Zeugungsfähigkeit


Zeugungsfähigkeit

Unter dem Begriff Zeugungsfähigkeit oder auch Zeugungsvermögen (lat. Potentia generandi), auch veraltet oder scherzhaft Lendenkraft [1] versteht man die Fähigkeit des menschlichen Körpers befruchtungsfähige Geschlechtszellen, also Samenzellen oder Eizellen zu bilden.

Dies nennt man im Unterschied zur Beischlafsfähigkeit (lat. Potentia coeundi, sprich co-e-undi) auch Befruchtungsfähigkeit. Rechtlich gehören allerdings Beischlafsfähigkeit und Befruchtungsfähigkeit zur Zeugungsfähigkeit, was besonders bei Vaterschaftsprozessen in der Vergangenheit, als die Nachweisprüfung noch nicht im heutigen Maße verfügbar war, öfter zum Tragen kam.

Dauer

Normalerweise beginnt das Zeugungsvermögen des Menschen mit der Pubertät und erreicht auf dem Höchststand der körperlichen Entwicklung ihre größte Effizienz, um dann allmählich abzuklingen. Bei Frauen wird in den sogenannten Wechseljahren die Produktion der Eizellen zunächst unregelmäßig und hört dann gänzlich auf. Beim Mann kann nachgewiesenermaßen das Zeugungsvermögen bis ins hohe Alter bestehen bleiben. Die individuelle Zeugungsfähigkeit eines Mannes kann mit einem Spermiogramm festgestellt werden.

Siehe auch

Fruchtbarkeit, Unfruchtbarkeit, Impotenz

Einzelnachweise

  1. http://www.duden.de/duden-suche/werke/fx/643/956/Lendenkraft.643956278.html

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  • Zeugungsfähigkeit — ↑Potenz …   Das große Fremdwörterbuch

  • Zeugungsfähigkeit — Zeu|gungs|fä|hig|keit 〈f. 20; unz.〉 Fähigkeit zur Zeugung von Nachkommen * * * Zeu|gungs|fä|hig|keit, die <o. Pl.>: Fähigkeit, Kinder zu zeugen. * * * Zeugungsfähigkeit,   Bezeichnung für die Fähigkeit des Mannes, als Voraussetzung für eine …   Universal-Lexikon

  • Zeugungsfähigkeit — Zeu|gungs|fä|hig|keit, die; …   Die deutsche Rechtschreibung

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