zu provozieren.

Café

Im Café findet die Bohème zum einen Öffentlichkeit, die sie braucht, um ihre symbolischen Aggressionen wirksam werden lassen zu können - auch Bürger verkehren, größtenteils aus Neugier, in den Bohèmelokalen -, zum anderen die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auf der Basis von Philisterhaß und bohemischem Lebensgenuss zusammenzutun. Noch andere Motive spielen eine Rolle: zum Beispiel triste, unbeheizte Wohnverhältnisse, die Notwendigkeit, um der äußeren Existenzerhaltung und inneren Selbstbestätigung willen Anschluß an Freunde, Gönner, Bewunderer, Nachahmer zu finden, die Suche nach Ruhm oder ein Sprungbrett zum Erfolg. Die bedeutendsten Bohème-Cafés Deutschlands waren in München das Café Stephanie, Café Leopold und Café Luitpold, Treffpunkte der Schwabinger Bohème, sowie in Berlin das Café des Westens (auch ‚Café Größenwahn’ genannt), das u.a. von Ernst von Wolzogen, Erich Mühsam und John Henry Mackay frequentiert wurde sowie das Romanische Café.

Kabarett

Das Kabarett ist zum einen Treffpunkt und erfüllt damit dieselbe Funktion wie das Bohème-Café, zum anderen ist es ein Wirkungsfeld, das Sprungbrett zum Erfolg sein kann, zum dritten eine Verdienstquelle, der nicht der Geruch bürgerlicher Arbeit anhaftet und die somit auch von einem eingefleischten Bohemien wahrgenommen werden kann.

Bohème-Kreis

Die Mehrzahl der Bohemiens gehört einem Bohèmekreis an, dessen Mitglieder sich persönlich kennen, in dem sie sich (teilweise regelmäßig) treffen und dem sie sich zugehörig fühlen. Der Zweck der Zusammenkünfte reicht von der intellektuellen Auseinandersetzung über Trinkgelage zu Lesungen, etc. Häufig steht im Mittelpunkt eines Bohèmekreises ein Führer bzw. Meister. Seine Macht über Anhänger und Freunde kann die facto sehr groß sein, doch dokumentiert sie sich auf Grund des programmatischen Individualismus und Nonkonformismus der Bohème nie als offener Befehlsanspruch. Wird Gehorsam gefordert, ist das Bohèmetum aufgehoben.

Großstadt

Das Verhältnis der Bohème zur Großstadt ist von Faszination und Abstoßung zugleich geprägt. Einerseits braucht der Bohemien die vielfältigen Chancen (Kontakt zu Gleichgesinnten, reiches künstlerisches und intellektuelles Leben, Möglichkeiten zum Geldverdienen), die die Großstadt bietet, andererseits wird er mit der ganzen Härte des wirtschaftlichen Existenzkampfes konfrontiert. Es werden Städte und Stadtviertel bevorzugt, die ökonomisch günstig sind, eine geeignete Infrastruktur bieten (Ateliers, Akademien, Lokale, etc.) und eine passende Bevölkerungsstruktur besitzen (andere Künstler, Studenten). Die häufigsten Städte, bzw. Stadtteilnamen, die im Zusammenhang mit der Bohème auftauchen, sind: Paris/Quartier Latin, Berlin, München/Schwabing, Wien, Ascona und New York/Greenwich Village. Dennoch hat die Bohème auch ländliche Zentren (zum Beispiel Ascona/Monte Verità, Friedrichshagen). Viele Bohemiens wechseln zwischen Großstadt und Rückzug auf dem Land.

Kunst- und Literaturmarkt

Kennzeichnend ist für den Bohemien in dieser Beziehung der Zwiespalt zwischen der programmatischen Erfolgsverachtung – jede Art von Erfolg in der bürgerlichen Gesellschaft wir als Zeichen eines Unwertes denunziert – und dem Wirkungs- und Durchsetzungsverlangen des Künstlers. Die idealisierte Hochschätzung der Kunst als etwas „Göttlichem“ steht der Zwang gegenüber, dieses „Göttliche“ dem Mechanismus des Marktes preisgeben zu müssen. Viele Bohemiens versuchen diesem Dilemma zu entkommen, indem sie neben ihrer künstlerischen Tätigkeit einem „Brotberuf“ nachgehen oder ein „literarisches Doppelleben“ führen, d.h. marktorientierte Werke von äußerer Notwendigkeit als ökonomische Mittel zum Zweck der kompromißfrei intendierten Werke von innerer Notwendigkeit produzieren.

Bürgerliche Arbeit

Ist der Bohemien gezwungen, einem bürgerlichen Beruf nachzugehen, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, empfindet er dies meist als unerträgliche Sklaverei. Mit der Bejahung der Kunst geht die Verneinung der Arbeit Hand in Hand. Der Erwerbsgedanken ist dem Bürgerstereotyp zugeordnet.

Armut

Die angestrebte Autonomie und damit die Ablehnung von bürgerlicher Armut setzt zwei Dinge voraus: ökonomisches Kapital (´zum Beispielgeerbt) und/oder eine Bereitschaft zum Verzicht. Doch letzteres reicht nur bis zu einer gewissen Grenze, dann droht dem Bohemien Armut. In vielen Fällen lässt sich dieser nicht entgehen, so dass Armut zu einem charakteristischen Merkmal der Bohème wurde und vielfach in ihren Werken idealisiert und romantisiert wurde.

Finanzieller Coup

Trotz der Ablehung bürgerlicher Arbeit wird der Traum vom großen Geld auch, und zwar besonders häufig, in der Bohème geträumt. Da reguläre Arbeit aus o.g. Gründen nicht in Frage kommt, soll der finanzielle Coup mit einem Schlage allen Geldnöten ein Ende bereiten.

Politik

Wendet sich der Bohemien der Politik zu, bevorzugt er radikal-revolutionäre Bewegungen, wobei er jedoch meist individualistische Abweichungen von den organisierten Parteien und Massenbewegungen vertritt. Die stärkste Affinität besteht dabei zum Anarchismus, teils zu einer regressiven Ausprägung, die sich an der Idee der Zerstörung berauscht, cäsaristische Übermenschen, Verbrecher, Terroristen und Barbaren zu literarischen Idolen erhebt, teils zu einem spiritualistisch-utopistischen Anarchokommunismus mit humanistisch-pazifistischen, rousseauistischen und antiindustrialistischen Tendenzen. Sobald Bohemiens jedoch politisch aktiv werden, verlassen sie die Bohème.

Bohemiens

Digitale Bohème

Der Begriff „Digital Bohemian“ ist erstmals 1995 belegt und wurde geprägt von Elisa Rose und Gary Danner, die als das Künstlerduo „Station Rose“, ein öffentliches Multimedialabor gegründet haben und sich als Vorreiter der „Netzkunst“ bzw. „digitalen Kunst“ einen Namen gemacht haben.

Der Begriff wurde von Sascha Lobo und Holm Friebe in Titel und Inhalt ihres 2006 erschienenen Buches Wir nennen es Arbeit: Die digitale Boheme oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung aufgegriffen.

Der Begriff ‚Digitale Bohème’ bezeichnet eine Gruppe von Berliner Intellektuellen um Holm Friebe, Sascha Lobo und Kathrin Passig mit künstlerisch-kreativen Ambitionen, die neue Kommunikationstechnologien nutzen, um ihre individuellen Handlungsspielräume zu erweitern.

Das Manifest Wir nennen es Arbeit richtet sich vor allem gegen die Praxis der Festanstellung an sich, mit der Begründung, dass sie die persönliche Freiheit beschneide. Etliche Aspekte des Bürgerstereotyps werden hier auf den Angestellten angewandt.

Die vorwiegenden künstlerisch-kreativen Aktivitäten der Digitalen Bohème sind: das Verfassen von Texten, das Erstellen von Konzepten, graphische Gestaltung/Design und Programmierung. Das klassische künstlerische Spektrum der Bohème wurde um die sekundären Kulturberufe erweitert.


Kritik an der Digitalen Bohème

Diese „neue Form von freiem Unternehmertum“[1] geriet jedoch in den Medien von unterschiedlichen Seiten in die Kritik.

  • Zeitschrift konkret: „Unfreiwillig arbeiten die Autoren (…) jedoch den neoliberalen Gesellschaftsentwürfen derer in die Hände, von denen sie sich ursprünglich befreien wollten. Denn die Auftraggeber aus Verlagen und Unternehmen freuen sich am meisten über Mitarbeiter, die rund um die Uhr zur Selbstausbeutung bereitstehen. (…) Lobo und Friebe bleiben den Beweis schuldig, dass es nicht nur einer Elite, sondern einer großen Zahl von Menschen quer durch alle Branchen gelingen kann, in der digitalen Bohème ihr Auskommen zu finden.“[1]
  • Zeitschrift art: „Ihre These, dass die ‚digitale Boheme‘ mit ihren neuen Formen der Arbeitsorganisation eine Alternative zur Krise der Angestelltenkultur bietet, muss den Test der Zeit erst noch bestehen. Auch wenn Friebe und Lobo ‚kein Berlin-Buch‘ geschrieben haben wollen: ob es ihnen woanders gelungen wäre, darf bezweifelt werden.“[2]

Vorkommen in der Musik

Vorkommen in der Literatur

  • Henri Murger: Les scènes de la vie de bohème (1847–49)
  • Oscar A. H. Schmitz: Das wilde Leben der Boheme. Tagebücher 1896–1906, Aufbau Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-351-03097-5.
  • Hans Jæger: Fra Kristiania-Bohêmen (1885, deutsch: Christiania-Bohème, 1902)
  • Julius Bab: Die Berliner Bohème
  • Margarete Beutler: Leb’ wohl, Bohème!
  • Marcel Raval: Léon-Paul Fargue oder der letzte Boheme
  • John Höxter: So lebten wir. 25 Jahre Berliner Boheme
  • Arthus Rimbaud: Ma Bohème – Mein Zigeunerleben
  • Hermann Scharfenberg: Lieder der Bohême
  • Rudolf Smeykal: Lieder eines Bohémien
  • Matt Ruff schrieb 1988 den Roman Fool on the Hill, in dem eine Studentenverbindung namens „Die Bohemier“ eine der Hauptrollen spielt
  • Richard Florida schrieb 2002 das Buch The Rise of the Creative Class: And How It’s Transforming Work, Leisure, Community and Everyday Life in dem er eine Verbindung zwischen der Anwesenheit von Bohemien und Homosexuellen in Städten und deren wirtschaftlicher Stärke beschreibt.

Literatur

  • Helmut Kreuzer: Die Boheme. Beitrag zu ihrer Beschreibung. Metzler, Stuttgart 1968. (Neuaufl. 2000)
  • Elisabeth Kleemann: Zwischen symbolischer Rebellion und politischer Revolution. Frankfurt: Lang 1985.
  • Herrmann Wilhelm: Die Münchener Bohème. Von der Jahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg. München Verlag, München 2008. ISBN 978-3-927984-15-8.
  • Jürgen Maehder: Paris-Bilder. Zur Transformation von Henry Murgers Roman in den „Bohème“-Opern Puccinis und Leoncavallos. Hrsg. in: M. Arndt/M. Walter, Jahrbuch für Opernforschung 2/1986, Peter Lang, Bern/Frankfurt 1987, S. 109–176.
  • Christian Saehrendt: Das Ende der Boheme. Modernes Künstlerproletariat in Berlin. In: Neue Zürcher Zeitung. 3./4. Februar 2007

Siehe auch

Weblinks

Video Che gelida manina: two productions to compare, performed by Luciano Pavarotti:

Quellen

  • Helmut Kreuzer: Die Boheme. Beitrag zu ihrer Beschreibung. Metzler, Stuttgart 1968. (Neuaufl. 2000)
  • Elisabeth Kleemann: Zwischen symbolischer Rebellion und politischer Revolution. Frankfurt: Lang 1985.
  1. a b Tina Klopp: Frei und willig. In: Konkret. – Heft 12, Dezember 2006, S. 59.
  2. Kito Nedo: Alles auf Berlin! In: art. Nr. 12, Dezember 2006, S. 139.

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